Prüfet alles, das Gute behaltet

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00:00:00: Okay, ich freue mich mit euch zusammen, so ein Blick auf die neue Jahreslosung zu werfen.

00:00:07: Und wir werden das heute mit einigen Leuten tun, Ilse hat das schon gesagt.

00:00:11: Ich weiß nicht, wie es euch ging, ihr könnt, du kannst schon mal die erste Folie ranmachen, wie es euch ging, als er das erste Mal von der Jahreslosung gehört hat.

00:00:20: Prüfet alles und behaltet das Gute.

00:00:23: Klingt wie so ein richtig guter, cooler Spruch eines weißen Menschen.

00:00:29: Man würde vielleicht nicht unbedingt zuerst vermuten, dass es ein Bibelwort ist.

00:00:34: Kann also so ein richtig guter Weiserspruch sein.

00:00:38: Und man könnte auch denken, na ja, ist so irgendwie so eine pauschale Allgemeinaussage, so eine allgemeine Weisheit.

00:00:47: Wenn man ein bisschen tiefer kriegt, wird man staunen, was sich darin dahinter oder darin verbirgt.

00:00:54: Und ich will jetzt so einen kleinen Bogen spannen.

00:00:58: Und die anderen Ältesten werden dann immer zu bestimmten Aspekten so ein paar Impulse und Zeugnisse geben.

00:01:06: Genau, es gibt ja immer so schöne Spruchkarten zu diesen Jahreslosungen und ich habe einige mir mal rausgesucht, die wir gleich mal durchgehen werden und so ein

00:01:15: paar Aspekte.

00:01:16: Aber

00:01:16: vorher wollen wir uns noch mal den Bibeltext anschauen, in den dieser Vers hineingeschrieben wurde, hineingesprochen wurde.

00:01:25: Weil er hat natürlich eine allgemeine Aussage, aber auch eine spezielle Aussage.

00:01:29: Und da ist es immer wichtig zu schauen, in welchem Zusammenhang ist in dieser Vers geschrieben und gemeint.

00:01:36: Hier schreibt Paulus, der Apostel Paulus, an die Thessalonicher und er gibt Hilfen, wie man

00:01:46: mit

00:01:47: prophetischen Worten umgeht.

00:01:49: Prophetische Worte sind also Impulse, die Gott Menschen gibt, die hören die auf unterschiedliche Art und Weise.

00:01:57: Das kann sein durch ein Bibelwort, durch ein Impuls, durch einen inneren

00:02:01: Eindruck,

00:02:02: durch ein Bild, durch alles Mögliche.

00:02:06: Gibt Gott prophetische Impulse.

00:02:09: Und im Alten Testament waren prophetische Impulse häufig auch so, gedacht, dass sie die Zukunft vorhersagen sollten, dass sie etwas ankündigen sollten.

00:02:20: Und im neuen Testament haben diese prophetischen Aussagen ganz häufig seelsorgerlichen Charakter.

00:02:27: Das heißt, es sind Impulse, die oft wirklich mich persönlich betreffen, wenn ich so einen Impuls bekommen habe.

00:02:35: Oder wenn Gott uns einen prophetischen Eindruck für uns als Gemeinde gibt, dann gilt es für uns als Gemeinde.

00:02:43: Aber nicht für die Gemeinden Oranienburg und für die Gemeinde, die Heimatgeber oder wer auch immer, sondern Gott hat diesen Impuls uns gegeben.

00:02:54: Und das ist wichtig und deshalb steht ja auch, wir sollen das prüfen.

00:02:59: Ich lese uns mal den Text des Salonicher V, erster des Salonicher XIX bis XII.

00:03:06: Legt dem Wirken des heiligen Geistes nichts in den Weg.

00:03:11: Geht nicht geringschätzig über prophetische Aussagen hinweg, sondern prüft alles, was gut ist, das nehmt anden.

00:03:20: Aber was böse ist, darauf lasst euch nicht ein, in welcher Gestalt es auch immer an euch herantritt.

00:03:28: Ich will zu dem Text nicht zu viel sagen, aber der erste Vers ist ziemlich wichtig.

00:03:34: Legt dem Wirken des heiligen Geistes nichts in den Weg.

