Predigt über 1.Johannes 5,14-21
Shownotes
Transkript anzeigen
00:00:01: Ja, einen schönen guten Morgen.
00:00:05: Ich bin ja ganz froh dass ich hier jetzt nicht so ganz in Weiß stehen muss weil also meiner Frau würden viele Dinge glaube ich einfallen die ich mal tauschen könnte unter anderem auch meine weiße Hose.
00:00:15: gut wie auch immer Wir haben heute den letzten Teil des ersten Johannesbriefs vor uns und es ist tatsächlich ein Text.
00:00:24: der ist gar nicht so einfach.
00:00:26: Deshalb dachte ich starten wir mit einer ganz einfachen Frage Ist jemand aus Gransee?
00:00:34: Oh ja, da hinten.
00:00:37: Sehr schön!
00:00:37: Herzlich willkommen von doch relativ weit her.
00:00:42: Gibt es denn Leute die schon mal Post aus Gransee bekommen haben?
00:00:47: Einer zwei nicht so viele drei Ja gut ein paar.
00:00:53: also.
00:00:53: ich bekomme immer mal wieder post aus gransee.
00:00:56: meistens ist dann ein fotometer bei und das erinnert mich daran dass sich ein sünder bin.
00:01:11: Also zumindest die Autofahrer unter uns sind in der Regel hin und wieder mal Sünder, Verkehrs-Sünder.
00:01:18: Aber naja also so ein bisschen zu schnell fahren oder so.
00:01:21: Macht doch jeder!
00:01:22: Wir spielen das ja leicht dann runter.
00:01:26: aber was bedeutet eigentlich dieser Begriff Sünde?
00:01:29: Das kommt ja in unserem alltäglichen Gebrauch nur noch in solchen Zusammenhängen vor.
00:01:35: Sünde ist griechisch Harmatia und bedeutet Verfehlung oder des Verfehlens eines Zieles.
00:01:44: Und da stellt sich natürlich sofort die Frage, wie das Ziel verfehlen wir.
00:01:48: Ich habe uns hier mal ein Ziel mitgebracht – so eine Datscheibe.
00:01:55: Beim Verkehr ist es relativ klar, dass Sie die Regeln zu halten und dann werden wir geblitzt und dann gibt es eine Buße.
00:02:02: Ein Bußgeld und das bezahlen wir dann hoffentlich und da ist der Maßstab klar.
00:02:07: Aber was sind denn andere Maßstäbe?
00:02:09: Der Maßstap für unser Leben zum Beispiel!
00:02:13: Gott hat seinem Volk vor ungefähr dreieinhalb Tausend Jahren zehn ganz grundlegende, eigentlich relativ einfache Gebote gegeben für ihr Zusammenleben als Volk und für Ihr Zusammenleben in der Beziehung zu Gott.
00:02:30: Und es ist eigentlich die Aussage auch ganz einfach, haltet die Gebote dann isst Gott mit euch.
00:02:38: Eigentlich einfach!
00:02:39: Aber wenn wir uns so die Geschichte vom Volk Israel angucken In der Bibel das ist ja schön beschrieben Dann stellen wir fest sie schaffen dass immer nur sehr kurz, wenige Jahre auch mal zwei drei Generationen aber eher selten.
00:02:55: Meistens nicht länger als ein paar Jahre und dann sind die Gebote wieder futsch und sie halten sich nicht daran.
00:03:06: Jesus fasst den Kern der Gebote ungefähr so zusammen du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele.
00:03:20: Das erste und größte Gebot.
00:03:23: Und das zweite Gebot ist diesem Vergleichbar, du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst!
00:03:31: Und an diesen zwei einfachen Geboten Gott lieben den Nächsten lieben hängen das ganze Gesetz und die ganzen Propheten.
00:03:39: Und zu Jesu Zeiten war das alles schon sehr ausgearbeitet.
00:03:44: also sie hat ne Hunderte von Vorschriften geboten und woran man sich halten muss, was man machen soll.
00:03:50: Und Jesus dampft das alles ein und sagt eigentlich ist es so einfach.
00:03:52: die zwei Dinge Das ist das Ziel da sollen wir hin.
00:04:00: aber wenn ich mir so die Welt angucke um mich herum und auch mein Leben anguccke dann stelle ich fest Wir lieben uns oft zuerst selber und nehmen uns selbst unsere eigenen Bedürfnisse des was wir wollen als Maßstab und damit laufen wir in die falsche Richtung.
