Predigt zur Fürbitte
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00:00:03: Ja, wenn ihr euer Handy wieder dabei habt, dann holt das ruhig raus.
00:00:07: Ihr müsst eben ein paar Bibelstellen mitschlagen.
00:00:08: Von daher, das bietet sich einfach an.
00:00:11: das dann einfach in Ruhe mitzulesen.
00:00:13: Man kann übrigens, wenn man dann Bibelfersen findet, die man total toll findet, wo man sagt, Boah, den muss ich unbedingt auswendig lernen.
00:00:19: Einfach dann ein Screenshot machen von dem Text.
00:00:21: Und schon bist du fit und kannst das nächste Woche auswendig lernen.
00:00:25: Ihr wisst ja, prädigten Sie nicht dazu da, dass ich sie halte.
00:00:28: Übrigens vielen Dank, dass ich das darf, sondern dass ihr etwas mitnehmt.
00:00:32: Und damit ihr etwas mitnehmen könnt, muss ich jetzt erst nochmal hier hinten hin.
00:00:39: So, der Wind, der Wind.
00:00:46: Okay, das wird lustig.
00:00:47: Na gut, okay.
00:00:48: Also, ich war diese Woche am Überlegen.
00:00:54: Was ist denn das, was so mein Leben am meisten geprägt hat?
00:00:58: Und die Antwort ist ganz komisch.
00:01:01: Die Antwort ist für Bitte.
00:01:04: Für Bitte ist wahrscheinlich das Ding in meinem Leben, was ich nicht nur am meisten mache.
00:01:09: sondern was mich in einem Maß mitnimmt auf eine geistliche Reife, dass ich sagen kann, geistliche Veränderung fängt ganz häufig in meinem Leben da an, dass ich für andere Leute um geistliche Veränderung bete.
00:01:24: Und weil ich mich mit Gott eins mache und mich quasi darauf einlasse, für andere Leute das zu beten, was Gott sich für sie wünscht.
00:01:35: kriege ich unglaublich viele Impulse für mein eigenes Leben und bete eigentlich immer so ein bisschen indirekt auch für mich.
00:01:42: Deswegen ist für bitte ein Thema, wo ich persönlich denke, boah, das wird wahrscheinlich ein Stück unterschätzt.
00:01:50: Aber fangen wir vorsichtig an.
00:01:53: Was können wir von dem Herrn Jesus lernen?
00:01:56: Und die Antwort ist, wenn man die Bibel liest, dann wird man Immer und überall eine Sache bei dem Herrn Jesus feststellen erbetet.
00:02:08: Das fängt an, Markus I. Vers.
00:02:12: thirty-fünf.
00:02:12: Da heißt es und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging fort an einen einsamen Ort und betete dort.
00:02:22: Markus, Eins, Vers, Fünf und Dreißig.
00:02:24: Der Abend vorher war richtig fett mit Arbeit voll.
00:02:28: Und ich weiß nicht, wie es euch geht.
00:02:29: Wenn man so einen richtig vollen Abend hatte, so bis in die Nacht, hat man sich mit Leuten unterhalten, hat was weiß ich, Dämonen ausgetrieben, geistliche Fragen beantwortet, hier und da noch einen Krankenheil gemacht.
00:02:42: Und dann gehst du ins Bett mit dem Gedanken, ja, morgen früh, bevor die Sonne aufgeht, will ich gleich beten gehen.
00:02:49: Ich gehe dann mit dem Gedanken ins Bett.
00:02:51: Jetzt hast du so viel geleistet.
00:02:52: Jetzt schläfst du erst mal aus.
00:02:54: Und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei den Jüngern auch so war, dass die, wenn die dann morgens in der Ecke Jesus kruschen hören, jetzt wird der wach und Petrus ... Was ist denn da?
00:03:04: Und er merkt, ja, der Herr geht schon mal wieder beten.
00:03:07: Da ist er noch richtig müde.
00:03:08: Früher morgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus.
00:03:13: Jesus ist ein Beta.
00:03:15: Das ist das, was man ... Wenn man Bibel liest, nicht übersehen kann, vor allem in dem Evangelium, wo der Herr Jesus maßgeblich als Mensch dargestellt wird, das ist das Johannes Evangelium.
00:03:26: Wenn ihr das mal lest, nur mit der Idee, wann betet Jesus, dann werdet ihr feststellen, da wird er getauft, er geht betend aus dem Wasser heraus und der Himmel geht auf.
00:03:36: Und kaum nimmt seine Popularität zu, was macht er?
00:03:40: Zack, weg ne Nacht ins Gebet.
00:03:43: Oder bevor er die Apostel beruft.
00:03:46: Was ist die beste Vorbereitung, Apostel zu berufen?
00:03:49: Ne Nacht im Gebet.
00:03:51: Oder wenn Lehrgespräche anstehen.
00:03:53: Oder vielleicht, ich weiß, ich werde demnächst festgenommen und gekreuzigt.
00:03:57: Wie bereite ich mich darauf vor?
00:03:59: Gebet, Gebet, Gebet.
00:04:00: Bis dahin, dass ich am Kreuz hänge und für die Leute bete, die mir gerade die Nägel durchs Fleisch getrieben haben oder kurz vorher für meinen Jünger, Petrus, dass sein Glaube nicht aufhört.
00:04:11: Also, wo wir hinschauen, im neuen Testament, wir erleben Jesus als einen, der betet.
00:04:19: Und das muss so faszinierend für seine Jünger gewesen sein, dass die merken, uns fehlt da was.
00:04:28: Unser Rabbi hat etwas, was wir nicht haben.
00:04:31: Schlag mal bitte auf Lukas Kapitel elf.
00:04:34: Denn das ist der Moment, wo die Jünger sich damit auseinandersetzen, dass Jesus irgendwie einen anderen Zugang hat zu Gott.
00:04:43: und dieser andere Zugang, der sich durch Gebet zeigt, das ist etwas, was die Jünger sich auch so richtig, richtig wünschen.
00:04:51: Lukas Kapitel elf, Vers eins.