00:03:38: Wir Christen sind ganz oft leider so unterwegs, dass wir dem heiligen Geist weder das Steuer überlassen,

00:03:47: noch

00:03:47: Freiraum geben, sondern unsere eigenen geistlichen Erfahrungen sind unser Steuerrat.

00:03:54: Sind das, wonach wir uns richten?

00:03:57: Unsere eigenen Empfindungen und Entscheidungen sind die Entscheidungsgeber.

00:04:04: So geht es uns oft und deshalb ermutigt uns Paulus hier und sagt, legt dem Wirken des heiligen Geistes nichts in den Weg.

00:04:13: Stellt euch sozusagen nicht quer, sondern öffnet euch.

00:04:19: Seid einfach gespannt, neugierig offen, so kann man es vielleicht auch sagen, wie der heilige Geist euch ganz individuell leiten will.

00:04:30: Und so ähnlich ist auch der nächste Vers, wir sollen nicht geringschätzig über prophetische Ausgaben in Aussagen hinweg schauen.

00:04:37: Also das bedeutet, wenn wir geschriebenes Wort in der Bibel haben, sollen wir genauso wertschätzend mit Aussagen prophetischer Art und Weise von Gott ausgehen und beides prüfen.

00:04:53: Und dann heißt es das

00:04:55: Gute.

00:04:56: Was der Heilige Geist, das ist wie so eine Entdeckungsreise, wo beim Prüfen der Heilige Geist uns an die Hand nimmt und sagt so, jetzt gucken wir uns mal alle Blickwinkel, wir drehen uns mal um uns selbst,

00:05:08: gucken uns

00:05:09: alle Facetten und Blickwinkel an gemeinsam.

00:05:12: Was könnte das bedeuten?

00:05:15: Und das bedeutet Prüfen und das Gute.

00:05:19: was am Ende dabei gut rauskommt, wo wir merken, das hat Gott für mich vorbereitet, dass ich in meinem Glauben wachse, dass ich in meiner Begabung weiterkomme und anderen Menschen dienen kann, dass ich meine Berufung leben kann.

00:05:34: Das sind alles gute Dinge.

00:05:36: Das sollen wir annehmen, darin leben, das tun.

00:05:40: Und die Dinge, die nicht gut sind, wo wir merken, die lenken uns ab, vielleicht auch Dinge, wo ... unsere eigene Leistung eine Rolle spielt, wo unsere eigene Relikiosität eine Rolle spielt, das sind eigentlich, auch wenn es vielleicht jetzt komisch klingt, sind schlechte Dinge, die mich eigentlich von Jesus dem Zentrum wegbringen und hinbringen zu mir als Schlüsselpersonen.

00:06:10: Auf das sollen wir verzichten, das soll abnehmen in unserem Leben und weniger Gestalt

00:06:15: bekommen.

00:06:16: Und ich werde jetzt nacheinander mal so ein paar Aspekte aufzeigen, die dann die anderen noch ein bisschen ausführen.

00:06:26: Der erste Aspekt in unserem Vers ist, prüft alles und behalte das Gute.

00:06:32: Prüfen.

00:06:33: Also das erste Wort ist

00:06:34: prüfen.

00:06:36: Hier ist eine Facette, ein Aspekt,

00:06:39: wenn man prüft,

00:06:41: muss man überhaupt in der Lage sein, zu prüfen.

00:06:43: Das heißt, eine Frage der Mündigkeit bin ich in der Lage, zu prüfen.

00:06:49: Bin ich reif genug?

00:06:51: Oder muss ich mir beim Prüfen vielleicht noch jemanden dazuholen?

00:06:55: Weil ich selber vielleicht in dem Bereich noch nicht so weit gereift bin.

00:07:00: Also Mündigkeit im Prüfen, um ein Ergebnis zu bekommen, ist eine Facette und wir brauchen ein Maßstab.

00:07:09: Das Bild macht es schön deutlich, dieses Mikroskop,

00:07:12: da kann

00:07:13: man nicht einfach so durchgucken, da muss man sich auskennen mit dem Mikroskop.

00:07:17: Man muss es richtig einstellen.

00:07:19: Das ist so ein bisschen eine Mündigkeit.

00:07:22: Und die Bibel, auf das es schaut, ist der Maßstab.

00:07:24: Es ist die Bezugsquelle, an der ich andere Dinge einordne.

