Focused Abschlusspredigt

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00:00:02: Wir sind nicht nur am Ende der zweiten Ferienwoche oder am Ende der Autorbibelschule, sondern damit befinden wir uns auch am Ende der Bergpredigt.

00:00:15: Und heute kommt quasi der letzte Abschnitt der Bergpredigt.

00:00:18: Und für alle, die nicht dabei war in der letzten Woche oder sich auch noch nicht so beschäftigt haben, was eigentlich die Bergpredigt ist, das ganze Matthäus Evangelium handelt davon, dass Gottes Reich errichtet wird.

00:00:33: Das ist die erste von Jesu Predigten, das Reich Gottes ist nahe gekommen.

00:00:38: Und die Bergpredigt ist sozusagen seine Antrittsrede von Jesus.

00:00:43: Jesus ist auf diese Welt gekommen, um seinen Königreich zu bauen und in der Bergpredigten diese Antrittsrede verkündigt er seinen, ja ich denke jetzt mal, Politikstil, wie Reich Gottes wird.

00:00:57: Und er nimmt uns in einen riesigen Perspektivwechsel hinein und er zeigt uns, so funktioniert das Reich Gottes im Gegensatz zum Reich der Welt, das damals jüdisch religiös geprägt war.

00:01:10: Und dass die Bergpredigt beginnt mit der großen Frage, die sich schon viele gestellt haben.

00:01:15: Wie komme ich eigentlich in das Reich Gottes hinein?

00:01:20: Und die Antwort ist der allererste Satz der Bergpredigt.

00:01:27: Ihrer ist das Reich der Himmel.

00:01:30: Um in das Reich Gottes hineinzukommen, muss man arm im Geist sein.

00:01:34: Man muss mit leeren Händen zu Gott kommen.

00:01:37: Man braucht ein Bewusstsein, für die Unfähigkeit sich selbst zu retten.

00:01:42: Man muss nicht bewusst werden, dass das eigene Leben nichts hervorbringen kann, dass Gott irgendwie beeindrucken könnte, dass das eigene Leben nichts hat, dass man sich in Himmel erarbeiten kann.

00:01:55: Die Armen, beziehungsweise die, die verstanden haben, dass sie arm sind, die sind nicht nur diejenigen, die das in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern sogar auch die, die das Reich der Himmel herben.

00:02:09: Und mit dem Gedanken, wie komme ich eigentlich in das Reich der Himmel hinein, mit dem endet auch die Bergpredigt.

00:02:16: Ich möchte euch lesen und wenn ihr euer OBS-Heftchen habt oder eine Bibel dabei habt, könnt ihr auch aufschlagen, Matthäus sieben die Ferse dreizehn und vierzehn.

00:02:38: Geht hinein durch die enge Pforte.

00:02:41: Denn weit ist die Pforte und breiter Weg, der zum Verdärmen führt.

00:02:45: Und viele sind, die auf ihn hineingehen.

00:02:48: Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt.

00:02:51: Und wenige sind, die ihn finden.

00:02:55: So weit so bekannt für wahrscheinlich viele.

00:03:00: Wenn wir in das Reich der Himmel hinein wollen oder leben wollen, wie es der Text sagt, müssen wir die enge Pforte wählen und den schmalen Weg.

00:03:11: Wir müssen also entgegen der Mehrheit der Menschen uns für Jesus bekehren und mit ihm leben.

00:03:18: Und die Kinderstunde würde jetzt so ein Lied daraus machen nach dem Motto, sei ein lebendiger Fisch und schwimme doch gegen den Strom.

00:03:26: Soweit, so logisch.

00:03:28: Oder?

00:03:29: Aber es geht noch tiefer.

00:03:32: Ich glaube, die Pforte ist nicht nur schmal, um die wenigen zu symbolisieren, die hineinkommen, sondern die Pforte ist schmal, weil nur derjenige ohne Gepäck ins Reich der Himmel hineingehen kann, der geistlich Arme, der mit leeren Händen kommt, ja?

00:03:49: Die eigene Gerechtigkeit, das eigene Ego, die eigene Vorstellung von Leben, eigene gute Werke, mit denen man Gott beeindrucken möchte und sich den Himmel erkaufen möchte, alles hat keinen Platz in dieser engen Pforte.

00:04:04: Die Pforte ist so eng, dass nur die Armen sind, die sonst nichts anderes haben, als Jesu Gnade hineinkommen können.

00:04:14: Die Pforte ist so eng, dass wir alles andere liegen lassen müssen draußen, sonst kommen wir nicht in das Reich Gottes hinein.

00:04:37: Nur leere Hände sind empfangende Hände.

00:04:41: Und solange wir uns noch etwas festhalten, vielleicht daran, dass wir ja doch eigentlich ein ganz guter Mensch sind, solange wir uns noch festhalten an unser Konzept von Leben.

00:04:52: Können wir nicht empfangen und wir können diese enge Pforte nicht betreten, weil einfach kein Platz ist.

00:04:57: Und ich glaube, das ist ein Grund, warum den Weg so wenige gehen.

00:05:00: Weil viele nicht bereit sind, sich selbst aufzugeben und sich für Tod zu erachten, damit sie neues Leben empfangen.

00:05:08: Was wir aber auch sehen, ist, dass es nicht nur die enge Pforte gibt, die durchschritten werden muss.

00:05:13: Es gibt auch den Weg.

00:05:15: Wir sollen uns nicht nur für ein Leben mit Jesus entscheiden, was wir heute feiern werden, dass drei Menschen das gemacht haben, weil wir heute eine Taufe haben, sondern wir müssen auch für und mit und in ihm leben.

00:05:27: Es reicht nicht aus, einfach nur an Jesus zu glauben.

00:05:31: Wir müssen auch in Jesus leben.

00:05:33: Eine Bekehrung ist nicht das, was rettet.

00:05:35: Glaube ist das, was rettet.

00:05:38: Und der Gläubige, der bekehrt sich dann, der geht durch diese enge Pforte.

