Missionsbericht - Impuls, was will Jesus tun

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00:00:02: Herzlichen Dank, dass wir heute hier bei euch sein dürfen und euch berichten dürfen, was wir in den letzten neunzwanzig Jahren mit Gott erlebt haben.

00:00:12: Robert wird nachher dann eine Predigt halten zum Thema, du musst nicht missionar sein, um missionar zu sein.

00:00:19: Und das sehen wir ganz ernsthaft so.

00:00:22: Uns hat Gott schon lange bevor uns nach Rumänen geschickt hat gerufen, unser Leben ganz ihm zur Verfügung zu stellen.

00:00:31: Und da ist es egal, in welchem Land man ist, wir haben heute Morgen und gestern Abend schon gehört, wie Mission auch hier in Deutschland geschieht.

00:00:39: Und jetzt erzählen wir euch einfach im Schnelldurchlauf nicht alles, sonst würdet ihr bis heute Abend sitzen, was wir so erlebt haben in der letzten Zeit.

00:00:48: Ja, wir haben den Eindruck, die Zeit drängt und wir möchten so viel wie möglich Mensch noch der Finsternis entreißen, weil wir den Eindruck haben, dass wir nicht mehr lange Zeit haben werden dazu.

00:01:03: Nach zehn Jahren sah unsere Familie ungefähr so aus.

00:01:06: Ich glaube, wir waren da auch schon mal hier mit allen Kindern.

00:01:10: Vielleicht haben manche sie noch so in Erinnerung.

00:01:12: Inzwischen sind unsere Kinder alle erwachsen und wir sind sehr, sehr dankbar.

00:01:16: Es ist ein großes Vorrecht für uns von Gott, dass sie alle fünf Jesus lieb haben, ihm nachfolgen wollen.

00:01:24: und den Gedanken der Mission auf dem Herzen haben.

00:01:27: Rechts.

00:01:28: unsere beiden großen Ruth und Rahel bereiten sich an einer Bibelschule auf den Missionsdienst vor.

00:01:33: Jonathan und Ilana fragen Gott auch aktiv, wo sie hingehen sollen.

00:01:39: Und Sarah ist zurückgekommen nach Rumänien mit dem Anliegen, verlassene Kinder aufzunehmen.

00:01:44: Und unser Amus ist noch in seinem letzten Studienjahr, aber auch schon aktiv in der Gemeinde dabei.

00:01:51: Und das ist ein Geschenk.

00:01:54: Wir sind damals ausgereist mit diesem Motto, die Wahrheit, die du vor vielen Zeugen von mir gehört hast, sollst du treuen und zuverlässigen Menschen anvertrauen, die dann fähig sein werden, wieder andere zu lehren.

00:02:14: Das war uns schon in Dresden, gemeinsamen Anliegen, Jüngerschaft und das hat uns weiterbegleitet durch all die Jahre in Rumänen.

00:02:22: und auch wenn der Dienst sich immer mal wieder verändert hat, ist das unser Herzensanliegen, dafür, wo unser Herz brennt, junge Menschen zu befähigen, mit Jesus zu leben und nicht nur mit ihm zu leben, sondern im Dienst aktiv für ihn unterwegs zu sein.

00:02:40: Ein Schwerpunkt dabei ist Schulung.

00:02:43: Ihr wisst, dass wir eine lange Zeit an einer kleinen Bibelschule in Schellenberg tätig waren, die ist jetzt pausiert.

00:02:51: Und trotzdem sind wir immer wieder im Schulungsdienst unterwegs, rechts oben seht ihr eine kleine Missionsschule.

00:02:58: Wir freuen uns, dass die Rumänen nicht mehr nur die Empfänger sind von Mission aus dem Ausland, sondern dass sie selber in die Mission gehen wollen.

00:03:06: Diese jungen Leute, die hier am Tisch sind, die haben uns eingeladen.

00:03:09: Wir sollten einen Kurs halten zum Thema das Leben als Missionar, Mann und Frau.

00:03:16: Und Robert hat auch noch andere Kurse dort gehalten.

00:03:18: und diese Leute gehen ins Ausland.

00:03:22: Links seht ihr unseren Hauskreis in der Gemeinde Crescendo.

00:03:28: Es ist Robots Passion und Robots Gabe, Leute ranzuführen, die Bibel zu lesen und dort Schätze zu entdecken.

00:03:35: Und hier am Tisch sitzen Leute, die Jesus noch nicht kennen, für die die Bibel ganz neu ist, Leute, die jung bekehrt sind, Leute, die schon lange mit Jesus unterwegs sind und eine Frohe Gemeinschaft.

00:03:49: Vor dreizehn Jahren durften wir in diesem Stadtviertel, wo In jedem dieser zehn geschossigen Blocks, ein halbes Dorf, wohnt Gemeindekründen und in der ersten Zeit haben wir uns immer wieder gefragt, wie können wir diese Menschen für Jesus erreichen, die Blocks sind verschlossen und wir sind viel hinausgegangen.

00:04:13: Gibt da einen kleinen Park in unserer Nähe, da haben wir wieder für die Kinderprogramme angeboten, Feste mit ihnen gefeiert, aber auch im Gemeindehaus eingeladen zur besonderen Veranstaltung.

00:04:25: Wir

00:04:26: nehmen alle Feiertage, kirchliche und weltliche, was sich uns bietet, um Menschen die gute Botschaft zu sagen.

00:04:32: Links ist eine Feier zum achten März, der wird bei uns immer noch ganz groß gefeiert.

00:04:37: Und rechts, das ist während unserer Weihnachtswerkstatt, wo die Kinder die Weihnachtsgeschichte hören.

00:04:45: Aber ganz viel Zeit verbringen wir auch mit Einzelnen.

00:04:50: Junge Leute, die bei uns sind, die von uns lernen möchten, so wie Simon.

00:04:55: Simon hat gesagt, er ist für ihn zwanzig Jahre, kommt aus Deutschland und hat gesagt, darf ich euch besuchen?

00:05:01: Ich möchte Missionare kennenlernen.

00:05:04: Und als wir deiner Zelt haben, wollte er unbedingt mit Robert in die Ukraine.

00:05:08: Und nachdem er von dieser Reise zurückkam und vieles erlebt hat, hat er gesagt, das war so gut.

00:05:13: Ich habe mich gefühlt wie Timurus bei Paulus.

00:05:15: Dankeschön, dass ich dabei sein durfte.

00:05:20: Rechts oben seht ihr Manny mit unserem Amos.

00:05:22: Sie sind feste Freund und Manny ist jetzt als junger Missionskandidat nach Rumänien gekommen, lernt die Kultur kennen, die Sprache besser, ist auch schon im Dienst mit in der Gemeinde involviert, in der jüngsten Arbeit und Robert ist sein Mentor und wir dürfen ihm helfen auch so durch die ersten Phasen des Kulturschocks mit hin durchzukommen.

00:05:45: Immer wieder haben wir mit interkulturellen Eheparen zu tun.

00:05:50: Da seht ihr an unserem Tisch ist immer viel los.

00:05:52: In der Mitte sind Dimitris und Rebecca.

00:05:55: Dimitris ist ein Grieche, hat eine Frau aus Texas geheiratet und sie sind in Rumänen gelandet.

00:06:01: Und wir haben uns gut befreundet mit ihnen.

00:06:03: Sie haben Jesus lieb und wollen ihn bezeugen und wollten von uns ein bisschen hören, wie man als interkulturelles Ehepaar gut zurechtkommt.

00:06:12: In der Mitte ist Florin.

00:06:13: Er ist bei uns zum Glauben gekommen.

00:06:16: Als er vierzehn war, kam er zu uns zum Kinderklub.

00:06:19: Robert hat ihm Lesen gelehrt anhand der Bibel.

00:06:23: Er kommt aus ganz schwierigen Verhältnissen.

00:06:25: Jetzt hat er seine Blase aus den Philippien geheiratet und war noch mal eine Zeit in Rumänien.

00:06:31: Sie sind vor Kurzem wieder nach dort ausgereist und sie wollen auch dort als Missionarer dienen.

00:06:39: Rechts im Bild seht ihr Bianca.

00:06:41: Bianca hat eine schwere Kindheit, hat sich in der ersten Zeit bei uns bei Crescendo für Jesus entschieden und viel Gutes da erlebt, war an der Bibelschule und ist dann wieder guten Rat mit Salah.

00:06:54: Nach Deutschland gegangen, er hat ja vorgegaukelt, er wäre ein Christ aus Syrien, aber er ist ein bekennender Muslim und macht er jetzt mächtig Druck.

00:07:04: auch zu konvertieren.

00:07:05: Aber Bibi hat nach einer tiefen Krise entdeckt, dass sie alles kann, aber nicht ohne Jesus leben.

00:07:12: Und wir sind jetzt online im Kontakt wöchentlich, wenn es geht und machen den Kurs Freiheit in Christus zusammen.

00:07:19: Und Bibi hat ihren Platz als Missionarin in einer muslimischen Großfamilie angenommen und wirkt dort.

00:07:29: Ja, der Schwerpunkt hat sich ein bisschen verschoben bei unserer Arbeit.

