Motorradgottesdienst
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00:00:01: Danke, dass ihr da seid.
00:00:03: Schön, dass ihr da seid, dass ihr aushaltet bei diesen wunderbaren Wetter.
00:00:08: Ich bin so dankbar dafür, dass wir so ein mildes Wetter heute haben.
00:00:14: Und ich bin Andreas und bin Teil der CMA, hat Detti ja schon gesagt.
00:00:19: Und noch einmal, wir sind das Chapter, Bild und Soul Ground, was so viel heißt, auf sicheren Grund gegründet.
00:00:29: Ich will bieten.
00:00:32: Jesus, du bist das Wort.
00:00:35: Und nicht soll aus meinem Munde kommen, was nicht dein Wort ist.
00:00:39: Amen.
00:00:45: Wer bist denn du?
00:00:48: Du bist doch zu gar nichts Nütze.
00:00:52: Solange, wie du deine Füße unter meinen Tisch stellst, sag, machst du, was ich sage.
00:01:02: Du wirst nie wieder auf die Füße kommen.
00:01:05: Solange ich hier der Chef bin und damit bist du raus.
00:01:10: Diese oder ähnliche Worte.
00:01:13: hat ein jeder schon von uns gehört und erlebt.
00:01:18: Wir leben in einer Welt, in der Perfektion und Leistung zu zählen, scheint.
00:01:24: dazu auch noch die Likes in den sozialen Medien eine Ausrichtung auf Anerkennung und Liebe, eine Richtschnur, die in der Summe von bedingter Liebe, von äußeren Umständen, von Chefs, von Präsidenten seinem Staat von Regierungen und von Gerichten eben abhängig sind.
00:01:47: Wir sind abhängig von Willkür.
00:01:52: Was ist daran gut?
00:01:54: Noch einmal, was ist daran gut, fragt ihr euch.
00:01:58: Was ist, dass diese Sehnsucht nach Vollkommenheit, nach dieser Sehnsucht nach bedingungslosen Liebe in uns Menschen und unser Herz eingepflanzt ist?
00:02:10: Jeder von euch hat sie.
00:02:11: Du, ich, wir haben sie alle.
00:02:15: Gott hat sie uns geschenkt.
00:02:20: Um diese Sehnsüchte, die uns Gott geschenkt hat zu stillen, suchen wir oft nach Vergnügungen, nach Leistungen, die aus uns kommen und damit schaffen wir uns Götter.
00:02:31: Götter, die wir verehren.
00:02:33: Unsere Leistung, unsere Familie, unsere Lebensleistung im Beruf und in einer Karriere, unser Haus, unser Boot, unser Hubschrauber, unser Motorrad.
00:02:43: Alles unser Status.
00:02:46: was auch immer dir einfällt.
00:02:49: Götzen fallen eben an der heutigen Zeit nicht mehr so auf wie früher.
00:02:54: Früher hat man sie bildlich gehauen und öffentlich aufgestellt.
00:02:58: Heute macht man das nicht mehr.
00:03:00: Jeder hat seine Götzen zu Hause oder trägt sie mit sich rum.
00:03:05: Und dann gibt es dann noch einen anderen Kreislauf.
00:03:10: Wir beurteilen auch noch andere.
00:03:13: Ihr mich, ich euch, wir andere.
00:03:16: Verkehrsteilnehmer vor uns, die hinter uns fahren.
00:03:21: Wir denken an Führungs- und Beurteilungswesen am Arbeitsleben.
00:03:26: Gott sei Dank, ich bin da raus.
00:03:29: Auch die Likes in den sozialen Medien, da sind wir überall in Abhängigkeiten.
00:03:37: Und wenn ich dann die Bibel aufschlage, in den Sprüchen, nirgendwannzig, lese ich einen wichtigen Herz.
00:03:46: Wer das Urteil der Menschen fürchtet, gerät in ihre Abhängigkeiten.
00:03:51: Wer dem Herrn unserem Gott vertraut, ist gelassen und sicher.
00:03:58: Was für eine Aussage, gelassen und sicher.
00:04:02: Eine völlige Umkehr im Denken und Wahrnehmen.
00:04:07: Kannst du dich ja noch an meiner Setze erinnern, die ich am Eingang gesagt habe?
00:04:11: Du bist raus.
