Ältestenschaft

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00:00:00: Es ist vom Ton her angenehm, es ist ganz schwierig auf diesem Gelände für die Technik.

00:00:06: Ich habe mir das letzte Woche mal erklären lassen.

00:00:08: Es ist manchmal hier vorne in der Mitte sehr laut, sogar unangenehm und hinten in den Ecken hört man nichts mehr.

00:00:16: Also wenn euch das irgendwie nicht passt, dann sucht ihr euch einfach einen anderen Platz.

00:00:22: Ja, vielen Dank wirklich für eure Zeugnisse, die ihr gerade gegeben habt.

00:00:26: Das war für mich von alleine eine Predigt.

00:00:28: Und tatsächlich auch eine gute wertvolle Ergänzung als persönliche Ermutigung, eine gute Ergänzung zu dem, was bei diesem Predigthema, was uns nun heute morgen vorliegt, vielleicht ein wenig zu kurz kommt.

00:00:44: Wir haben es schon mitbekommen.

00:00:45: Heute in vier Wochen findet nun ein ganz wichtiger Termin in unserer Gemeinde statt unserer ältesten Berufung.

00:00:55: In der letzten Gemeindeversammlung im Jugend möglich jetzt vor dieser ältesten Berufung nochmal so eine kleine biblische Orientierung zum Thema zu erhalten.

00:01:06: und mit der Predigt heute Morgen möchte ich gerne auf diese Bitte eingehen und uns helfen uns etwas innerlich auf die anstehende ältesten Berufung auszurichten.

00:01:18: Zunächst eine kleine Grundlegung mit der Frage, wozu überhaupt Älteste?

00:01:25: Wofür brauchen wir Älteste in der Gemeinde?

00:01:27: Was sind ihre Aufgaben und so weiter?

00:01:30: Da möchte ich gerne als Zweites etwas sagen zu den Voraussetzungen beziehungsweise der Qualifikation für den Ältestendienst.

00:01:39: Als drittes dann die Frage, nachdem was uns ganz persönlich ermutigen kann, solch einen Dienst überhaupt zu übernehmen, und als viertes und letztes dann noch ein Wort an uns als Gemeinde.

00:01:54: Zur Grundlegung, falls du in unserer Gemeinde hier in Oberkrämer aufgewachsen bist, dann wirst du vielleicht denken, nur so wie es hier bei uns in Oberkrämer läuft, ist es richtig.

00:02:05: So muss es sein.

00:02:07: Wenn wir uns aber so ein wenig in der Gemeindelandschaft umschauen, dann sehen wir, dass es da zum Teil ganz erhebliche Unterschiede gibt.

00:02:16: zwischen den Gemeinden gibt, auch in den Fragen der Gemeindelleitung und der Strukturen.

00:02:22: Ich denke, dass es jedem klar, Gemeinde Jesu ist nicht nur dort, wo wir eine geordnete Struktur von ältesten Diakonen, Mitarbeitern und Gemeindegliedern gibt.

00:02:38: Und je kleiner eine Gemeinde ist, desto weniger ist es auch nötig, sich überhaupt über diese Dinge Gedanken zu machen.

00:02:49: Wenn wir das erleben, und ich habe es oft erlebt, dass Menschen zum Glauben kommen und sich in einem kleinen lebendigen Hauskreis zusammenfinden, dann braucht es zunächst keine Gemeindeeltesten.

00:03:03: Wir brauchen auch keine Diakone.

00:03:05: Das, was so anliegt, das kann persönlich und informell miteinander besprochen werden.

00:03:11: Und wenn es gut geht, dann wachsen diese kleinen Kreise ziemlich schnell.

00:03:16: Aber spätestens dann, wenn solche eine Gruppe, dreißig, vierzig oder noch mehr Mitglieder hat, dann taucht automatisch die Frage nach hilfreichen Strukturen auf, weil eben nicht mehr alles mit jedem persönlich besprochen werden kann.

00:03:34: Genau diese Situation finden wir auch im neuen Testament.

00:03:39: Nicht Gemeindestrukturen und Ämter stehen hier im Vordergrund.

00:03:44: Aber insbesondere Paulus und Petrus geben den wachsenden Gemeinden wertvolle Hinweise, wie mit geistlichen, praktischen und persönlichen Fragen in der Gemeinde umzugehen ist.

00:03:59: In seinen Briefen an die Gemeinden in Rom, Corinth und Ephesus entfaltet der Apostel den zentralen Gedanken der Gemeinde als Leib mit seinen verschiedenen Gliedern und Funktionen und der aufeinander Bezogenheit.

00:04:17: Das weg hier ein wunderbares Bild, das uns hier gezeigt wird und ich darf euch sagen, je älter ich werde, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass wir einander wirklich brauchen.

00:04:32: Die Alten brauchen die Jungen und umgekehrt.

00:04:37: Die Schwachen brauchen die vermeintlich starken, aber auch die starken haben ganz wichtige Lektionen von den Schwachen zu lernen.

00:04:48: In unseren Gemeinden ist mir immer wieder so ein Denken begegnet.