00:07:29: Also Mündig- und Maßstabsbezogen prüfen.

00:07:33: Ein nächster Punkt prüfert alles, das Gute behaltet.

00:07:43: Und das ist schon ein bisschen witzig.

00:07:44: zu dem Bild.

00:07:45: Wir sollen vorbehaltlos und ergebnisoffen prüfen.

00:07:50: In jede Richtung.

00:07:53: Auch wenn uns das vielleicht schwer fällt, je nachdem wie wir veranlagt sind bei leckerem Essen, wie das das Bild darstellt, also

00:08:01: vorbehaltlos.

00:08:04: Nicht vorher schon festlegen, wie das Ergebnis sein wird, sondern offen zu sein.

00:08:11: Ergebnis offen, sich überraschen zu lassen, zuzulassen, dass das Prüfungsergebnis am Ende meine bisherige Erkenntnis infrage stellt.

00:08:23: Meine bisherige Erkenntnis vielleicht erweitert

00:08:26: oder

00:08:26: auch korrigiert.

00:08:28: All das kann sein.

00:08:30: Und Gott sagt, das Gute wird sich bei dir als Frucht zeigen.

00:08:40: Eine dritte Facette prüft alles.

00:08:45: Auf das alles ist jetzt der Aspekt gelegt.

00:08:50: Und hier sieht man so ein bisschen wie in diesem Bild.

00:08:53: Wir sind manchmal dazu veranlagt oder auch geneigt, nur in unser kleinen Welt zu prüfen.

00:09:00: In dem, was uns, was wir kennen, was wir beurteilen können, was in unser kleinen Glaskugel.

00:09:09: Aber das, was drum herum ist, das haben wir vielleicht gar nicht im Blick.

00:09:16: In die Richtung geht es beim Alles prüfen.

00:09:18: Dann haben wir noch einen vierten Aspekt und zwar geht es hier um das

00:09:22: Gute.

00:09:25: oder das

00:09:25: Reife, um auf das Bild einzugehen, prüfert alles und behaltet das Gute.

00:09:32: Zu erkennen, wann sind die Früchte noch unreif und wann sind sie reif, dass ich sie abnehmen kann, dass ich sie genießen kann, dass sie mit anderen teilen kann.

00:09:45: Dieses Gute sind Dinge, die andere ermutigen, die andere erfreuen, die andere wertschätzen, die andere voranbringen und die auch mir gut tun.

00:09:57: Der fünfte Aspekt, den wir dann ein bisschen näher anschauen, ist das gute Behalten, also dieses Behalten.

00:10:04: Das hat auch ein bisschen ein Aspekt oder eine Facette, wo es darum geht, es kann auch Mühe bedeuten, etwas zu suchen,

00:10:16: was

00:10:16: gut ist, um es dann zu behalten.

00:10:19: So wie dieser Taucher hier einiges an Aufwand betreibt, um diese Perle zu finden, dieses Kostbare zu finden und dieses dann zu behalten.

00:10:32: Und wenn wir beim Prüfen sind, dann muss man auch die Dinge, die nicht gut sind, nachher wegwerfen und nicht behalten.

00:10:41: Also, dass der Prüfungsprozess gibt entweder gut oder nicht gut raus.

00:10:47: Und manchmal kann es sein, dass wir unbewusst oder bewusst Auch die schlechten Prüfungsergebnisse trotzdem bei uns behalten und merken gar nicht, dass die einen Einfluss auf uns haben.

00:11:00: Genau, das waren so ein

00:11:01: paar Aspekte,

00:11:02: die wir uns ein bisschen näher anschauen wollen.

00:11:04: und jetzt wird es gleich losgehen mit Gunter, der uns mit hinein nimmt.

00:11:18: Genau, prüft alles und behaltet das Gute.

00:11:21: Es geht uns prüfen.

00:11:23: Das Wort fordert uns auf zu prüfen, und zwar jeden von uns.

00:11:26: Es wird auch total bequem, wenn das Stände Sucht hier einfach jemanden, der sich total gut in der Bibel auskennt, das sieht für dich prüfen.

00:11:32: Und wenn er sagt, gut, das ist gut, du machst es.

00:11:34: Und wenn er sagt, lass mal lieber den Letztes.

00:11:36: Toll, ne?

00:11:37: Schön einfach.