00:04:25: Wir laufen nicht zu dem Ziel, sondern wir laufen vom Ziel weg.
00:04:32: Ich habe jetzt hier mal ein bisschen was vorbereitet und das ist halt das Problem.
00:04:39: wenn ich in die Falschrichtung laufe dann kann ich mich bemühen das Ziel zutreffen.
00:04:45: Vielleicht klappt es auch, aber oft klappt's halt auch nicht weil ich einfach in die falsche Richtung laupe.
00:04:52: und dann ist es viel schwerer einen Ziel zu treffen wenn ich völlig in die falsch Richtung unterwegs bin.
00:05:01: Und ich muss immer wieder feststellen, dass sich da einfach ein Grenzenstoß in meinem Leben.
00:05:07: Ich bemühe mich, ein guter Partner zu sein oder vielleicht ein gutter Vater einen toller Kollege oder Vorgesetzter aber es gelingt mir nicht immer wenn mein Ego der Maßstab ist dann kann das auch komplett absurde Züge annehmen.
00:05:25: also Da gibt's zum Beispiel Präsidenten.
00:05:27: wir kennen alle welche.
00:05:29: die wollen unbedingt einen Platz in den Geschichtsbüchern haben wollen den Friedensnobel preisen, was machen sie?
00:05:34: Sie fangen Kriege an.
00:05:35: Es ist doch absurd!
00:05:39: Ich habe jetzt mit Tischtennisbellen beworfen aus guten Gründen.
00:05:42: stellt euch vor ich hätte Datfeile genommen.
00:05:45: Das kann richtig weh tun und so es ist halt auch mit Sünde.
00:05:48: das kann richtig Weh tun.
00:05:51: Wir können mit unseren Fehlern echt Schaden anrichten In unserem Leben und in dem Leben von anderen Obwohl wir eigentlich das Gute wollen.
00:05:59: und Karl Dietmar hat uns eine kleine Geschichte mitgebracht wie er das erlebt hat.
00:06:06: Darfst ihr das einmal erzählen, ich höre zu.
00:06:13: Ansgarthi sagt, du bist doch mutiger Mann, erzähl mal was.
00:06:16: und ich habe es sehr überlegt.
00:06:17: Was erzähle ich denn?
00:06:18: Was so in der letzten Zeit mir war Wo man so richtig immer schief gegangen ist wo so eine Zielverfehlung war Und hat mich für einen Bereich entschlossen Der in zwischenmenschlichen Beziehungen ist Weil ich glaube da können wir uns ganz oft jeder von uns wieder finden In diesen Zwischenmenschliche Beziehung.
00:06:36: Ich war am letzten Jahr angetreten Mit großem Bewusstsein eine Friedensmission zu machen und wir sind mit Pferden unter einer aus Kriegsschrott gegossenen Glocke von Berlin nach Jerusalem gefahren.
00:06:49: Und wenn man so die Friedensmission dranschreibt, und der größte Problem wird wie man miteinander umgeht, das ist schon sehr sehr peinlich.
00:06:58: Dabei hatte ich mir alle vorgenommen bestmöglich zu machen aber ich habe es erlebt dass Leute gesagt haben sag mal Dietmar du hast ja keine Ahnung von Pferde Du kannst halt dich mal im Auto hängen, aber du kannst ordentlich fahren und schweißen auch nicht wenn was kaputt geht.
00:07:12: Weil bist du eigentlich für ein Fowler-Typ!
00:07:13: Und wenn die Presse kommt dann machst du das Foto mit denen und kannst mit Mund viel, aber mit anpackend ist ja mal gerade schlecht.
00:07:20: Ich habe wirklich gemerkt wie wenig ich in meinem Leben kann.
00:07:22: dabei hab' ich den Mühe weggeräumt, haben Geld besorgt, hab' den Abwasch gemacht und dass alles fertig gut kann... ...und ich weiß nicht genau ob die Schuld waren oder ob es tatsächlich mein Fehler war Oder ob das einfach nur dumm gelaufen ist, wir haben uns angefangen zu streiten.
00:07:42: Und streit und dann schlecht übereinander reden und schimpfen, der kann eine große Spirale haben.