00:04:54: Lass die da vorne mal machen.

00:04:56: Ich schaue mir den Gottesdienst an und das reicht mir.

00:05:01: Die Bibel zeigt mir, dieses Denken ist nicht im Sinne des Erfinders.

00:05:07: Lass es mich ganz persönlich sagen.

00:05:11: Vor knapp fünf Jahren kam meine Frau und ich ziemlich erschöpft hierher.

00:05:18: Und ich bin wirklich dankbar, dass ihr uns so freundlich aufgenommen habt und uns nicht direkt eine Liste mit lauter Erwartungen und Aufgaben vor die Nase gehalten habt.

00:05:30: Aber mit zunehmender Genesung kam auch der Wunsch zurück hier in Oberkrämer nicht nur zu konsumieren, sondern uns im Rahmen unserer Gaben und Möglichkeiten auch mit einzubringen.

00:05:46: Du brauchst die Gemeinde, aber die Gemeinde braucht auch Dich.

00:05:53: Das muss klar sein, wenn ich mich zu Jesus bekenne und zu einer Ortsgemeinde gehe.

00:06:00: Dort aber Sonntag für Sonntag immer nur Zuschauer.

00:06:05: dann gehöre ich nicht wirklich dazu.

00:06:10: Dann lebe ich tatsächlich vorbei an dem, was Jesus sich für mich und für die Gemeinde gedacht hat.

00:06:20: Was hat sich denn der Herr im Blick auf die Leitung seiner Gemeinde gedacht?

00:06:26: Da lesen wir M.F.

00:06:27: Hisabrief, Kapitel vier, ab Vers elf.

00:06:31: Er ist es nun auch, der der Gemeinde Gaben geschenkt hat.

00:06:35: Er hat dir die Apostel gegeben, die Propheten, die Evangelisten, die Hirten und Lehrer.

00:06:42: Sie haben die Aufgabe, diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, für ihren Dienst auszurüsten, damit die Gemeinde der Leib von Jesus auf erbaut wird.

00:06:55: Darum geht es, dass die Gemeinde, das ist der Körper von Jesus Christus, nicht verkümmert, sondern das Erwächst und lebendig wird.

00:07:09: Mich würde mal interessieren, wer von euch muss in seinem Beruf ziemlich viel sitzen?

00:07:16: Gibt es da?

00:07:18: ein paar Hände gehen hoch?

00:07:22: Vielleicht noch, was macht dieses Sitzen mit deinem Rücken?

00:07:28: Also ich kann sagen, mit meinem macht das nichts Gutes.

00:07:33: In einer Woche, wo ich sehr viel am Computer und am Schreibtisch gesessen habe, da kriege ich Schmerzen.

00:07:40: Alles wird irgendwie steif und unbeweglich.

00:07:43: Die Muskeln verkümmern.

00:07:46: Hier und da klemmt sich auch mal ein Nerv ein.

00:07:50: Da sagte mir jemand, das ist ja auch kein Wunder.

00:07:52: Gott hat uns doch schließlich einen Bewegungsapparat gegeben und keinen Sitzapparat.

00:08:00: Ganz genau.

00:08:02: Das gilt übrigens auch eins zu eins für die Gemeinde als Leib.

00:08:07: mit uns allen als seinen verschiedenen Gliedern.

00:08:12: Der kleine Textabschnitt hier aus dem Epheser Brief gipfelt in der Aussage, mithilfe all dieser verschiedenen Gelenke ist der Leib zusammengefügt.

00:08:24: Durch sie wird er zusammengehalten und gestützt und jedes einzelne Körperteil leistet seinen Beitrag entsprechend der ihm zugewiesenen Aufgabe.

00:08:38: Es geht also um gegenseitige Unterstützung.

00:08:42: Und lasst mich das noch einmal sagen an dieser Stelle, wir brauchen einander.

00:08:48: Möglicherweise denkst du, Mensch, wenn ich so reden könnte wie du.

00:08:54: Weißt du, was ich manchmal denke, wenn ich mir so die Handwerke in unserer Gemeinde anschaue?

00:09:02: Wenn ich so praktisch begabt wäre.

00:09:05: Das denke ich manchmal, wirklich.

00:09:08: Aber wenn wir aufhören, Wenn wir wirklich aufhören, damit uns gegenseitig zu beneiden, wenn wir das einbringen, was wir können und wenn wir dem anderen helfen, wo er vielleicht nicht so stark ist, dann werden wir das erleben, was Paulus uns ein paar Verse weiter sagt.

00:09:31: Unsere Gemeinde versauert nicht.

00:09:33: Sie wird nicht steif und träge, sondern die Liebe unter uns wird größer.

00:09:40: Und wir werden Jesus ähnlicher.

00:09:42: Das bedeutet hinwachsen zu dem, der das Haupt der Gemeinde ist.

00:09:51: Es kann nun sein, dass jemand überlegt, ach, weißt du, das Thema Gemeindeleitung betrifft mich persönlich eigentlich gar nicht so.

00:10:00: Was habe ich persönlich mit der Leitung der Gemeinde zu tun?