00:11:38: Da steht aber nicht.

00:11:39: Dort steht, prüft alles.

00:11:40: Das heißt, wir sind gemeint, ich und du, jeder Einzelne ist in der Verantwortung, mündig zu werden.

00:11:47: Die Dinge zu prüfen, die mit denen sie ja konfrontiert sind.

00:11:51: Ja, und wie werde ich mündig?

00:11:54: Da gibt es ein paar Lehrstelle in Römer, zwölf, herszwei.

00:11:56: Den hätte ich jetzt mal gern.

00:11:58: Sehr schön.

00:11:59: und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist, das Gute und Wohlgefällige und Vollkommende.

00:12:11: Achtung, da steht nicht verwandelt euch, das wäre wohl auch ein bisschen eine Überforderung, da steht werdet verwandelt.

00:12:18: Gott will mich verändern, aber er macht das nicht einfach so pauschal.

00:12:22: für alle Menschen, egal ob sie wollen oder nicht, Gott respektiert meinen Willen.

00:12:28: Er möchte, dass ich ihn darum bitte.

00:12:30: Hier greifen zwei Dinge ineinander.

00:12:32: Mein Gebet und Gotteswirken.

00:12:35: Gebet bringt mich immer in die Nähe Gottes und das hat verändert der Kraft.

00:12:41: Deshalb hat Jesus oft und unterschiedlichen Gleichnissen betont, wie wichtig Gebet ist.

00:12:47: Auf der anderen Seite brauche ich, Andreas hat schon kurz angerissen, natürlich einen Maßstab zum prüfen.

00:12:52: Ich brauche ja was gegen, wogegen ich prüfe.

00:12:54: Der Maßstab ist die Bibel, Gottes Wort.

00:12:57: Wenn ich heute etwas gegen die Bibel prüfen will, Es ist äußerst vorteilhaft zu wissen, dass eine Bibel steht.

00:13:03: Irgendwie logisch, oder?

00:13:05: Ich möchte dich ermutigen, dich viel mit Gottes Wort zu beschäftigen.

00:13:09: Dennoch, das bewirkt Veränderung.

00:13:11: In den Saarjahre fünfundfünfzig, Vers.

00:13:13: zehn und elf, wie der Regen fällt von Himmel und Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern ertränkt die Erde, sie befruchtet und sich priesen lässt, dass sie dem Selman Samen gibt und Brot im Essenden.

00:13:27: So wird mein Wort sein, dass es meinem Mund hervorgeht.

00:13:30: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es bewirkt, was mir gefällt und führt aus, wozu ich es gesandt habe.

00:13:38: Es gibt für mich also zwei wichtige Faktoren, mit denen ich meine Veränderung, die Gott bewirken möchte, begünstigen kann.

00:13:45: Das ist die Beschäftigung mit der Bibel und das Gebet.

00:13:48: Und vielleicht denkst du jetzt, klar, mach ich schon, bin schon mittendrin.

00:13:51: Super, mach weiter.

00:13:52: Ich möchte dich ermutigen, diesen Weg, den guten Weg weiterzugehen.

00:13:55: Aber vielleicht denkst du auch, naja, als Christag war das ja nicht, aber ganz ehrlich.

00:14:00: Ich habe überhaupt keine Lust, das ist so langweilig.

00:14:03: Oder du denkst, ich habe schon so oft probiert, ganz ehrlich, aber ich bin immer gescheitert, ich schaffe es irgendwie nicht.

00:14:08: Oder du denkst doch, mein Tag ist zu voll, ich werde gar nicht viel das da reinpressen sollen.

00:14:12: Das funktioniert einfach nicht.

00:14:15: Die Botschaft, die ich dir mitgeben möchte, heißt nicht, reist dich zusammen, zieht das irgendwie durch?

00:14:19: Nein.

00:14:20: Bibellese und Gebet, das sollen keine zusätzlichen Lasten sein.

00:14:24: Wenn du das so empfindest, dann bitte Gott darum, dass er dir eine echte, eine tiefe Freude daran schenkt.

00:14:30: Hier steht die Freude am Herrn, das ist eure Stärke.

00:14:32: Freude am Herrn, kennst du das?

00:14:35: Wenn nicht, bitte doch Gott darum, dir das zu schenken.