00:07:49: Manchmal habe ich in meinem Camper nachts im Ele... Da klassiert man nicht den Feind!
00:07:53: Und so, so und so.
00:07:54: beim nächsten Mal gebe ich dir ne Rapper zurück.
00:07:56: Und ihr kennt es vielleicht von euch, dass so schleichend ein Konflikt entstehen kann, der sehr schwierig ist.
00:08:04: Irgendwann hat mir jemand gesagt Du wirst nun gar nicht mehr genau, ob du richtig bist in diesem Team.
00:08:11: Würdest du nicht liefern nach Hause fahren?
00:08:12: Ich habe gedacht ich höre nicht mit meiner Leidenschaft wo ich mich eingebracht hab und darf ja nicht auflösen oder nur andeuten.
00:08:25: also Dialog und Gebet war schon wichtig Und wir haben das Ziel erreicht.
00:08:30: so viel kann ich sagen.
00:08:31: aber ich sollte euch bloß von dem Konflikt erzählen und der war reichlich.
00:08:44: So langsam nähern wir uns dann unserem Bibeltext.
00:08:47: Danke, Karl Liebmann!
00:08:49: Die Lösung für unsere Ichzentriertheit und die Zielverfehlung liegt darin, dass wir umkehren.
00:08:58: Dass wir uns umdrehen und in die andere Richtung gehen.
00:09:02: Denn da ist ein Gott der auf uns wartet.
00:09:05: aber wir schaffen es nicht alleine das Gute zu tun.
00:09:08: Deshalb hat Gott uns einen Retter geschenkt Jesus denn so sehr hat Gott die Welt geliebt eingeborenen Sohn gehabt, damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht.
00:09:25: Sondern ewiges Leben
00:09:26: hat.".
00:09:27: Das schreibt auch Johannes von dem, der Brief ist den wir uns heute angucken.
00:09:36: Es ist wahrscheinlich einer Der zwölf Jünger gewesen, der mit Jesus unterwegs war und das werden wir jetzt an ein paar Stellen sehen er es sehr nahe an dem dran was jesus gelehrt hat Ein leben mit Gott Zu Beginn bedeutet, dass wir unser ich-zentriertes Leben mit Jesus am Kreuz begraben und dafür ein neues Leben bekommen.
00:10:02: Der Ausdruck dieser Umkehr ist die Taufe.
00:10:06: Wir haben bald wieder eine.
00:10:08: Das alte Leben geht im Wasser unter und damit alles was wir an Verfehlung, an Sünde auf uns geladen haben.
00:10:22: Und mit dem Ziel im Blick ist es dann auch einfacher zu treffen.
00:10:25: Jetzt bin ich schon wieder hier aber wenn nicht auf das Ziel zugehe treffe ich natürlich viel einfacher Und je näher ich dran bin, je länger ich mit Jesus unterwegs bin umso näher komme ich dem Ziel.
00:10:37: Um so einfacher ist es auch zu treffen.
00:10:40: Das nennen wir dann im Glauben Wachsen oder Jüngerschaft.
00:10:45: und jetzt kommen wir zum ersten Brief des Johannes.
00:10:50: das ist ein kleiner Rückblick.
00:10:57: Im Evangelium von Johannes geht es vor allem um Jesus dass er der verheißende Retter ist und dass er den Weg zu Gott ist.
00:11:04: In seinem Brief an die Gemeinde geht es um die Gewissheit dass wir durch Jesus gerettet sind, dass wir zu ihm gehören und das wird dran bleiben.
00:11:16: Wer den Sohn hat wer an ihn glaubt er hat das Leben.
00:11:21: Und Jürgen hat uns vor zwei Wochen von den Zeugen erzählt die dafür stehen Dass wir das leben wirklich haben und das könnt ihr euch gerne in unserem youtube Kanal nochmal angucken wenn ihr es verpasst habt.
00:11:32: Das lohnt sich.
00:11:34: Aber wie bleiben wir denn in diesem leben an jesus dran?
00:11:38: Darum geht es hier im letzten Abschnitt um einen Aspekt, nämlich um den Umgang mit Sünde.
00:11:45: Und das gucken wir uns an!
00:11:47: Wir haben zwei Abschnitte dazu.
00:11:50: Wir starten mit Vers.
00:11:53: Vierzehn und Fünfzehn – und das ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.