00:10:06: Lass dir heute morgen sagen, sehr, sehr viel.

00:10:11: In dem Maße, wie ich meine Gemeinde hier in Oberkrämer an einer bestimmten Stelle unterstütze, schaffe ich der Leitung dieser Gemeinde Freiraum für ihre eigentlichen Aufgaben.

00:10:27: Dann dieser Stelle möchte ich nun in einen weiteren Bibeltext springen, der uns etwas über die Aufgabe von Gemeindeeltesten sagt.

00:10:36: Apostelgeschichte sechs.

00:10:38: Damit wir nicht den Überblick verlieren, wir sind immer noch bei Punkt eins und der Frage, warum brauchen wir Älteste und was sind ihre Aufgaben?

00:10:49: Jetzt, Apostelgeschichte sechs, Abferst eins.

00:10:53: Die Zahl der Jünger wuchs unaufförlich.

00:10:56: Allerdings wurden in dieser Zeit auch Klagen innerhalb der Gemeinde laut und zwar von Seiten der Jünger, die aus griechischsprachigen Ländern standen.

00:11:05: Sie waren der Meinung, dass ihre Witfen bei der täglichen Versorgung mit Lebensmitteln benachteiligt wurden und sie beschwerten sich darüber bei den einheimischen Jüngern.

00:11:17: Da beriefen die zwölf eine Versammlung aller Jünger ein und erklärten, es wäre doch nicht gut, wenn wir Apostel uns persönlich um den Dienst der Verteilung der Lebensmittel kümmern müssten und darüber die Verkündigung von Gottes Botschaft vernachlässigen würden.

00:11:34: Seht euch daher, liebe Geschwister, in eurer Mitte nach sieben Männern um, die einen guten Ruf haben, mit dem Heiligen Geist erfüllt sind und von Gott Weisheit und Einsicht bekommen haben.

00:11:44: Ihnen wollen wir diese Aufgabe übertragen.

00:11:48: Wir selbst aber werden uns weiterhin ganz auf das Gebet und den Dienst der Verkündigung des Evangeliums konzentrieren.

00:11:59: Das Gebet wurde von den ersten Gemeindeleitern als so wichtig empfunden, dass sie sich durch praktische Aufgaben nicht davon abhalten lassen wollten.

00:12:10: Die Hirten sorgen sich zuallererst um die ihnen anvertrauten Schafe, indem sie für sie beten und damit alle Nöte und Anliegen und Fragen, die sie selbst oft überhaupt nicht lösen können, zu Jesus bringen.

00:12:27: Denn er ist der Oberherrte seiner Gemeinde.

00:12:33: Die zweite Aufgabe von Gemeinde Ältesten ist die Verantwortung für gute, biblische Lehre.

00:12:41: Das bedeutet nur nicht, dass ein Gemeinde Ältester jeden Sonntag auf der Kanzel stehen muss, um zu predigen.

00:12:47: Es bedeutet aber, dass die Ältesten die Verantwortung tragen, dass gute Lehre in der Gemeinde geschieht.

00:12:57: Die Ältesten unterweisen die Gemeinde im Wort Gottes.

00:13:01: Sie wehren ihr Lehren ab und sie klären geistliche Fragen und Ziele.

00:13:07: Dazu gehört nach innen vor allen Dingen die Berufung und Förderung von Mitarbeitern sowie nach außen hin der Dienst der Mission und Evangelisation.

00:13:20: Also Gebet, Lehre und ein dritter wichtiger Bereich, die Seelsorge.

00:13:30: Seelsorge meint Ermotigung und manchmal auch Ermahnung, wo es nötig ist.

00:13:38: Ein guter Hirte, er hat die Gesamtgemeinde im Blick und den Einzelnen.

00:13:45: Wenn neunundneunzig Mitglieder auf dem Weg sind und einer ist abgeirrt und in Not, der Hirte lässt die neunundneunzig und geht dem Einzelnen nach und versorgt ihn.

00:14:00: Das ist die Grundlage.

00:14:03: für ältesten Dienst in der Gemeinde.

00:14:06: Nun kommen wir zur Qualifikation.

00:14:10: Dieser zweite Punkt ist deutlich kürzer, aber nicht weniger wichtig als der erste.

00:14:18: In der Postelgeschichte zwanzig lesen wir von einer sehr anrührenden Abschiedszene in der Gemeinde von Ephesus.

00:14:28: Ich denke, das wird manchen von euch ähnlich gehen.

00:14:31: Viele von uns sind zum Glauben an Jesus geführt worden durch ganz bestimmte Menschen.

00:14:40: Und durch dieses intensive geistliche Erleben, was sich da abgespielt hat, wirst du vielleicht bestätigen, dass zu diesem Boder oder zu dieser Schwester seitdem auch eine ganz besonders innige Beziehung besteht.

00:14:54: Wenn du mal drüber nachdenkst, wer ist dein geistlicher Mentor?

00:14:59: Dein geistlicher Vater vielleicht, deine geistliche Mutter?