00:04:55: Und es geschah, als er an einem Ort war und betete, da sprach, als er aufhörte, einer seiner Jünger zu ihm, Herr leere uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.
00:05:06: Absolut faszinierend, oder?
00:05:08: Herr leere uns beten.
00:05:10: Und weil einige von den Jüngern des Herrn Jesus ex-Johannes der Teuferjünger waren.
00:05:17: Und sie erlebt haben, wie so ein klassischer Rabbi mit seinen Leuten umgeht.
00:05:22: Deswegen hier diese Aufforderung.
00:05:24: Bring uns bitte das Beten bei.
00:05:27: Du gehst immer weg.
00:05:29: Wir sehen dich beten, wir sehen dich erfüllt zurückkommen.
00:05:32: Wir merken, welche Bedeutung Gebet in deinem Leben hat.
00:05:35: Und wir wollen das auch.
00:05:39: Wenn ich das euch so vorstelle, dann geht damit natürlich folgende Information einher.
00:05:45: Nämlich ... Beten muss man lernen.
00:05:49: Also hier kommen die Jünger und sagen, leere uns Beten.
00:05:53: Gebet ist nicht etwas, was einfach so über einen kommt.
00:05:58: Und es ist spannend, die Jünger sind hier schon ein oder zwei Jahre mit Jesus unterwegs und sie merken, ich lerne nicht dadurch beten, dass ich einfach nur zuschaue, wie jemand anders beten geht.
00:06:09: Ich kenne da jemanden, das auch ein ganz doller Beter.
00:06:12: Ja, das ist genau das Problem.
00:06:14: Sie kannten einen, aber sie haben selber nicht gewusst, wie sie es machen sollen.
00:06:21: Das heißt, Gebet ist auch keine Geistesgabe, sondern Gebet ist eine geistliche Disziplin, die man erlernen muss.
00:06:29: Und ich weiß, das klingt so unglaublich nüchtern, und ich weiß, dass ich der richtige Prediger dafür bin, ja, ja, weil man hier logisch, jetzt kommt wieder Jürgen mit Disziplin und so, ja.
00:06:38: Aber es ist halt so, was soll ich denn machen?
00:06:41: die Jünger kommen und sagen, leere uns beten.
00:06:43: Das heißt, Gebet ist etwas, worüber man nachdenken muss, was man tun muss.
00:06:49: Gebet gehört zu den Dingen, die die Paulus Gottesvorricht oder in der Luther-Bibelwürde stehen, Frömmigkeit nennt und über die er in Erster Timotius Kapitel vier Vers sieben formuliert, übe dich aber zur Gottesvorricht.
00:07:09: Und ich bin da immer wieder erstaunt, dass er so sagt, übe dich.
00:07:12: Da steckt die Idee des Trainings dahinter.
00:07:15: Also wenn Gebet zur Gottesfurcht oder zu den praktischen Aspekten des Gläubigseins gehört, dann meint Paulus, hab an den Stellen, hab da mal nen Trainingsplan.
00:07:27: Nimm dir mal vor, ein besserer Beta zu werden.
00:07:30: Also wenn du ne Sprache lernst.
00:07:33: Dann musst du auch Vokabeln lernen.
00:07:34: Du musst dir auch überlegen, wie mach ich das denn?
00:07:36: Und mal ein Film in der Sprache anschauen, mit Untertiteln drunter, dich mit Leuten unterhalten, mal ein Buch lesen in der Sprache.
00:07:43: Oder mein kleiner Enkel lernt gerade Schach mit mir.
00:07:46: Das macht ihm noch nicht so furchtbar viel Spaß, das gebe ich zu.
00:07:49: Aber er spielt mit mir und ich erkläre ihm dann, warum er jetzt wieder verloren hat.
00:07:55: Das ist wichtig.
00:07:56: Ich muss es üben, nur wenn ich es übe, werde ich besser.
00:08:00: Und genau so ist ... ist das auch mit diesem Wunsch, Herr, leere uns beten.
00:08:05: Und die Jünger sind an der Stelle auf der total richtigen Spur, weil Gebet ist total wichtig.
00:08:12: So wichtig, dass der Herr Jesus seinen Jüngern fürs Beten ein eigenes Gleichnis spendiert.
00:08:19: Da gibt es in Lukas Achtzehn.
00:08:20: Schlagt das mal auf, wir werden es nachher noch mal brauchen.
00:08:23: Lukas Achtzehn, Vers.
00:08:24: I, heißt es, er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie alle Zeit beten und nicht ermatten sollten.
00:08:36: Gebet es Jesus.
00:08:37: so wichtig, dass er sich denkt, didaktisch wäre es jetzt geschickt, hier mal noch so ein Gleichnis zu bringen, damit die das auch wirklich verstehen.
00:08:45: Weil wir wissen, die Jünger sind nicht immer die Hälften und wir sind das vielleicht auch nicht.
00:08:49: Und da ist so ein Gleichnis einfach hilfreich zu sagen, ja, noch so eine Beispielgeschichte hinterher.
00:08:54: Das ist Jesus Style.
00:08:58: Muss man sich einfach vergegenwärtigen.
00:09:00: So ist Jesus drauf und wir finden das gleiche dann wieder bei den Aposteln.
00:09:05: Schaut mal Epheser VI an.
00:09:09: Das eine ist Jesus, der in Gebet bringt.
00:09:11: Wir sollen alle Zeit beten.
00:09:13: Das andere ist der Apostel Paulus, der formuliert.
00:09:18: Das gehört noch zur Geistlichen Waffenrüstung.
00:09:23: Die Bilder, die man von einem römischen Soldaten ableiten konnte, sind dem Paulus ausgegangen.
00:09:28: Der hört mit dem Schwert des Geistes auf.
00:09:30: Das ist direkt davor.
00:09:32: Hier bringt er keinen Vergleich mehr.
00:09:36: wenn er formuliert, mit allem gebet und flehen betet zu jeder Zeit im Geist und wacht hierzu in allem anhalten und flehen für alle Heiligen.
00:09:47: Das war eine Ansage, oder?
