Kennt Gott dein Herz?
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00:00:02: Schönen guten Morgen.
00:00:05: Du mit dem Polover, den du gerade ausgezogen hast, du hast mir gerade den Rest gegeben, weil auf deinem Polover steht hinten drauf, God is madly in love with you.
00:00:17: Und dieser Satz, das ist ein Teil einer Profitie, die ich vor einigen Jahren bekommen habe.
00:00:22: Das war der letzte Satz davon, God is madly in love with you.
00:00:25: Ich habe das gerade, ich habe dahinten das gelesen und ja.
00:00:30: Ja, ich bin so geheult und ich hoffe, ich kann mich jetzt konzentrieren.
00:00:33: Manchmal spricht Gott durch so eine kleinen süßen Zeichen überall Verteilter, die, weil er uns so sehr liebt.
00:00:39: Und er steht zu seinem Wort und das, was er uns prophezeit, das wird auch eintreten.
00:00:44: Okay.
00:00:47: Für wen hältst du dich eigentlich?
00:00:50: Ist eine Aussage oder eine Frage, die mir mal gestellt wurde in einer hitzigen Diskussion auf einem Geburtstag.
00:01:00: Es waren ganz viele Christen zusammen und wir haben debattiert über ein Thema und ich hatte nicht so viele Fürsprecher, deswegen wurde mir diese Frage auch gestellt nachher.
00:01:10: Und es ging um Dämonen und es war ganz finsteratmosphäre in dem Raum.
00:01:17: Da hat einer erzählt, dass einer mal dann eine ganz schlimme Erfahrung gemacht hat und dann waren die anderen, die haben eingeschrieben.
00:01:23: Ja, das ist echt furchtbar und wir sind wirklich schutzlos, hilflos, ausgeliefert und bloß die Finger weg, bloß nicht zu nahe kommen.
00:01:29: Ganz gefährlich.
00:01:31: Und ich dachte, also irgendwie, also ich verstehe schon, dass man ja mit Vorsicht manche Dinge genießt, aber vom biblischen Zeugnis her würde ich jetzt nicht sagen, dass das die richtige Einstellung für uns als Kinder Gottes ist.
00:01:42: Und weil ich jemand bin, der gerne mal so ein bisschen aneckt, nicht zu doll, ja, aber so ein kleiner Hieb, so in die Seite, kann schon ganz erfrischend sein, ja, habe ich so gedacht, in dem Moment, wo das so seinen Höhepunkt erreicht hatte und alle waren sich einig, dass das Schlimmste auf der ganzen Welt, saß ich mit meinem Kalpirinier, meinem Sessel und dachte so, na ja, Also am Ende ist es ja auch nur ein Dämon war.
00:02:07: Und die Raumtemperatur ging nochmal um zwanzig grad runter.
00:02:12: Und dann ging das erst richtig los.
00:02:14: Ja, dann wurden mir da Sachen in den Kopf geworfen.
00:02:15: Ich wollte nur ein bisschen Öl ins Feuer kippen.
00:02:17: Hab ein bisschen zu viel reingekippt.
00:02:19: Und dann ist das ganz eskaliert.
00:02:20: Und dann kam diese Frage, für wen hältst du dich eigentlich?
00:02:24: Das ist eine gute Frage.
00:02:26: Für wen hältst du dich eigentlich?
00:02:29: Die ganze Debatte, ich hab mich dann weiter zurückgehalten.
00:02:31: Ich hab gemerkt, das hat keinen Sinn.
00:02:33: Es schloss dann mit einem Zitat aus Matthäus VII und dann ging die Raumtemperatur nochmal um fünf Grad runter.
00:02:42: Da steht nämlich nicht jeder, der zu mir sagt, Herr wird in das Reich des Himmels hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tot, der in den Himmeln ist.
00:02:49: Viele werden an jedem Tag sagen, Herr haben wir nicht in deinem Namen geweißagt, haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben, haben wir nicht durch deinen Namen viele Wunderwerke getan.
00:03:00: Und dann werde ich ihn bekennen, ich habe euch niemals gekannt, weicht von mir ihr Übeltäter.
00:03:06: Und dann sagte die Person, die am meisten mit mir stritt, wir müssen also wirklich alles dran setzen, dass wir nicht zu denen gehören.
00:03:16: Und obwohl die Aussage ja an sich nicht verkehrt ist, war die Motivation dahinter eine ganz andere.
00:03:21: Wir müssen Vollgas geben, wir müssen alles auf die eine Waagschale werfen, wir müssen auf jeden Fall zeigen, dass unser Lebenszeugnis die richtigen Werke hervorbringt, damit wir nicht dazugehören.
00:03:34: Ich musste sehr viel über diesen Arm nachdenken danach.
00:03:36: Weil ich gemerkt habe, die Person, die damit mir so stritt, hat eigentlich etwas gezeigt von sich, was sie mir in ihren eigenen Herzen trägt.
00:03:44: Eine gewisse Angst, eine gewisse Unsicherheit.
00:03:46: Bin ich eigentlich dabei?
00:03:47: Bin ich eigentlich arrettet?
00:03:49: am Ende?
00:03:50: Wird Gott zu mir auch sagen, du hast ja ganz viele tolle Sachen für mich gemacht, aber das worauf es ankommt, das hast du verpasst.
00:03:57: Musste da viel drüber nachdenken, habe ich darüber gebetet.
00:04:01: Hab mir den Fers noch mal angeschaut und gedacht, Mensch, eigentlich Eigentlich ist er fairstutal.
00:04:05: Er ist nicht cool, aber er ist für einen Kind Gottes.
00:04:10: Für jemanden, der weiß, wer er ist, ist der fairstutal befreiend.
00:04:15: Weil hier sind ganz viele Leute, die ganz viele Sachen gemacht haben, die wirklich beeindruckend sind.
00:04:18: Und was willst du jetzt da noch toppen?
00:04:20: Wunderwerke, Dämonen, Austreiben, Prophezeien, da gibt es nicht mehr viel oben drüber.