00:12:03: Wenn wir wissen, was er uns hörte, dann wissen wir auch, erbeten haben.
00:12:17: Ich finde das ist schon mal eine ganz, ganz schön starke Aussage.
00:12:21: Wir haben die Zuversicht dass Gott uns hört wenn wir beten und wenn wir wissen dass ihr uns hört Wenn wir in seinem Willen bitten dann dürfen wir auch wissen dass wird es Erbetene schon haben Auch wenn wir es noch gar nicht sehen.
00:12:38: Für sich allein gestellt sind diese verse aber sehr missverständlich Denn darauf könnte man jetzt Eine große Theologie aufbauen dass wir nur beten und dann alles bekommen.
00:12:53: Und das deckt sich ja nicht mit unserer Erfahrung, manchmal beten wir sehr lange für Dinge und wir bekommen sie nicht und denken uns aber, das entspricht doch Gottes Willen!
00:13:01: Es ist so ein ganz typisches Beispiel für Ferse die wir uns im Zusammenhang angucken müssen.
00:13:06: Wo wir schauen müssen wie sind Sie denn gemeint?
00:13:10: In welchem Zusammenhang stehen Sie denn?
00:13:12: Denn wenn wir den vernachlässigen wird es ganze Gebäude irgendwie schief und deshalb gucken wir weiter.
00:13:22: Es geht nämlich in dem Zusammenhang um Geschwister, die will dabei beobachten dass sie Fehler machen.
00:13:28: Dass sie sündigen.
00:13:30: Vers sechzehn Wenn jemand seinen Bruder Sündigen sieht Zwar eine Sünde nicht zum Tod so soll er bitten und er wird ihm das Leben geben.
00:13:39: Den die nicht zum todsündigen.
00:13:41: es gibt Sünde zum Tod.
00:13:43: Nicht im Hinblick auf Sie sage ich dass er bitten Solle.
00:13:47: also er wird schon wieder eingeschränkt ne?
00:13:49: Gibt Dinge für die Sollen wir gar nicht beten?
00:13:53: Aber es gibt Dinge, da sollen wir beten.
00:13:56: Im Prinzip gibt uns Johannes hier eine Anleitung was wir tun sollen wenn wir jemandem sündigen sehen von unseren Glaubensgeschwistern.
00:14:05: Wir sollen nämlich für sie beten.
00:14:07: und in dem Zusammenhang versprechen uns diese versehne und fünfzehn dass Gott uns hören wird denn er will das ja Er will ja dass wir zurückfinden zu ihm Dass wir mit ihm unterwegs sind.
00:14:21: er will dass wir umkehren dass wir an ihm bleiben und das wir nicht sündigen.
00:14:26: Und wenn doch, und es wird passieren, dass wir um Vergebung
00:14:29: bitten.".
00:14:31: Und er will uns vergeben!
00:14:35: Gott will ganz offensichtlich, dass Wir Verantwortung füreinander übernehmen und wir füreinander beten.
00:14:48: Und diese Stelle die jetzt markiert ist und Er wird ihm das Leben geben kann auf zwei verschiedene Weisen gelesen werden.
00:14:56: Find ich sehr spannend in diesem Text.
00:14:58: Es gibt zwei Möglichkeiten den Original, den Urtext auszulegen oder das zu beziehen und beide sind möglich.
00:15:06: Nämlich einmal kann es auf Gott bezogen sein.
00:15:10: Gott wird ihm das Leben geben.
00:15:13: also Gott gibtes Leben zurück wenn wir umkehren.
00:15:17: von unserer Sünder wird Gott uns das leben geben.
00:15:21: Es kann sich aber auch auf dem Bruder beziehen Und der Bruder wird durch seinen Gebet das Leben geben.
00:15:32: Und das finde ich besonders, weil es uns in eine Verantwortung stellt und zwar ist es was für uns Älteste zum Beispiel sehr wichtig sind dass wir beten für die Gemeinde, für jeden hier.
00:15:48: Besonders natürlich für Leute in Not!
00:15:51: Das ist eine sehr wichtige Aufgabe unseres Dienstes.
00:15:56: Es übrigens auch war so ganz nebenbei was für mich für eine Mitgliedschaft spricht.
00:16:03: Wir haben ja gerade elf Leute aufgenommen, das ist total toll!