00:09:49: Also das ist jetzt nicht so ein, wenn gerade deine Lieblingsserie nicht läuft, weil Sommerpause ist und du nicht weißt, was du sonst zu tun hast, vielleicht willst du auch noch beten.
00:10:00: Das ist das Gegenteil.
00:10:01: Mit allem Gebet und Flehen, flehen ist, wenn man noch ein bisschen Emotion reinlegt, betet zu jeder Zeit, also so oft wie möglich, und wacht hierzu in allem anhalten und flehen für alle Heiligen.
00:10:14: Wir sollen beten.
00:10:15: Das ist Auftrag an uns.
00:10:19: Frage, warum ist das so wichtig, dass wir beten?
00:10:21: Die Antwort ist ganz einfach.
00:10:23: Der Halbbruder von dem Herrn Jesus Jacobus, der schreibt mal, ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.
00:10:29: Also gebet ist so wichtig, weil Gott gebeten werden will.
00:10:33: Ich weiß, das klingt furchtbar banal für alle, die schon fünf Jahre gläubig sind.
00:10:36: Aber man muss es immer mal wieder sagen.
00:10:38: Gott ist ein Gott, der gebeten werden will.
00:10:43: Und gleichzeitig müssen wir noch eine Sache verstehen.
00:10:48: Und ich formuliere die ein bisschen plakativ, auch wenn dann vielleicht jemand kommt und sagt, Jürgen, das war ein bisschen übers Ziel hinaus.
00:10:54: Aber ich formuliere es mal so, gebet ist nicht für Gott.
00:10:59: Also natürlich geht Gebet an Gott.
00:11:01: Aber wir müssen verstehen, dass Gebet etwas ist, was primär für uns selber ist.
00:11:08: Schaut mal Matthäus VI an, Matthäus VI, Vers.
00:11:11: Sieben.
00:11:12: Das ist mitten in der Bergpredicht, Matthäus VI.
00:11:15: Und da geht es um Gebet.
00:11:19: Da geht es darum, wie die Jünger beten sollen.
00:11:22: Wer bei unserer Fokus OBS dabei war, der kennt den Text, den habe ich gepredigt.
00:11:27: Also nix Neues unter der Sonne für die Jungen hier.
00:11:31: Für die anderen, Matthäus VI, VIII, da gibt es im griechischen Unterschiede.
00:11:36: Also immer, wenn du betest, was Jesus voraussetzt, das du tust, wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen, also wie die Heiden, denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redenswillen erhört werden.
00:11:48: Seid ihnen nun nicht gleich.
00:11:50: Begründung, denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ihr ihn bittet.
00:11:55: Cool, oder?
00:11:56: Gott weiß, was du brauchst, bevor du betest.
00:11:59: Und deswegen, versuch ihn nicht durch schiere Quantität, durch Liturgien, durch viele Worte, durch Phrasen.
00:12:07: Versuch ihn nicht, milde zu stimmen, versuch ihn nicht zu manipulieren.
00:12:10: Seit ihnen, das sind die Heiden nicht gleich.
00:12:13: Gott weiß, was du brauchst.
00:12:15: Frage?
00:12:16: Okay, aber warum soll ich dann beten, wenn Gott weiß, was ich brauche?
00:12:20: Ich glaube, die Frage stellt man sich immer.
00:12:22: Warum soll ich fleißig viel und immer wieder flehen, beten und am besten noch Fasten, Gelübde und Chor, wenn am Ende Gott eh weiß?
00:12:29: Na ganz einfach, weil dein Gebet für dich ist.
00:12:33: Dein Gebet ist Ausdruck von deinem Glauben.
00:12:36: Dein Gebetsleben ist ja nichts anderes als Reden mit Gott.
00:12:40: Es ist Kommunikation offenbart wie kein andere Bereich in deinem Leben, die Tiefe deiner Beziehung zu Gott.
00:12:48: Das ist immer so, wenn wir eine Beziehung haben.
00:12:51: Denk dir deine beste Freundin, deinen besten Freund oder was weiß ich in der Partnerschaft.
00:12:56: Die Tiefe der Kommunikation, die Qualität der Kommunikation ist ein Ausdruck der Qualität unserer Beziehung.
00:13:05: Und genau das Gleiche ist bei Gott sogar noch ein Stückchen mehr, weil Gott sagt, mir ist das so wichtig.
00:13:11: Ich will gebeten sein.
00:13:12: Ich will, dass du das machst.
00:13:14: Das ist richtig wichtig für dich und für unsere Beziehung.
00:13:18: Und das ist wichtig, dass wir das verstehen.
00:13:20: Du kannst zu viel in der Gemeinde mitarbeiten, wie du willst.
00:13:22: Du kannst zu viel Predigten hören, wie du willst.
00:13:25: Low-Price-Musik anhören, selber singen.
00:13:28: Weil Gebet reden mit Gott ist.
00:13:31: Kannst du es nicht durch eine andere Aktion ersetzen.
00:13:35: Und die Tiefe dieser Gespräche, die du damit Gott hast, die Tiefe dieser Gespräche.
00:13:41: ist Ausdruck deiner eigenen, tiefen Beziehung zu Gott.
00:13:45: Versteht ihr?
00:13:46: Wenn wir ein oberflächliches, triviales, einsilbiges Gebetsleben haben, dann darfst du wissen, da ist auch in meiner Beziehung zu Gott wirklich noch ganz viel Luft nach oben.
00:13:56: Da kann man noch viel mehr sagen.
00:13:59: Und auch dann, wenn du sagst, ich bin eigentlich nicht so der Redner, gibt da so Leute, sagen, ich rede eigentlich sonst auch nicht so viel.
00:14:05: Naja, das ist halt so, dann musst du dich halt ändern.
00:14:09: Dann hast du eine andere Stelle, eine Stärke.
00:14:12: Das ist halt einfach so.
00:14:13: Woher weiß ich, dass das so wichtig ist, Gebet?
00:14:16: Naja, ich hab's euch schon gesagt.
00:14:18: Jesus war ein Beta.
00:14:20: Jesus ist der Typ, der immer mal wieder eine Nacht im Gebet verbringt.