00:05:42: Aber der Gläubige geht auch auf den schmalen Weg.

00:05:48: Glaube an Jesus rettet und echter Glaube zeigt sich in Früchten, wie wir nachher noch lesen werden.

00:05:56: Und dieser Weg, den wir gehen müssen, ist schmal.

00:05:59: Und das Wort, was da wörtlich steht, ist bedrängt.

00:06:02: Es ist ein Weg voller Verfolgung und Ausgrenzung, vielleicht in unseren breiten Graden nicht so, aber auch voller Leid und Not.

00:06:11: Und das ist vermutlich noch ein Grund, warum es wenige sind, weil viele nicht bereit sind, diesen Weg zu gehen.

00:06:17: Leid in deinem Leben, Leid in der Nachfolge ist kein Fehler des Systems.

00:06:23: Es liegt nicht daran, dass Jesus irgendwie schlecht auf dich aufgepasst hat oder dass dein Schutzengel gepennt hat oder sonst was.

00:06:32: In deinem Leben ist kein Fehler des Systems, es ist Teil deines Weges mit Jesus, weil es auch Teil des Weges Jesu war.

00:06:41: Und weil wir in der Outdoor-Bibelschule mit jungen Leuten waren, sag ich mal, ja, in der Sprache der jungen Leute, leid ist kein Bug, es ist ein Feature.

00:06:51: Aber was ist denn diese enge Pforte?

00:06:54: Na ja, wie wäre es denn mit Jesus, der sagt in Johannes Zehn für sieben, ich bin die Tür.

00:06:59: Und was ist denn dieser Weg, auf den wir gehen sollen?

00:07:01: Na ja, wie wäre es denn mit Jesus, der sagt in Johannes XIV versechs, ich bin der Weg?

00:07:06: Und was ist denn das Ziel, das Leben, was am Ende des Weges auf uns wartet?

00:07:11: Na ja, wie wäre es denn mit Johannes XIV versechs, in dem Jesus sagt, ich bin das Leben?

00:07:16: Wir sehen also, Jesus ist der Anfang unseres Glaubens, der Weg, das Mittel unseres Glaubens und auch das Ziel unseres Glaubens.

00:07:26: Anfang nicht nur, weil er irgendwie den Anfang gemacht hat und global für alle Menschen gestorben ist, um unsere Sünden zu vergeben und den Weg überhaupt frei zu machen, damit wir glauben können, sondern auch Anfang, weil er es war, der uns ganz persönlich durch den Heiligen Geist gezogen hat, ihm unser Leben zu geben.

00:07:47: Jesus ist der Weg und das Mittel unseres Glaubens.

00:07:51: Denn unser Glaubensleben, unser Christsein basiert nicht auf einer Entscheidung, die wir vielleicht mal als Kinder in der Vergangenheit auf dem Solar getroffen haben, sondern unser Glaubensleben basiert auf Jesus und auf ein Leben in Jesus im Hier und Jetzt.

00:08:08: Und Jesus ist das Ziel unseres Glaubens.

00:08:12: Denn am Ende des Weges wartet Jesus auf uns.

00:08:16: Leben in Vollendung, so wie es immer gedacht war.

00:08:20: Jesus ist Anfang, Mittel und Ziel unseres Glaubens.

00:08:23: Alles muss sich um ihn drehen.

00:08:25: Und wenn nicht, dann haben wir ein Problem, aber dazu kommen wir in den nächsten Versen.

00:08:31: Es gibt drei Dinge, beziehungsweise nennt Jesus drei Dinge, die uns daran hindern, die schmale Pforte zu finden und den schmalen Weg zu beschreiten.

00:08:41: Und sie haben etwas mit dem Letzten, ich bin aus Johannes XIV versext zu tun, das wir bislang noch nicht hatten.

00:08:47: Ja, was war's?

00:08:47: Jesus sagt, ich bin der Weg, ich bin das Leben und ich bin die Wahrheit.

00:08:53: Genau.

00:08:54: Und auch in der Bergpredig am Anfang heißt es, glückselig die reinen Herzen sind.

00:08:59: Ja, glückselig die wahrhaftigen, die sich nicht betrügen lassen und nicht andere betrügen.

00:09:05: Drei Dinge hindern uns, den Weg des Lebens zu gehen.

00:09:09: Erstens betrugt euch andere, zweitens selbstbetrug und drittens betrug von anderen.

00:09:16: Also ich betrüge andere, sprich Heuchelei.

00:09:20: Und diese drei Punkte schauen wir uns jetzt an und ich gehe zurück in den Text.

00:09:43: Liest man etwa von Dornen, Trauben oder von Disteln feigen?

00:09:47: So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.

00:09:53: Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.

00:09:59: Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen werden.

00:10:06: Deshalb an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

00:10:10: Zweiter Abschnitt.

00:10:11: Betrug von sich selbst.

00:10:13: Nicht jeder, der zu mir sagt, Herr, Herr, wird in das reichte Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der den Himmeln ist.

00:10:21: Viele werden an jenem Tage zu mir sagen, Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen geweißagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan.

00:10:32: Und dann werde ich ihn bekennen.

00:10:34: Ich habe euch niemals gekannt, weil ich von mir ihr übelt hätte.

00:10:38: Dritte Abschnitt, Heuchelei.

00:10:40: Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.

00:10:48: Und der Platz regen, fiel herab und die Ströme kamen und die Winde wehten und stirbten gegen jenes Haus.

00:10:53: Und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.

00:10:57: Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, Der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein.

00:11:04: Der sein Haus auf den Sand baute.

00:11:06: Und der Platz regen vieler ab.

00:11:07: Und die Ströme kamen und die Winde webten und stießen an Jinnes Haus.

00:11:11: Und es fiel und sein Fall war groß.

00:11:15: Es sind drei Dinge, die uns daran hindern, in das Reich Gottes zu kommen.

00:11:19: Erstens, Betrug durch andere.