00:15:03: Das sind ganz besondere Menschen in unserem Leben.

00:15:09: So war es auch bei den jungen Christen in Ephesus.

00:15:13: Paulus sagt ihnen nun, liebe Geschwister, ich gehe jetzt, aber ich komme nicht morgen wieder.

00:15:22: Tatsache ist, ihr werdet mich nie mehr wiedersehen.

00:15:28: Jeder, der in diesem Moment in Ephesus dabei war, spürte, dass dies ein ganz Heiliger, Einmaliger, außergewöhnlicher Moment war.

00:15:41: Wir lesen das wirklich alle in der Gemeinde Paulus in diesem Moment um den Hals fielen und weinten.

00:15:49: Wir lieben bei einem endgültigen Abschied von einem geliebten Menschen, da sprechen wir nicht über Nebensächlichkeiten, sondern über das, was wirklich zählt.

00:16:06: Das war auch dem Paulus bewusst.

00:16:09: Er überlegte, Und dann sagte er den Ältesten der Gemeinde dieses Wort.

00:16:17: Liebe Brüder, habt Acht auf Euch selbst und auf die ganze Herde.

00:16:26: Bevor Sie also auf die Gemeinde achten, sollen die Ältesten auf sich selbst achten.

00:16:33: Natürlich auf Ihre Gesundheit.

00:16:36: Natürlich auch darauf, dass Sie in mitten all der vielen Arbeit auch mal Pause machen.

00:16:42: Aber zuerst... und vor allem sollen Sie achten auf Ihre persönliche Beziehung zu Jesus Christus.

00:16:54: Ich möchte mich darauf beschränken, der Hirte einer Gemeinde kann dort ein großer Segen für die Gemeinde sein, wenn er sich selbst von dem Oberhirten Jesus führen lässt.

00:17:12: Der Zustand Seines geistlichen Lebens und die Qualität seiner Beziehung zu Jesus hat unmittelbare Auswirkungen auf seinen Dienst an der Gemeinde von Jesus.

00:17:31: Gewiss jeder Älteste hat einmal angefangen.

00:17:35: In dem Dienst dürfen wir lernen.

00:17:39: und wachsen und es ist immer hilfreich sich auch vorzubilden und sich bestimmte Fertigkeiten anzueignen.

00:17:48: Aber ob dieser Dienst zum Segen für die Gemeinde und auch für mich selbst wäre, das ist zuerst und vor allem von einer Frage abhängig.

00:17:59: Die da lautet, bin ich berufen zu diesem Dienst?

00:18:09: Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

00:18:13: Aber wenn ich zurückschaue, dann würde ich von mindestens einem Drittel, vielleicht sogar von der Hälfte der Personen, die mit mir zusammen in ältesten Teams der Gemeinden waren, würde ich sagen, dass sie vermutlich keine wirkliche Berufung zu diesem Dienst hatten.

00:18:37: Wie kannst du denn so was behaupten?

00:18:41: Nun, das sieht man sehr schnell an den Früchten der Arbeit.

00:18:45: Das sieht man zum Beispiel an dem, was wir in dem zitierten Text aus dem Epheser-Brief lesen.

00:18:51: Das sieht man daran, ob Liebe, Frieden, Freude und Jesusähnlichkeit in der Gemeinde zunehmen.

00:19:03: Ich erinnere mich noch gut an eine Gemeinde-Leitungssitzung.

00:19:06: Da sagte ein Ältester, wenn die Gemeinde doch mehr beten und in ihrer Bibel lesen würde, dann wäre hier alles besser.

00:19:18: Als ich dann zurückfragte, wie es denn mit dem geistlichen Leben, mit dem Gebet und dem Studierern von Gottes Wort in unserem ältesten Kreis aussieht, da gab es lange Gesichter.

00:19:35: Ob Gott nun die begabten Beruft oder die berufenden begabte Gemeindelleitung?

00:19:43: Wenn sie Gemeindeleitung nach dem neuen Testament sein will, gründet sich zuerst und vor allem in der geistlichen Berufung zu diesem Dienst.

00:19:55: Zum Thema fünffältiger Dienst sagte der nun schon heimgegangene Pastor unseres Bundes, Heiner Rust, sagte einmal, vieles geht einfach in der Gemeinde nicht voran, weil unsere Gemeinden überhirtet sind.

00:20:11: Ich musste schmunzeln, habe das Wort noch nie gehört.

00:20:14: Eine Überhärtung der Gemeinde, ja?

00:20:17: Also fand ich irgendwie, fand ich irgendwie drollig.

00:20:21: Er erklärte dann weiter.

00:20:22: Rust wollte deutlich machen, dass bei der Auswahl von ältesten Kandidaten oftmals nur danach geschaut wird, ob die Kandidaten nett und freundlich sind, irgendwie geschmeidig im Umgang und am besten auch noch seelsorgerlich begart.

00:20:42: Hirten sind sehr wichtig, keine Frage.

00:20:44: Aber wir brauchen nicht nur Hirten, sondern wir brauchen auch Propheten, Evangelisten, Lehrer und Apostel.