00:14:37: Gott hat versprochen, alles zu schenken, worum du in deinem Namen bittest.

00:14:42: In seinem Namen, seinem Sinn bittest.

00:14:45: Ja, und wenn ich das einfach nicht schaffe, wie gehe ich damit um?

00:14:48: Wenn ich mit mir eingestehen muss, dass ich die Erwartung, die Gott hat, das, was ich tun muss, wenn ich das einfach nicht schaffe, verstecke ich mich dann oder resigniere ich.

00:14:58: oder setzt sich eine Form von Fassade auf und tut so weit ab.

00:15:01: Mir ist in einem Gleichnis oder in der Geschichte aus der Bibel mit dem fallsüchtigen Jung der Vater ein großes Vorbild.

00:15:07: Da ist dieser Junge, der die Fall sucht hat, heute wollen wir vielleicht sagen Epilepsie, der Vater kommt da mit zu den Jüngern und sie können ihm nicht helfen.

00:15:15: Und dann kommt Jesus.

00:15:16: Aber Jesus fällt auch erst mal nicht.

00:15:18: Der konfrontiert den Vater mit seinem Unglauben.

00:15:20: Und wie reagiert der?

00:15:22: Wie reagiert der Vater, der da so konfrontiert wird?

00:15:27: Da steht zugleich Schrie der Vater des Kindes und sagt, ich glaube, helf meinem Unglauben.

00:15:33: Ja, du darfst dein Unvermögen Gott hinlegen.

00:15:36: Er kennt dich ohnehin.

00:15:37: Er ist nicht schockiert.

00:15:38: Bitte ihm, in dir das zu bewirken, was dir unmöglich ist.

00:15:42: Denn was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

00:15:47: Und was mache ich, wenn ich ganz ehrlich einfach keine Lust habe?

00:15:50: Naja, ich hätte da was für dich.

00:15:53: Philippa II, Vers.

00:15:54: XIII.

00:15:55: Den Gott ist es, der euch wirkt.

00:15:57: Sowohl das Wollen, Als ob das wirken.

00:16:00: Klink komisch war, du darfst Gott um Wollin bitten.

00:16:02: Wenn du keine Lust hast, dann bitt doch Gott darum, dass er die Lust schenkt, dass er Freude schenkt.

00:16:09: Ja, du darfst Gott darum bitten, dass er die Freude an seinem Wort und an einer echten Gemeinschaft schenkt.

00:16:13: Bis die verlängere Zeit hatte ich mal eine Gebetzeit, wo ich auch überhaupt keine Lust hatte.

00:16:18: Und bin ja dann aus Vernunft aus, ja.

00:16:21: Weil ich wusste, dass es richtig ins Gebet gegangen ist.

00:16:23: und dann war ich da und sagte, nun, dann habe ich mir dieses Gleichnis erinnert mit diesem Vater.

00:16:28: Dann habe ich gesagt, Gott, das bin ich hier.

00:16:29: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll.

00:16:31: Den Kopf ist leer.

00:16:32: Was soll ich hier dazwählen?

00:16:34: Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe gar keine Lust.

00:16:36: Ich würde lieber was spannendes machen.

00:16:38: Aber bitte Gott, ich möchte doch, ich möchte doch Beziehung mit dir.

00:16:41: Bitte hilf du mir.

00:16:42: Du wisst ja, das war einer der tiefsten und intensivsten Gebetsgemeinschaften, die ich jeweils mit Gott hatte.

00:16:47: Das war wirklich tief und gut.

00:16:48: Ich war einfach ehrlich.

00:16:51: Gott will nicht deine schönen Worte, er will dein Herz.

00:16:54: Sei einfach ehrlich zu ihm und bitte ihm, dich zu verändern.

00:16:58: Als abschließenden Armutigungskick will ich dir noch ersten Johannes, Vierzehn und Fünfzehn mitgeben.

00:17:03: Genieße das.

00:17:06: Und diese ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir nach etwas nach seinem Willen bitten.

00:17:13: Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben.

00:17:20: Wenn manche Übersetzung steht, es ist so, als hätten wir es schon erhalten.

00:17:25: Das heißt, wir kriegen das.

00:17:26: Also, wenn du Gott um Veränderung bittest, dann würde das tun.

00:17:31: Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie.