00:04:23: Das ist ja wirklich ... Was willst du da noch oben rauflegen?
00:04:27: Und trotzdem sind sie nicht dabei.
00:04:29: Aber was sagt Jesus?
00:04:31: Ich habe euch nicht gekannt.
00:04:34: Und da wird es wieder ganz einfach.
00:04:35: Da wird es auf einmal wieder ganz simpel.
00:04:38: Und die Frage an dich ist, kennst du Jesus?
00:04:40: Oder kennt er dich?
00:04:43: Hast du dich von Gott erkennen lassen?
00:04:45: Darf er wissen, wer du bist?
00:04:46: Ich meine er kennt dich, weil er dich geschaffen hat.
00:04:48: Das ist klar, ne?
00:04:49: Aber die Frage ist, öffnest du ihm dein Herz?
00:04:51: Bist du intim mit Gott?
00:04:53: Gibt es Intimität?
00:04:55: Intimität?
00:04:56: Denn McCollum hat so eine schöne Definition für Intimität.
00:05:00: Intimistie ist das englische Wort und er definiert es You see.
00:05:05: Also in mich hinein darfst du sehen.
00:05:09: Und das ist die entscheidende Frage.
00:05:12: Und was letztlich für mich dabei herausgekommen ist, ist so eine gewisse... Oh, kannst du mal kurz ausmachen?
00:05:20: Sorry.
00:05:36: Letztlich gibt es ungefähr oder genau zwei Mentalitäten, glaube ich, so im christlichen Raum.
00:05:41: Es gibt die Mentalität des Sohnes.
00:05:45: Das ist eigentlich das Ziel.
00:05:47: Und es gibt eine Mentalität von Knechtschaft, die Mentalität vom Sklaven, der, der versucht sich bei Gott gut zu stellen und der versucht sich bei Gott was zu verdienen.
00:05:58: Und es gibt einen schönen Fers, Johannes, acht Fers, fünfunddreißig.
00:06:03: Den lese ich mal kurz vor, ganz kurzer Fers, der ganz gut dazu passt.
00:06:13: Der Sklave aber bleibt nicht für immer am Haus, der Sohn bleibt für immer haben.
00:06:21: Dazu eine kleine Geschichte.
00:06:22: Ich bin ein Sohn meiner Eltern.
00:06:24: Die sitzen da drüben.
00:06:26: Schön, dass ihr da seid.
00:06:28: Also, ich bin als Sohn in den Neunzigern in diese Familie hinein geboren und meine Eltern hatten eine Firma.
00:06:35: Gartenlandschaftsbauer Loctin.
00:06:38: Und ich bin als Sohn in dieser Firma immer wieder so mit drin gewesen.
00:06:42: Also ich bin mit auf die Baustellen gefahren, ich bin im Laden gewesen und ich habe irgendwie eine gewisse Stellung gehabt als Sohn.
00:06:52: Wenn ich auf die Baustelle gekommen bin, als Achtjähriger oder zehnjähriger, Dann haben die auf einmal aufgehört, über den Chef zu lästern.
00:07:01: Da waren die auf einmal ganz freundlich.
00:07:03: Meistens.
00:07:04: Zu mir.
00:07:05: Haben mich irgendwie mit einer gewissen Art behandelt, also jetzt nicht irgendwie mit erfurchten, aber auch so ein gewisser Respekt, weil natürlich, ich bin ja eine gewisse Maß, die Repräsentanz der Chef-Itage, also wenn da irgendwas Falsches jetzt in meine Ohren kommt, dann kommt das auch in die Ohren vom Chef.
00:07:21: Und so hatte ich eine gewisse Vorrangstellung als kleiner Knabe, Auf der anderen Seite habe ich aber eigentlich als Sohn, ich habe zwar ein bisschen mitgearbeitet, aber ich habe nicht wirklich etwas zur Wertschöpfungskette des Unternehmens beigetragen.
00:07:33: Also ich habe mal ein Steinchen geschleppt, ich habe meine Schubkarre geschoben, ein bisschen was gehakt.
00:07:38: Aber die Mitarbeiter, die waren krass, die waren richtig krass.
00:07:43: Die haben hervorragende Arbeit geleistet.
00:07:44: Die wussten, wie man Hecken pflanzt, wie man Kantensteine setzt, wie man Rasen seht, wie man Spielplätze baut, all solche Dinge.
00:07:51: Die waren richtig, richtig krass drauf.
00:07:54: dafür gesorgt, dass Umsatz in das Unternehmen reinkommt, dass das ganze Ökosystem funktioniert.
00:07:58: Ich nicht.
00:07:59: Also, nicht wirklich.
00:08:00: Vielleicht ein bisschen.
00:08:04: Ich habe den Luxus genossen, als Kind bin mit in die Dominikanische geflogen, habe es genossen, habe mich einfach gefreut, habe es einfach angenommen.
00:08:13: Und jetzt ist der Clou, der von den Mitarbeitern, die so krass waren, die so viel geschafft haben, die so viel gearbeitet haben, die so viel geleistet haben, ist heute keiner mehr da.
00:08:25: Die Firma gibt es auch nicht mehr, also nicht mehr in der Form.
00:08:28: Keiner ist mir da.
00:08:30: Ich bin geblieben.
00:08:33: Mit dem bisschen, was ich da gemacht habe, ich bin trotzdem noch da.
00:08:37: Ich bin der Sohn.
00:08:38: Warum?
00:08:39: Weil man mir die Sohnschaft nie wegnehmen kann.
00:08:44: Und genauso ist es im Reich Gottes.
00:08:45: Wenn wir irgendwann vor Gott stehen, dann geht es nur um diese eine Frage.
00:08:49: Bist du Sohn oder bist du Knecht?
00:08:51: Und wenn du Sohn bist, dann bleibst du.
00:08:54: Und wenn du Knecht bist, dann möglicherweise nicht.