00:20:53: Der Idealfall ist, wenn in einer Gemeindelleitung diese unterschiedlichen Gaben zusammenkommen.

00:21:01: Aber wichtiger als eine entsprechende Dienstgabe ist meines Erachtens der Charakter eines Ältesten.

00:21:11: Wenn wir einen schlechten Charakter haben, wenn wir nicht im Licht leben, wozu uns das neue Testament auffordert, dann werden wir mit unseren Gaben eher zum Unfrieden als zur Auferbauung in der Gemeinde beitragen.

00:21:31: Wir hatten also zuerst die Frage nach der Grundlegung.

00:21:35: Warum brauchen wir Älteste und wofür?

00:21:40: Gerade habe ich etwas gesagt zu der Qualifikation für den Ältestendienst.

00:21:46: Der ein oder andere mag sich vielleicht an dieser Stelle fragen, und was ist mit I. Timothyus III und Titus I. Christoph, warum sagst du nicht zu diesen bekannten Texten?

00:21:58: Dass ein Ältester zum Beispiel nüchtern, besonnen, würdig, gastfrei und so weiter sein soll.

00:22:07: Ihr Lieben, diese Texte sind sehr, sehr wichtig.

00:22:10: Und ich will sie nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, aber wir müssen uns in einer Predigt beschränken.

00:22:17: Wir können nicht immer alles sagen.

00:22:19: Wenn ich das jetzt alles hier auslegen wollte, dann habt ihr sowieso längst abgeschaltet und seid schon beim Kaffee.

00:22:25: Deshalb sparen wir uns das.

00:22:27: Ich möchte euch aber sehr herzlich und persönlich im Blick auf die kommenden vier Wochen ans Herz legen.

00:22:34: Lest zu Hause diese Texte.

00:22:36: Erste Timotius drei und Titus eins.

00:22:41: Nimmt die anderen Texte, die ich hier auch kurz nenne mit dazu, aber studiert diese Texte und fragt euch, in wiefern die Kandidaten, die uns nun genannt worden sind für die ältesten Berufung diesem Vorbild entsprechen oder zumindest ihm nahe kommen.

00:23:05: Die Frage ist, kann ich erkennen, dass diese Geschwister, die uns hier als für den ältesten Dienst vorgeschlagen sind, dass diese Geschwister Jesus und seine Gemeinde lieben und dass sie von ganzem Herzen danach trachten, Jesus als ihrem Herrn nachzufolgen.

00:23:27: Wenn ihr diesen gewissen Eindruck habt, dann könnt ihr hier freudig eure Zustimmung geben.

00:23:34: Wenn dem aber nicht so ist, dann lasst es, liebe.

00:23:40: Bei einer ältesten Berufung geht es eigentlich nie darum, ob ich jemand irgendwie cool finde, sondern es geht immer um die Frage, wie ernsthaft dieser Mensch mit Jesus unterwegs ist.

00:23:53: Welchen Charakter und welche Gabe er hat und ob ich etwas von den Früchten des heiligen Geistes in seinem Leben sehe.

00:24:05: Wir hatten also die Grundlegung, dann die Qualifikation, aber Was kann denn diejenigen, die nun ihre Bereitschaft so halb vielleicht signalisiert haben, motivieren, diesen Dienst auch tatsächlich zu übernehmen?

00:24:22: Ich meine, der Faktor Geld, der fällt schon mal völlig raus.

00:24:29: Also die allermeisten Tunen, wenn sie nicht gerade hauptamtlich angestellt sind, tun diesen Dienst ehrenamtlich.

00:24:36: Und es gibt kein Geld dafür.

00:24:39: Nicht wenigen fehlt es an Motivation für diesen Dienst, weil sie tatsächlich mit ernsthaften persönlichen Zweifeln kämpfen.

00:24:49: Sie denken, dass sie den Anforderungen, die an dieses Amt gestellt werden, einfach nicht genügen.

00:24:56: Außerdem, wir möchten sich schon in den Herausforderungen seines Alltags seiner Ehe, Familie, seiner Arbeit noch ein dickes Paket aufpacken lassen.

00:25:09: Der Apostel Paulus schreibt an Timothyus, der zu dieser Zeit in der Gemeinde Ephesus tätig war.

00:25:17: Es heißt, und das ist ein wahres Wort.

00:25:20: Wenn jemand sich um ein leitendes Amt bemüht, dann strebt er nach einer großen und ehrenvollen Aufgabe.

00:25:29: Ich habe mich so gefragt, warum betont der Paulus das eigentlich extra?

00:25:33: Es scheint doch so zu sein, dass die Epheser sich nicht um ein Leitungsamt in der Gemeinde gerissen haben, vielleicht weil sie befürchteten, dass das leitende Amt vor allen Dingen ein leidendes Amt ist, wo immer wir uns in der Gemeinde engagieren.

00:25:56: Nichts ist auf Dauer belastender als ein Dienst, der aus Zwang oder aus falschen Motiven getan wird.

00:26:06: Grundsätzlich sollte alles, was wir in der Gemeinde tun, freiwillig und aus Liebe geschehen.