00:07:35: Das war auch nicht zuletzt durch die politische Welt-Situation durch den Krieg in der Ukraine, durch manches, was wir erlebt haben, in Moldavien und auch akute Nöte in Rumänien, sowie die Überschwemmung letztes Jahr.

00:07:50: Und Viorel, Prudemischa und Robert haben dann, um die Hilfe zu koordinieren und einfacher zu gestalten, den Verein gegründet Jozo und Kaleb.

00:08:00: Der hat seinen Sitz im Dreiländereck.

00:08:04: wo wir auch in letzter Zeit sehr viel tätig sind.

00:08:07: Ihr seht, Rumänien, den Fisch am Schwarzen Meer ungefähr, ungefähr wo das M ist, wo wir.

00:08:21: Und das Rote ist die Republik Moldavien und oben drüber die Ukraine.

00:08:28: Der Bruder Viorell wohnt an der Grenze zu Ukraine und der Bruder Mischer kurz über der Grenze.

00:08:34: Das sind so die Stationen, die wir oft anlaufen in letzter Zeit.

00:08:40: Wir fangen mal mit der Republik Moldawien an.

00:08:43: Dort ist eine schöne Missionsarbeit am Entstehen.

00:08:47: Ein Zentrum entsteht in der Stadt Ojé.

00:08:50: Und diesen jungen Bruder unterstützen wir gerne in seiner Arbeit.

00:08:54: Das geht aber schnell hier.

00:08:57: Im unteren Bild ist Marius.

00:08:59: Marius war bei uns an der Bibelschule und auch in der Gründungszeit von Crescendo mit dabei.

00:09:05: hat dann bei uns in der Jungschararbeit lange Zeit gearbeitet und ist jetzt mit seiner Frau in Moldavien.

00:09:12: Und er hat gesagt, ich möchte hier in Moldavien so eine Gemeindekründen, wie wir das in Crescendo gemacht haben, könnte mir helfen.

00:09:19: Das ist der eine.

00:09:20: und dann gibt es noch das Missionsprojekt in Orhe und noch eine Schwester in der Hauptstadt.

00:09:27: Die hat in ihrem Haus Platz für fünfzehn Mädchen.

00:09:33: die eine Schule oder eine Ausbildung machen wollen und wo die Eltern das nicht leisten können.

00:09:38: Sie dürfen bei ihr wohnen und essen, sie dürfen bei ihr lernen, wie man eine gute Hausfrau wird und sie lernen Jesus kennen.

00:09:46: und viele von ihnen finden Jesus als ihren persönlichen Highland.

00:09:50: Die Magda sitzt da auf der Schaukel in der Mitte und Magda hat ein weites Herz, nicht nur für diese Mädchen, sondern sie lädt auch Leute aus der Nachbarschaft ein und da ist auch eine kleine Gemeinde am Entstehen.

00:10:04: Und die Brüder fahren immer wieder hin und wir auch gemeinsam, um diesen jungen Gemeindekründern zu helfen.

00:10:10: So waren diesem Sommer ein Missionseinsatz mit einer Gruppe aus Hannover, die da tatkräftig mit zugepackt haben.

00:10:18: Ihr seht, links der Gemeinderaum ist noch

00:10:20: im Bau.

00:10:23: Die jungen Leute haben da Gottesdienst mitgestaltet.

00:10:26: oder rechts unten waren sie bei Magdalena im Haus.

00:10:30: Sie haben mit Hand angelegt beim Fußbuttenheizung verlegen und beim Estrich gießen.

00:10:37: Sie durften bei der Jungscherstunde mit dabei sein und erleben, wie die Moldauischen Kinder mit Majos da ganz fröhlich singen.

00:10:45: Und was uns ganz sehr erstaunt hat, das war eine große Offenheit in den Schulen.

00:10:50: Sie durften in die Schulen gehen und in vielen Klassen von klein bis groß persönlich Zeugnis abgeben.

00:10:57: Es war das Thema Werte und die Direktorin hat gebeten, dass sie was zu Werten sagen.

00:11:03: Und diese Jugendlichen aus Hannover hatten Erfahrung teilweise mit Drogen und anderen Dingen und haben erzählt, wie Jesus sie frei gemacht hat.

00:11:10: Und die Direktorin war so offen, ihr seht sie da in der Mitte mit dem schwarzen Schakett.

00:11:17: Sie hat gesagt, habt ihr noch Testamente?

00:11:19: Ich brauche noch Testamente für die Kollegen, die heute nicht da waren.

00:11:27: Jetzt ein Blick in die Ukraine.

00:11:29: Robert wird oft eingeladen, in der Ukraine Verkündigungsdienst zu tun.

00:11:35: Hier seht ihr die jährliche Pastorenkonferenz.

00:11:40: Da treffen sich Pastoren und Diakone, um die Arbeit zu besprechen im Land.

00:11:46: Und er hat gesagt, dieses Jahr waren nur noch halb so viel wie letztes Jahr.

00:11:51: Ihr wisst vielleicht, dass die Männer auf den Straßen regelrecht gejagt werden und dass sie Angst haben, rauszugehen.

00:11:57: Aber hier sind sie zusammen und Robert darf ihnen mit Übersetzung von Bruder Mischer das Wort verkündigen.

00:12:03: Aber dann sind auch immer wieder Einsätze, wo sie direkt bis ins Grenzgebiet fahren.

00:12:09: Die Zone Null ist die Kampfzone und sie können mit einer Extragenehmigung bis in die Zone Eins hineinfahren.

00:12:17: Sie fahren in die nächstgrößere Gemeinde mit diesen Bussen, aber dann müssen sie umladen, in Geländewagen, die wendig und schnell genug sind, bei Bedarf über die Felder abzuhauen.

00:12:29: Das ist ihnen auch wirklich passiert.

00:12:31: Sie sind an einer Stelle beschossen worden und es war Gottesbewahrung.

00:12:34: Im Nachhinein haben uns die Geschwister gesagt, die Granate, die für sie bestimmt war, wurde von einem Elektromast abgeleitet, sonst wäre sie genau in ihrer Mitte explodiert.

00:12:45: Wir haben aber auch gehört von jungen Volontären, die mit ihrem Bus zusammen durchlöchert wurden und ihr Leben dort gelassen haben.

00:12:51: Also das ist ein Einsatz.

00:12:53: Aber die Leute sind so dankbar.

00:12:56: In solchen zur Bombenhäusern, in den Keller geschossen, wohnen noch Leute.

00:13:01: In Dörfern sind Leute zurückgeblieben, die einfach gehört haben, wie es den Flüchtlingen geht und die sagen, dann bleiben wir lieber hier in unserem Haus.

00:13:10: Und ja, wenn es uns erwischt, erwischt es uns.

00:13:13: Aber wenn Sie dann Ihn Lebensmittel bringen, dann nehmen Sie ein frisches Brot in die Hand und riechen dran und sagen, wir haben schon so lange kein Brot mehr gehabt.

00:13:24: Oder Sie freuen sich über eine Kerze und ein paar Streichhölzer, denn Sie haben ja keinen Strom.

00:13:28: Es ist wirklich eine Bittrenot.

00:13:31: Aber durch diese Bittrenot... Offenheit fürs Evangelium.

00:13:35: Überall, wo Lebensmittel verteilt werden, wird auch Gottes Wort mit ausgeteilt und die Menschen hören zu und fragen die Brüder, warum kommt ihr her?

00:13:44: Ihr seid in einer sicheren Gegend, ihr seid im sicheren Land, warum kommt ihr her, wo es so gefährlich ist?

00:13:49: Und sie dürfen ihnen dann sagen von dem, was sie antreibt.

00:13:54: Ja, Robert hat viele persönliche Schicksale gehört, wie von diesen beiden Frauen.

00:13:58: Beide heißen Svetlana, beide haben im Krieg ihren Mann verloren, die eine auch den Sohn.

00:14:03: und die andere Bank noch um ihren Sohn, der in der Armee ist.

00:14:07: Sie wohnen in dieser Zone eins kurz hinter der Front und wenn die Soldaten für vier Tage Pause machen dürfen, dann kommen sie in diese Zone eins und werden von den Bewohnern aufgenommen in ihre Häuser.

00:14:20: Können dort mal sich waschen, ihre Kleider waschen, mit den Leuten essen, was es noch zu essen gibt.

00:14:27: Aber die Frauen haben dann erzählt, wie schlimm das ist, wenn beim nächsten Mal wieder vier kommen, aber nur zwei Bekannte.

00:14:34: Und dann fragen sie ja, wo sind die anderen beiden?

00:14:37: Die leben nicht mehr.

00:14:39: Und sie wissen ihre eigenen Kinder teilweise an der Front.

00:14:44: Es gibt traurige Schicksale, so wie hier, zwei Wochen bevor sie nach Odessa kam, ist die Hälfte oder das Drittel von dem Block hier von einer Drohne eingestürzt mitten in der Nacht.

00:14:59: Und ihr seht, da drüben in dem abgerissen Haus, ein Bild von einer jungen Mutter, das ist eine Frau aus der Gemeinde.

00:15:07: Der Mann war im Nachbarzimmer, sie ist mit dem Kind, mit dem Baby in die Tiefe gestürzt und er ist allein übrig geblieben.

00:15:19: Sie durften in Odessa als Militärkrankenhaus.