00:17:36: Ich kann Gott meinen ganzen geistlichen Wunschzettel hinlegen und weiß, dass ich alles bekomme.

00:17:41: Ist das super oder?

00:17:42: Bist du als Weihnachten?

00:17:44: Ich wünsche dir, dass du diesem Jahr erlebst, wie Gott in dir und an dir und durch dich wirkt.

00:17:49: Dass du mutig dich auf den Weg machst, dich von Gott verändern zu lassen.

00:17:53: Dass er dich auf dem Weg zum Mündig werden, zum Prüfen können, begleitet, dass sie das keine Last ist, sondern eine Lust und dass du bei einer echten und tiefer Freude erlebst.

00:18:28: Wir wissen, dass ein neues Jahr anfängt, weil ein Gottesdienst zur Jahreslosung gemacht wird.

00:18:32: Es ist wieder soweit.

00:18:34: Zu Weihnachten sagt man alle Jahre wieder.

00:18:37: Und jetzt das Jahreslosung.

00:18:39: Und ich sage euch das ganz ehrlich, ich finde nicht jedes Jahr immer sofort einen Zugang zur Jahreslosung.

00:18:44: Und dies Jahr ging mir das so.

00:18:47: Andreas hat es gesagt, das ist ein Spruch, der könnte auch in so einem Küchenkalender stehen oder von einer Apotheke.

00:18:53: prüft alles, nehmt nicht die falsche Medikamente, prüft das Richtige und nehmt das Gute.

00:18:58: Also das passt ja irgendwo überall.

00:19:02: Also ich habe nicht so richtig Zugang gefunden und wir saßen am Donnerstagabend im Leitungskreis zusammen und haben den Gottesdienst vorbereitet im Gebet und für mich war klar, ich beteilige mich nicht, weil ich habe gar keinen Zugang zu dieser Losung.

00:19:16: Was soll ich da sagen?

00:19:18: Was soll ich euch hier mitgeben, wenn ich selber nicht bewegt bin und dann im Gebet, dann kam dieser Impuls, von dem Andreas gesprochen hat, durch den heiligen Geist, dass ich euch nicht den Vers auslege, sondern ein praktisches Beispiel erzähle, wie ich das erlebt habe.

00:19:34: Und das Problem ist, prüfen ist gefährlich.

00:19:39: Bei mir heißt, vorbehaltlos und Ergebnis offen.

00:19:43: Und das ist riskant.

00:19:46: Das prüfen mit dem Mikroskop, das ist cool, das gefällt uns.

00:19:50: Wir legen was auf den Objektträger, Und ich stehe oben und gucke rein.

00:19:55: Ich bin so ein bisschen distanziert.

00:19:56: Ich prüfe anderes oder andere.

00:20:00: Hast du gehört, was die gemacht hat?

00:20:02: Die ist doch auch in der Gemeinde.

00:20:04: Dann gibt man eine Meinung ab.

00:20:05: Oder hast du gesehen, was der gemacht hat?

00:20:08: Wir prüfen.

00:20:09: Wir legen dann uns fest in der Meinung.

00:20:11: Wir sitzen natürlich in der Glaskugel.

00:20:12: Wir sehen nur unsere eigene kleine Welt.

00:20:15: Wir prüfen.

00:20:16: Aber dann gibt es einen Prüfen, das ist sehr gefährlich.

00:20:20: Dann liege ich auf dem Objekt Träger und Gott schaut durch.

00:20:24: Oha.

00:20:25: Will ich dieses prüfen?

00:20:27: Will ich mich von Gott durchleuchten lassen?

00:20:32: Der Kuchen ist wunderbar.

00:20:33: Wir wissen, der schmeckt, der ist süß, der hat viel Fett, der ist sehr kalorienreich.

00:20:40: Wer darf denn aus der Gemeinde meine Essgewohnheiten prüfen?

00:20:45: Oder mein Handy konsum?

00:20:46: Wer darf prüfen, wie oft ich am Handy bin oder im Internet surfe?

00:20:50: Wer darf das prüfen?

00:20:51: Wer hat das Recht von meinen Geschwistern zu sagen, du, vielleicht solltest du da ein bisschen die Bremse ziehen?

00:20:58: Wir werden uns empören.

00:20:59: Was fällt dem ein?

00:21:00: Mich zu prüfen.

00:21:02: Doch wir dürfen einander prüfen.