00:14:24: Und ich bekenne euch, das mache ich nicht.
00:14:28: Ich glaube, dass es keinen hier gibt, der sagt, das kenne ich, das mache ich auch.
00:14:31: Alle zwei, drei Monate hab ich einen inneren Druck.
00:14:32: Da geh ich mal eine Nacht so, sechs Stunden von Mitternacht bis die Sonne aufgeht, bin ich draußen.
00:14:37: Das machen wir nicht.
00:14:38: Und die Frage ist, warum nicht?
00:14:40: Es ist eine Frage, die ich mir ehrlich selber stelle.
00:14:43: Jesus ist ein Beter in einem Maß, wo du denkst, boah, eigentlich müsste man ja sagen, der hat es überhaupt nicht nötig.
00:14:49: Der ist Gott im Fleisch.
00:14:50: Was soll das?
00:14:50: Er hat eine innere Beziehung zu Gott.
00:14:54: Könnte man denken, aber der Eindruck, den die Schrift gibt, ist, je tiefer die Beziehung zu Gott umso mehr gebet.
00:15:02: Und deswegen, Jesus tut es, er macht es uns vor.
00:15:05: Er möchte, dass seine Jünger beten.
00:15:07: Und?
00:15:08: Er gibt Ihnen eine tolle Antwort auf Ihre Frage.
00:15:11: Und wenn er Ihnen die Frage beantwortet, scheint das ja irgendwie so zu sein, dass die Sache, über die er da redet, wichtig ist.
00:15:19: Jetzt noch ein Hinweis.
00:15:21: Es gibt in der gesamten Bibel, also in allen vier Evangelien, genau eine Sache, die die Jünger explizit von Jesus lernen.
00:15:31: Es gibt eine Sache, die Sie ihn fragen.
00:15:34: wie das geht.
00:15:35: Und es gibt eine Sache, die er Ihnen erklärt.
00:15:37: Und es ist nicht der Umgang mit der Torah.
00:15:40: Es ist nicht, wie man Gottesdienst feiert, sondern es ist dieses eine Ding gebet.
00:15:46: Also ... Für alle, die jetzt denken, jetzt hab ich dich, jetzt muss ich nicht mehr in der Bibel lesen, muss keine Bibelferse mehr auswendig lernen.
00:15:53: Doch, darfst du weiterhin machen.
00:15:55: Aber wenn du dir die Frage stellst, was ist das Geheimnis, das eigentliche Geheimnis hinter einem geistlichen Leben, das gelingt.
00:16:02: Und das kann ich aus persönlicher Überzeugung sagen.
00:16:05: Das eigentliche Geheimnis ist Gebet.
00:16:09: Mein Leben.
00:16:11: Und das werden, ich glaube, alle reifen Christen, die hier sitzen, zu denen kannst du hingehen und kannst sie fragen, warum gelingt dein Leben.
00:16:18: Und jeder, der wirklich reif ist, wird sagen, es ist Gebet.
00:16:21: Da gibt es im Hintergrund dieses Reden mit Gott.
00:16:24: Da wird etwas geebnet, vorbereitet, da entwickelt sich etwas.
00:16:29: Und es ist wahrscheinlich, wahrscheinlich ist es etwas, wo wir eine tiefe Überzeugung brauchen.
00:16:36: Davon, dass unser Gebet Ganz wesentlich darüber entscheidet, wie unser Leben, wie unsere Familie, wie unsere Gemeinde sich entwickelt.
00:16:49: Es ist ein absolutes Vorrecht, dass wir mit Gott reden dürfen.
00:16:54: Und ich hatte gesagt, Gebet ist für mich.
00:16:59: Möchte euch, schlagt mal Lukas Elf noch mal bitte auf, möchte euch zeigen, wie Jesus darauf antwortet auf diese Frage, Herr, leere uns beten.
00:17:07: Gebet ist für dich.
00:17:10: Und das, was jetzt kommt, Das sind Themen, die du, die dein innerer Mensch braucht, um geistlich gesund zu werden.
00:17:20: Ich lese euch das mal vor, Lukas elf ab fers zwei.
00:17:23: Also davor steht dieses Herr leere uns beten und dann heißt es, er sprach aber zu ihnen, wenn ihr betet, so sprecht, Vater geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, unser nötiges Brot gib uns täglich und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist.
00:17:42: und führe uns nicht in Versuchung.
00:17:45: So, das steht hier.
00:17:46: Und der Clou, dieses Gebet wird in der Bibel nirgends Wort wörtlich gebetet.
00:17:53: Betet keiner.
00:17:55: Es gibt das Gebet auch in zwei Versionen, die nicht ganz identisch sind.
00:17:59: Die andere findet sich in der Bergpredigt.
00:18:01: Da ist die Version ein bisschen länger.
00:18:03: Da heißt es dann am Ende und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns oder rette uns von dem Bösen.
00:18:09: Das heißt, dieses Gebet ist nicht dazu gedacht, dass man es als Gemeinde im Chor am Ende eines Gottesdienstes aufsagt.
00:18:19: Das kann man machen.
00:18:21: Das ist keine Sünde.
00:18:22: Aber es war nicht die ursprüngliche Idee.
00:18:24: Was Jesus hier seinen Jüngern mitgibt, ist eine Sammlung von Themen, die in das normale tägliche Gebetsleben hineingehören.
00:18:32: Er kommt gerade aus dem Gebet und die Jünger fragen, wie machst du das?
00:18:35: Hier sind die Überschriften.
00:18:38: Wir dürfen davon ausgehen, dass das, was Jesus hier seinen Jüngern beibringt, dass er selber das praktiziert hat.
00:18:45: Was vor uns steht, ist die Struktur.
00:18:47: von Gebet nach der Jesus selber gebetet hat.
00:18:51: Er war ja auch Mensch und musste sich irgendwie überlegen, wie organisiere ich meine Beziehung zum Vater.
00:19:00: Das, was ich euch zeigen möchte, ist die Struktur für das tägliche Gebet als Christ.
00:19:06: Es geht hier nicht um andere Gebete wie ein Stoßgebete.