00:16:07: Das ist nicht toll weil wir dann irgendwie Geld dafür kriegen oder bei unsere Zahlen teuer sind sondern weil wir eine geistliche Gemeinschaft sind und weil wir füreinander einstehen, weil wir zusammen gehören, weil wie füreinander beten.
00:16:24: Johannes beschränkt dieses Gebet jetzt aber nicht auf einer Gruppe.
00:16:27: da steht nicht und dann sollen die Ältesten beten?
00:16:31: Sondern jemand kann jeder sein.
00:16:35: Es ist eine Aufgabe für uns alle.
00:16:42: Gott will die Beziehung zu uns wiederherstellen, auch wenn wir weglaufen.
00:16:46: Das ist ihm wichtig und er benutzt uns dafür.
00:16:52: Wir dürfen uns gegenseitig Vergebung zusprechen Und es ist gut, wenn wir Geschwister haben mit denen wir zusammen unterwegs sind und die auch heikle Punkte ansprechen dürfen.
00:17:02: Ich möchte euch wirklich ermutigen dass ihr jemand habt mit dem ihr gemeinsam unterwegs seid Kann zum Beispiel ein guter Freund oder eine Freundin sein Eine Form von Zweierschaft wo wir uns gemeinsam begleiten auf den Weg.
00:17:18: Das kann auch ein Mentoring sein, also dass ich mich begleiten lasse von jemandem, der im Glauben erfahren ist.
00:17:24: Es muss nicht unbedingt jemand sein, der älter ist – es kann sein!
00:17:27: Aber jemand, der einfach im Glaube erfahren ist und dem ich es erlaube in mein Leben reinzusprechen mit dem über schwierige Situationen rede aber auch über gute, mit dem ich einfach über Dinge reden kann Und Jesus gibt uns eine Anleitung dafür.
00:17:46: wenn aber dann Bruder sündigt Geh hin und überführe ihn zwischen dir und ihm allein.
00:17:52: Das ist genau dieses, wir sind zu zweit.
00:17:55: Wir sind gemeinsam unterwegs.
00:17:57: Und wir reden darüber im Vertrauen.
00:18:02: Wenn er nicht hört, dann nehmen einen anderen mit.
00:18:07: Also auch gut!
00:18:09: Wenn es nicht funktioniert kann ich auch jemand mit dazunehmen.
00:18:15: Aber es gibt auch Grenzen und darum geht es auch Johannes.
00:18:19: Also tatsächlich habe ich das jetzt noch nicht erlebt.
00:18:21: Dieses Wie es dann weitergeht, sage ist der Gemeinde und wenn er nicht auf die Gemeinde hört Dann sei ja für dich wie jemand der eben nicht zur Gemeinde gehört.
00:18:35: Das ist ein gutes Prinzip zuerst im Vertrauen zu zweit miteinander zu reden.
00:18:41: Und Jesus gibt uns Autorität Zu lösen Schuld zu binden Abhängigkeiten zu lösen Befreiung.
00:18:55: Das ist toll, das ist möglich!
00:18:59: Es gibt aber auch Grenzen für diese Verantwortung.
00:19:07: Johannes macht eine Beobachtung nämlich wenn jemand seinen Bruder Sündigen sieht eine Sünde zum Tod.
00:19:18: was bedeutet das?
00:19:20: Also es war so der erste Punkt den ich irgendwie gesehen habe in diesem Text und dachte oh super kann über die Totsünden predigen.
00:19:30: Aber wer jetzt hier an Brad Pitt denkt, der liegt leider etwas daneben.
00:19:35: Denn tatsächlich ist es eher so eine volksgläubige Auslegung also die Todsünden.
00:19:42: damit ist was anderes gemeint.
00:19:43: Es geht um... Wo bin ich?
00:19:51: Hier!
00:19:51: Es geht Um geistlichen Todes.
00:19:53: Es geht über Menschen, die getauft sind Die mit Jesus auf dem Weg waren Die Vergebung erlebt haben Die Teil der Gemeinde war.
00:20:05: In Paulus erlebt etwas Ähnliches, schreibt in Hebräer sechs die die himmlische Gabe geschmeckt haben.
00:20:11: Das heiligen Geist ist halt haftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckten.
00:20:18: Aber dann lassen sie sich irgendwie abbringen.