00:04:14: Und wer bist du denn?
00:04:16: Und das sind nur die Stimmen, die wir von außen wahrnehmen.
00:04:21: Es geht noch anders.
00:04:22: Die Stimmen, die du in dir selbst hast.
00:04:25: Ich bin so ein Idiot.
00:04:27: Vollkommen blöd bin ich.
00:04:30: Alles Sätze, die wir alle schon kennen und jeder hat sich schon mal in sich hineingesprochen.
00:04:37: Sie haben nur ein Ziel, uns innerlich zu vernichten.
00:04:43: Und ein guter Freund sagte mal zu mir, bei Gott bin ich in der besten Abhängigkeit dieser Welt.
00:04:50: Und recht hat er.
00:04:54: Und das... Was wir in den Sprüchen lesen, dass wir dann auch gelassen und sicher sein können, ich bin zufrieden damit.
00:05:04: In den Gedanken bin ich nicht nur bei euren Lebensentwürfen auch beim meinen, die da gescheitert sind, wo ich in eine Sackgasse geraten bin, jeder kennt das Gefühl verloren zu sein, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, Vertrauen verloren haben, dieser Verlust tut weh.
00:05:27: Und dazu kommt noch die Hoffnung, die wir alle in uns getragen haben.
00:05:30: Sie platzen wie eine Seifenblase.
00:05:34: Träume nicht erfüllt, Lebensentwürfe einfach.
00:05:37: Mülleimer, ihr kennt die Geschichte von Icarus, der dann an der Sonne flog und plötzlich, weil er zu dicht war, verglüte.
00:05:52: Es ist ein bisschen bei den Menschen, es hat immer was mit Willkür zu tun.
00:05:58: Und auch wir, wie eine CMA, Wir als Veranstalter, heute, wir sind der Willkür auch ausgeliefert.
00:06:06: Es gibt Menschen in dieser Welt, die mögen unsere Kutten nicht.
00:06:13: Und ich kann ja eins sagen, die haben Angst, wenn wir kommen.
00:06:17: Und eins kann ich euch sagen, in der Szene ziehst du die Kutte nicht freiwillig aus.
00:06:25: Was stehst du da?
00:06:26: Aber Gott sei Dank, ich hab ja noch ein T-Shirt, ne?
00:06:35: Kannst du dir vorstellen ... Was das ausmacht, wenn ich die Kutte ausgezogen habe, das ist im Prinzip nichts anderes.
00:06:48: Aber eins kann ich euch sagen, wenn ich dieses auch noch ausziehe, dann bin ich bei meinem Grund angekommen.
00:07:11: Dann bin ich angekommen, was Gott mir in mein Herz gelegt hat.
00:07:17: Gegründet auf sicheren Grund.
00:07:20: Hier, es ist finished und keine Angst.
00:07:25: Die Auflösung kommt schon noch.
00:07:29: Bei Gott bin ich aber nicht in solchen Abhängigkeiten.
00:07:32: Überhaupt nicht.
00:07:33: Nur bei den Menschen.
00:07:35: Bei Gott sieht das alles ganz anders aus.
00:07:37: Er guckt in deinen Herzen, er guckt in meinen Herzen.
00:07:41: Und wer gerne von mir mehr wissen will, der darf gerne im Nachgespräch zu mir kommen.
00:07:47: Meine Geschichte ist nicht kurz.
00:07:52: Und eure Sachen könnt ihr da gerne anhängen.
00:07:55: Wir kümmern uns drum.
00:07:57: Wir kümmern uns drum.
00:07:58: Wir beten für euch und ... Wir melden euch zurück.
00:08:06: Wer also sicher und geerdet sein will, geborgen und aufgehoben sich fühlen will, kann selbst das Liebste fahren lassen, wenn es Zeit ist.
00:08:19: Wir brauchen nichts festzuhalten, sondern dürfen die Hände öffnen und Vertrauen haben, was kommt.
00:08:28: Und an dieser Stelle meinen kleinen Exkurs.
00:08:31: Keiner von uns zieht die Kutte freiwillig aus.
00:08:33: Wir haben heute Ordner gehabt.
00:08:35: Ich möchte danken, Rekondoferts haben über ihre Weste eine ordner Weste gezogen.