00:19:09: Man muss nicht jede Stoßgebete nach der Form des Vater-Unsers bringen.
00:19:13: Auch in einer Gebetsgemeinschaft darfst du beten, wie du willst oder wo auch immer du gerade bist.
00:19:17: Aber wenn du täglich vor Gott erscheinst, das hier ist die Struktur, mit der wir Tag für Tag vor Gott unsere Beziehung pflegen.
00:19:28: Und wie das immer so ist bei Beziehungen.
00:19:30: Es braucht zwei Dinge.
00:19:31: Es braucht auf der einen Seite Routine, eine gesunde Routine, das ist das hier.
00:19:37: Und dann braucht es diese netten Sponti-Aktionen.
00:19:41: Also, habt eine tägliche Routine, gönne dir ... Eine Art von Gebetsroutine, die durchdacht ist, die auf deine Lebenswirklichkeit zurechtgeschnitten ist.
00:19:52: Und dann kannst du täglich damit beten.
00:19:55: Aber natürlich darfst du außerplanmäßig Sponti sein.
00:19:58: Das Solar kommt.
00:19:59: Hey, gar keinen Punkt.
00:20:01: Dann mal so zwei Tage Fasten und Beten für Solar.
00:20:05: Kannst du gerne dazwischenbauen?
00:20:07: Oder du merkst, da ist jemand schwer krank.
00:20:08: Hey, wir rufen die Leute zusammen oder treffen uns auf Zoom und spontan dafür beten.
00:20:13: Das sind die Sponti-Aktionen, die gehören.
00:20:15: auch dazu.
00:20:16: Aber jetzt reden wir über das Regelmäßige.
00:20:20: Und es sind fünf Themen, die der Herr Jesus hier anspricht.
00:20:24: Und diese fünf Themen werden, wenn du sie ernst nimmst, deinen inneren Menschen gesund vor Gott stehen und tatsächlich auch wachsen lassen.
00:20:35: Das ist das Interessante.
00:20:36: Also Gebet, das hat auch viel mit Wachstum zu tun.
00:20:39: Wenn wir sagen, am Anfang geheiligt werde dein Name, wir starten mit Anbetung, dann bewahrt uns Der Anfang mit Anbetung davor, dass wir Götzendiener sind, weil wir uns jeden Tag predigen, wer Gott in meinem Leben ist.
00:20:54: Und es bringt uns tatsächlich Gottesfurcht.
00:20:58: Wenn wir jeden Tag Gott bewundern, werden wir Gott verstehen.
00:21:02: Wir werden eher fürchtiger mit ihm umgehen und das wird uns vor Angst bewahren.
00:21:08: Der zweite Punkt ist, wir beten für das Reich Gottes.
00:21:13: Da heißt es, dein Reich komme.
00:21:15: Das ist der Aspekt, um den es mir heute geht.
00:21:17: Und für bitte.
00:21:18: Das heißt, es bewahrt mich davor, wenn ich jeden Tag Gottes Reich ins Zentrum, es bewahrt mich, dass meine vergänglichen eigenen Ziele, dass die so, dass die mir wichtiger werden, als das, was Gott wichtig ist.
00:21:32: Das heißt, ich bekomme durch diesen, ich bekomme hier Fokussierung.
00:21:37: Und ich bekomme natürlich auch Bedeutung, weil ich plötzlich mich hineinstelle in einen Kampf zwischen Licht und Finsternis.
00:21:44: Ich weiß plötzlich, wozu ich da bin im Leben.
00:21:46: Der dritte Punkt, unser nötiges oder bei Matthäus heißt das tägliches Brot gibt uns.
00:21:53: Das ist, ich darf jeden Tag Gott Bitte um die Dinge, die ich brauche.
00:21:58: Und wovor bewahrt mich das, wenn ich tue?
00:22:00: Na, vor falschen Gedanken der Unabhängigkeit.
00:22:02: Und was bekomme ich geschenkt, wenn ich es tue?
00:22:04: Na, ich erlebe, dass Gott mich versorgt.
00:22:06: Das heißt, ich kann richtig wehen.
00:22:08: Ich kann die Güte Gottes schmecken, wenn ich heute bete und morgen dafür danke.
00:22:13: Drittens, Vergebung von Sünden.
00:22:15: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
00:22:19: Genau.
00:22:20: Du darfst jeden Tag deine Sünde bekennen.
00:22:22: Und wenn du dabei bist, dann darfst du auch gleich schauen, wo bin ich noch grollig?
00:22:25: und jeden freisprechen.
00:22:28: Und Gott schenkt dir was an der Stelle?
00:22:31: Vergebung, also Reinheit.
00:22:32: Und du wirst ein barmherziger Mensch.
00:22:34: Und zum Schluss geht es um und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen.
00:22:40: Das ist die Bitte um Führung und Bewahrung.
00:22:43: Es bewahrt mich vor Eigenwilligkeit, vor der Idee, ich wüsste alles.
00:22:46: Nein, tust du nicht.
00:22:48: Bitte Gott darum, dass er dich führt.
00:22:50: Dann wirst du von ihm Weisheit bekommen und Schutz.
00:22:55: Das ist, damit ihr versteht.
00:22:57: Ich kann nicht auf alles eingehen, aber die Struktur ist genial.
00:23:01: Wenn du die Struktur durchdenkst, findet sich in deinem Leben all das, was dein innerer Mensch braucht.
00:23:07: Je intelligenter du diese Struktur lebst, umso mehr wird dein innerer Mensch an der Stelle wachsen und gedeihen.
00:23:15: Schauen wir uns kurz diesen zweiten Punkt.
00:23:17: Das geht mir ja heute nur um Für, bitte.
00:23:19: Schauen wir uns den mal an.
00:23:21: Wir beten für Gottes Reich.
00:23:23: Also wir beten dafür, dass Gott regiert im Leben von Menschen.
00:23:28: Das können Leute sein, die ihn noch nicht kennen.
00:23:30: Das ist der gesamte Bereich der Evangelisation.