00:11:21: Ja, wir werden verführt oder stehen zumindest in der Gefahr, verführt zu werden durch falsche Propheten.

00:11:26: Zweitens, der Betrug von unselbs.

00:11:29: Die, die vor Jesus stehen und sagen, Herr, Herr, Und die Öl davon überzeugt waren, dass sie dazugehören, aber von Jesus nicht erkannt werden.

00:11:36: Und drittens die Heuchler, die Betrüger, die nach außen den Betrügen, die zwar ihr Leben ein Haus bauen, aber dieses nicht auf Jesus gegründet ist.

00:11:46: Und diese drei Punkte wollen wir jetzt vertiefen.

00:11:49: Jesus fängt an mit, hütet euch vor den falschen Propheten.

00:11:54: Und das ist eine Aufforderung an uns.

00:11:57: nicht eine Aufforderung an die Ältesten darauf zu achten, dass es keine falschen Propheten in der Gemeinde gibt.

00:12:03: Das ist auch ihr Job.

00:12:04: Aber es ist ein Auftrag an alle Christen sich zu hüten.

00:12:10: Und das ist eine Aufforderung, die eine Gewohnheit impliziert.

00:12:14: Im Sinne von nicht einmal im Jahr zu überprüfen, ob ich irgendwie irgendwann mal auf einen falschen Propheten hineingefallen bin, sondern ein ständiges überprüfen und hüten davor, nicht unter den Einfluss von falschen Lehrern zu kommen.

00:12:32: Die Aufforderung impliziert eine Gewohnheit, aber natürlich auch die Fähigkeit, dass wir falsche Propheten erkennen.

00:12:42: Das Erkennen von Öhrlehrern kann relativ simpel sein, wenn man seine Bibel gut kennt.

00:12:48: Deswegen machen wir auch sowas wie eine Outdoor-Bibelschule, weil wir jungen Leute wollen, Bibelfähig zu werden.

00:12:55: Und es ist unfassbar, was heutzutage an falschen Lehrern und Öhrlehrern im Internet kursiert.

00:13:02: Und jeder, der ein Kurzvideodienst seiner Wahl benutzt, wird das wahrscheinlich kennen, dass man so... Ich kenne das zumindest, dass man so gerne theologische Inhalte konsumiert und dann kommt so kurz Predigten, die so dreißig Sekunden lang ist und die ermutigen ein und dann zweit man weiter und plötzlich kommt die übelste Öllehre, die aber halt nicht als solche gekennzeichnet ist.

00:13:22: Es gibt Christen, die verkünden im Internet relativ Reichweite stark die absurdesten Sachen.

00:13:29: Da gibt es z.B.

00:13:31: die Neo-Judaisten.

00:13:33: Also diejenigen, die sagen, wir Christen müssen uns an die jüdischen Gebote halten.

00:13:38: Wir müssen den Sabbat, also am Samstag, frei halten.

00:13:41: Wir dürfen kein Schweinefleisch essen.

00:13:43: Wir müssen den Zehnten spenden und wir müssen dies und das und jenes machen.

00:13:47: All das, was die Juden auch gemacht haben.

00:13:49: Ja, und jeder bibelfähige Mensch, dem fällt sofort der Galattabrief ein und denkt so, Moment mal, hat Paulus nicht einen gesamten Brief geschrieben, ist ein ganzes Buch des neuen Testamentes nicht dessen gewidmet, dass wir eben nicht die jüdischen Gebote halten sollen?

00:14:08: Ja, dann gibt es Polygamisten im Internet, die erzählen, wie toll und wie biblisch es sei, mehrere Ehefrauen zu haben.

00:14:16: Dann gibt es irgendwelche selbstanandener Postel mit Sonderoffenbarung.

00:14:20: Es gibt Christian Witchcraft, also christliche Hexerei, wo occulte Praktiken mit christlichen Praktiken vermischt werden.

00:14:28: Es gibt Theologie, die ist so liberal, dass am Ende gar kein Theos, kein Gott mehr übrig bleibt, weil diese sogenannten Theologen ... Jesus die Göttlichkeit absprechen.

00:14:39: Und wenn man sich nicht in der Bibel auskennt, besteht die Gefahr, darauf reinzufallen und verirrt zu werden.

00:14:48: Und deswegen hütet euch, seit in der Lage euch zu hüten, indem ihr eure Bibel gut kennt.

00:14:56: Aber das ist nicht immer so einfach.

00:15:00: Es gibt relativ simpel gestrickte Ölera.

00:15:03: Aber nicht jeder Öllehre erklärt, wie er während eines Drogentrips mit einem Engel gesprochen hat und die Weisung erhalten habe, dass wir ihm jetzt ganz viel Geld spenden sollen, damit er sich den fünften Privatjet kaufen kann.

00:15:17: Also diese Art von Öllehre, die ist noch relativ einfach, als Öllehre zu erkennen.

00:15:23: Aber es gibt auch falsche Propheten und vor denen warnt Jesus uns, die sind Wölfe in Schafskleidern.

00:15:30: Die sehen also aus wie unschuldige Schafe, warten aber darauf, dass wir uns irgendwann nicht mehr hüten, damit sie uns zerreißen können.

00:15:38: Und auch verdienen müssten wir uns hüten.

00:15:41: Wie?

00:15:42: Nicht indem man vor allen Dingen auf die Lehren achtet.

00:15:46: Die sind nämlich manchmal verdächtig nah an der Bibel dran.

00:15:50: Und wir können sie... vor allem wenn wir jünger sind, nicht sofort als solche erkennen.

00:15:57: Aber woran sollen wir sonst diese Wölfe in Schafskleidern erkennen?

00:16:02: An ihren Früchten, an dem was ihr Leben produziert.

00:16:06: Denn, und das Bild ist so simpel, dass man es nicht auslegen muss.

00:16:11: Ich transportiere es aber trotzdem mal in unsere heutige Lebensrealität, zumindest in meine Lebensrealität, weil ich Apfel und ein Apfelbaum und ein Nussbaum in meinem Garten habe.