00:08:58: Es gibt noch eine andere Ebene an der Stelle, weil wir können ja auch Söhne sein, aber eine Mentalität, ein Denken des Knechtes haben.
00:09:06: Da gehen wir gleich nochmal ein bisschen tiefer rein, weil das ist was, was häufig passiert bei uns Christen, dass wir irgendwie zwar Kinder sind, aber wir leben nicht aus dieser Gnade, wir leben nicht aus der Fülle, wir leben irgendwie in diesem Hamsterrad.
00:09:16: Wir denken, wir müssen für Gott ganz viel tun und ganz viel erreichen und ganz viel machen.
00:09:22: Sohn und Sklave, und das ist so die Frage, die ich dir heute stellen will.
00:09:25: Für wen hältst du dich eigentlich?
00:09:27: Wie siehst du dich?
00:09:28: Wer bist du?
00:09:28: Bist du Sohn oder bist du Knecht?
00:09:31: Wenn man so ein paar Sachen definieren will, man würde sagen, beim Knecht.
00:09:36: oder der Slave, der arbeitet aus Zwang, der hat Angst vor Strafe, der ist getrieben vom schlechten Gewissen, der hat Sorge und fühlt sich verpflichtet, Dinge zu tun und ist immer in dieser Bittstellung, dieser.
00:09:51: hoffentlich erbarmt sich Gott über mich.
00:09:56: Der Sohn hingegen, der bleibt für immer, so wie wir es gerade gelesen haben.
00:09:59: Der lebt aus Identität heraus, der weiß, wer er ist.
00:10:03: Der ist frei.
00:10:04: Der Sohn ist der Erbe.
00:10:06: Er ist auch Repräsentant und Mitregent Gottes.
00:10:10: Er lebt aus der Nähe zum Vater.
00:10:13: Der Sohn nimmt aus Glauben an, was Gott gibt und rechnet mit Gutem.
00:10:24: Wir finden noch zwei oder wahrscheinlich noch vier mehr Geschichten, aber zweibelig eingehen, wo genau dieses Mindset diese Denkweise, diese Einstellung deutlich wird.
00:10:34: Sklave oder Sohn.
00:10:36: Die erste Geschichte finden wir in Lukas Zehn, Vers.
00:10:38: neunundzwanzig, die auch sehr bekannt ist.
00:10:41: Das ist die Geschichte von Martha und Maria und Jesus ist bei denen und leert.
00:10:54: Und das steht in Vers.
00:10:55: vierzig.
00:10:56: Martha war sehr beschäftigt, mit vielem dienen.
00:11:00: Und sie trat hinzu und sprach, Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen?
00:11:07: Sag jedoch, dass sie mir
00:11:08: helfe.".
00:11:10: Jesus aber antwortet und sprach, Martha, Martha, du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge.
00:11:17: Also erst diese Martha und die Macht ganz viel, die schmiert die Stulen, die putzt die Fenster, die saugt Staub und die kümmert sich um all das, wo sie denkt, dass Jesus es von ihr will.
00:11:26: Und auf der anderen Seite ist Maria, die sich zu den Füßen von Jesus hinsetzt und einfach genießt.
00:11:34: Seine Worte, seine Nähe genießt, bei ihm ist.
00:11:37: Und die bewusst auf ihre gesellschaftliche Pflicht an der Stelle eigentlich als Frau, als Haushälterin verzichtet und wirklich bewusst sagt, nein, ich gehe in die Gegenwart des Herrn.
00:11:48: Ich gehe in die Gegenwart Gottes.
00:11:51: Und jetzt müsste man doch eigentlich sagen, Mann, ach, die Marta, ja, das tut einem ja schon ein bisschen leid.
00:11:55: Das sollte nicht Jesus wenigstens mal sagen, Mensch, danke.
00:11:59: Das ist schon cool.
00:11:59: Ja, so die Stullen und mit der Mayonnaise und dem Salat, wie du das immer machst, ist schon dufte.
00:12:04: Ja, ich freue mich.
00:12:05: Aber es kommt kein Danke.
00:12:07: Warum kommt kein Danke?
00:12:08: Es wirkt irgendwie so hart.
00:12:11: Warum ist Jesus so?
00:12:14: Er sagt weiter, Maria hat das gute Teil gewählt, das nicht von ihr genommen wird.
00:12:24: Und es impliziert etwas.
00:12:27: Das bedeutet nämlich, wenn es von hinten aufzäumst, dass der Teil für den Martha sich entschieden hat, von ihr genommen wird.
00:12:34: Oh, dann wird es ganz schön harig.
00:12:36: Wir gehen mal in Erste Gründer III rein.
00:12:46: Da schreibt Paulus an die Korunter.
00:12:50: Es gibt eine Grundlage und dies Christus.
00:12:53: Und im Vers zwölf, wenn jemand auf den Grund Gold, Silber und kostbare Steine baut oder Holz, Feuer und Stroh, dann wird das Werk eines jeden Menschen offenbar werden.
00:13:04: Denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer geoffenbart wird.
00:13:09: Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, Das wird das Feuer erweisen.
00:13:13: Wenn jemand das Werk bleiben wird, das er darauf baut, so wird er Lohn empfangen.
00:13:19: Wenn jemand das Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden.
00:13:22: Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
00:13:31: Ich glaube, dass es eine ganz schon brisante Warnung für uns ist, dass wir diese Knechtschaftsmentalität wirklich kreuzigen, dass wir damit wirklich aufhören.
00:13:47: Weil Bei Martha sieht man genau dieses Muster von Getriebensein, von schlechtem Gewissen, von Gott dienen aus einem Druckgefühl, aus einem Pflichtgefühl heraus.
00:13:58: Aber warum bedankt sich Jesus nicht bei ihr?
00:14:00: Weil er sich nicht darum gebeten hat, dass sie all die Dinge für ihn macht.
00:14:04: Und ganz ehrlich, ich glaube, dass Jesus sich auch nicht bei dir und mir bedankt für all die Dinge, die wir dachten, dass wir machen müssen, weil er sich vielleicht vermeintlich von uns erwartet.