00:20:22: Lassen Sie sich vom Glauben an Jesus sein Tod und seine Auferstehung abbringen.
00:20:26: und es passiert!
00:20:29: In den Gemeinden an die Johannes hier schreibt.
00:20:32: da geht es vermutlich um die Gnose So ein Gedankengut der Erkenntnis.
00:20:37: Philipp hat in erersten Predigt zum Johannesbrief das noch ein bisschen näher erklärt, könnt ihr euch auch bei YouTube gerne nochmal angucken.
00:20:48: Ganz grob die Gnosis behauptet dass Erlösung nicht durch Jesus nötig ist sondern durch Erkenntnismögliche ist.
00:20:55: Durch irgendeine Weisheit, durch einen Wissen und sie leugnet damit die Notwendigkeit dass Jesus am Kreuz für unsere Sünden sterben musste Und es gibt bis heute solche Gedanken.
00:21:08: Das wird uns dann als Erkenntnisgewinn verkauft, ich bin da schon einen Schritt weiter.
00:21:15: Wahrheit ist nicht ein Schritt weiter sondern völlig am Ziel vorbei und wir müssen immer aufmerksam sein wenn jemand versucht uns zu verkaufen Jesus und du brauchst Jesus und Du brauchst noch irgendwas anderes.
00:21:32: Irgendeine Erkenntnisse auch wenn es super wissenschaftlich klingen will.
00:21:38: Aber wenn es den Tod Jesu am Kreuz und die Auferstehung relativiert oder infrage stellt, dann ist es daneben.
00:21:47: Wir brauchen Jesus – Jesus allein und sonst gar nichts!
00:21:56: Also tatsächlich kenne ich niemand der nicht irgendwann in seinem Leben mal entweder Mist baut oder auch unverschuldet in eine Krise gerät.
00:22:04: Das gehört dazu.
00:22:06: wir gehen durch Anfechtungen bei Niemand läuft alles nur nach Plan Und irgendwann kommt der Zeitpunkt wo's dann an die Substanz geht, wo es existenziell wird.
00:22:19: Und da sind auch grundsätzliche Fragen und Zweifel völlig normal – das gehört dazu!
00:22:27: In solchen Zeiten sind wir dann auch anfällig für einfache Lösungen aber da finde ich spannend.
00:22:35: Ich mag so Wortbedeutung.
00:22:37: was das Wort Krise bedeutet, wo's herkommt?
00:22:40: Das kommt nämlich aus dem griechischen ist der Begriff Krisis.
00:22:43: Es bedeutet Entscheidung und es bedeutet dass wir in diesen Anfechtungssituationen wieder eine Entscheidung treffen müssen.
00:22:52: Und manchmal ist es wirklich so, dass wir uns entscheiden müssen und sagen, ich bleibe dran!
00:22:57: Ich bleibe jetzt an Jesus dran.
00:22:59: Egal wie misstig die Situation ist oder wie groß der Mist ist den ich verbockt habe, ich pleibe an Jesus daran und ich erwarte von ihm das er mir hilft.
00:23:11: Ich halte an Jesus fest und wir dürfen die Zuversicht haben, dass er uns hält.
00:23:22: Und Johannes hat einen zweiten Punkt und es ist ein Dilemma, denn durch den Glauben an Jesus und die Taufe sind wir eigentlich für die Sünde gestorben.
00:23:38: Eigentlich spielt sie in unserem Leben keine Rolle mehr.
00:23:44: und trotzdem stellen wir fest in unserem leben Wir machen Fehler, wir sündigen, wir verletzen andere.
00:23:53: Wir wissen dass jeder der aus Gott geboren ist nicht sündigt sondern der aus gottgeborene bewahrt sich tastet ihn nicht an.
00:24:05: Hier haben wir wieder so eine Stelle, die in zwei Arten interpretiert werden kann und zwar gibt es Handschriften, die nahelegen das mit ihm also der aus Gott geborene bewahrt.
00:24:23: Ihn kann sein dass hier Jesus gemeint ist.
00:24:29: Jesus bewahrts uns vor Sünde.
00:24:40: Genau!
00:24:40: Wir springen jetzt mal zurück In den ersten Johannes drei Vers neun, da steht nämlich jeder der aus Gott geboren ist tut nicht Sünde.