00:23:33: Das können Leute sein, die schon gläubig sind, wo wir uns Heiligung und Wachstum und Jüngerschaft wünschen.
00:23:39: Und ihr merkt, wenn ich das so sage, das ist ja ein Riesenthema.
00:23:43: Ja, stimmt.
00:23:44: Also vor allem, wenn wir eines begreifen, Jesus ist derjenige, der beim Thema Für bitte sowohl für einzelne Leute betet.
00:23:54: Hier, Lukas, zwanzig heißt es, der Herr aber sprach, Simon, Simon, siehe, der Satan hat euer Begehrt euch zu sichten wie den Weizen.
00:24:02: Ich aber habe für dich gebetet.
00:24:06: Hammer, oder?
00:24:07: Ich habe für dich gebetet.
00:24:10: Also.
00:24:11: Jesus ist eine der für eine Person.
00:24:14: Ich meine, er kannte doch ganz viele.
00:24:16: Der hat irgendwann mal hat er siebzig Leute losgeschickt.
00:24:19: Wie viele Leute kennt er noch?
00:24:20: Also das waren nur Jünger, die er losgeschickt hat.
00:24:23: Aber für dich gebetet hat er gesehen, du hast jetzt, du stehst vor in einer ganz schwierigen Situation.
00:24:29: Das, was jetzt passiert, kann dazu führen, dass dein Glaube aufhört.
00:24:32: Ich stelle mich jetzt an deine Seite.
00:24:35: Betet für Einzelne oder Johannes XII das Gegenstück dann.
00:24:40: Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch Ihr Wort an mich glauben.
00:24:46: Jesus betet damals schon für uns alle, weil wir sind die, die durch das Wort der ersten Christen an Jesus glauben.
00:24:54: Jesus betet für uns als Gruppe für weltweite Christenheit.
00:24:58: Was bittet er?
00:25:00: Damit sie alle eins seien, wie du Vater in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hätt.
00:25:10: Ich will nicht darauf eingehen, was da genau steht.
00:25:12: Lass das nur auf euch wirken.
00:25:14: Jesus betet für den Petrus und er betet für alle Christen.
00:25:17: Er hat den Einzelnen in der Fürbitte genauso im Blick, wie er die Masse im Blick hat.
00:25:25: Und er entlässt uns mit der Aufgabe, jetzt Fürbitte zu tun.
00:25:30: Ich dachte immer, wenn ich das ernst nehme, das ist ja richtig viel.
00:25:37: Das ist ja ... Versuch mal nur, für die Hälfte der Leute zu beten, die hier sitzen.
00:25:44: Wann soll ich denn das machen?
00:25:47: Da komme ich ja gar nicht mehr zum Serie-Schauen.
00:25:51: Da müsste ich ja meinen Leben quasi um diese Aufgabe herumbauen fast schon.
00:25:58: Das ist ja, genau, es ist eine geistliche Disziplin.
00:26:03: Gebet ist ein Stück Arbeit.
00:26:07: Und Gebet ... ist ein Stück Kampf.
00:26:10: Ich stelle mich im Gebet bewusst und engagiert.
00:26:22: an die Seite des Heiligen Geistes, der diese Welt überführen will von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.
00:26:30: Und ich mache mehr Mühe, indem ich nachdenke, was ich bete und für wen ich bete.
00:26:37: Und weil es mich Zeit kostet und weil ich vielleicht deshalb auch früher aufgestanden bin oder auf Dinge verzichtet habe, ich mache mir Mühe.
00:26:46: Und das ist für Gott ein so wertvoller Dienst, dass die Bibel davon spricht, dass er uns dafür ... belohnen wird.
00:26:55: Und dieser Dienst ist so wichtig, dass du in dir drin einen permanenten Wiederwillen entdecken wirst, Gebet ernst zu nehmen.
00:27:06: Vor allem für bitte.
00:27:07: An Betung geht gerade noch, aber in dem Moment, wo du dich hinsetzt und sagst, so, und jetzt eine halbe Stunde Gebet für.
00:27:14: Jetzt nehm ich mir meinen Hauskreis vor.
00:27:16: Oder jetzt nehm ich mir, was weiß ich, die ältesten der Gemeinde vor.
00:27:19: Zack!
00:27:20: Kann man ja als Gruppe nehmen.
00:27:21: Jetzt schnapp ich mir die Singles.
00:27:23: Jetzt schnapp ich mir die Kinderkirche.
00:27:24: Oder was auch immer.
00:27:25: In dem Moment, wo du das tust, wirst du feststellen, dein Fleisch, der Zeitgeist, der Teufel, die werden sich dagegen.
00:27:36: Du wirst plötzlich merken, es ist schwer.
00:27:39: Warum?
00:27:40: Weil es in deinem Leben nichts Wichtigeres und nichts Mächtigeres als Gebet gibt.
00:27:45: Ein reifes Gebetsleben mit Tiefgang.
00:27:48: Das wird dir nicht in den Shows fallen.
00:27:50: Aber wenn du es tust, dann bist du wirklich pain in the ass für die Gegenseite.
00:27:57: Das ist das, wovor die Dämonen Angst haben.
00:28:00: Das ist das, wovor jeder Okkultist Angst hat, dass du betest.
00:28:07: Und deswegen wird dein Fleisch auch sagen ... Du brauchst einen Trainingsplan.
00:28:18: Wie werde ich nächstes Jahr besser?
00:28:20: Wo stehe ich?
00:28:21: Was kann ich anders machen?
00:28:23: Ich möchte reifer werden.
00:28:26: Ich mache auf der Sommerbibelschule ein Seminar zum Thema Gebet.
00:28:30: Dieses Jahr war es für Bitte.
00:28:33: Warum mache ich so ein Seminar?
00:28:37: Weil ... Und das gilt auch für Anbetung, was ich jetzt sage, aber es gilt noch mehr für Fürbitte.
00:28:43: Fürbitte bleibt im Leben von gläubigen Leuten häufig ein Stück oberflächlich.
00:28:48: Und deswegen ist das eine Sache zu sagen, tu für bitte.