00:14:13: In erster Grundlage wird es ziemlich krass.
00:14:15: Da steht wirklich das Werk, was wir auf die Grundlage von Christus bauen, ist entweder heu, Stroh, Holz oder Gold, kostbare Steine und Silber.
00:14:24: Und wenn wir jetzt in dieser Knechtschaftsmentalität bleiben und immer nur Dinge darauf bauen, die eigentlich langfristig bei Gott keinen Wert haben, weil Gott das vielleicht von uns gar nicht möchte, vielleicht hätte was ganz anderes von uns geplant.
00:14:39: Und weil wir nicht im heiligen Geist wandeln und nicht auf seine Stimme hören, tun wir Dinge, weil wir denken, wir müssten sie tun.
00:14:45: Aber wir brauchen sie vielleicht gar nicht tun.
00:14:46: Vielleicht sind wir frei davon.
00:14:48: Wir denken aber, wir müssten sie tun.
00:14:49: Wir häufen uns heu auf und am Ende kommt die große Feuerschale und dann ist das weg.
00:14:53: Und dann wirst du schadenleihen, das ist doch blöd.
00:14:55: Du wirst gerettet werden, darum geht's nicht.
00:14:57: Du wirst aber durchs Feuer gerissen und das ist doch irgendwie kein würdiger Abgang.
00:15:04: Und Gott hat mir diese Offenbarung vor einigen Jahren schon gegeben, eigentlich im Beginn oder irgendwann an meiner Selbstständigkeit.
00:15:12: Hat er mir klar gemacht, Rüdiger, du bestichst mich durch deinen Zehnten.
00:15:19: Ich dachte so was?
00:15:21: Und als ich darüber nachgedacht habe, habe ich gemerkt, ja, ich spende genau meinen Zehnten, sogar vom Brutto, nicht von Netto.
00:15:28: Ja, man ist ja toll unterwegs.
00:15:31: Und erwarte im Gegenzug, dass Gott mir im nächsten Monat Aufträge gibt, weil selbstständiger.
00:15:36: Man lebt ja die ganze Zeit auf Messer schneide.
00:15:39: Und das habe ich über Jahre so gemacht.
00:15:42: Ich habe meinen Zehnten gegeben, gedacht, das muss ich machen, das will Gott von mir.
00:15:46: Und dafür gibt er mir Geld.
00:15:48: Und jetzt gegen den Zehnten, das ist einfach nur meine Idee war, ich habe einen Handel mit ihm, ich habe einen Deal mit Gott.
00:15:54: Er hatte er aber nicht mit mir.
00:15:56: Und als er mir diese Offenbarung gegeben hat und gesagt hat, weißt du was, ich segne dich nicht, weil du das tust, was du tust, ich segne dich, weil Jesus für dich am Kreuz gestorben ist.
00:16:04: Was du tun musst ist, nimmst du zum Glauben an und du gehst damit los.
00:16:07: Dann habe ich gesagt, okay Gott, das stimmt.
00:16:10: Dann kriegst du jetzt gar nichts mehr.
00:16:13: Und spende ich jetzt gar nicht mehr.
00:16:15: Kein Zehnten, nichts, gar nichts.
00:16:17: Wir müssen doch sehen, ob das stimmt, was da drin steht oder nicht, oder?
00:16:19: Wir müssen es doch erleben können, wir müssen es doch testen können.
00:16:21: Da habe ich gesagt, mach ich nix mehr, gar nix, null, niente.
00:16:25: Und als wenn Gott ein Exempel an mir statuieren wollte, hat er mich überschüttet mit Aufträgen.
00:16:32: Genau diesen Moment, wo ich gesagt habe, jetzt kriegst du gar nix mehr.
00:16:36: Cool, oder?
00:16:39: Wie gesagt, nichts gegen den Zehnten.
00:16:41: Wir lieben Großzügigkeit, wir lieben es, das zu leben, es ist herrlich, großzügig zu sein.
00:16:45: Es gibt wenig, was so viel Freude macht.
00:16:47: Aber die Frage ist immer, aus welcher Motivation machst du das?
00:16:50: Hast du einen Deal mit Gott?
00:16:52: Denkst du, wenn ich jetzt vergesse, vom Essen zu beten, werde ich heute Nachmittag Schwierigkeiten haben, meiner Prüfung oder auf meiner Arbeit oder irgendwo sonst?
00:16:59: Oder lebst du aus der Freiheit eines Sohnes?
00:17:03: Nimmst an, was da dir gibt, gehst damit los, genießt es.
00:17:08: Und ich will euch herausfordern, heute Morgen macht doch selber mal den Test.
00:17:12: Ist ein bisschen harig, vielleicht für den einen oder anderen.
00:17:14: Aber lass mal alles sein, was du so für Gott machst.
00:17:18: Den Zehnten.
00:17:19: Vom Essen beten, die Gemeinde besuchen, ohne jetzt irgendwie eine Ausrede dafür zu haben.
00:17:24: So nach dem Motto, ich fühle mich nicht so wohl nie, einfach mal so nicht.
00:17:27: Ja, wie nicht?
00:17:27: Einfach mal so nicht.
00:17:29: Und vielleicht noch dein Bibellesen, deinen O-Preis.
00:17:32: Lässt du alles mal weg.
00:17:33: Mach einfach mal nicht.
00:17:33: Und dann guckst du, was passiert.
00:17:36: Es gibt wahrscheinlich zwei Szenarien, die passieren.
00:17:39: Das eine ist, hast ein schlechtes Gewessen.
00:17:43: Nicht vom Essen gebetet, mein Zehnten nicht gegeben.
00:17:47: Was passiert denn jetzt?
00:17:49: ist dir eine Möglichkeit.
00:17:50: Das deutet auf eine Slavenmentalität hin.
00:17:52: Du weißt, was ist nicht schlimm?
00:17:53: Ey, du bist heute hier.
00:17:54: Jesus ist für dich am Kreuz gestorben, damit du frei bist von solchen Dingen.