00:15:22: Ihr müsst euch vorstellen, dass die Soldaten, wenn sie verwundet werden an der Front, in einem notdürftig eingerichteten Krankenhaus ganz nah an der Front... Not operiert werden, die Kleider werden abgeschnitten und sie kommen dann oft nackt hier in diesem Krankenhaus an.

00:15:37: Ihre Verwandten wissen nicht, wo sie sind.

00:15:40: Und dann hat eine Gemeinde dort in der Nähe Gott gefragt, Herr, was ist unser Auftrag in diesem Krieg?

00:15:48: Wir sind eine kleine Kraft, wir können nicht groß Lebensmittel kaufen.

00:15:52: Was sollen wir tun?

00:15:54: Und dann hat Gott ihnen diesen Dienst aufs Herz gelegt, diese Soldaten zu besuchen.

00:15:58: die äußerlich und innerlich verwundet sind.

00:16:01: Und glaubt mir, das ist kein leichter Dienst, dort reinzugehen.

00:16:05: Der eine Mann hat, ist richtig ausgebrochen, hat gesagt, was redet ihr von Gott?

00:16:10: Dort ist die Hölle.

00:16:12: Das könnt ihr euch nicht vorstellen.

00:16:13: Ich hab hundert Russen erschossen.

00:16:15: Dort ist kein Gott.

00:16:16: Und diese Geschwister gehen immer wieder rein, da ist Robert mit dem Bruder Mischer auf dem Bett.

00:16:21: Und sie machen Listen und sagen, was fehlt dir?

00:16:24: Dem einen fehlt die Unterwäsche, dem anderen fehlt eine Zahnbürste, der dritte braucht Hausschuhe.

00:16:29: Und sie kaufen dann gezielt diese Dinge ein und bringen sie ihnen hin.

00:16:36: Es ist auf den ersten Blick trostlos und wir müssen auch auf unsere Herzen aufpassen, wenn wir immer wieder diese schlimmen Sachen mitkriegen.

00:16:45: Aber wir versuchen zu sehen, was während des Weltreichs kaputt gebombt wird, in Gottes Reich geschieht.

00:16:53: Und wir haben von mehreren Gemeinden gehört, wie auch von dieser, Viele von ihnen weggegangen sind als Flüchtlinge und nur noch ein kleiner Teil da blieb, hier zum Beispiel dreißig Leute.

00:17:05: Und das dann aber... Menschen von draußen gekommen sind und gefragt haben, wie betet ihr, wie glaubt ihr, dass ihr das durchhalten könnt?

00:17:14: und sie fragen nach dem Evangelium und oftmals sind auch Leiter mit weggegangen und da sind junge Leiter, die noch jung im Glauben sind oder jung im Alter sind und die jetzt die Verantwortung haben.

00:17:24: und sie stehen da und da kommen Leute und bringen sogar Stühle mit, nur damit sie mit reinkommen können.

00:17:29: Hier durfte Robert auch das Wort verkündigen und an dem Abend ist einer vorgekommen auf die Bühne und hat gesagt, ich kann nicht mehr so weiter leben.

00:17:37: hat sein Leben Jesus übergeben und das erleben sie oft.

00:17:40: Das ist die Kehrseite des Krieges.

00:17:46: Diese Gemeinde wollte auch wissen, wie sie dienen kann.

00:17:50: Hat der Bruder Mischer erklärt, wie sie das machen.

00:17:53: In Tschernowitz sind sie seit drei Jahren dabei.

00:17:56: Samstag für Samstag.

00:17:57: Lebensmittelpakete zu packen für hundertfünfzig bis zweihundert Leute.

00:18:02: Sie bekommen dann Listen vom Rathaus.

00:18:05: Und sie geben aber nicht nur die Lebensmittel aus und sie machen jeden Samstag eine richtige Evangelisationsveranstaltung, wo sie die Leute, da kommt Chor, da kommt ein Prediger und die Menschen erfahren das Evangelium und dann bekommen sie wie jetzt auch hier ein Lebensmittelpaket.

00:18:23: Uns hat sich die Not schwer aufs Herz gelegt.

00:18:25: Schon am Anfang, als die Flüchtlingsströme bei uns in Rumänien durchkam, haben wir versucht, die Frauen zu sammeln und mit dem Material von Wykliffe.

00:18:34: Trotz der Krise geht es weiter, mit Ihnen zu sprechen, wie Sie diese schweren Erfahrungen mit Gottes Hilfe verarbeiten können.

00:18:42: Und es ist in uns der Wunsch und der Gedanke geboren, eine Freizeit für Witwin und Weisen zu machen.

00:18:49: Und viele Geschwister haben zusammengelegt, sodass wir in diesem wunderschönen Haus, in den Kapaten, in den ukrainischen Kapaten, für eine Woche sein konnten, mit über hundert Leuten.

00:19:01: Es kamen Frauen mit Kindern, es kamen ältere Frauen, sogar einige Ehepaare.

00:19:07: Und wir konnten mit ihnen zusammen sein und sprechen über das, was sie erlebt haben.

00:19:13: Das wurde schon in der Vorstellungsrunde deutlich, wie viele Lasten da mitgekommen sind.

00:19:19: Und dann durften wir ihnen sagen, wie sie, wenn die Erinnerung sie über Mann... wie Sie damit umgehen können.

00:19:26: Also so ein Traumaerstversorgung.

00:19:29: Ich habe Ihnen immer wieder gesagt, dass ich das, was wir euch hier sagen können, das ist nur wie ein Pflaster auf eure Wundenherzen.

00:19:36: Euer Herz heilen und euer Herz neu machen.

00:19:38: Das kann nur Jesus.

00:19:41: Robert hat abends dann mit ihnen über das Buch Rot Bibelarbeiten gehalten und ich glaube sie konnten sich sehr gut mit diesen beiden Frauen identifizieren.

00:19:50: und am Ende der Woche hat er eingeladen zu Jesus zu kommen und einige haben ein Übergabegebet geschrieben und mit den Brüdern gebetet.

00:20:02: Hier haben sie aufgeschrieben, was jeder im Krieg verloren hat, das war ein Moment, der hat uns einfach sprachlos gelassen.

00:20:08: Die Frau ganz hinten im schwarzen Top hat gesagt, mein Haus ist so bompt, meine Stadt gibt es nicht mehr und von meinen Verwandten lebt niemand mehr.

00:20:17: Ich bin alleine übrig geblieben.

00:20:22: Am Nachmittag haben wir mit Ihnen kreative Sachen gemacht, gebastelt zum Thema, zum Beispiel ein Buch, in dem Sie Ihre Lebensgeschichte aufschreiben sollen für kommende Generationen oder das Herz, das neu aufblühen darf, wenn Jesus darin Wohnung nimmt.

00:20:38: Und das war für viele Frauen eine wohltuende Therapie.

00:20:42: Sie haben gesagt, dass sie teilweise durch die Traumata so niedergedrückt sind, dass sie zu gar nichts mehr aufraffen können oder dass sie sogar ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

00:20:54: Aber hier ging es ihnen gut und sie haben eine Woche gehabt, in der sie aufatmen konnten.

00:20:59: Und bis jetzt noch kriegt der Pastor Misha von den Frauen Rückmeldungen, wie gut in diese Woche getan hat.

00:21:06: Die Kinder waren ein bisschen neidisch, dass die Mütter basteln durften, dann haben wir mit ihnen auch noch was gemacht.

00:21:13: Und kurz vor Weihnachten sind wir noch mal hingefahren, nach Tscharnowitz mit vielen Weihnachtspäckchen.

00:21:19: Der Pastemischer ist für sechs Unterkünfte in seiner Gegend zuständig, die ihn immer wieder anrufen.

00:21:28: Einmal wurde angerufen und da sagte die Frau, Sind Sie der Pastor-Mischer?

00:21:32: Wir haben nichts mehr zu essen.

00:21:34: Eine Flasche Öl und zwei Zwiebeln für zwanzig Familien, die da waren oder wie viel das waren.

00:21:39: Und dann fährt er hin und bringt ihn von den Hilfsgütern oder versorgt ihn Feuerholz, damit sie es wieder warm haben können.

00:21:46: In der Stadt Cernowitz ist ein Drittel der Bevölkerung Flüchtlinge.

00:21:52: Sie sind untergebracht in Kindergärten, in alten ausgedienten Schulen.

00:21:56: Der Staat kümmert sich nicht viel um sie.

00:22:00: Hier waren wir in einer Unterkunft.

00:22:02: Das ist der Aufenthaltsraum und die Küche und der Speisesaal für über also zwanzig Familien, die in den Zimmern da wohnen.

00:22:13: Das war noch die bessere Unterkunft.

00:22:16: Das Zweite war eine Schule.

00:22:18: Da war es einfach nur kalt.

00:22:20: In den Klassenzimmern wohnten teilweise mehrere Familien zusammen.

00:22:26: Schultoilette umgebaut zum profisorischen Badezimmer und eine Küche eingerichtet.

00:22:33: Wir haben ein Foto gemacht in Kühlschrank.

00:22:35: Da standen zwei Töpfe mit einer dünnen Suppe drin.

00:22:39: Das war alles am Rand stehen.

00:22:41: Dann die Tüten mit ihren Habseligkeiten.