00:28:52: Und jeder von euch wird sagen, ja, also zumindest, wenn er gläubig ist.
00:28:57: Selbst wenn ich sage, tu für bitte jeden Tag.
00:29:02: Dann kriege ich euch auch noch mit.
00:29:04: Tu für bitte jeden Tag und zwar nach deiner Anbetung.
00:29:08: Denn da gehört sie hin.
00:29:10: Auch da bist du vielleicht noch dabei.
00:29:13: Aber in dem Moment, wo du anfängst zu sagen, jetzt will ich wachsen.
00:29:17: Jetzt will ich mir genau anschauen, wo stehe ich eigentlich.
00:29:22: Und vielleicht stellst du fest, dass du zu oberflächlich bist.
00:29:25: Man kann ja auch für Bitte tun im Sinne von Herr segne alle Menschen armen.
00:29:31: Kannst du machen?
00:29:32: Ist halt nur nicht das, was der Herr Jesus gemacht hat.
00:29:36: Jesus sagt halt speziell.
00:29:39: Ich bete dafür, dass Petrus seinen Glauben nicht verliert.
00:29:43: Es wird in deinem Umfeld Menschen geben, die brauchen jetzt dein Gebet, damit ihr Glauben nicht aufhört.
00:29:49: Oder irgendetwas anderes, dass sie irgendwo einen Durchbruch haben.
00:29:53: Und Jesus betet allgemein.
00:29:55: Und selbst wenn er für Gruppen betet, macht er das relativ genau.
00:30:00: Jesus ist ein genauer Beter.
00:30:02: Ein bisschen so, er möchte ... Er betet exakt, weil er Dinge haben will.
00:30:08: Das ist nicht nur dieses Ja, mach mal, sondern ich will das, das, das und das.
00:30:13: Und übrigens Vater, das und das und das will ich auch.
00:30:15: Und die drei Sachen sind auch noch wichtig.
00:30:18: Das ist für Bitte im Stile Jesu.
00:30:23: Noch mal zurück zu Lukas XVIII.
00:30:25: Ich habe euch ja schon vorgewarnt.
00:30:27: Lukas XVIII, das war dieses Gleichnis, Vers.
00:30:30: I, dass wir tatsächlich beten sollen.
00:30:34: Da heißt es, er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie alle Zeit beten und nicht ermatten sollen.
00:30:41: Und ich garantiere dir, wenn du dir die Frage stellst, wo in meinem Leben als Christ fängt denn diese komische Selbstverleugnung an, von der Jesus spricht.
00:30:50: Ja, Jesus sagt, wir sollen uns selbst verleugnen, wenn wir ihm nachfolgen.
00:30:53: Manch einer denkt sich, ja, wann kommt das denn?
00:30:55: Wenn ich sonntag morgens hier im Gottesdienst bin und in der Sonne sitze oder im Schatten?
00:31:00: Nee, ich garantiere dir, du wirst selbst verleugt und wahrscheinlich kaum intensiver spüren, als wenn du sagst, jetzt will ich mal eine Stunde mehr beten.
00:31:09: Nimm dir das mal vor und du wirst merken, das kostet dich was.
00:31:12: Und das ist auch okay, ist nicht schlimm.
00:31:15: Jesus sagt ja, wir sollen alle Zeit beten, nicht ermatten.
00:31:19: Wir sollen Zeit und wir sollen Grips ins Gebet investieren und Dieses Gleichnis ist dazu da, damit wir das ernst nehmen.
00:31:28: Jetzt springen wir mal ans Ende des Gleichnisses.
00:31:30: Und das ist so total spannend.
00:31:33: Lukas, Acht, Zehn, Vers Acht.
00:31:34: Also, er erzählt ein Gleichnis.
00:31:37: Das lass ich jetzt unter den Tisch fallen.
00:31:38: Ihr glaubt mir schon, worum es in dem Gleichnis geht.
00:31:40: Jesus hat es ja gerade gesagt, dass wir alle Zeit beten und nicht amatten sollen.
00:31:44: Und dann das Ende des Gleichnisses ist total spannend, Vers Acht.
00:31:49: Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde.
00:31:54: Du hast ein Gleichnis über Gebet und das Ende mit dem Satz wird wohl der Sohn des Menschen Glauben finden.
00:32:01: Versteht ihr, wie komisch das ist?
00:32:02: Weil eigentlich müsste hier doch stehen, wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, Gebet finden.
00:32:08: Es geht doch nur um Gebet.
00:32:10: Nie sagt Jesus.
00:32:11: Wenn ich wiederkomme, dann möchte ich Glauben sehen.
00:32:16: Und merkt ihr, Glaube ... Und Gebet, die gehören ganz eng zusammen.
00:32:20: Der Herr Jesus kommt wieder und möchte deinen Glauben sehen.
00:32:23: Ja, woran sieht er denn deinen Glauben?
00:32:26: Woran wird Glauben sichtbar?
00:32:29: Antwort an Gebet.
00:32:31: Mein Gebetsleben offenbart die Tiefe meines Glaubens.
00:32:35: Und das ist logisch, denn wer viel betet, der vertraut viel.
00:32:39: Ist doch logisch.
00:32:41: Wer viel betet, der erwartet viel von Gott.
00:32:45: Wer viel betet, macht die Anliegen und die Prioritäten Gottes, sich selber zeigen.
00:32:50: Wer viel betet, lebt als Jünger und weiß, es geht nicht um mich, es geht nicht um meine Kraft, es geht nicht um das, was ich kann.
00:32:57: Ich will mal lieber mehr beten und mehr Gott bitten.
00:33:01: Und dann werde ich aus der Kraft, die Gott mir gibt, auch die Dinge tun, die dran sind.
00:33:05: Das wird dann schon passieren.
00:33:06: Aber eigentlich steht im Hintergrund Gebet.
00:33:09: Und das, was Jesus sehen möchte, wenn er wiederkommt, das sind Jünger, die beten.
00:33:14: Kommen wir zum Schluss.
00:33:16: Ich möchte euch anstacheln.
00:33:18: Anstacheln, für andere Menschen zu beten, mehr darüber nachzudenken, was andere Menschen brauchen.