00:16:21: An einem Apfelbaum wachsen keine Walnüsse und an einem Nussbaum wachsen keine Äpfel.

00:16:27: Logisch, oder?

00:16:29: Und genauso gut kommen aus einem falschen Lehrer keine guten Früchte, sondern nur falsche Früchte hervor.

00:16:36: Und wenn ich ein Baum zu Hause habe und mich frage, was ist das eigentlich für ein Baum und dann gucke ich, dass da ein Apfel dran hängt, dann weiß ich, das ist ein Apfelbaum.

00:16:45: Und wenn ich den Lehrer vor mir sehe und ich überlege mir, okay, was ist denn es für ein Lehrer?

00:16:49: Ist es ein Guter oder ist es ein Falscher?

00:16:51: Und ich schaue mir seine Früchte an und seine Früchte sind faul, dann weiß ich, das ist ein falscher Lehrer.

00:17:00: Warum legt Jesus so viel Wert auf unsere Früchte?

00:17:04: Ich glaube wegen einer Tatsache, und die ist auch für unser persönliches Leben relevant, wenn wir nicht viel mit Öl daran zu tun haben.

00:17:14: In unseren Köpfen bewerten wir das geistliche Leben eines Menschen oft nach dem Bewässerungssystem.

00:17:23: Wir schauen uns den Baum an und gucken, woher kriegt der Baum das Wasser.

00:17:29: Und das ist unsere Metrik, um das geistliche Leben zu bewerten.

00:17:33: Und das fängt bei uns selbst an.

00:17:34: Wir werden gefragt, und wie läuft es gerade in einer Beziehung mit Jesus?

00:17:38: Richtig gut.

00:17:39: Letzte Woche Focused.

00:17:41: Ja, ich bin total durchgestartet.

00:17:44: Flächenbrand.

00:17:45: Ich lese jetzt jeden Tag zwanzig Kapitel Bibel.

00:17:49: Hat einer meiner Teilnehmer mir erzählt.

00:17:51: Ja, läuft richtig gut.

00:17:53: Und die anderen sagen so, hey, wie läuft's grad mit Jesus?

00:17:55: Und dann sagt einer, boah, richtig schlecht.

00:17:58: Ich bin grad so in unserem Freizeitloch.

00:18:00: Letzte Woche richtig hype.

00:18:01: und diese Woche lag ich die ganze Zeit auf der Couch und hab TikToks geballert.

00:18:07: oder was weiß ich was.

00:18:09: Versteht ihr?

00:18:10: Wir bewerten unser geistliches Leben nach dem Bewässerungssystem.

00:18:15: Danach, wie wir hoffen, dass Frucht wächst.

00:18:19: Aber Jesus macht klar, das Bewässerungssystem ist nicht entscheidend, um ein geistliches Leben zu bewerten.

00:18:26: Es ist nicht entscheidend, viel Bibel zu lesen, viel zu beten, viele Bibelferser auswendig zu lernen und so weiter.

00:18:34: Diese Sachen sind gut.

00:18:35: Keineswegs und durch die Sachen entsteht Wachstum, aber nicht automatisch.

00:18:39: Ja, diese falschen Lehrer, die kennen die Bibel vermutlich viel besser als ihr und deswegen sind sie so gut darin, uns zu verwirren, weil sie Bibelferse aus dem Kontext reißen und verdrehen, um ihre falsche Theologie aufzubauen.

00:18:54: Die falschen Lehrer lesen viel Bibel und trotzdem gehen sie in die Irre.

00:18:59: Warum?

00:19:00: Weil das Bewässerungssystem nicht das Entscheidende ist, sondern... Die Frucht?

00:19:08: Was sind denn die guten Früchte?

00:19:10: Und das ist relativ einfach.

00:19:12: Ein ganzes biblisches Buch wurde verfasst, um die wichtigste Frucht unseres Glaubensleben herauszuarbeiten.

00:19:22: Der erste Johannesbrief und der macht klar, dass die wichtigste Frucht eines Glaubensleben, Leben, Liebe ist.

00:19:29: Und egal, wie geistlich ein Prediger wirkt und wie Fromm sein Leben ausschaut und wie viel Bibel er gelesen hat, wenn er schlecht mit seiner Familie umgeht oder mit den Geschwistern in der Gemeinde, ist er nicht geistlich.

00:19:43: Punkt.

00:19:44: Das ist die Metrik des Reiches Gottes.

00:19:46: Das ist der einzige Wert, an dem ein Glaubensleben gemessen werden kann.

00:19:52: Die Bibel nennt uns noch andere Früchte, die Frucht des Geistes.

00:19:56: Also jeder Lehrer, der im Laufe seines Lebens geduldiger, liebevoller, freundlicher, güthiger und so weiter wird, den würde ich als Vollnehmen, auch wenn ich nicht immer seine Theologie teile.

00:20:12: Es gibt, und davon spricht Hebräer, Dreizehn, Vers Fünfzehn, die Frucht der Lippen.

00:20:17: Also Menschen, die loben, aufbauen und ermutigen im Gegensatz zu Menschen, die alles immer schlecht machen und meckern.

00:20:25: Ja, wenn hier ein super charismatischer Prediger auf der Bühne steht und in seinem Alltag ist er aber nur am meckern und sich beschweren, dann würde ich davon ausgehen, dass es mit seinem Glaubensleben ja nicht einfach, dass er einfach noch nicht so reif ist.

00:20:40: Egal wie alt er ist.

00:20:43: Weil Jesus macht klar, an den Früchten werdet ihr den Baum messen können.

00:20:48: Und wenn unser Leben keine Frucht bringt, dann haben wir ein Problem.

00:20:53: Dann sind wir irgendwo falsch abgebogen.

00:20:55: Dann versuchen wir vielleicht selbst Frucht zu bringen, indem wir viel Bibel lesen, statt darauf zu vertrauen, dass Jesus uns in der Bibel begegnet und die Frucht bringen möchte.