00:22:45: Wir haben auch Frauen wieder getroffen, die wir in der Freizeit gesehen hatten, so wie Kati mit ihren zwei Töchtern hier.

00:22:52: Das, was wahrscheinlich bei euch zum normalen Wocheneinkauf gehört, hat dort Jubel ausgelöst, wenn sie das ausgepackt haben.

00:23:04: Wir könnten euch noch ganz viel erzählen.

00:23:06: Ihr seht, unser Herz ist voll, aber die Zeit läuft und ich will Robert nichts wegnehmen von seiner wertvollen Botschaft.

00:23:13: Noch kurz zu Crescendo.

00:23:14: Wir hatten in der Corona-Zeit, wie eine Vollbremsung erlebt in unserer Arbeit und sind dankbar, dass es jetzt wieder losgeht, dass wir merken, wie Gott uns wieder neue Menschen zuführt.

00:23:28: und vor allen Dingen, dass unsere junge Generation sich mit einspann lässt.

00:23:32: Robert trifft sich mit den jungen Brüdern und lernt mit ihnen, wie man aus dem Bibeltext die Botschaft rausfindet und wie man sie verpackt, um sie weiterzugeben in der Gemeinde.

00:23:44: Und sie sind begeistert dabei, reden glaube ich auch noch über viel, viel mehr als das.

00:23:51: Wir haben auch immer wieder gute Erfahrungen.

00:23:53: Ich treffe mich mit Frauen zu diesem Kursfreiheit in Christus, nicht nur mit der Baby online, sondern auch vor Ort.

00:23:59: Und wir haben die Erfahrung, dass da gerade auch unglaubliche Freunde Jesus kennenlernen durch diesen Kurs und ihn als ihren persönlichen Highland aufnehmen.

00:24:08: Vielleicht sage ich euch einfach nur ganz rechts, das ist die Bianca.

00:24:13: Bianca ist voller Fragen und auf der Suche nach Jesus.

00:24:16: Jetzt ist ihr Vater krebskrank geworden und ... Sie ist ziemlich abgelenkt und wir beten, dass sie, sie und ihr Mann, dass sie auf der Suche bleiben und dass sie dran bleiben, bis sie Jesus gefunden haben und ihr Leben neu wird.

00:24:33: Ja, wir haben gesagt, jeder Feiertag wird genutzt.

00:24:35: So hier vor Weihnachten haben wir unsere Weihnachtswerkstatt gehabt.

00:24:40: Wir wurden diesmal von sehr, sehr vielen Kindern überflutet in unserem kleinen Saal.

00:24:45: Achtzig Kinder, plus Eltern, plus Mitarbeiter.

00:24:49: Unsere jungen Leute haben die Geschichte.

00:24:51: Am Anfang erzählt, der Wirt und seine Frau aus Bethlehem haben erklärt, was sie für komische Gäste in der Weihnachtsnacht hatten.

00:25:00: Und dann wurde gebastelt.

00:25:02: Und während gebastelt wurde, konnten wir auch mit den Eltern ins Gespräch kommen.

00:25:06: Wir sind dankbar, dass da die Hemmschwelle jetzt langsam nicht mehr so da ist und sie Mut haben, reinzukommen und mit uns zu sprechen.

00:25:15: Und jetzt für die Osterzeit haben wir uns vorgenommen, wir möchten einen Osterweg gestalten.

00:25:20: in sechs Stationen in einer interaktiven Ausstellung die Menschen ranführen an das, was in der letzten Woche im Leben von Jesus passiert ist.

00:25:29: Und es ist ein großes Projekt, das uns eigentlich als kleine Gemeinde überfordert, aber wir freuen uns, dass viele mitmachen wollen und sind gespannt, was Gott in dieser Woche wirken wird.

00:25:39: Hoffen auch viele Schulklassen mit durchführen zu können und sind dankbar, wenn ihr da mit für uns betet.

00:25:48: Ja, ich denke, ich schließe jetzt ab hier und lasse euch einfach die Gebetsanliegen so da an der Wand stehen.

00:25:59: Genau, vielen Dank, Dorit.

00:26:02: Ihr habt gemerkt, viele, viele Dinge, die bewegt werden, wo Menschen erreicht werden.

00:26:09: Und viele Projekte hinter mir seht ihr, die Gebetsanliegen, die aufgeschrieben sind.

00:26:15: Und ich will noch eine Sache ergänzen.

00:26:18: Die beiden... brauchen auch eine regelmäßige Unterstützung.

00:26:22: Und als sie ausgereist sind vor neunundzwanzig Jahren, habt ihr erzählt, da war der Spenderkreis noch ein bisschen größer.

00:26:29: Jetzt sind schon einige von den Spendern nicht mehr da und sind bei Jesus.

00:26:34: Und die Unterstützung ist im Moment nicht abgedeckt.

00:26:38: Von daher wollen wir euch an der Stelle einfach ermutigen,

00:26:42: Gott zu

00:26:42: fragen und nachzudenken, ob ihr vielleicht die Person seid, die regelmäßig einen Betrag im Monat mit überweisen können.

00:26:51: Wenn ihr merkt,

00:26:52: das ist was für euch

00:26:55: und Gott spricht euch da an, dann kommt bitte auf mich zu.

00:26:58: Ich habe alle Kontaktdaten, ich kann das dann gut organisieren.

00:27:02: So eine wertvolle Arbeit, so eine wichtige Arbeit und wir wollen das gemeinsam im Gebet und auch mit unserem Geld unterstützen.

00:27:11: Vielen Dank.

00:27:14: Und jetzt macht Robert weiter mit dem Impuls.

00:27:25: Ich weiß nicht, wie es euch geht.

00:27:28: Ich bin ja regelmäßig in der Ukraine fünf, sechs, sieben Mal im Jahr unterschiedlich.

00:27:35: Aber der Bericht, der jetzt dort euch vorgetragen hat, hat mich wieder irgendwie neu hineinversetzt in das Erlebte, in das, wo Gott uns mit hineingenommen hat.

00:27:49: Und jemand hat mich gefragt, wie geht ihr damit um mit dem, was ihr seht und mit dem, was ihr erlebt?

00:27:58: Und ich sage Ihnen, ich versuche nicht die Situationen und das, wie soll ich sagen, das Leid und die Not im Vordergrund zu sehen, sondern wir sind immer fragen, hey Jesus, was willst du tun?

00:28:14: Welches ist unser Auftrag?

00:28:18: Denn nicht jeder Not ist ein Auftrag.

00:28:22: Und im heutigen Text soll es auch darum gehen.

00:28:27: Und ich denke, Jesus möchte unsere Augen ein bisschen öffnen, dass wir versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen.

00:28:34: Was geht hier ab?

00:28:36: Was ist Gott gerade am Wirken?

00:28:38: Was macht die heilige Geist?

00:28:40: Und ich denke, das ist unheimlich wichtig, egal wo du dich befindest, in welcher Lebenssituation du befindest, ob du im Krankenhaus bist, ob du zu Hause bist, auf der Straße oder auf den Arbeit.

00:28:51: Frage einfach, Jesus, was willst du tun?

00:28:55: Für den heutigen Vormittag hat Gott mir aus selbst gelegt, einen Text aus Apostelgeschichte, Kapitel elf.

00:29:03: Ich möchte den ganzen Text lesen von Vers neunzehn bis Ende.

00:29:09: Ich lese jetzt nach der Schlachtübersetzung und ich hoffe, dass ihr einfach innerlich mitkommt, einfach mal richtig hören.

00:29:18: Und ich werde dann im Anfang ein paar erklärende Sachen zum Text sagen, damit er uns ein bisschen greifbarer wird.

00:29:26: Und dann anschließend möchte ich in die Botschaft hineingehen.

00:29:29: Die nun, welche sich zerstreut hatten, seit der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhoben hatte, sorgen bis nach Phänizien und Zypern und Antiocha und redeten das Wort zu niemandem als nur zu Juden.

00:29:43: Es waren aber etliche unter ihnen, Zypria und Crenna, die, als sie nach Antiocha kamen, auch zu den Griechen redeten und ihnen das Evangelium vom Herrn Jesus verkündigten.

00:29:57: Und die Hand des Herrn war mit ihnen.

00:30:00: Ich unterstreiche dieses Wort.

00:30:02: Und die Hand des Herrn war mit ihnen.

00:30:04: Und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.

00:30:09: Es kam aber die Kunde von ihnen zu den Ohren der Gemeinde Jerusalem und sie sanden Bannabas, dass sie hingehen nach Antiochia.

00:30:17: Und dass er ankam und die Gnade Gottes sah, freute sich.

00:30:22: Und er mahnte alle gemäß den Vorsatz des Herzens, bei dem Herrn zu verharren.

00:30:27: Denn Er war ein vortrefflicher Mann und vollheiligen Geistes und Glaubens.

00:30:32: Und er schloss sich dem Herrn eine beträchtliche Menge an.

00:30:37: Und wann er?

00:30:37: was?

00:30:38: Sogaus nach Tarsus und Saulus aufzusuchen und als er ihn gefunden hatte, brachte ihn nach Antiochia.

00:30:44: Es begab sich aber, dass sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde bei Samen blieben und eine beträchtliche Menge lehrten.

00:30:51: Und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden.