00:08:43: Ich finde das großartig.
00:08:44: Danke schön.
00:08:53: Und dann lese ich noch ein bisschen weiter in der Bibel, der Herr tötet und macht lebendig, führt ins Totenreich und wieder hinauf.
00:09:00: Könnt ihr da mitgehen?
00:09:02: Ich glaube, wer so spricht, der hat es im Glaubensleben weitgebracht.
00:09:09: Diese Kunst beherrsche ich in Vollständigkeit auch nicht.
00:09:14: Also ist es doch also wichtig, dass ich eine Identität habe, eine persönliche Identität, die Gott mir gibt.
00:09:23: Wir wollen wissen, wer wir sind.
00:09:26: Oft sind wir versucht, in dieser Welt eine Vielzahl von Etiketten, die sie uns bietet, nach Deutung und Stellenwehr zu suchen.
00:09:35: Aber wenn wir die Bestätigung in vergänglichen Quellen suchen und hoffen, dass sie uns definieren, werden wir pflüchtige Zufriedenheit bekommen.
00:09:47: Immer mehr.
00:09:48: Soll es werden.
00:09:50: Paulus gibt uns dazu eine wunderbare Anleitung, denn Christus, der ohne Sinne war, mit all unseren Schulden ist er beladen und verurteilt worden und er hat uns freigesprochen und er ist am Kreuz gestorben.
00:10:10: und wir, wir können jetzt vor ihm bestehen.
00:10:14: Damit hat Christus uns auffahrungsvoll eine neue Identität, eine neue Bestimmung gegeben und das ist die beste Abhängigkeit dieser Welt, von der ich vorhin sprach, sich auf ihn hin zu definieren.
00:10:32: Das ist, was uns nicht stolz macht, denn wir definieren uns auf ihn hin.
00:10:39: Aber wenn ich selber stolz bin, was ich alles gekauft habe, was ich geschafft habe, was ich für ein Autofahrer, was ich für ein Haus habe, morgen kann es alles vorbei sein.
00:10:52: Wenn wir also glauben, dass wir ohne Gott Und ohne die Erlösung durch Jesus Christus besser dran sind, dann sind wir allein.
00:11:01: Und ihr werdet das erleben, da geht man in euch.
00:11:05: Da muss ich auch in mich gehen, dann bin ich allein.
00:11:07: Da ist keiner mehr da.
00:11:10: Also, wie können wir vorgehen?
00:11:13: Petrus?
00:11:14: Petrus war ein ganz schöner Hau-Degen.
00:11:16: Ich kann seine Art ein bisschen teilen.
00:11:19: Ich kenne mich aus mit mir.
00:11:23: Aber der sagt, wir dürfen uns in Bescheidenheit üben.
00:11:29: Und wir dürfen einander in eine Autorität und die Weisheit, die wir durch den Glauben, durch den heiligen Geist bekommen, annehmen.
00:11:43: Und weißt du, das erfordert gegensätzliches Vertrauen, Authentizität, Respekt.
00:11:52: Alle MCs kennen das, Respekt und Ehrlichkeit.
00:11:56: Damit mache ich mich aber verwundbar.
00:12:02: Hütet euch vor der Überheblichkeit und vor dem Hochmut, schreibt Paulus, den Hauchmütigen widersteht Gott.
00:12:16: Durch den demütigen Umgang miteinander lernen wir aber noch eins, wie ich nämlich mit meinem Herrn Jesus umgehen darf, wie ich ihm begegnen darf.
00:12:28: Ich darf eine persönliche Beziehung mit ihm haben und die darf ich pflegen.
00:12:33: Das kostet Zeit.
00:12:36: Jesus weiß, was wir brauchen.
00:12:39: Ganz sicher.
00:12:42: Und wir können nichts aus uns selbst.
00:12:46: Dazu bedarf es seiner Erkenntnis, dass wir ohne Jesus gar nichts sind.
00:12:52: Deine Enttäuschung und dein Versagen sind oftmals darauf zurückzuführen, dass du die Perfektion in diesem Leben suchst.
00:13:02: Aber wirst du ja was?
00:13:05: In dieser Welt gibt es nur eine Perfektion.
00:13:08: Und die ist Jesus.
00:13:09: Jesus ist vollkommen.