00:21:06: Und was sind die falschen Früchte?

00:21:08: Naja, das Gegenteil.

00:21:08: Also Lehrer, die nicht geduldiger, freundlicher und liebevoller werden.

00:21:13: Lehrer, die nicht das Leben, was sie predigen.

00:21:15: Lehrer, die nicht loben, sondern meckern.

00:21:17: Ja, die offenbare, dass sie falsche Propheten sind.

00:21:21: Und es gibt ganz viele andere Merkmale, die das neue Testament nennt.

00:21:26: Für uns als Hilfe.

00:21:28: um falsche Lehrer zu erkennen.

00:21:29: Habgi und Unzucht sind die Top zwei.

00:21:32: Wenn ein Lehrer seinen Einfluss und seine Macht als Pastor oder Prediger oder sonst was benutzt, um Geld aufzuheufen und in sexuelle Beziehungen einzusteigen, dann ist das die Red Flag Nummer eins, dann ist das ein falscher Lehrer.

00:21:47: Lehrer, die Heuchen, also das eine Predigen oder das andere Leben.

00:21:51: Lehrer, die Streit, Neid und Spaltung verbreiten.

00:21:55: Die anderen Christen ihren Glauben absprechen, die dafür sorgen, dass Gemeinden zerbrechen.

00:22:01: Das sind falsche Lehrer, vor denen wir uns hüten sollen.

00:22:06: Deswegen schau dir bei einem Lehrer erst mal das Leben an, bevor du auf ihn hörst.

00:22:12: Und ganz wichtig, mach dir eine Gewohnheit daraus, dich zu hüten.

00:22:18: Auch von mir.

00:22:20: Ja, ich hoffe, ich bin es nicht, aber es kann natürlich sein, dass ich ein falscher Lehrer bin.

00:22:25: Deswegen hütet euch von mir.

00:22:28: Prüf das, was ich predige oder was irgendjemand euch predigt.

00:22:33: Einmal habe ich die über die Bedeutung von El Shaddai gepredigt.

00:22:37: Und eine liebe Schwester hat mir hinterher so ein Bibelkommentar geschickt und hat sie beschrieben, das was du gesagt hast, das stimmt ja wirklich.

00:22:45: Und ich war nicht nur dankbar, dass ich dass ich nichts Falsches gepredigt habe, sondern ich fand es richtig cool, dass diese Schwester geprüft hat, ob das wirklich stimmt, was ich predige, prüft das nach, lest euch die Bibelstellen nach, die ich euch bringe, um festzustellen, ob ich ein guter Lehrer bin oder ein schlechter Lehrer.

00:23:05: Prüft das Leben der Leute, die hier vorne stehen.

00:23:09: Und zum Abschluss die Warnung an die Öhrlehrer, dass sie abgehauen und verbrannt werden im Gericht Gottes.

00:23:15: Es ist kein Kavaliersdelikt, Menschen durch falsche Lehre zu verführen, davon in das Reich der Himmel hineinzukommen.

00:23:23: Also erster Punkt, der uns davon abhalten kann, ins Reich der Himmel zu kommen, wenn wir verführt werden durch andere, wenn wir betrogen werden durch falsche Propheten.

00:23:33: Zweiter Punkt und ich lese sie nochmal vor, weil es schon eine Weile her ist.

00:23:37: Nicht jeder, der zu mir sagt, Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der den Himmeln ist.

00:23:45: Viele werden an jenem Tage zu mir sagen, Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen geweißagt und durch deinen Namen Demonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan.

00:23:56: Und dann werde ich ihnen bekennen, ich habe euch niemals gekannt, weil ich von mir ihr Übeltäter.

00:24:04: In der zweiten Geschichte, im zweiten Gleichnis, haben wir Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie den Weg in das Himmelreich gegangen sind.

00:24:12: Sie stehen vor Jesus und sagen, Jesus!

00:24:15: Warum sind wir nicht dabei?

00:24:17: Ich dachte, wir gehören dazu.

00:24:21: Und Jesus?

00:24:22: Ich habe euch niemals gekannt.

00:24:24: Weil ich von mir, ihr Übeltäter, ist die gruseligste Bibelstelle, die ich kenne.

00:24:32: Ich glaube, es gibt nichts Gruseligeres, als überzeugt davon zu sein, dass du dabei bist, dass du Christ bist und dann wachst du auf nach deinem Tod.

00:24:42: Und du hast keinen Platz in der Ewigkeit.

00:24:44: Warum?

00:24:47: Warum sind diese Leute nicht dabei?

00:24:49: Und man könnte hier Legalismus draus machen, ja?

00:24:51: Sie haben nicht den Willen des Vaters getan, sie hätten sich mehr an die Gebote halten müssen.

00:24:56: Aber ich glaube, das geht in die falsche Richtung.

00:25:00: Denn sie hatten ja Werke, sogar ziemlich beeindruckende.

00:25:04: Sie haben Geweiß sagt, sie haben Dämonen ausgetrieben und sie haben Wunderwerke getan.

00:25:09: Das sind ja genau die Dinge, zu denen Jesus uns als seine Jünger auffordert.

00:25:14: Und sie machen das.

00:25:16: Was ist also ihr Problem?

00:25:19: Und ich bekomme es ab und zu mit, dass junge Menschen sich die Frage stellen, woher weiß ich denn, dass ich nicht dazu gehöre, dass ich nicht irgendwann vor Jesus stehe?

00:25:28: und er sagt zu mir, ich kenne dich nicht.

00:25:32: Und die Antwort finden wir, wenn wir uns selbst hinterfragen, warum darf ich eigentlich in den Himmel?

00:25:39: Warum hätte ich auch nur ansatzweise das Recht darauf in den Himmel?

00:25:43: Also wenn ich irgendwann einmal vor diesem metaphorischen Perlentour stehe und Petrus steht mit breiten Armen da und sagt, was willst du hier?

00:25:51: Du kommst hier nicht rein.