00:17:58: Es ist kein Problem.
00:17:59: Legs vor's Kreuz, du genießt die Freiheit, die er dir gibt.
00:18:02: Einfach hineintreten in die Sohnschaft.
00:18:05: Die andere Alternative, die passieren könnte in so einem Szenario, du hast Sehnsucht.
00:18:10: Du hast Sehnsucht nach dem lebendigen Wasser.
00:18:13: Oh, ich hab fünf Tage lang nicht angebetet.
00:18:15: Ich muss was trinken.
00:18:17: Jesus, ich bete dich an.
00:18:19: Und du genießt seine Gegenwart und du kommst zu ihm und du lebst aus dieser Fülle, aus dieser Kraft, aus dieser Herrlichkeit.
00:18:26: Das ist der Test.
00:18:27: Ich habe es für mich selber gemacht.
00:18:29: Und ich bin auch nicht frei davon.
00:18:30: Das sind auch immer wieder Dinge, wo ich in meinem Kopf aus Pflichtgefühl oder aus dem Gedanken heraus, ich müsste etwas tun, was Gott vielleicht gar nicht von mir erwartet, lebe.
00:18:39: Aber Gott hat das ultimative Ziel für uns, dass wir immer freier und freier und freier in der Sonschaft leben, wirklich als Söhne mit einer intensiven Beziehung zum Heiligen Geist genau zu hören, was er uns sagt und auch genau das zu tun.
00:18:51: Und nicht mehr und nicht weniger.
00:18:54: Das ist das Ziel.
00:18:56: Und das ist herrlich.
00:18:57: Es ist wirklich schön, Sohn Gottes zu sein.
00:18:59: Okay, lass uns zur nächsten Geschichte springen.
00:19:03: Und zwar der verlorene Sohn.
00:19:07: kennt eigentlich auch fast jeder, der zumindest ab und zu die Gemeinde besucht.
00:19:13: Und das, was im Verlorene Sohn so besonders ist, es gibt ja noch eine Ebene über der Sohnschaft, wenn man das mal so sagen darf.
00:19:25: Also, wir lassen jetzt mal die Knechtschaft hinter uns.
00:19:27: Wir leben aus der Freiheit des Geistes, wir leben aus der Ziehung.
00:19:31: Wenn du alles wegstreichst, was du alles für Gott machst, und das immer noch eine herrliche Beziehung, ein herrliches Wasser, was von seinem Ton direkt in dein Herz fließt und dir geht es einfach gut bei Gott.
00:19:42: Dann weißt du, du bist auf der richtigen Seite, alles in Ordnung.
00:19:46: Aber es gibt noch eine Ebene drüber, weil Gott möchte nicht nur, dass du Kind bist.
00:19:50: Es ist schön, wenn du Kind bist, es ist richtig, es ist gut.
00:19:53: Aber er möchte dich in die Mündigkeit führen.
00:19:55: Er möchte, dass du mündiger Sohn wirst.
00:19:59: Und das verlorene Sohnbeispiel oder Gleichnis gibt uns da richtig viel vor, wo wir von lernen können.
00:20:06: Ganz kurz im Kontext, es gibt einen Mensch, der hat zwei Söhne, das ist ein Gleichnis, was Jesus erzählt.
00:20:11: Und der eine Sohn, der Jüngere sagt, ich will jetzt meine Kohle haben, mein Erbe, obwohl der Papa ist noch am Leben, aber das interessiert ihn nicht.
00:20:17: Ich will jetzt leben, ich will mein Spaß haben.
00:20:19: Und der Vater teilt das Vermögen, er gibt dem Jüngeren Sohn das Geld, der Jüngere Sohn packt seine Sachen, zieht in die Ferne und vergeudet das Geld.
00:20:28: Er liebt verschwenderisch, er poppt sich durch die Gegend, nimmt Drogen und macht alles Mögliche, ist richtig.
00:20:33: jetzt dazu.
00:20:33: Ich gehe mir davon aus, dass es so war.
00:20:35: Und er verschwendet das ganze Geld.
00:20:39: Alles ist weg.
00:20:40: Und doberweise kommt dann in dem Moment genau eine Hungersnot.
00:20:43: Also er hat das Geld nicht sinnvoll eingesetzt, irgendwie investiert oder so, sondern es kommt eine Hungersnot im falschen Moment, nachdem er alles verschwendet hat.
00:20:50: Und dann geht er in sich.
00:20:54: Er sitzt dann bei den Schweinen.
00:20:55: Er muss die Schweine hüten.
00:20:57: Sein schöner Hugo-Bus-Anzug ist wahrscheinlich total zerrissen.
00:21:01: Und er sitzt da und würde am liebsten essen, was die Schweine zu essen bekommen.
00:21:06: Aber niemand gibt ihm.
00:21:11: Und dann geht er in sich und sagt, wie viele Tagelöhner, das ist jetzt Lukas fünfzehn für siebzehn, wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot.
00:21:21: Ich komme hier um vor Hunger.
00:21:23: Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will ihm sagen, Vater, ich habe gesündlich gegen den Himmel und vor dir.
00:21:30: Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.
00:21:32: Mach mich wie ein deiner Tagelöhner.
00:21:35: Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater.
00:21:37: Und als der ihn sah, wurde er innerlich bewegt und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn.
00:21:42: Und der Sohn sprach, Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.
00:21:45: Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.
00:21:48: Der Vater sprach zu seinem Slavon, bringt schnell das beste Gewand heraus, zieht es ihm an, tut einen Ring an seine Finger, sandalen an seine Füße, bringt das gemästete Kalb, schlachtet es, lasst uns erst nun fröhlich sein.
00:22:00: Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, ist gefunden worden, er ver verloren ist gefunden worden.
00:22:08: und sie fing an, fröhlich zu sein.
00:22:10: Sein älterer Sohn war auf dem Feld und als er kam und sich dem Haus näher hatte, hörte er Musik und Reigen.
00:22:16: Und er rief einen der Slaven herbei und erkundigte sich, was ist hier los.