00:30:55: In diesen Tagen aber kam Brofeten vor Jerusalem hinab nach Antiochia und einer von ihnen mit Namen Agabus trat auf und zeigte durch den Geister eine große Hungersnot an, welche über den ganzen Erdkreis kommen sollte, welche dann auch eintrat unter dem Kaiser Claudius.

00:31:12: Da beschloss die Jünger, dass an jeder von ihnen gemäß seine Vermögen den Brüdern, die in Judea wohnten, eine Hilfeleistung senden sollte.

00:31:21: Das hatten sie auch und sanden es durch die Hand von Barnabas und Saulus an die Ältesten, soweit das Wort Gottes.

00:31:29: Es ist ein untypischer Missionsbericht.

00:31:33: Also heute haben wir Missionsberichte und es ist ein untypischer Missionsbericht.

00:31:39: Der Text ist eigentlich eine Fortsetzung.

00:31:42: Also wir merken, der fängt ja irgendwie so an, wo man sagt, etwas fehlt davor.

00:31:47: Und wenn wir in Kapitel VIII in der Apostelgeschichte reinschauen, dann merken wir, dass in Jerusalem eine Verfolgung angefangen hat durch Saulus, der die Christen verfolgt hatte.

00:31:59: Und da steht geschrieben, dass die Gemeinde zerstreut wurde.

00:32:05: Und was uns hier gesagt wird nach Judea, in den Süden von Jerusalem, und nach Samaria.

00:32:11: Also es ist wie so, wenn eine Bombe irgendwo reinfällt und dann plötzlich verstreut sich das Ganze.

00:32:17: Hier haben wir die Fortsetzung und hier wird uns gesagt, dass diese Zerstreuung weiter ging.

00:32:23: Eigentlich es blieb jetzt nicht bei Samaria stehen, sondern manche sind dann nördlich gegangen bis Galilea.

00:32:29: Sie gehen heraus aus Israel und sie kommen bis nach Phänizien und weiter bis nach Antiochia.

00:32:38: Und das Interessante ist, dass einige auch nach übersegelnd sind nach Zypern.

00:32:45: Also mit anderen Worten eine neue Situation entsteht in der jungen Gemeinde in Jerusalem.

00:32:53: Und da haben wir verschiedene Personengruppen.

00:32:55: Das eine, ich habe sie benannt, die Gruppe der Flüchtlinge.

00:33:00: Hier werden sie als Zerstreute benannt, aber es ist nämlich dasselbe.

00:33:04: Es ist die Gruppe der Flüchtlinge.

00:33:06: Eine andere Gruppe, von denen uns berichtet wird, ist die Gruppe von christlichen Leitern.

00:33:11: Es geht um Barnabas, der als ein TÜV Erweinen der TÜV, ich sag's mal so, im TÜV Team der Jerusalemer Gemeinde und der sollte jetzt überprüfen, was jetzt hier geschieht.

00:33:24: Ist das echt?

00:33:25: Sind das richtige Christen?

00:33:27: Glauben die wirklich richtig?

00:33:31: Und dann geht's noch um eine, um Saulus, den Wanderbass herbeibringt und nachher geht's um eine Gruppe von Propheten, die nach Antioch herkommen.

00:33:41: Also unheimlich viel Bewegung.

00:33:44: in dieser Szene.

00:33:47: Denn dort, wo Gottesgeist wirkt, da entsteht Bewegung.

00:33:51: Und wir haben die Tendenz immer, dass wir die Sachen negativ auffassen, dass wir sagen, oh, wie schlimm.

00:33:58: Die Gemeinde Jerusalem ist verfolgt.

00:34:00: und was geschieht mit den Geschwistern, die eingesperrt sind, die ihr Leben verlieren, denen es nicht gut geht, beten andere für sie?

00:34:07: oder was geschieht hier.

00:34:09: Es wird uns eigentlich Davon absolut nichts berichtet, sondern es wird nur gesagt, dass die Gruppe der Flüchtlinge, die jetzt weggegangen sind, einfach nicht schweigen können.

00:34:19: Sie reden.

00:34:20: Und was reden Sie?

00:34:22: Sie reden das Evangelum, die frue Botschaft Gottes.

00:34:25: Gott ist zu uns gekommen.

00:34:26: Es gibt eine Party im Himmel.

00:34:27: Gott hat eine Party für dich und für mich vorbereitet.

00:34:30: Und das war Ihre Botschaft.

00:34:32: Und Sie sagen diese Botschaft an Juden.

00:34:34: Und Sie sagen diese Botschaft auch... Das waren die Nicht-Juden der damaligen Welt.

00:34:42: Die Aufmerksamkeit in diesem Text wird uns auf Antioch gerichtet.

00:34:45: Antioch war eine Stadt mit ungefähr fünfhunderttausend Einwohner, sagen die Bibelexperten, ungefähr so groß wie Dresden.

00:34:53: Und damals gab es ja drei große Städte im römischen Reich.

00:34:57: Das eine war ja Rom.

00:34:58: Das war das Symbol der Macht, die größte Stadt im römischen Reich.

00:35:03: Dann gab es Alexandrien, da gab es eine Riesenbibliothek, das war das Symbol der Weisheit, ja, Fissen.

00:35:11: Und nachher auf dem dritten Platz war Antiocha.

00:35:15: Das hatte kein gutes Symbol, das war mehr ein Symbol der Religion.

00:35:20: Es lag ja da an einer Zweigstelle, wo man, es waren Handelswege nach Afrika, nach Asien, nach Europa.

00:35:29: Und das Schlimme daran war, ist, dass so viele Religionen hier zusammen waren, die hatten eigentlich viele, eine Sache gemeinsam.

00:35:35: Das war die Tempelprostitution.

00:35:38: Und man sprach sehr negativ von Antioch her.

00:35:40: Eigentlich ein ganz dunkler Ort.

00:35:43: Und der Heilige Geist führt uns eigentlich hier von diesem Text und zeigt uns, wie erlaubt es mir jetzt einfach mal vorzugreifen, dass Licht aus Jerusalem an einen ganz, ganz dunklen Ort kommt.

00:35:57: Und das ist Antioch her.

00:36:00: Der erste Gedanke, den ich einfach weitergeben möchte, ist Bezeuge dein Leben mit Jesus Christus dort, wo du bist.

00:36:09: Ich weiß nicht, wie viel ihr mit jungen Leuten oder mit jungen Christen zu tun habt.

00:36:13: Ich bin, wie soll ich es sagen, ich bin immer begeistert, wenn ich einen jungen, bekehrten Menschen nehme, der sehe ich noch so richtig nach Sünde, ja, und dann hörst du ihn beten.

00:36:24: und dann versucht er mit seinen gebrochenen Rumänisch oder Deutsch, ich bitte keine Rolle, ja, versucht er, an einen heiligen Gott ranzukommen und mit ihm zu reden.

00:36:36: Und dann schuldigt es sich, ich kann nicht so richtig beten.

00:36:39: Ja, er hört die Fräume an, die Geschwister, die richtig Erfahrung im Glaubensleben haben.

00:36:44: Die biblische Ausdrücke gebrauchen, in Rumänien ist das sehr üblich, dass man richtig biblische Worte gebraucht, man denkt, man kommt ja Gott etwas näher dran.

00:36:55: Und die haben so ein gebrochenes Gebet.

00:37:01: Ihre Gebete sind aber so erfrischend, so schlicht, so einfach, so frisch.

00:37:07: Und ich denke immer wieder an das, was Jesus sagt, wenn ihr nicht so werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht in das reiche Gottes hineinkommen.

00:37:15: Überlegt euch Gebetsleben.

00:37:16: Wie redest du mit Jesus?

00:37:18: Wie redest du mit Gott?

00:37:20: Das Zweite, was so beeindruckend bei diesen Leuten ist, ist das Feuer.

00:37:24: Sie haben einen Feuer drin und sie sagen, ich muss meinen Kollegen was von Jesus sagen.

00:37:28: Und bei uns hat sich ein junger Mann bekehrt.

00:37:33: Und dann muss eine ganze Firma von Jesus hören und ich versuche ihm dann zu das Feuer ein bisschen zu dirigieren.

00:37:40: Er sagt, es sei vorsichtig, dass es nicht erlöscht, aber es ist herrlich.

00:37:44: Sie haben einen Hunger nach Gottes Wort und die lesende Bibel, die stehen ja früher auf und sagen, Jesus und jetzt rede zu mir.

00:37:51: und dann kommen sie zu mir und heulen.

00:37:53: Ich verstehe diesen Text nicht.

00:37:55: Ich sage ganz ruhig.

00:37:57: kommt alles mit der Zeit.

00:37:58: Aber wir sitzen zusammen und lesen Gottes Wort.

00:38:01: Und dann sitzt sie so froh, wenn sie dann etwas verstehen.

00:38:03: Es ist so, wie wenn sie eine Kostballe gefangen haben.

00:38:07: Und ihre Freude an den Menschen, Jesus mitzuteilen, ist so riesig.

00:38:12: Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, vielleicht dann die Anfangsphasen, wo ihr zum Glauben gekommen seid.

00:38:17: Ich weiß nicht, ob es so war.

00:38:18: Bei mir war das so.

00:38:20: Ich habe dreimal am Tag Biber gelesen.

00:38:23: Ja?

00:38:24: Früh.