00:25:52: Du hast es nicht verdient.

00:25:54: Dann sage ich, ich weiß.

00:25:57: Ich weiß, dass ich das nicht verdiene.

00:25:59: Aber er will mich dabei haben.

00:26:00: und dann zeige ich auf meinen Herrn und Herr Löser Jesus Christus.

00:26:04: Er will, dass ich hier bin.

00:26:06: Und nur seinen Wegen stehe ich auf der Gästliste.

00:26:09: Dann kommt Jesus und schiebt ihn drum, legen Türsteher, Petrus weg und nimmt mich in die Arme.

00:26:15: Das ist der Grund, warum ich in den Himmel darf.

00:26:18: Und versteht ihr, was das Problem der falschen Christen in dem Gleichnis ist?

00:26:22: Man könnte auch fragen, Philipp, warum willst du in den Himmel?

00:26:25: Ich könnte sagen, ja, weißt du, was ich gemacht habe, Petrus?

00:26:28: Ich habe eine Autor-Bibelschule geleitet.

00:26:31: Ich habe so und so viele Bibelfersen auswendig gelernt.

00:26:35: Ich habe die einzig wahre Auslegung der Offenbarung.

00:26:38: Hab ich natürlich nicht.

00:26:40: Aber cool, wenn ich sie hätte, oder?

00:26:43: Das wär doch beeindruckend, wenn ich diese Wunderwerke tue, wenn ich Dämonen austreibe und kranke heile und die Zukunft her sagen kann wie so ein alttestamentlicher Prophet.

00:26:52: So wie die Leute in dem Gleichnis.

00:26:54: Aber nein, solange ich darauf vertraue, hab ich kein Anrecht auf den Himmel.

00:26:58: Solange ich auf mich vertraue statt auf Jesus, hab ich keinen Platz im Himmel.

00:27:05: Ich komm nicht wegen meinen Werken in den Himmel, ich komm wegen Jesus in den Himmel.

00:27:09: Und diese Menschen, diese falschen Christen aus dem Gleichnis, die vertrauen auf sich selbst.

00:27:14: Jesus war ihr Ziel, aber es war nie Erwerb.

00:27:19: Sie haben nicht in ihm gelebt.

00:27:22: Und sie sind auch nicht mal durch die Tür gegangen.

00:27:24: Woher weiß ich das?

00:27:25: Weil nur leere Hände und leere Rucksäcke durch die Tür kommen können.

00:27:29: Aber diese Menschen klammern sich an ihre Werke.

00:27:33: Dann passen sie nicht.

00:27:34: durch die Tür.

00:27:35: Sie klammern sich an ihre eigene Leistung und denken, dass sie durch eigene Fromme Werke ein Recht auf den Himmel haben.

00:27:42: Aber sie haben Matthias VIII nicht verstanden.

00:27:44: Glückselig sind die geistlich Armen.

00:27:48: Nur wer den Willen des Vaters tut, kommt in das Himmelsreich.

00:27:52: Aber was ist denn der Wille des Vaters?

00:27:54: Na, wie wäre es denn mit Johannes VI, wo ganz Wortwörtlich steht?

00:28:00: Denn dies ist der Wille des Meines Vaters im Himmel.

00:28:05: Dann ließ es der Wille meines Vaters, genau, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe.

00:28:11: Und ich werde ihn auch erwecken am letzten Tag.

00:28:14: Der Wille des Vaters ist, dass wir an Jesus glauben.

00:28:18: Und zwar nicht so an Jesus glauben, wie man halt an irgendwas glaubt.

00:28:25: So wie die Leute natürlich auch geglaubt haben, dass es Jesus gibt und dass Jesus auf sie... nach dem Tod wartet, sondern so Glauben, Glauben, so Beziehung leben, dass er Anfang, Mittel und Ziel unseres Lebens wird, dass sich alles um ihn dreht.

00:28:41: Jesus wirft den Leuten vor, ich habe euch nie gekannt.

00:28:44: Als allwissender Gott kennt er sie natürlich.

00:28:49: Aber hier geht es nicht um Wissen, hier geht es um echtes Kennen, das nur in einer Beziehung entsteht.

00:28:56: Das ist der Wille des Vaters, dass wir Beziehung mit Jesus leben.

00:29:01: Und für mich ist dieses Gleichnis viel bedrohlicher als das Erste.

00:29:05: Ja, Ölera, klar, die gehen verloren.

00:29:08: Da muss ich nur ein bisschen aufpassen.

00:29:09: Da muss ich mich gut in der Bibel auskennen.

00:29:11: Und dann kann ich so einen Neoyudaisten weiter swipen und hat keinen Einfluss auf mein Leben.

00:29:17: Aber Menschen, die davon überzeugt waren, dass sie Christen sind, dann wachen sie auf, auf der falschen Seite der Ewigkeit.

00:29:27: nichts gruseligeres in der Bibel als das.

00:29:29: Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres auf diesen Selbstbetrug reinzufallen.

00:29:34: Und deswegen schreibt Paulus in Zweiter Kurinter, Dreizehn, Vers Fünf.

00:29:39: Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid.

00:29:43: Stellt euch selbst auf die Probe oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist.

00:29:50: Und es gibt keine Frage, die für einen Gemeindegänger wichtiger ist.

00:29:56: Es gibt keine Frage, die man dringlicher beantworten muss als diese.

00:30:01: Bin ich im Glauben?

00:30:03: Ist Christus in mir?

00:30:07: Doch wie erkennen ich das?

00:30:11: Paulus hätte auch ausformulieren.

00:30:12: Erkennt ihr nicht, dass nicht mehr nur euer Geist in euch wohnt, sondern auch der Geist Gottes, der ein heiliger Geist ist und dieser Geist mit eurem Geist zu einem Geist geworden ist.

00:30:27: Und diese Einheit Aus unserem Geist und aus dem Heiligen Geist wird zwar nicht verhindern, dass wir nie wieder sündigen, aber sie hast Sünde, weil unser Geist nun heilig geworden ist.