00:22:20: Und der sprach zu ihm, dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das gemästete Kalt geschlachtet, weil er ihn gesund wieder erhalten hat.
00:22:28: Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen.
00:22:31: Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu und er antwortete und sprach.
00:22:35: Siehe, so viele Jahre gediene ich dir und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten.
00:22:41: Mir hast du nie ein Böckchen gegeben, das ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre.
00:22:46: Aber dieser, dein Sohn, der gekommen ist, um deine Habe mit Huren durchzubringen, dem hast du das gemästete Kalb geschlachtet.
00:22:55: Und er sprach zu ihm, Kind, du bist alle Zeit bei mir und alles was mein ist, ist dein.
00:23:02: Aber muss doch jetzt fröhlich sein und sich freuen, denn dieser Dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.
00:23:12: Der jüngere Sohn, der so übermütig losgestürmt ist, um die Party seines Lebens zu haben, kommt an diesen Punkt des totalen Zerbruchs.
00:23:23: Und was er tut, ist, ich will mich aufmachen zu meinem Vater gehen, er denkt sich, die Diener meines Vaters haben mehr zuerst, als ich den Den geringsten.
00:23:34: im Haus meines Vaters geht es besser als mir.
00:23:37: Also gehe ich doch zurück und mache mich zu einem von diesen Dienern.
00:23:42: Und habe wenigstens genug zu essen.
00:23:44: Hauptsache in der Nähe des Vaters wieder sein.
00:23:46: Hauptsache zurück.
00:23:48: Und er kommt zurück.
00:23:49: Und wir sehen, dass er der Vater, der wartet schon auf ihn und er springt ihm entgegen und er lässt ihn nicht ausreden mit dieser Idee.
00:23:56: Und ich glaube trotzdem, dass es extrem wichtig war, was der Sohn hier gesagt hat.
00:24:00: Er sagt nämlich, Ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.
00:24:04: Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.
00:24:06: Mach mich wie ein deiner Tagelöhner.
00:24:09: Der Sohn, der so hochmütig war, ist bereit geworden, sich absolut zu erniedrigen.
00:24:15: Er ist bereit geworden, seine Sohnschaftswürde abzulegen.
00:24:19: Muss ich mal überlegen, der ältere Bruder ist ja noch zu Hause.
00:24:23: Der Spott, den der jüngere Sohn dann die ganze Zeit ertragen müsste, wenn er dann quasi wie ein Knecht behandelt wird und gearbeitet.
00:24:29: im Angesicht seines älteren Bruders, er ist bereit, das in Kauf zu nehmen.
00:24:34: Er ist so am Ende, er hat so ein Zerbrocher erlebt.
00:24:37: Er sagt, was ich versucht habe, mit meinem Leben zu machen, funktioniert überhaupt nicht.
00:24:41: Ich muss beim Vater sein, selbst wenn ich nur der Kleinste bin.
00:24:46: Aber wir wissen ja, was Jesus sagt, der Kleinste im Reich wird der Größte sein.
00:24:50: Und deswegen kommt der Vater, er hört sich das an, aber er lässt ihn nicht zu Ende reden.
00:24:53: und er sagt, komm, holt das Beste gewandt und damit ist dieser Herrschaftsmantel gemeint.
00:24:58: Das geht hier nicht nur um ein schönes Gewand, nicht nur um ein schöner Stoff, es geht hier um Autorität, die der Sohn auf einmal angezogen bekommt.
00:25:07: Den Ring tut den Ring an seine Finger, das war der Siegelring.
00:25:11: Damit hat der Sohn dann Entscheidungen im Business seines Vaters treffen können.
00:25:15: Der Sohn, der eben gerade alles verhämmert hat, der das ganze Geld rausgeschmissen hat, der hat gezeigt, dass er keine Kompetenz hat, um mit Geld umzugehen.
00:25:22: Offensichtlich.
00:25:24: Der Vater setzt ihn sofort über mehr ein.
00:25:26: Warum?
00:25:26: Das macht keinen Sinn.
00:25:28: Aber sein Herz an der richtigen Stelle war.
00:25:30: Weil er sich gedemütig hat.
00:25:32: Weil er sagt, ich mach mich so klein, wenn es sein muss.
00:25:35: Wenn es bis an mein Lebensende so weitergeht, dann sei es so.
00:25:39: Hauptsache, ich bin beim Vater.
00:25:41: Und der Vater sucht genau dieses Herz, auch in uns.
00:25:45: Das ist genau das, wo nachher sucht.
00:25:48: Und ich bin fest davon überzeugt, dass jeder von uns dass Gott unsere Autorität in diesem Leben als Söhne erweitern will, vergrößern will.
00:26:00: Und es geht immerhin um diese Frage, bin ich bereit?
00:26:02: Also sowieso, Sklavenmentalität muss hinter uns bleiben.
00:26:05: Aber bin ich bereit als Sohn, mich klein zu machen, mich vor Gott zu erniedrigen?
00:26:10: Ich bin nicht würdig, dein Sohn zu reißen.
00:26:12: Ganz ehrlich, ich bin es nicht.
00:26:14: Wir lieben diese ganzen Segnungen, die wir bekommen durch das Kreuz.
00:26:17: Das ist der Hammer.
00:26:18: Das nehmen wir alles gerne an.
00:26:19: Aber wir sind nicht würdig, seine Kinder zu sein.
00:26:22: Und doch hebt er uns auf diesen Stand.
00:26:25: Und ich glaube, das hier geht besonders auch in Situationen.
00:26:30: Und das trifft Einzelne von uns, wo Leute durch längere Zeit des Leidens gegangen sind.
00:26:36: Weil da, wo durch längere Zeit des Leidens gehst, zum Beispiel durch Krankheit oder durch dämonische Angriffe, durch Angst und durch Depression und so was.
00:26:48: Oder auch durch finanzielle Schwierigkeiten.
00:26:49: Und du hast vielleicht alles getan, was du wusstest.