00:38:25: Bevor alle aufgestanden sind, ich habe meine Mutter gebeten, darf ich ihm wohnen, sie immer schlafen.

00:38:29: Wir wohnen alle in einem Zimmer, in Rumänien, ja.

00:38:31: Darf ich ihm wohnen, sie immer schlafen, warum?

00:38:34: Ich möchte in der Früh aufstehen, dann stand ich manchmal vier Uhr auf in der Früh, um einfach eine Begegnungsmitjeses zu haben.

00:38:41: Und jetzt haben wir diese Gruppe von frischen Gläubigen, es waren über fünf Tausend, plötzlich werden sie zerstreut.

00:38:49: Und als der Pfadenech Christen fragt wir uns, werden die das schaffen?

00:38:55: Wenn Sie vom Glauben abfallen, was passiert mit Ihnen?

00:38:59: Wie geht es Ihnen?

00:39:00: Und dann habe ich noch ein bisschen recherchiert im Hebräerbrief, denn Sie scheinen nicht schweigen zu können von dem, was Sie gesehen, was Sie gehört haben, was Sie mit Jesus erlebt haben.

00:39:12: Sie können nicht schweigen, Sie wollen, dass Evangelium Gottes weitergeben.

00:39:15: Und dann habe ich mich gefragt, wie kann es sein, dass so ein junger Mensch nicht schweigen kann und nicht nicht Angst hat, sondern hat Freimütigkeit anderen von Jesus weiter zu sagen.

00:39:28: Im Hebräer-Brief Kapitel zehn, da steht so ein interessanter Vers hier von Vers.

00:39:31: thirty und thirty-four.

00:39:33: Ich möchte den zitieren.

00:39:36: Es geht um einen Rückblick.

00:39:38: Ja, ich denke, Paulus hat diesen Brief geschrieben, ist nicht so ganz klar.

00:39:43: Und er sagt, hier einige von euch wurden öffentlich beleidigt und misshandelt.

00:39:49: Und die anderen standen denen, die das ertragen mussten, treu zur Seite.

00:39:55: Ihr habt mit den Gefangenen mitgelitten und da ist man euch den Besitz wegnahm.

00:40:01: Interessant.

00:40:03: Habt ihr das mit Freude ertragen?

00:40:06: Denn ihr wusstet, dass ihr etwas Besseres besitzt, was ihr nicht verlieren werdet.

00:40:12: Es ist interessant.

00:40:15: Wie kann man in solchen schwierigen Situationen im Glauben überleben?

00:40:20: Ich habe mich an einer Zeit in Erinnerdost meine Militär.

00:40:23: Ich war ein halbes Jahr im Glauben.

00:40:25: Ich wusste zwei Sachen, Jesus hat mich lieb und man hat meine Sünde vergeben.

00:40:29: Das

00:40:29: war mein ganzes Bibelwissen, ja.

00:40:31: Und als ich jetzt Militär gegangen bin, bei uns war es ja gefährlich.

00:40:34: Du kannst kein Testament haben.

00:40:36: Es war nicht erlauben, mit anderen über Jesus zu sprechen.

00:40:39: Du musst es deinen Glauben verstecken, verbergen.

00:40:42: Also irgendwie ganz, ganz gefährlich.

00:40:44: Es war schlimm, wenn du jemandem was von Jesus gesagt hast.

00:40:47: Und ich kam dann ins Militär und habe gesagt, hey Jesus, ich schaffe es nicht.

00:40:52: Also ich weiß nicht, wie ich da überleben soll.

00:40:55: Und ich hatte Angst.

00:40:56: Ich hab gezittert.

00:40:57: Und dann, als ich mal auf die Knie ging, dann plötzlich hörte ich eine Stimme.

00:41:02: Ohne Worte.

00:41:03: Lies Johannes XV.

00:41:06: Ohne mich könnte nichts tun.

00:41:08: Bleibe den Meer.

00:41:09: Ich hab gesagt, ich bleibe bei dir.

00:41:11: Ich hatte so ein kleines Testament von den Gideons.

00:41:14: Da hat ein Reißvorschluss dran.

00:41:15: Sie sah aus wie ein Portemonnaie.

00:41:17: Das trug ich die ganze Zeit hier bei mir.

00:41:19: Total unerlaubt.

00:41:21: Und eines Tages wurden wir, wurde ich erwischt.

00:41:25: dass ich christliches Material dabei hatte, es kam eine Kontrolle und unsere Koffer wurden kontrolliert und dann musste ich zur Geheimpolizei hoch.

00:41:34: Das war ein neuer gekommen, der war für die Staatssicherheit dort und er sollte jetzt praktisch das Ganze überwachen, dass alles in Ordnung geht.

00:41:45: Ich war schon für in der damaligen Zeit und plötzlich geschiedet, was interessant ist, ich zieht da dem ganzen Leib.

00:41:54: weiß nicht, ich habe meine Frau erzählt, wie ich früher war und sie glaubt mir kein Wort.

00:41:58: Ich war sehr schüchtern, ich war sehr ängstlich, macht mir sehr viel Sorgen um jeden nix.

00:42:03: und jetzt stand ich da vor der Tür und ich sollte rein gebeten werden zum Verhör.

00:42:09: und plötzlich kommt ein General raus, der kannte mich, hatte es einen richtigen Respekt vor mir, ich wusste das alles nicht, er nimmt mich, sagte Robert Herr Kramer, komm raus, bin hier rausgegangen, das ist mein Auto öffnen in die Motorhaube, tu's aus, ob du was reparieren würdest, was ist

00:42:22: passiert?

00:42:24: Dann habe ich ihm erzählt.

00:42:26: Sag,

00:42:26: du bist nicht gläubig, die versuchten mir zu helfen, die ganzen Generelle.

00:42:30: Sag, das ist nur deine Eltern singen gläubig.

00:42:32: Soll ich das sagen?

00:42:33: Denn durch mich haben sich meine Eltern bequert, meine ganze Familie hat sich verändert.

00:42:37: Wie konnte ich davon schweigen, ja?

00:42:39: Ich merkte nur eine Sache, die wolle mir helfen.

00:42:43: Und dann stand ich wieder vor der Tür und ich zitterte wie erst ein Laub.

00:42:46: Plötzlich geht die Tür auf und ein Geschrei von hinten rein.

00:42:50: Und dann gehe ich rein.

00:42:51: Und in dem Augenblick, wo ich die Tür schwelle, Wie ich reingetreten bin in den Raum, ist etwas in mir passiert, was ich in meinem Leben so noch nie erlebt habe.

00:43:00: Ein tiefer Friede und ein Freude ist über mich gekommen.

00:43:05: Da habe ich mir hier eine Worte so erinnert.

00:43:07: Wenn ihr vor diesen Leuten seid, vor dem Gericht, macht euch keine Sorgen, was ihr sagen sollt.

00:43:12: Denn der Geist Gottes wird euch in den Augenblicken sagen.

00:43:17: Ich habe mich hingesetzt und ich strahlte vor Freude her.

00:43:20: Draußen, gezittert vor Angst, drinnen vor Freude.

00:43:24: Jemand anders hat die Kontrolle über mich übernommen.

00:43:28: Und dann fängt er an, mich zu verhören.

00:43:29: Und ich habe nicht einmal zu Ende fragen lassen.

00:43:32: Ich habe ihm einfach alles erzählt, was er nicht hören sollte.

00:43:35: Wie meine Eltern sich bekehrt haben, wie unser Haus aus einer

00:43:39: Hölle.

00:43:40: Was schönes geworden ist, er hörte mir eine halbe Stunde zu.

00:43:43: Und da sagt er, senkt seinen Kopf, ich verstehe nichts mehr.

00:43:47: Entlässt mich.

00:43:48: Eine Woche später, wenn wir wieder erwischt, ich hatte noch einen Kollegen dort, mit dem ich heimlich Biber gelesen habe, jemand hat uns verklagt.

00:43:55: Und ich musste wieder, diesmal nicht zur Geheimpolizei, sondern ich wartete draußen mit dem Auto, ich sollte losfahren.

00:44:03: Und dann sehe ich einen hohen Offizier, der steigt vorne ein dem Meer.

00:44:07: Hinter mir war dieser Offizier, der Geheimpolizist, der war der stärkste in der ganzen Heimat.

00:44:13: Und dieser General dem Meer, der war so stingsauer, dass in seiner Amtszeit hier, ja, das passiert ist, dass wir erwischt worden sind mit solchen Sachen.

00:44:22: Nachdem mein Kollege vom Verhör gekommen ist, steigen die zwei ein, ich fahre los, und der General fängt dann auf mich ein zu reden und fragen, wann es seinen Gott gibt, warum ist so viel Ungerechtigkeit in dieser Welt und so weiter?

00:44:36: Und ich dachte, er stellt Fragen, dann habe ich gesagt, er soll antworten.

00:44:39: Ja, Herr General, ich raportiere, das ist so die Formel gewesen.

00:44:42: Und dann habe ich ihm gesagt, wissen Sie was?

00:44:45: Gott hat den Menschen mit einem freien Wien geschaffen, er kann sich für oder gegen Gott entscheiden.

00:44:49: Oh, sehr das gehört hat.

00:44:51: Schweig!