00:26:14: Ein Leiter, der nur leitet, weil er leiten muss, der verliert die Freude und er kommt automatisch unter ungesunden inneren Druck.

00:26:25: Und dieser Druck, der wird sich dann automatisch hier und da auch auf die Gemeinde übertragen.

00:26:33: Nach und nach wird nicht Freiheit und Freude sondern Pflicht und Unfreiheit die Atmosphäre dieser Gemeinde bestimmen.

00:26:43: Natürlich gibt es im Gemeindedienst immer auch mal Zeiten, da ist der Spaßfaktor nicht besonders groß.

00:26:50: Und dann ist es wichtig, dass wir nicht sofort hinwerfen, sondern dass wir dran bleiben und durchhalten.

00:26:58: Aber das darf kein Dauerzustand sein.

00:27:01: Gott will nicht dass ein ältesten Amt aus Zwang übernommen wird, sondern freiwillig und am besten auch mit der nötigen Geistesgabe.

00:27:14: Der Apostel Petrus schreibt an Juden und Heiden Christen, die aufgrund von Verfolgung geflohen sind und sich überall im Römischen Reich verteilt hatten.

00:27:25: Ich lese noch aus dem ersten Petrusbrief, Kapitel V, Abferst I. Jetzt noch ein Wort an die Gemeinde Ältesten unter Euch.

00:27:35: Ich bin ja selbst ein ältester und bin ein Zeuge der Leiden, die Christus auf sich genommen hat, habe aber auch Anteil an der Herrlichkeit, die bei seiner Wiederkunft sichtbar werden wird.

00:27:47: Deshalb bitte ich Euch eindringlich.

00:27:50: Sorgt für die Gemeinde Gottes, die Euch anvertraut ist, wie ein Hirte für seine Herde.

00:27:58: und seht in der Verantwortung, die ihr für sie habt, nicht eine lästige Pflicht, sondern nehmt sie bereit, will ich wahr, als einen Auftrag, den Gott euch gegeben hat.

00:28:09: Seid nicht darauf aus, euch zu bereichern, sondern übt euren Dienst mit selbstloser Hingabe aus.

00:28:17: Spielt euch auch nicht als Herren der Gemeinden auf, wie Gott euch zugewiesen hat, sondern seid vielmehr ein Vorbild der Herde.

00:28:26: Dann werdet ihr wenn der oberste Härte erscheint, mit dem Siegeskranz unvergänglicher Herrlichkeit gekrönt werden.

00:28:38: Die größte Ermutigung nennt Petrus in Versvier der Ausblick auf den Siegeskranz.

00:28:46: Ihr habt mir von meinen Söhnen erklären lassen, dass es diese Siegesgrenze schon länger nicht mehr gibt bei der Formel I zum Beispiel, aber ihr wisst noch, wie so ein Ding aussieht, ja?

00:28:56: So ein schöner, goldener Kranz.

00:28:59: Jeder Älteste und jeder zukünftige Älteste darf wissen, er trägt nicht die letzte Verantwortung.

00:29:08: Das macht ihn jedenfalls ein Stück weit auch unabhängig für Kritik aus der Gemeinde.

00:29:15: Über dem Gemeindeherden steht immer der Erzhirte Jesus Christus.

00:29:21: Er wird den Dienst einmal beurteilen und er wird ihn auch entsprechend belohnen.

00:29:29: Älteste sind gewiss keine Tagelöhner, die noch am selben Tag Lohn für ihre Arbeit erhalten.

00:29:35: Meistens jedenfalls nicht.

00:29:38: Aber sei gewiss.

00:29:40: Wenn Jesus dich in diesem Dienst beruft, und das wird er deutlich machen durch Frieden, den du erlebst und auch durch das Votum der Gemeinde, dann wirst du in diesem Dienst keine Stunde umsonst arbeiten.

00:29:57: Was du aufs Liebe zu Jesus und für seine Gemeinde getan hast.

00:30:02: Das wird dir daher einmal reichlich belohnen.

00:30:06: Oft schon durch Zuwendungen und Liebesbeweise in diesem Leben.

00:30:11: Und erst recht in dem Moment, wo Jesus wieder kommt und uns zu sich holt.

00:30:20: Manche von euch sind Radfahrer.

00:30:23: Hier vorne sitzen zwei, aber ihr fahrt keine Rennen, ne?

00:30:28: Nicht mehr.

00:30:30: Vor kurzem ist ja die Tour de France geendet.

00:30:34: Ich finde das absolut spektakulär.

00:30:37: Ja, die fahren da drei, viertausend Kilometer.

00:30:39: Mein Sohn hat mir das erklärt.

00:30:41: Papa, die treten vier Stunden lang mit vierhundert Wattbelastung.

00:30:45: Das ist eine unvorstellbare, unvorstellbare Leistung.

00:30:50: Aufgrund dieser Strapazen, die die Radrennfahrer da durchstehen müssen, nennt man sie auch die Tortour de France oder die Tour der Leiden.

00:31:01: Tour der Leiden.