00:26:52: Du hast Proklamier.
00:26:53: Du standest auf dem Wort.
00:26:54: Du hast den Dämonen befohlen zu gehen.
00:26:55: Du hast für dich beten lassen.
00:26:56: Du hast die Ältesten für dich salben lassen.
00:26:58: Du hast gefasst.
00:26:59: Du hast alles durch.
00:27:01: Du kommst an diesen Punkt, wo du sagst, Gott, ich krieg's nicht hin.
00:27:06: Ich kriege es nicht hin.
00:27:07: Ich krieg's nicht gebacken.
00:27:12: Und dann kommt dieser Moment, wo das Herz oder unser Gelaub er so geläutert wird, dass es ein bisschen weh tut.
00:27:20: Aber was dabei rauskommt, ist die pure Reinheit.
00:27:23: Es ist dieser Moment, wo du sagst, okay Gott, diese Last finanziell, Gesundheit, Depression, ich krieg sie nicht unter Kontrolle.
00:27:35: Wenn diese Last etwas ist, was mich bis mein Lebensende noch begleiten wird, dann bete ich dich trotzdem an.
00:27:46: Dann bin ich trotzdem dein Kind.
00:27:49: Ich gebe dir die Ehre, egal wie es mir geht.
00:27:53: Ich erhebe Deinen Namen und ich demütige mich unter Dich.
00:28:00: Und ich bin fest davon überzeugt.
00:28:01: Das ist der Moment.
00:28:02: Das ist das Gold in Deinem Herzen, was der Vater sucht, um Dich zu befördern, um die Autorität im Reich Gottes zu geben.
00:28:09: Und gerade, der fährt irgendwo in dem Psyon meistens, sie gehen durch das Tränental und machen das zu einem Quellort.
00:28:17: Und gerade da, wo Du gelitten hast, wo Du zerbrochen bist in diesem Leid, wo Du sagst, dass Gott, ich kann nicht mehr.
00:28:24: Aber ich gebe dir trotzdem die Ehre.
00:28:26: Vielleicht so wie Josef im Gefängnis.
00:28:27: Ich kann mir das vorstellen, dass Josef, der unverurteilt im Königlichen Gefängnis war, keine Chance da jemals rauszukommen.
00:28:35: Ja um Ja vergeht.
00:28:36: Du weißt nicht, wie lange das noch so geht.
00:28:38: Nicht Wette, er hatte irgendwann diesen Moment, wo er sagt, weißt du was, Gott?
00:28:41: Du hast mir versprochen, ich soll herrschen.
00:28:43: Und ich sitze hier im Dreck.
00:28:46: Ich bete dich trotzdem an.
00:28:48: Ich gebe dir trotzdem die Ehre.
00:28:50: Und ich niedergehe mich unter dich.
00:28:51: Und wenn das dein Wille ist, okay.
00:28:54: So beard.
00:28:56: Und das war der Moment, da habe ich das vor, wo er gesagt hat, jetzt ist er soweit.
00:29:01: Und dann kam die Beförderung und er kam aus dem Gefängnis raus.
00:29:05: Und das ist auch für uns.
00:29:07: Das ist auch für uns.
00:29:08: Autorität will Gott dir verleihen.
00:29:10: Gerade da wo du da Krankheit gelitten hast.
00:29:12: Du gehst da durch, du kommst in diese demütige Haltung als Kind.
00:29:17: Und Gott gibt dir eine Autorität, eine Saubung.
00:29:19: Und du legst den Kranken die Hände auf und sie werden gesund.
00:29:23: und du gehst durch Armut und du hast mit Armut gekämpft und du wusstest nicht, wie du damit umgehen sollst.
00:29:27: und du bekommst diese Salbung vom Heiligen Geist und du bekommst ein Verwalteramt für die Finanzen im Königreich Gottes.
00:29:35: und du gehst durch Depression und du gehst durch die schlimmsten Albträume und du hast es nicht gelöst bekommen.
00:29:41: und du gibst dich Gott hin und er gibt dir eine Autorität und wenn du in den Raum reinkommst, dann strahlt die Herrlichkeit so aus dich raus, dass die Dämonen nur so aus den Leuten nach Hause fliegen.
00:29:51: Das ist das.
00:29:52: dass Gott für dich hat, Mündigkeit als Kind.
00:29:55: Nicht nur die Gnade genießen, sondern sie ausstrahlen in aller anderen Leben um dich herum.
00:30:00: Das hat er für uns.
00:30:02: Und alles, was es braucht, ist ein Sohn, der bereit ist zu sagen Gott, dein Wille beschere.
00:30:09: Ich habe vielleicht keine Macht gerade über meine Situation, aber ich gebe dir die Ehre, egal was es ist.
00:30:17: Oh, das ist herrlich.
00:30:18: Es ist schmerzhaft, aber es ist herrlich.
00:30:20: Es ist der Weg, den Jesus gegangen ist.
00:30:22: Der ganz oben war sich ganz klein gemacht hat.
00:30:24: Er wendet sich wieder ganz oben.
00:30:25: Und so geht es auch uns.
00:30:29: Danke, Jesus.
00:30:31: Ich will noch einmal kurz auf den älteren Bruder eingehen, weil das so ein bisschen traurig ist, was hier so abgeht.
00:30:36: Aber muss man ja auch mal reingucken.
00:30:41: Der ältere Bruder ist jetzt bockig.
00:30:43: Der war die ganze Zeit beim Vater.
00:30:45: Er hat ihm gedient.
00:30:47: alles getan, was der Vater von ihm wollte und er hat nicht ein Gebot von ihm übertreten.
00:30:52: Und was so bemerkenswert ist, und ich finde, der jüngere Sohn steht für jemanden, der durch den Geister weg ist, der ältere Sohn steht für jemanden, der einfach gesetzlich lebt, der einfach so ein Sklavementalität hat.
00:31:02: Und das Typische ist erstmal, so jemand mit so einem pharisäischen Geist, der sieht eigentlich immer nur das Äußere.