00:24:48: Denn sein also Gottes Samen bleibt in ihm und er kann nichts sündigen weil er aus Gott Geboren ist.
00:24:56: In dem Zusammenhang wir gucken wieder auf den Zusammenhang was steht da eigentlich?
00:25:00: Was sagt Johannis in anderen Fersen?
00:25:01: und wie passt es zusammen?
00:25:03: Und das passt zusammen.
00:25:07: Gottes Same liegt in uns und Wir sind aus Gott Geboren und Jesus in uns verhindert dass wir sündigten.
00:25:18: Wir sind durch unsere Umkehr und unsere Taufe für die Sünde gestorben, aus Gott neu geboren.
00:25:24: Wir haben ein neues Leben und da hat die Sunde keinen Platz mehr.
00:25:30: Aber unsere Lebenserfahrung steht dem ja irgendwie entgegen dass unser altes Ego immer mal wieder vorkommt.
00:25:39: Naja aber wir sind hier in der richtigen Richtung unterwegs.
00:25:43: also wenn wir so sehen und sagen wir verfehlen das Ziel nicht Wir gehen ja oft des ziel zu Dann ist es ja richtig Dann haben wir die Sünde zum Tode.
00:25:55: dieses Weggehen vom Ziel, das Ziel verlassen.
00:25:59: Das haben wir nicht!
00:26:00: Wir gehen auf das Ziel zu.
00:26:03: Wir schmeißen manchmal ein bisschen daneben.
00:26:08: Passiert?
00:26:10: Aber wir sind in die richtige Richtung unterwegs.
00:26:17: Wir können es aber auch anders interpretieren und sagen der aus Gott geborene bewahrt sich also.
00:26:23: so lässt er sich übersetzen je nachdem welcher Handschrift man sich anguckt.
00:26:31: Aber da stellt sich die Frage ja, wie kann ich mich den Selbstvorsünder bewahren?
00:26:37: Und da hilft mir Dreifers Elf.
00:26:41: Ah steht er nicht!
00:26:42: Dann les' ich es euch vor Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt Dass wir einander lieben sollen.
00:26:53: Das ist etwas was Jesus sehr wichtig ist, dass wir ein ander lieben und das ist auch etwas was Johannes sehr wichtig is, dass Wir einander Lieben.
00:27:03: vermeiden wir, aneinander schuldig zu werden.
00:27:06: Das ist ja auch logisch!
00:27:13: Wir kommen zurück zu dem was Jesus sagt.
00:27:15: Wir hatten es vorhin das Ziel du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deinem Ganzen denken und dein Nächsten wie dich selbst.
00:27:28: da sind wir wieder.
00:27:31: Und wie viele Fehler können wir vermeiden wenn wir aus Liebe handeln und nicht Aus Eigennutz oder aus irgendeinem Groll der in uns ist?
00:27:42: Gott geht es immer um Beziehung zu uns und die Beziehungen unter uns.
00:27:50: Und das können wir auch bei Jesus beobachten, zum Beispiel als er nach seiner Auferstehung Petrus begegnet und den Jüngern in den Frühstücken zusammen.
00:28:02: und dann fragt Jesus dem Petrus Hast du mich lieb?
00:28:07: Er sagt Du weißt es ich habe dich lieb!
00:28:11: Dann kommt sein Auftrag hüte meine Schafe.
00:28:19: und Jesus fragt dreimal er will wirklich sicher sein dass nichts mehr zwischen Ihnen steht.
00:28:25: Er will Beziehung wiederherstellen, gibt keinen Vorwurf, keine
00:28:31: Erklärung.".
00:28:34: Meine Petrus hat ihn ein paar Tage vorher verleugnet und gesagt, ich kenne den Kerl nicht, habe nix mit ihm zu tun!
00:28:40: Jesu spricht es gar nicht an.
00:28:42: Es ist tatsächlich aus dem Urtext nicht mal wirklich klar ob er sich darauf bezieht.
00:28:45: wie interpretieren das so?
00:28:47: Aber es steht da nicht, dass es irgendeine Reaktion ist auf das Verleugnen vom Petrus.
00:28:55: Können wir aber davon ausgehen.
00:28:59: Jesus stellt die Beziehung wieder her und gibt ihm dann seinen Auftrag weit in meiner Schafe.