00:33:23: Ich weiß, wenn ihr ... Ich möchte euch bitten oder ich möchte euch anstacheln, nächste Woche jeden Tag fünf Minuten mehr fürbittet zu tun.
00:33:34: Ja, das ist okay, fünf Minuten.
00:33:37: Macht ihr jetzt einfach eine Notiz an deinem Handy, lass es mal klingeln, fünf Minuten.
00:33:42: Und ich weiß, dass es sich am Anfang komisch anfühlt, gezielt für Menschen zu beten.
00:33:48: Und ich weiß, dass das noch mal schwieriger ist, wenn das Gruppen von Menschen sind, wo man nicht so weiß, was die brauchen.
00:33:54: Es ist noch relativ einfach für den Hauskreis zu beten.
00:33:57: Es wird vielleicht schon schwieriger bei der Bundesregierung, bei der Gemeindelleitung, bei denen die so ein Gottesdienst vorbereiten, für junge Ehren, Senioren.
00:34:06: Es gibt ja verschiedenste Gruppen.
00:34:08: Ich weiß, dass ich das erst mal komisch anfühlt.
00:34:12: Aber ich möchte euch bitten, dass ihr euch drauf einlässt.
00:34:15: In meinem Leben ... ist für Bitte das, was ganz wesentlich meinem Leben so einen geistlichen Flow verleiht.
00:34:22: Ich tue für Bitte, weil ich will, dass dem Evangelium Türen aufgetan werden.
00:34:26: Ich tue für Bitte, weil ich will, dass wenn Seelsorge passiert, es in Weisheit geschieht.
00:34:32: Ich will einfach, dass Dinge vorangehen.
00:34:34: Und ich weiß, dass dieses ihr Habt nicht, weil ihr nicht bittet.
00:34:38: Das kann man ja auch übersetzen.
00:34:40: Du hast viel, weil du viel bittest.
00:34:42: Deswegen will ich viel bitten.
00:34:45: Ich möchte euch zur Für-Bitte anstacheln.
00:34:47: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, hinwegstupsen.
00:34:51: Das ist immer das Argument.
00:34:53: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
00:34:55: Stimmt.
00:34:57: Deswegen hab ich dir was zusammengestellt.
00:35:01: Ich hab dir auf www.frogwords.de.
00:35:07: Das ist meine Homepage, wer sie nicht kennt.
00:35:14: Ich habe dir eine Liste zusammengestellt mit Für-Bitte-Anliegen für unterschiedliche Gruppen und Themen.
00:35:21: Ich habe es ganz einfach gemacht.
00:35:23: Es sind immer fünf Anliegen.
00:35:27: Das fängt an mit der Gemeinde Leitung und das hört auf mit dem Thema Entertainment.
00:35:33: Sind, ich weiß nicht, vierzig, ein und vierzig Gruppen.
00:35:37: Und die Idee ist, ladet dir dieses Dokument runter, ladst dir das Word runter, wo du es bearbeiten kannst.
00:35:45: Nimm dir morgen die erste Gruppe vor.
00:35:46: Das sind die Ältesten.
00:35:48: Nimm die fünf Ideen, die ich da habe.
00:35:50: Und das sind Jürgenideen.
00:35:51: Wenn du die doof findest, löscht die und schreib eigene hin.
00:35:53: Das ist mir völlig egal.
00:35:55: Fang an, das zu benutzen, um für die Ältesten als Gruppe zu beten.
00:36:01: Und dann ergänze das um Dinge, die du weißt.
00:36:04: Mach das aus deiner Sicht noch ein bisschen mehr zu deiner Liste.
00:36:08: Und übermorgen nimmst du dir die nächste Gruppe vor.
00:36:12: Und betest für die.
00:36:13: Fünf Minuten.
00:36:15: Schenk mir vierzig Tage, fünf Minuten deiner Zeit für Führbitte.
00:36:19: Probier das aus.
00:36:21: Und lass dich ein Stück begeistern, nicht nur von der Struktur des Vaterunters, sondern dafür, dass wir dein Reich kommen, dass wir das in Worte fassen lernen.
00:36:31: Denn das ist der Punkt.
00:36:32: Du wirst Worte.
00:36:35: Du wirst sprachfähig werden für Gebet und das ist das A und O. Es ist das A und O in der Anbetung und das ist das A und O in der Fürbitte und es ist sogar das A und O in der Bitte und zum Weisheit geht um solche Sachen.
00:36:46: Das ist das, worum ich euch bitten möchte.
00:36:48: Also www.frogwords.de.
00:36:52: Da findest du die Liste.
00:36:55: Wenn ihr ein internes Organ habt, könnt ihr sie auch noch mal veröffentlichen oder noch mal bekannt machen.
00:37:01: Nimm dir die nächsten Tage fünf Minuten.
00:37:03: Mehr braucht's nicht.
00:37:04: Eine Minute pro Anliegen.
00:37:06: Um eine Gruppe durchzubeten und zu sagen, ich stell mich im Gebet hinter diese Gruppe in der Gemeinde.
00:37:12: Und du wirst auf ein paar Gruppen treffen, für die hast du noch nie gebetet.
00:37:15: Da bin ich mir ganz sicher.
00:37:16: Und vielleicht saß du, die Gruppe gibt's in unserer Gemeinde gar nicht, weil das ist für unsere Gemeinde gemacht.
00:37:21: Geschenkt.
00:37:21: Dann schreib sie um.
00:37:23: Aber fang bitte an, das Thema für Bitte Ernst zu nehmen.
00:37:26: Warum?
00:37:27: Jesus war ein Beter.
00:37:29: Und ihm war.
00:37:30: Für bitte wichtig.
00:37:32: Und es ist Jesus, der sich danach sehnt, in dir diese Leidenschaft zu erwecken.
00:37:37: Eine Leidenschaft, und das ist jetzt wirklich mein letzter Gedanke, eine Leidenschaft, mit der wir unsere Geschichte, mit der wir unser Leben in die Heilsgeschichte hineinschreiben.
00:37:54: Amen.
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