00:30:40: Hast du auch Sünde?

00:30:43: Vor allen Dingen deine eigene?

00:30:45: Erschauderst du manchmal über das, was du anderen Menschen dir selbst und Gott antust mit dem, was du tust?

00:30:54: Erkennt ihr, dass Christus in euch ist?

00:30:57: Weil ihr echte Gemeinschaft nicht nur mit anderen Christen in der Gemeinde habt, sondern mit Christus, dass diese Gemeinschaft und die Beziehung zu ihm wächst und ihr Jesus immer mehr lieb gewinnt.

00:31:13: Erkennt ihr, dass Christus in euch ist und seine Gedanken immer mehr zu euren Gedanken werden, dass sein Charakter immer mehr zu eurem Charakter wird?

00:31:25: Ihr euch vielleicht auch in einem sehr, sehr langsamen Jahrzehnte dauernden Prozess mehr und mehr zum Ebenbild Jesu verwandelt.

00:31:35: Das Schritt für Schritt, langsam aber sicher, wie so eine Schnecke, haben wir das Bild gelernt, Sünde aus eurem Leben fliegt.

00:31:44: Und Schritt für Schritt, Schleim für Schleim, wie so eine Schnecke, Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Samftmut und Disziplin in euer Leben einzieht.

00:31:56: Und wenn ihr jetzt euer Leben betrachtet, prüft, ob ihr im Glauben seid, ob wirklich Christus in euch ist.

00:32:03: Und wenn ihr zum Schluss kommt und sagt, boah, wenn ich letzten paar Jahre, paar Jahrzehnte zurückblicke, dass ich schon, dass der heilige Geist in mir wohnt und er mich verändert hat und ich Menschen mehr lieb habe und ich Jesus mehr lieb habe und ich Sünde mehr hasse und ich deswegen automatisch weniger Sünden meinem Leben habe, ja dann herzlichen Glückwunsch!

00:32:24: dann seid ihr dabei, dann seid ihr in Christus, dann seid ihr durch die Pforte durchgegangen und geht den Weg und werdet auch ankommen am Ende.

00:32:34: Aber wenn nicht, wenn ihr euch nicht sicher seid, wenn ihr sagen könnt, eigentlich sehe ich dann nicht so viel Frucht in meinem Leben.

00:32:44: Zeit immer in der Gemeinde, aber wenn ich mein Leben angucke, dann sehe ich das gar nicht.

00:32:48: Oder ich bin mir unsicher, dann ermutige ich euch, sucht euch jemand geistlich reifen, kommt am Ende des Gottesdienstes auf die ältesten zu, das Gebets-Team und prüft das zusammen.

00:32:59: Und dann macht das direkt fest, vielleicht zum ersten Mal, vielleicht zum ersten Mal so richtig, dass ihr in Jesus seid und ihr ihn einlädt.

00:33:09: Und wir haben hier einen Taufbecken und dann können wir euch am Ende vielleicht sogar noch taufen.

00:33:13: Das geht schnell.

00:33:14: dauert nicht so lange, muss nicht in einem Gottesdienst stattfinden.

00:33:19: Prüft, ob ihr im Glauben seid.

00:33:21: Ich glaube, das ist die wichtigste Aufgabe, die wir tun müssen, die wir zumindest einmal für uns geklärt haben müssen.

00:33:29: Und ganz am Ende des Abschnitts, die wohlbekannte Geschichte der zwei Häuslebauer.

00:33:35: Und ich lese Sie auch noch mal kurz vor.

00:33:39: Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen.

00:33:45: der sein Haus auf den Felsen baute und der Platz regen vieler ab und die Ströme kamen und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus.

00:33:54: Und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.

00:33:58: Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein, der sein Haus auf den Sand baute und der Platz regen vieler ab und die Ströme kamen und die Winde wehten und stießen an jenes Haus.

00:34:12: und es fiel und sein Fall war.

00:34:15: Groß.

00:34:17: In anderen beiden Abständen geht es vor allem um die Frage, wer weist mir den Weg?

00:34:21: Von wem lasse ich mich prägen?

00:34:24: Was sind die Früchte, die mein Leben hervorbringt?

00:34:26: Und auf wen vertraue ich?

00:34:29: Auf mich selbst?

00:34:31: Oder auf Jesus?

00:34:33: Und jetzt geht es um die Frage, hat mein Glaube bestand?

00:34:37: Ja, der Irlehrer und die Selbstbetrüger, die gehen beide verloren.

00:34:41: Warum?

00:34:42: Weil sie ihr Haus nicht auf den Felsen Jesus gebaut haben.

00:34:47: Der Dumme und der Klugemann bauen beide ein Haus.

00:34:50: Und von außen ist der Unterschied vielleicht gar nicht so ersichtlich.

00:34:55: Wie bei den Selbstbetrügern.

00:34:57: Sie haben so perfekt das christliche Leben imitiert, dass nicht mal sie selbst erkannt haben, dass sie auf falschen Grund gebaut haben.

00:35:05: Aber sie haben nicht das gemacht, was Jesus gesagt hat.

00:35:10: Sie sind nicht mit leeren Händen zu ihm gekommen, sondern mit ihren eigenen Werken.

00:35:15: Ihr Fundament, Ihr Grund war das eigene Leben, nicht Jesu Leben.

00:35:20: Und deswegen müssten wir uns auch die Frage nach der Autor-Bibelschule stellen, nach diesem Gottesdienst und am Ende nach jeder Predigt mache ich eigentlich das, was Jesus gesagt hat.

00:35:32: setze ich den Punkt, den Jesus in mir angesprochen hat, wo ich so ein Ping vom Heiligen Geist gespürt habe, setze ich den eigentlich um oder gehe ich nach Hause und lebe genauso weiter wie bisher.

00:35:45: Oder um einen Schritt zurückzugehen, habe ich überhaupt in mir den Wunsch, überhaupt das zu tun.