00:44:54: Ich dachte, warum sagt er mir, er soll schweigen, wenn er mir Fragen stellt?

00:44:58: Aber plötzlich redet Gott durch seinen Heiligen Geist in meinen Herzen, schmeißt nicht die Perlen vor die Säue.

00:45:04: Na, ich wusste, ich hab zu schweigen.

00:45:05: Der stellt mir weitere Fragen und Fragen und Fragen.

00:45:07: Dann redet plötzlich der Geinpolizist von hinten und sagt, der Herr General, ich geb mir den Rat, lassen Sie diesen jungen Ruhe, denn er macht sie fertig.

00:45:17: Ich hatte ein halbes Jahr im Glauben.

00:45:19: Ich hab nur Jesus bekannt.

00:45:20: Ich hab nichts anderes gemacht.

00:45:23: Ich kannte nicht einmal der Bibel.

00:45:26: Und diese Gruppe Flüchtlinge, was machen sie?

00:45:28: Sie kommen, sie haben wenig in der Hand.

00:45:30: Ich weiß nicht, ob ich vorstellen könnte, was könnte in fünf Minuten alles einpacken?

00:45:35: Vielleicht müsste ich mal Gedanken machen.

00:45:37: Ein Bruder sagte mir einmal, in guten Zeiten bereitet man sich für schwere Zeiten vor.

00:45:45: Und darum ist es gut, dass wir vielleicht drüber meditieren, in welchen Zeiten leben wir jetzt?

00:45:50: Und wenn jetzt die Sachen sind, überlegt einmal, was sind die Grundlagen deines Glaubens?

00:45:54: Wir haben in der Anbetungszeit so schöne Lieder gesungen.

00:45:58: Die sitzt so gewaltig von der Aussage her.

00:46:02: Manchmal singen wir solche Lieder zum Gericht.

00:46:04: Wir freuen uns über die Melodie, dass es gut klingt, aber

00:46:07: wir

00:46:07: kennen nicht tief genug.

00:46:08: Was steht hier geschrieben?

00:46:09: Und diese Flüchtlinge, diese haben ein anderes Lied gesungen.

00:46:13: Das war ich Jesus in Ihren Herzen.

00:46:15: Und sie gehen mit Jesus nach vorne.

00:46:17: Und sie haben keine Angst.

00:46:19: Wisst ihr warum?

00:46:21: Hebräerbrief sagt es.

00:46:22: Sie waren an den Sachen, die sie hatten, nicht so stark gebunden.

00:46:27: wie an Jesus.

00:46:30: Sie haben geöffnete Augen gehabt und Sie haben alles, was Sie erlebt haben, nicht das Katastrophe erlebt, sondern Sie sagen, Jesus, wir wissen nicht, wie unser Weg weitergeht.

00:46:41: Aber eine Sache wissen wir, mit Dir ist es gut.

00:46:45: Von außen bedrängt die Lebensgefahr und innerlich eine Ruhe und ein Friede.

00:46:52: Sie haben ihr nacktes Leben retten können, aber im Herzen tragen sie das Evangelium Gottes.

00:46:57: Sie gehen in eine ungewisse Zukunft, aber eher im Inneren voll

00:47:02: Vertrauen.

00:47:04: Das kannst du nur dann erleben, wenn du in solche Stationen kommst und wenn dein Herz frei ist.

00:47:11: Wir müssen frei sein.

00:47:13: Wenn unser Herz beschäftigt ist, wenn es voll ist mit Sachen, ich denke Tosa sagt, der einmal alles Adam und Eva im Garten Eden waren, hat Gott sie getan, dass sie über alles herrschen sollen.

00:47:24: Gott war im Herzen, im Zentrum ihres Herzens.

00:47:27: und sie durften über die Sachen herrschen.

00:47:30: Aber als die Sünde kam, hat sich das Ganze geändert und plötzlich, als die Besitz in ihrem Herzen war, waren sie gefangen.

00:47:38: Sie waren nicht mehr frei.

00:47:41: Gott will, dass wir frei sind, dass wir nach vorne gehen und das Schöne dran ist, was uns die Bibeltext hier sagt.

00:47:47: und die Hand des Herrn war mit ihnen, Vers.

00:47:50: Und was passiert, wenn Gottes Hand mit dir ist, verstehst du, es ist die Gegenwart des Heiligen Geistes.

00:47:57: Egal wo du hingehst, Menschen um dich herum sehen, du bist anders.

00:48:03: Und sie fragen,

00:48:04: warum bist du

00:48:05: so anders?

00:48:07: Vor ungefähr zwei Jahren habe ich in der OP gehabt, am Ohr.

00:48:11: Ich kam in die Uniklinik in Dresden.

00:48:13: Der hat es meinte, leicht OP, kein Problem.

00:48:16: Trommelfall wird gepflegt, alles in Ordnung und die OP ging schief.

00:48:20: Und damals, als er das so gesagt hat, hab ich gesagt, hm, ich grad so einen Selbstvertrauen haben, ich hab gesagt, hey Jesus, segne ihn trotzdem den Arzt, denn er weiß nicht, was er tut.

00:48:29: Und tatsächlich ging das Ding, ging das, war das nicht gut.

00:48:32: Und ich war im Zimmer mit einem Kollegen da, der hatte grad eine, eine, eine, ähm, ich denke, eine Magen-OP oder sowas ähnliches gehabt.

00:48:41: Und ihm ging's dreckig.

00:48:43: Und als ich dort im Krankenhaus war, hab ich gesagt, hey Jesus, warum bin ich hier?

00:48:47: Es ist ja nicht nur hier, dass ich eine Reparatur brauche, sondern dieser Mensch kennt dich nicht.

00:48:54: Und dann musste ich neu in die OP rein, hatte mir gesagt, ich weiß, ich habe gestruggelt, ich habe gekämpft in meinem Innern und gesagt, nein, das will ich nicht nochmal durchmachen.

00:49:04: Das war nicht schön, die Narkose und das ganze Drumrum.

00:49:09: Und dann stand ich wieder da, hilf mir, wenn du willst, dass ich hier bin, was willst du hier tun?

00:49:18: Und als ich mich auf Jesus ausgerichtet habe, bin ich innerlich ruhig geworden.

00:49:23: Ich habe angefahren, mich hier auf die OP zu freuen.

00:49:26: Komisch.

00:49:27: Und dann wurde ich reingenommen, nach vier Stunden kam es raus.

00:49:30: Diesmal war die OP gelungen.

00:49:32: Ich bin aus der Narkose rausgekommen und ich war so voll Freude.

00:49:35: Der Mann guckt mich an.

00:49:38: Mein Nachbar.

00:49:40: Warum sind sie so anders?

00:49:43: Und ich habe nur plötzlich bemerkt, nicht ich bin es.

00:49:46: Es ist die Jesus in mir.

00:49:48: Und dann durfte ich von Jesus erzählen.

00:49:51: Als ich bei mir entschuldigt, entschuldigen Sie, ich habe nie, ich war nie in der Kirche.

00:49:56: Wir leben aus der, wir kommen aus der DDR, wir haben nie was von Gott.

00:49:59: Er war siebzig Jahre alt, ja.

00:50:01: Und ich habe dann erfahren, nächster Tag musste ich entlasten werden.

00:50:05: und dann frage ich ihn, darf ich für Sie beten?

00:50:11: Ich möchte aber, wenn ich weggehe, von Ihnen an ein Bibelwort geben.

00:50:13: Darf ich in ein Bibelwort nicht gehen?

00:50:15: Ja, er war wie ein Schwamm, der alles aufgesorgt hat.

00:50:18: Und es ist so wichtig zu wissen, die Situation, da du dich befindest, ja, Gott will, dass du ihn bezeugst.

00:50:26: Und wenn wir offen sind dafür, dann entsteht etwas Besonderes.

00:50:29: Und die Hand des Herrn war mit ihnen, mit diesen Flüchtlingen.

00:50:32: Ich gehe weiter, die Zeit läuft mir davon.

00:50:35: Ich weiß nicht, warum das so schnell in Deutschland die Zeitwerk läuft, ja.

00:50:38: In Rumänien haben wir, sag mal, ich komme in zwei Minuten, man zählt die erste Minute und die zweite Minute.

00:50:42: Und dazwischen ist doch Platz.

00:50:47: Erkenne, wo Gott am Wirken ist und lass dich einfügen mit deinen Gaben.

00:50:51: Es ist interessant, dass die Szene jetzt wechseln.

00:50:54: von den Flüchtlingen, ja.

00:50:55: Und das Interessante ist, durch sie kommen Menschen zum Glauben und es entsteht eine Gemeinde.

00:51:01: Und irgendwie kann diese Gemeinde nicht verborgen bleiben, denn die von Jerusalem haben was gehört, die Apostel und so weiter.

00:51:09: Und sie schicken eine Delegation dem Barnabas, er soll herkommen.

00:51:13: Und das Interessante ist, Barnabas war ein ganz interessanter Mensch.

00:51:17: Er wird uns ja beschrieben, er war ein guter Mann.

00:51:21: Gepräg von Gott und seinem Wort.

00:51:22: Er war vollheiligen Geistes.

00:51:24: Vollheiligen Geistes heißt es, Gott hat die Kontrolle in seinem Leben.

00:51:29: Er war ein Junge Jesu.