00:29:07: Und jetzt kommen wir ganz zum Ende des Johannes Briefes, und Johannes schreibt immer wieder Wir wissen!
00:29:15: Wir dürfen sicher sein Auch wenn die Welt an uns zerrt und zert und versucht uns wegzuholen.
00:29:26: Wir dürfen wissen, wir gehören zu Jesus auch wenn wir Fehler machen Ist gut, wenn wir jemand haben der mit uns unterwegs ist.
00:29:34: Wir dürfen wissen, wir gehören zu Jesus und haben mit ihm das Leben Und auch dazu gibt Jesus eine kleine Anleitung.
00:29:48: Vielleicht kennt ihr die Geschichte.
00:29:52: vor seiner Verurteilung geht jesus beten Mit seinen engsten Jüngern mit petrus jakobus und johannes.
00:29:58: also wir dürfen davon ausgehen dass der autor von diesem brief in der situation dabei war.
00:30:03: Es ist einer der dramatischste momente in jesu leben.
00:30:06: er weiß Er wird sterben Sein Leiden steht kurz bevor und er will noch mal beten.
00:30:13: Und bittet die Jünger, wacht mit mir durch diese dramatische
00:30:17: Nacht.".
00:30:20: Dann kommt er nach einer Stunde wieder und sie haben es nicht geschafft.
00:30:23: Sie sind eingeschlafen.
00:30:24: Klar das war anstrengend!
00:30:28: Aber Jesus gibt ihnen dann einen Rat mit und sagt Wacht und betet damit ihr nicht in Versuchung kommt.
00:30:39: Wacht...und betet.
00:30:40: Das ist die Anleitung die Jesus seinen Jüngern gibt Und ich habe das tatsächlich auch in meinem Leben schon ein paar Mal erlebt, dass Wachen gut ist.
00:30:54: Dass Gott uns vorbereitet auf Herausforderungen, dass er uns das Handwerkszeug gibt wenn wir aufmerksam sind.
00:31:05: Woher kommt die Versuchung?
00:31:07: Wo bin ich anfällig?
00:31:08: Es ist gut, wenn ich jemanden habe der damit mir unterwegs ist und mir hilft.
00:31:13: Wenn ich wachsam bin!
00:31:17: Und wenn ich die Beziehung lebendig halte... Die Beziehungen zu meinem Vater im Himmel.
00:31:23: Durch Kommunikation halten wir Beziehungen lebendig.
00:31:28: Wir reden ja auch miteinander, gerade mit unseren engsten Freunden, Partnern, Kommunikations- und es ist Gebet.
00:31:37: in unserer Beziehung zu Jesus ist das Gebet.
00:31:41: Und es ist das Wort die Bibel.
00:31:49: Und dazu fordert auch Johannes seine Leser auf, bleibt dran am Wort Gottes, bleibt daran an der Beziehungszu ihm Von den Götzen, das ist sein letzter Satz.
00:32:01: Haltet euch fern von dem, was uns wegzieht vom Gott.
00:32:08: Egal was es ist, ob das das Handy ist oder das Geld oder Erfolg oder fast auch immer einfach die Ableckung des Alltags.
00:32:18: Hältet euch fernen.
00:32:25: bin jetzt halbwegs pünktlich fertig.
00:32:27: Von daher gibt's vielleicht gleich noch Gelegenheit.
00:32:30: wir haben den Lobreis heute bewusst nach die Predigt gelegt Damit ihr einfach Zeit habt, noch ein bisschen nachzudenken.
00:32:37: Wenn hier vorne auch Leute sein, wenn ihr gebeten haben wollt kommt gerne nach vorne.
00:32:44: Wir beten gerne für euch.
00:32:47: Ihr habt vielleicht nachher auch Gelegenheit nochmal ein Zeugnis zu geben was zu erzählen, wenn euch etwas bewegt.
00:32:52: Wenn ihr sagt Mensch ich habe genau das erlebt und ansonsten haben wir nächste Woche nochmal einen Zeugnis Gottesdienst, eine kleine Zusammenfassung von dem Johannes Brief und nochmal die Gelegenheit auch darüber zu reden.
00:33:05: Und so erzählen wie es uns eigentlich damit gegangen mit diesen zum Teil ja nicht so ganz einfachen Texten, die aber sehr in unser Leben hineinsprechen.
00:33:16: Vielen Dank!
Neuer Kommentar