00:35:51: Oder habe ich ihm mit den Wunsch, den Wunsch zu haben, das zu tun.

00:35:54: Das kann ja manchmal der erste Schritt sein, dass man auch meilenweit von der eigentlichen Umsetzung dessen entfernt, was Jesus von uns will.

00:36:01: Aber wir hören eine Predigt und wir wollen es umsetzen.

00:36:05: Wir wollen es wollen.

00:36:07: Oder gehe ich nach Hause und sage, ja, wollen eine gute Predigt, rhetorisch einwandfrei, hast frei gesprochen, hast viele Bilder benutzt, eins plus.

00:36:15: Das ist eine Frage, die wir uns nach jeder Predigt stellen müssen.

00:36:19: Die meisten von uns haben wahrscheinlich fünfzig Predigten im Jahr, wenn er jeden Sonntag im Gottesdienst seid.

00:36:24: Mache ich eigentlich das, was Jesus gesagt hat, setze ich das um?

00:36:29: wo ich angesprochen worden bin?

00:36:31: oder lasse ich mich beim Kaffee über irgendwelche banalen Gespräche über Fußball oder Formel eins oder Sommerferien oder was das ich was ablenken, dass ich vergesse, was Jesus in mir eigentlich umsetzen wollte.

00:36:46: Und man kann ja nicht nur in den fundamentalen Fragen des Glaubens heucheln.

00:36:51: Nach außen sagt man man vertraut auf Jesus, aber eigentlich vertraut man auf sich selbst.

00:36:57: sondern man kann ja in jeder Frage heucheln.

00:37:01: Nicht jeder Heuchler geht verloren.

00:37:05: Nur die Heuchler, die nicht auf Jesus bauen.

00:37:08: In der Antrittsrede seines Himmelsreiches geht es Jesus nicht nur darum, wie man gerettet wird, sondern es geht darum, wie man im Reich Gottes lebt.

00:37:18: Es geht nicht nur um die Forte, sondern es geht um den Weg.

00:37:23: Es geht darum, ob ich einen Mitmenschen Am Morde, in dem ich unfreundlich mit ihm gehe, bin.

00:37:31: Es geht darum, ob ich mit meinen Blicken die Ehe breche.

00:37:35: Es geht darum, ob ich Rache Gedanken hege.

00:37:38: Es geht darum, ob ich aus meinem Glaubensleben eine Show mache.

00:37:42: Es geht darum, ob ich mir Sorgen mache und ob ich mein Geld und meine Zeit weisen, das reich Gottes hinein investiere.

00:37:48: Das sind keine Fragen der Errettung, das sind Fragen des täglichen Lebens in Jesus, an denen er sich unsere Errettung zeigt.

00:37:57: Glaubenswerke sind eine Frucht des Glaubens.

00:38:02: Und so müssen wir nach jeder Predigt uns die Frage stellen.

00:38:05: Fand ich die Predigt nur gut?

00:38:08: Oder bin ich willig, sie umzusetzen?

00:38:10: Ja, werde ich weise sein und versuche es zumindest, auch wenn es Jahrzehnte dauert, bis ich am Ziel angelangt bin, diesen einen Punkt umzusetzen.

00:38:19: Oder lebe ich unverändert und dumm weiter?

00:38:23: Wird mein Leben bestand haben, weil ich auf Jesus baue?

00:38:27: Oder geht es zugrunde, weil es mir einfach total egal ist, was Jesus sagt.

00:38:32: Und am Ende lesen wir Vers.

00:38:33: twenty-eight.

00:38:35: und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, erstaunte die Volksmenge sehr über seine Lehre, denn er lernte sie wie einer, der Vollmacht hat und nicht wie ihre Schrift gelernten.

00:38:46: Lasst uns auch über Jesu Worte erstaunen.

00:38:49: Warum?

00:38:50: Weil er Vollmacht hat, weil seine Worte unser Leben wirklich verändern können.

00:38:58: Es müssen wir verstehen, ja.

00:39:00: Jesus ist nicht so ein Live-Guru nach dem Motto, ey, steh jeden Morgen um fünf Uhr auf und bevor die Welt wach ist, setzt die zehn Punkte um, die du machen willst.

00:39:09: Sprache lernen und Sport und kochen und was weiß ich was.

00:39:12: Jesus gibt uns keine Tipps für ein Leben.

00:39:16: Jesus ist unser Leben.

00:39:19: Jesus sagt uns nicht, wie wir unser Leben verändern können, sondern Jesus verändert unser Leben, wenn wir ihn lassen.

00:39:26: Lass uns das studieren.

00:39:28: was er gesagt hat, was er uns heute noch durch die Bibel sagt und erwarten, dass er in uns eine echte Lebensveränderung bewirkt.

00:39:39: Und für alle, die wirklich das studieren wollen, was er gesagt hat, an dieser Stelle eine herzliche Einladung zur Autobibelschule, in der wir den nächsten sieben Kapitel Matthäus Evangelium studieren wollen.

00:39:52: Und ich möchte noch beten mit uns.

00:40:01: Und ich möchte ich bitten, dass du klar zu uns heute sprichst, was der nächste Schritt ist, was wir umsetzen wollen, um gerechter Leben zu können.

00:40:12: Ich möchte ich bitten, dass du jedem klar zeigst, ob er in dir ist und allen, die dazu einen Ja finden als Antwort, dass du eine große Freude und Dankbarkeit für ihre Errettung schenkst.

00:40:24: Ich möchte ich bitten, dass du alle, die so ein Fragezeichen haben oder ihn nein sagen, dass du sie zu dir ziehst und ihn heute noch Heil zukommen lässt, dass sie heute noch erleben, dass du sie retten möchtest und sie rettest.

00:40:39: Und ich danke dir, dass wir das heute feiern können, dass drei Menschen diesen Schritt gegangen sind durch die Pforte und ihr Leben Jesus gegeben haben und dass wir heute Taufe feiern können.

00:40:49: Amen.

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