00:31:09: Also der erste Mal sieht er, der hat gesündigt, deswegen gesagt, schlecht.
00:31:13: Und am Ende sieht er, jetzt ist er gesegnet, ist auch schlecht.
00:31:16: Mir fällt mir beides nicht.
00:31:18: Was er nicht sieht, ist, dass der jüngere Sohn zerbrochen ist.
00:31:22: Dass er gesagt hat, ich bin bereit, mich ganz klein zu machen.
00:31:26: Und was er auch nicht sieht, ist der Siegelring.
00:31:29: Ich glaube nämlich, das geht aus dem Text jedenfalls nicht hervor.
00:31:33: Ich glaube nämlich, dass der ältere Sohn keinen Siegelring hat.
00:31:37: Der jüngere Sohn hat das Herz gezeigt, was es braucht, um wirklich zu herrschen.
00:31:41: Und da steht Charakter über Kompetenz.
00:31:43: Du kannst noch so geil sein in dem, was du tust.
00:31:45: Wenn dein Charakter nicht mithält, kann Gott dir nicht mehr anvertrauen.
00:31:49: Weil wenn Gott dir den ganzen Segen geben würde, den die geben will, dann würdest du unter dem Segen zerbrechen.
00:31:55: Weil dein Charakter nicht ausreicht, um das auszuhalten.
00:31:59: Jeder stelle sich einfach nur vor, dass mit einem Schlag fünfhundert Millionen Euro auf den Konto.
00:32:06: Es gibt Salbungen, es gibt ... Verwalterschaft im Reich Gottes.
00:32:09: Es ist wichtig, dass Christen Geld haben, weil wir brauchen das, um in dieser Welt irgendwas zu bewegen.
00:32:14: Aber nicht jeder kann damit umgehen.
00:32:15: Und das ist immer die Frage, wo ist dein Charakter, wo ist dein Herz?
00:32:21: Und was besonders, was mich so getriggert hat, als ich den Text gelesen hab zum Schluss, Vers.
00:32:27: thirty-one, ja.
00:32:28: Wie spricht der Vater seinen Sohn an, den älteren Sohn, den älteren Wuder?
00:32:31: Ich denk mal, der war vierzig oder so, geh ich mal voraus, ja.
00:32:33: Ähm, er spricht ihn an mit Teknon.
00:32:38: Kind.
00:32:39: Das ist das einzige Mal in dem Text, dass der Vater seinen Sohn als Teknon, oder Teknon, oder wie auch mal der das ausspricht, griechisch halt, ja.
00:32:46: Teknon anspricht Kind, nicht Sohn, Kind, also ist auch Sohn, ne?
00:32:52: Aber Kind, das schwingt was mit.
00:32:55: Es war schön zärtlich und schön, dass der Vater so liebevoll ist mit seinem Kind, was bockig ist.
00:33:00: Aber Kind trägt Unmündigkeit aus.
00:33:06: Der ältere Sohn war nicht mündig.
00:33:08: Er hat die ganze Zeit gedient, er hat die ganze Zeit schön seinen Job gemacht, weil er es nie in die Mülligkeit reingekommen, weil sein Herz nie zerbrochen ist, weil er sich nie klein gemacht hat, weil er nie diese unterste Ebene hat einnehmen wollen.
00:33:24: Jesus sagt, dass Johannes der Teufel der größte war unter den Propheten des alten Distaments.
00:33:29: Und da fragst du dich, warum eigentlich, der hat ja gar keine coolen Sachen gemacht.
00:33:32: Johannes der Teufel hat eigentlich nur getauft, war nicht keine Zeichen vom Himmel und irgendwelche besonderen Sachen.
00:33:38: Aber Johannes der Teufa sagt, ich bin nicht würdig, seine Riemen an den Sandalen zu lösen.
00:33:45: Johannes der Teufa hatte dieses Mindset von wirklich klein sein und das war okay.
00:33:50: Und damit hat Jesus ihn zu den größten, zumindest unter den Alltestern mit Dichem Propheten erhoben.
00:33:55: Die Kleinen werden groß, aber wer sich selbst erhöht, der wird er niedrigt werden.
00:34:04: Ein Sklave lässt sich von seinem schlechten Gewissen leiden.
00:34:08: Aber wovon lässt sich ein Sohn leiden?
00:34:11: Weiß es irgendjemand?
00:34:16: Seid ihr noch wach?
00:34:21: Ein Sohn Gottes lässt sich vom Geist Gottes leiten.
00:34:25: Das lesen wir in Römer, acht.
00:34:28: Vielleicht hat es noch einer von euch gesagt, ich habe es jetzt bloß nicht gehört.
00:34:35: Es steht in Römer, acht, fest vierzehn.
00:34:37: Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diesen Sohn Gottes.
00:34:46: Ein Sklave lässt sich vom schlechten Gewissen leiten, ein Sohn vom Geist Gottes.
00:34:54: Ich glaube, der heilige Geist will uns einfach einladen, dass wir die Dinge, die wir auszwangen, aus Angst vor Strafe, aus einem schlechten Gewissen heraus tun, dass wir die ablegen, dass wir damit aufhören.
00:35:08: Und dass wir das umarmen, was er für unserem Kreuz erkauft hat.
00:35:12: Sohnschaft.
00:35:14: Sohnschaft.
00:35:15: Vielleicht nur ein kleiner Beitrag.
00:35:17: Okay.
00:35:18: Aber du bist Sohn.
00:35:20: Und das ist so, dass daran entscheidet sich letztlich alles.
00:35:40: Wenn du das spürst, dass du einfach heute einen Schritt machen möchtest, um neu zurück in die Sohnschaft zu kommen, Dinge abzulegen, die dich in diesem Hamsterrad halb von Beschäftigung halten, denn es ist vielleicht der richtige Moment, heute einfach einen Schritt zu gehen, wenn wir jetzt in deinem Herzen innerlich oder einfach zu sagen, ich lass für mich beten, ich will daraus.
00:36:04: Amen.
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