00:13:14: Es gibt viele Möglichkeiten durch dieses Leben zu gehen und wir haben Angst vor Menschen, vor Ereignissen.
00:13:19: Wir sind in Angst und Schrecken.
00:13:25: Vielleicht hast du einen Chef, der mit dir nicht gut umgeht.
00:13:32: Vielleicht strebst du immer danach, dass andere dich akzeptieren und du sagst immer ja.
00:13:38: Hast du damit nicht auch Angst?
00:13:41: Nicht dabei zu sein?
00:13:43: Allein zu sein?
00:13:44: Oder gar vergessen zu werden?
00:13:48: Ganz das Gegenteil bei Gott.
00:13:52: Gottes Anerkennung ist die einzige Anerkennung, auf die es ankommt in dieser und in der zukünftigen Welt.
00:14:02: Sie ist bedingungslos und du suchst bedingungslose Liebe bei Gott bedingungslos.
00:14:09: Und es ist ein Geschenk.
00:14:12: Wir müssen uns nicht erst verdienen, von ihm angenommen zu werden.
00:14:16: Wir müssen nicht beweisen, dass wir seine Zeit und seine Aufmerksamkeit, seine Liebe, würdig sind.
00:14:23: Jesu Tod und Auferstehung haben wir, da ist schon alles erledigt.
00:14:29: Wir sind es würdig.
00:14:32: Und wenn wir zu Jesus gehören, dann ist Gott bereits in uns am Werk und der wird uns verändern.
00:14:41: Wenn wir auf Gott vertrauen, dann können wir beruhigt sein, wie wir am Anfang gelesen haben entsprüchen.
00:14:49: Das ist für die Ewigkeit und für uns zur Sicherheit und da können wir gelassen sein.
00:14:57: Wir werden von unserem gnädigen Erlöser geliebt.
00:15:00: Er allein hat die Macht, unseren Lebensweg zu ändern und unsere Schritte zum Guten zu lenken.
00:15:11: Und nochmal, um eins klar zu machen, Gnade und beim Herzlichkeit sind zwar ähnlich, aber nicht dasselbe und beides können wir bekommen.
00:15:22: Und wer den Unterschied nicht kennt, ich kann Ihnen euch sagen, Gnade bedeutet dass man bekommt, was man nicht verdient hat, während beim Herzlichkeit bedeutet, zu bekommen, was man nicht verdient hat.
00:15:40: Obwohl es leichter gesagt und getan ist, wenn wir seine Kinder sind und aufgerufen sind, beim Herzlich zu sein mit ihr selbst, ich glaube, das ist der schwerste Weg, aber auch mit anderen und auch dann, wenn du keine Lust hast und wenn du nicht im Mittelpunkt stehst, aber mit mir selbst.
00:16:05: Das ist auch für mich immer eine schwierige Aufgabe.
00:16:10: Jesus hat uns beim Herzlichkeit und Gnade erwiesen.
00:16:14: Nun, dann können wir es doch auch mal mit dem anderen probieren.
00:16:19: Wer in ihm gelassen ist, der hat seine Identität gefunden.
00:16:27: Der wird nicht enttäuscht.
00:16:31: Der ist bedingungslos geliebt, von keinen äußerlichen Umständen abhängig.
00:16:38: und unterliegt keiner Willkür.
00:16:43: Und jetzt zum Schluss, da wartet ihr noch auf die Auflösung.
00:16:48: Gott spricht.
00:17:00: Ich habe ihn mit meinem Blut bezahlt.
00:17:20: Du könntest ein solches Gewand nie kaufen, auch wenn du dafür noch so schwer arbeiten würdest.
00:17:27: Ich möchte, dass du mir vertraust, sagt Gott, dass du begreifst, welches Privileg du hast und welche Stellung du in diesem Reich Gottes hast, auch hier schon auf der Erde.
00:17:41: Entspanne dich im luxuriösen Stoff meines herrlichen Mantels.
00:17:47: Richte den Blick auf mich, während du lernst, diesen Mantel der Gerechtigkeit zu tragen.
00:17:55: Meine Freunde, da tue ich gerne, das ist der Dienstleitung, eine missionarische Dienstleitung und dann habe ich sie wieder an und ich bin mit keiner Willkür ausgesetzt.
00:18:09: Amen.
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