00:31:02: Ich wünsche niemanden.

00:31:04: dass er das als Überschrift über seinen ältesten Dienst setzen will.

00:31:10: Früher oder später wird bei jedem Ältesten einmal die Frage auftauchen, warum tue ich mir das eigentlich an?

00:31:20: Es gibt sie diese Zeiten.

00:31:24: Aber fragen wir einmal Lance Armstrong.

00:31:26: Kennt er den noch?

00:31:29: Es war der Top ... jetzt, wenn er auf Wikipedia guckt, alle Siege sind durchgestrichen, weil er gedobt hatte, aber trotzdem eine Bombenleistung.

00:31:38: Frag mal Lance Armstrong oder Jan Ulrich, Jonas Winkegaard oder ganz frisch die letzten Jaratadeh Pogacca.

00:31:47: Frag mal diese Männer, warum sie diese wahnsinnigen Mühen auf sich genommen haben.

00:31:53: Dann werdet ihr immer eine Antwort hören.

00:31:59: den Siegeskranz, für den Moment, wo mir in Paris auf den Champs-Elysées die Massen zu jubeln und ich auf dem Siegertreppchen geährt werde.

00:32:12: Champs-Elysées kann übrigens übersetzt werden mit die Insel der Seligen oder auch die himmlischen Felder, also der Himmel der Radrennfahrer.

00:32:27: den wollen diese Männer erreichen.

00:32:31: Und dafür nehmen sie das alles gerne auf sich.

00:32:36: Wir wissen aber um etwas bedeutend größeres, nämlich, dass Jesus Christus, der König der Könige, der Herr aller Herren, dass er selbst uns für jeden Liebesdienst, wie er es gesagt hat, selbst für einen Becher kalten Wassers, dem wir einem durstigen Reichen, das ja uns der Verbelohnen wird.

00:33:02: Und ganz ehrlich, das ist, glaube ich, die größte Motivation und Freude, die man sich vorstellen kann.

00:33:11: Das darf und das soll einen Gemeindeeltesten dazu ermutigen, sich mit ganzem Herzen in den Dienst für Jesus und seine Gemeinde zu stellen.

00:33:24: Wir haben also etwas gehört über die Grundlage für diesen Dienst.

00:33:28: dann über die Qualifikation eines Gemeindeeltesten und die Motivation.

00:33:35: Und jetzt im Schluss möchte ich noch unter vier Stichworten das Gesagte einmal kurz zusammenfassen und ein Wort an uns als Gemeinderichten.

00:33:48: Stichwort eins.

00:33:50: Ergänzung.

00:33:52: Ich erwähnte Epheser vier und die Bedeutung eines fünffältigen Dienstes.

00:33:58: Vom Wort Gottes her und auch aus meiner eigenen Erfahrung bin ich davon überzeugt, die günstigsten Rahmenbedingungen für einen ältesten Dienst entstehen dort, wo wir in der Gemeindelleitung nicht nur eine oder zwei, sondern eine Kombination möglichst aller fünf Geistes bzw.

00:34:20: Leiterschaftskaben finden.

00:34:23: Ich nenne sie uns nochmal.

00:34:25: Hirten, Lehrer, Propheten, Evangelisten und Apostel.

00:34:37: Jesus Christus vereinte als Einziger während seines Dienstes auf der Erde alle fünf Geistesgaben in seiner Person.

00:34:48: Er war darin vollständig von seinem Vater im Himmel abhängig, aber er brauchte im Gegensatz zu uns nicht die Ergänzung durch andere Menschen.

00:34:58: Wir dagegen brauchen diese Ergänzung.

00:35:02: Und wir sollten darum beten, dass wir nicht nur in der großen Gemeinde all diese Gaben finden, sondern dass Gott sich bei uns hier in Oberkrämer wieder ein Leitungsteam zusammenstellt, dass eine echte gegenseitige Ergänzung mit diesen unterschiedlichen Gaben erfährt.

00:35:23: Stichwort zwei Erwartung In einer großen Gemeinde, wie wir es sind, gibt es oft viele Erwartungen an die Ältesten.

00:35:35: Und manche Erwartungen sind auch berechtigt.

00:35:39: Wir dürfen von unseren Ältesten erwarten, dass sie sich nach Neutestamentlichem Zeugnis, dem Gebet, der Lehre und auch seelsorgerlichen Fragen widmen.

00:35:54: Das dürfen wir von ihnen erwarten, weil auch Jesus es von ihnen erwartet.

00:36:01: Wenn unsere Ältesten in diesen drei Dingen treu sind, Gebet, leere Seelsorge.

00:36:10: Dann sind sie bei einer Gemeinde unserer Größe voll und ganz ausgelastet und ausgefüllt.

00:36:19: Die Tausend und eins anderen Fragen von der Bewertung beim Gemeindefest bis zur Farbe der Gardinen im Jugendraum.

00:36:29: Mit all diesen praktischen Dingen sollten wir unsere Ältesten nicht belasten.

00:36:38: Das können und sollen Diakone und Mitarbeiter unter sich klären.