00:51:31: Und jetzt geht er nach Antioch, ja?

00:51:33: Ja, ihr müsst euch ja vorstellen, hat er gehört, irgendwo, es versammelt, die Christen sind sich da und er sieht plötzlich in dieser dunklen Stadt ein helles Licht und geht rein dort.

00:51:41: Und was sieht er?

00:51:44: Komisch.

00:51:47: Er sieht, dass Gott mit ihnen ist, er sieht die Gnade, Gott steht sich hier geschrieben.

00:51:52: Ich fand es interessant.

00:51:55: Diese Gemeinde war so nicht jüdisch wie nur möglich.

00:51:59: Die haben noch nicht einmal gewusst, wie man einen Gottesdienst feiert.

00:52:04: In der Post der Geschichte der Kapitel Zehn wird uns so eine Situation beschrieben, da ist ein Hauptmann in Cornelius.

00:52:10: Und dieser Hauptmann Cornelius, der hatte irgendwie eine Anziehung oder Gott hat ihm irgendwie angesprochen und er gesagt, ich möchte Bei mir zu Hause in Gottesdienst haben, denn er durfte nicht in die Synagoge.

00:52:21: Er war bestaunt so über die Juden, wie sie beten und sagt, diesem Gott will ich kennenlernen.

00:52:25: Und dann hat er geguckt, was macht man da?

00:52:28: Wie geht es so?

00:52:28: Dann guckt er die Juden, die beten.

00:52:30: Okay, gut, wie betet man weiß ich nicht.

00:52:32: Dann hat er das irgendwie imitiert zu Hause bei sich.

00:52:35: Und dann sieht er, okay, die Fasten.

00:52:36: Oh, das muss man auch machen.

00:52:38: Dann fastet er auch.

00:52:38: Und dann so, was machen die noch?

00:52:40: Die geben Almosen.

00:52:41: Okay, dann gebe ich auch Almosen.

00:52:42: Er dachte, so kann ich Gott wohlgefährlich sein.

00:52:44: Und eines Tages kommt ein Engel zu ihm rein.

00:52:46: Der klopft gar nicht an die Tür, er kommt rein und sagt, er ist ein Cornelius.

00:52:52: Und dann sagt er etwas aus.

00:52:53: Gott hat deine Gebete erhört.

00:52:57: Boah!

00:52:59: Ich weiß ja nicht einmal, wie man richtig betet.

00:53:02: Gott hat deine Almosen gesehen.

00:53:05: finde ich faszinierend, wenn ein Mensch Gott sucht, setzt sich Gott in Bewegung und sagt, diesen Mann muss ich helfen.

00:53:11: Und er schickt den Petrus.

00:53:13: Petrus war der Experte.

00:53:16: Und dann verkündigt ihnen das Wort von Jesus.

00:53:18: Und sie versteht das Evangelium.

00:53:20: Die Heilige Geist kommt in ihren Herzen rein.

00:53:22: Und etwas Ähnliches passiert jetzt hier in Antioch.

00:53:25: Ja, Barnabas

00:53:25: kommt

00:53:26: und sieht diese Leute und sieht die Gnade Gottes.

00:53:30: Und was liegt daher dieser Bequalität des Glaubens?

00:53:34: Wie wir haben diese Leute.

00:53:36: Faszinierend.

00:53:39: Und Bannabas sagt ihnen eine Sache, was sie machen sollen.

00:53:44: Haltet euch fest an Jesus mit eurem ganzen Herzen.

00:53:47: So wie ihr mit Jesus losgegangen seid von Jerusalem und ihr verkündigt habt, macht das weiter.

00:53:52: Haltet euch fest an Jesus.

00:53:55: Und Bannabas hat ein kleines Problem, weil er zu jüdisch war.

00:53:59: Sagt ihr, ich weiß jemand, ich muss Saulus suchen.

00:54:02: Dann geht er und holt Saulus aus Thasus, kommt mit ihm zurück.

00:54:05: Und Saulus hat ja eine Berufung gehabt für solche komischen Leute.

00:54:10: Und jetzt sind sie ein Jahr lang hier und lehrt die Gemeinde, lehrt die Jünger, wie sie Jesus Ähnlicher werden können.

00:54:19: Sie wussten nur, Jesus hat mich rettet.

00:54:22: Aber jetzt lehrt er sie, wie sie als neue Kreatur in diesem Leben leben können.

00:54:26: Und wisst ihr was passiert?

00:54:27: Die Leute, die von draußen diese Leute angeschaut haben, gucken sie an und sie sagen, Das sind Christen oder so wie Christus sind sie.

00:54:38: Etwas in ihrem Leben war so anders, diese frisch bekehrten von den Heiden.

00:54:44: Und man nannte sie Christen.

00:54:45: Das war eigentlich ein Schimpf vor der damaligen Zeit, aber sie haben etwas gesehen von Christus.

00:54:51: Und das finde ich faszinierend.

00:54:53: Denn das ist der zweite Schritt.

00:54:54: Barnabas ist offen, was will Gott mir sagen?

00:54:58: Er war nicht so der Evangelist, aber er hat gesagt, ich bin einer, der hilft anderen zu Jüngerschaft.

00:55:04: Und er mutigt die Menschen, er sieht die Veränderung da und er sieht die Gnade Gottes.

00:55:09: Warum?

00:55:10: Er sieht das, er sieht anders als anderen.

00:55:14: Und es ist wichtig, lasst uns einfach beten.

00:55:15: Jesus, öffnen wir dir Augen, damit ich verstehe, was willst du tun?

00:55:20: Was siehst du?

00:55:21: Was geht hier ab?

00:55:22: Was ist mein Dienst?

00:55:24: Was kann ich tun?

00:55:24: Ich möchte schließen, mir ein paar Gedanken.

00:55:29: Binde dein Leben an Jesus, dann wirst du von ihm reden.

00:55:34: Und er wird dich leiten und tragen auch in schweren Zeiten.

00:55:39: Jesus sagt in Johnis.

00:55:41: Ohne mich könnte nichts tun.

00:55:43: Mir hat es so gefallen, das ist die eine Seite der Medaille.

00:55:47: Wenn er eine Münze nimmt, das hat zwei Seiten.

00:55:50: Ohne mich könnte nichts tun.

00:55:51: Wisst ihr, was die andere Seite ist?

00:55:54: Ohne uns tut Gott nichts.

00:55:59: Ohne uns tut Gott nichts.

00:56:02: Und du und ich.

00:56:04: Gott schickt den Engel.

00:56:06: So Cornelius, er könnte ja predigen, aber er hat nicht gepredigt.

00:56:10: Er sagt, holt ein Petrus, holt ein Banderbass.

00:56:16: Lass die aus Flüchtlingen rausgehen, damit sie in der Welt.

00:56:20: Voll mal rum.

00:56:21: Ich bin mit euch, sagt Jesus.

00:56:23: Und wenn ich mit euch bin, das ist das Stärkste.

00:56:25: Und du musst nicht so stark sein im Glauben.

00:56:27: Du musst nicht, was heißt ich, wie vieles wissen.

00:56:29: Eine Sache musst du nur wissen.

00:56:31: Jesus lebt in mir.

00:56:33: Und Jesus will, dass ich, will durch mich zu andern.

00:56:38: reden.

00:56:39: Ohne Jesus können wir nichts tun, aber ohne uns tut Gott auch nichts.

00:56:45: Und es ist auch schön, wenn Verfolgung ist, wenn schwierige Zeiten kommen, Geschwister, vergesst eine Sache nicht.

00:56:53: Er, unser Haupt, ist oben.

00:56:56: Wir, sein Leib, wir sind hier unten.

00:56:57: Das ist das Bild für Gemeinde.

00:56:59: Und glaubt ihr, Jesus guckt sich das an und sagt, nur komm, die Jungs, ein bisschen auf, ja?

00:57:04: Ne, ne.

00:57:06: Und dort, wo du ihn bedränglich bist, wo du wusstest, wie es schlecht geht, wo du denkst, du hast keinen Aussicht, wo du Schmerzen hast, wo du in schwierigen Situationen bist, dann ist er dir so nahe mit seinem Frieden.

00:57:17: Und Paulus drückt das so aus.

00:57:19: und der Friede Gottes, der alle Vernunft übersteigt.

00:57:23: Die Situation hat sie nicht geändert, aber drinnen hat sie was geändert.

00:57:27: Und plötzlich verändert er unseren Kampf, unsere Unruhe, unsere Sorgen.

00:57:32: Das, was hier drin ist, in einen tiefen Frieden.

00:57:37: den die Welt nicht verstehen kann.

00:57:40: Und das brauchen wir in dieser Welt.

00:57:42: Weil wir nicht von dieser Welt sind.

00:57:44: Wir sind nur unterwegs zu einer besseren Heimat.

00:57:49: Und Gott möge euch segnen hier, dass ihr Jesus ausstrahlt, dass ihr Jesus weitergebt.

00:57:58: Und wenn ihr das macht, könnt ihr einfach wissen, und Gott das Hand ist über euch.

00:58:03: Und steht nur geschrieben und Menschen kommen zum Glauben.

00:58:06: Etwas passiert um uns, auch wenn wir es nicht sehen.

00:58:09: Etwas passiert.

00:58:10: Amen.

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