00:36:47: Stichwort Drei Anerkennung und Kritik.

00:36:53: Für einen Ältesten gibt es einen sehr giftigen Cocktail.

00:36:59: Dieser Cocktail hat zwei Zutaten.

00:37:02: Probleme mit der Gemeinde und dazu Kritik aus der Gemeinde.

00:37:11: Das kann einen Gemeindeeltesten im schlimmsten Fall sogar handlungsunfähig machen.

00:37:18: Es ist keine Frage.

00:37:20: Auch Älteste machen Fehler.

00:37:24: Es kommt jedoch vor, dass die Gemeindeleitung einfach gedankenlos kritisiert wird oder mit bösen Emails zugeballert wird, ohne dass man die Hintergründe für eine bestimmte Entscheidung vielleicht genau kennt.

00:37:40: Vielleicht passt mir auch die Nase eines Ältesten einfach nicht.

00:37:44: oder ich habe gerade nicht das bekommen, was ich wollte.

00:37:48: Paulus schreibt im Timotheus in seinem ersten Brief, Kapitel V, Vers.

00:37:53: XIX, weil sie jede Anschuldigung gegen einen Ältesten zurück.

00:38:00: Es sei denn, zwei oder drei Zeugen bestätigen die Richtigkeit der Anklage.

00:38:08: Ihr lieben das Neutestament warnt uns vor Menschen Verehrung, spricht zugleich aber sehr deutlich über Autorität, Einordnung und Unterordnung.

00:38:22: Ich glaube tatsächlich, dass ein guter Teil des Segens, den unsere Gemeinde nun schon seit vielen Jahren erfährt, dass dieser Segen daher kommt, dass unsere Gemeinde bereit ist, ihre Ältesten anzuerkennen, ja sie im biblischen Sinne auch zu ehren.

00:38:45: So schreibt Paulus den Thessalonichern, erster Brief, Kapitel V, Vers.

00:38:50: XII.

00:38:52: Geschwister.

00:38:54: Wir bitten euch, diejenigen anzuerkennen, denen der Herr die Verantwortung für eure Gemeinde gegeben hat und die mit unermüdlichem Einsatz unter euch tätig sind und euch mit seelsorgerlichem Rat zur Seite stehen.

00:39:10: Ihr könnt ihnen für das, was sie tun, nicht genug Achtung und Liebe entgegenbringen.

00:39:19: Wenn wir unsere Ältesten anerkennen, und ich nehme jetzt einmal ganz bewusst den Begriff Ehren, dann verehren wir eben nicht Menschen, sondern wir ehren Jesus.

00:39:35: Durch meinen Verhalten meinen Ältesten gegenüber zeige ich dem Herrn der Gemeinde, Jesus ich anerkenne, und akzeptiere die Autoritäten, die du in dieser Gemeinde eingesetzt hast, denn sie tun diesen Dienst ja nicht für sich, sondern für dich, ihren Herrn.

00:40:00: Und zuletzt das Stichwort Freude.

00:40:06: Wir alle, aber ganz besonders auch die Ältesten, sollen ihren Dienst für Jesus mit Freude tun und nicht mit verkniffenem Gesicht und leidensbitterer Minen.

00:40:21: Was braucht denn ein Ältester zur Freude?

00:40:26: Die einfachste Weg, wie du das herausfinden kannst, ist, frag ihn doch einfach mal.

00:40:35: An meiner zweiten Dienststelle schrieb einer Frau aus der Gemeinde im Anschluss an eine ältesten Wahl eine E-Mail an ihre Leitung.

00:40:45: Sie schrieb darin sinngemäß, ihr ältesten seid nun bereit, unserer Gemeinde zu dienen.

00:40:52: Aber wie kann ich euch als Leitung dienen?

00:40:56: Ich war ehrlich gesagt völlig verblüfft.

00:40:59: Aber dann habe ich mich doch gefreut über diese Frage.

00:41:02: Ist es doch ein Zeichen von Vertrauen und Wertschätzung.

00:41:09: Das Wichtigste, und davon bin ich wirklich überzeugt, das Wichtigste, was wir als Gemeinde für unsere Ältesten tun können, das ist, treu für sie zu beten.

00:41:21: Meine Empfehlung ist, bete namentlich für jeden Einzelnen.

00:41:29: für ihre Liebe zu Jesus und zur Gemeinde, bete für ihre Gesundheit, bete für die Ehen dieser Männer, für ihre Ehefrauen und Kinder, bete für ihre Arbeitstellen und die Geschäfte, die sie führen.

00:41:47: Satan ist sehr daran interessiert, alle diese Bereiche anzugreifen, um das Herz eines Ältesten von seiner Gemeinde abzubringen.

00:42:00: Wir können sicher noch manches zu diesem Thema der ältesten Berufung sagen.

00:42:06: Für heute will ich es hierbei belassen.

00:42:09: Jesus segne uns miteinander, in der verantwortungsvollen Aufgabe zu erkennen, welche Geschwister er zur Leitung der EFG Oberkrämer berufen möchte.

00:42:22: Amen.

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