00:21:05: Also wenn ich mich nur ausschließlich von Kuchen ernähre, dann kann jeder von euch mir sagen, ich lebe nicht mehr lange.

00:21:11: Das ist einfach völlig ungesund.

00:21:13: Geht nicht.

00:21:14: Wir dürfen uns in Frage stellen lassen.

00:21:18: Und ich will darüber reden, dass Gott uns prüft, nicht, dass wir andere prüfen, Gott prüft uns.

00:21:23: Und wenn Gott uns in seine Prüfung stellt, dann will ich vorbehaltlos und Ergebnis offen sein.

00:21:34: Es gab eine Zeit in unserem Leben, in unserem Eheleben.

00:21:38: Sie gehört meine Frau dahinten.

00:21:40: Da hat Gott uns noch mal neu eine Prüfung unterzogen.

00:21:43: Im Dezember twenty-two hat Carsten mich eingeladen an einer Online-Schulung teilzunehmen.

00:21:49: Die läuft auch gerade wieder oder ist gerade vorbei.

00:21:51: Danke Carsten, dass du das getan hast.

00:21:54: Eine Online-Schulung ging um Ehe und Familie und um gute Gewohnheiten in Ehe und Familie zu etablieren.

00:22:03: Das ist eine tolle Sache.

00:22:05: Und wir haben gesagt, okay, machen wir das.

00:22:08: Aber unser Zustand in unserer Ehe war, nach zweiundvierzig Ehejahren, da hat sich so eine gewisse Routine eingestellt.

00:22:15: Vielleicht kennt ihr das.

00:22:15: Vielleicht auch nicht.

00:22:18: Routine, man funktioniert als Ehepaar.

00:22:22: Und manche Mängel werden sichtbar, wenn die Kinder dann alle das Haus verlassen haben.

00:22:27: Was hat man sich jetzt noch zu sagen?

00:22:31: Nur noch die alltäglichen Dinge, die so zum Alltag gehören?

00:22:36: Wo teilen wir uns noch wirklich mit?

00:22:38: Und das haben wir gemerkt in unserer Ehe.

00:22:40: Da hat sich so eine Routine eingeschlichen, der Alltag, die Ernüchterung.

00:22:44: Vieles ist nur noch zur Gewohnheit geworden.

00:22:46: Es waren immer die gleichen Mechanismen.

00:22:49: Und aus dem Miteinander ist ein Nebeneinander geworden.

00:22:52: Nach so vielen Jahren als gestandene Christen, da fragste dich... Vielleicht ist das so.

00:22:56: Vielleicht muss das so sein.

00:22:58: Scheidung kommt natürlich nicht in Frage.

00:23:00: Man ist ja ein guter Christ, aber dann bringen wir das noch gut zu Ende irgendwie.

00:23:04: Ist das so?

00:23:05: Ist das alles?

00:23:07: Und dann kommt Gott mit dieser Online-Schulung und legt uns auf diesen Objektträger und schaut oben durch und sagt, ich hätte da noch ein paar Anmerkungen.

00:23:15: Oha.

00:23:18: Drei Einheiten an drei verschiedenen Montagen.

00:23:21: Jürgen Fischer hat die Impulsreferate gehalten.

00:23:24: gute Gewohnheiten in Ehe und Familie etablieren.

00:23:27: Die waren vorher schon eingesprochen.

00:23:29: Man konnte die vorher anhören.

00:23:32: Und ich, schlau wie ich bin, dachte, ich hör mir das vorher an.

00:23:36: Ich will ja wissen, worauf ich mich da einlasse.

00:23:39: Dann hör ich mir das an.

00:23:41: Und dann war das, als wenn Gott den Scheinwerfer auf mich richtet.

00:23:45: Und ich war total geschockt.

00:23:46: Ich dachte, ach, du Schreck.

00:23:47: Wie komme ich aus der Nummer wieder raus?

00:23:50: Das sind so Dinge, die hätte ich gern im Verborgenen gehalten.

00:23:54: Über die wollte ich nicht so gern reden mit meiner Frau, über meine Gefühle, über meine Empfindungen.

00:24:01: Puh,

00:24:02: wir haben es gemacht.

00:24:04: Wir haben daran teilgenommen, wir haben beide gehört und ich sage zum Glück,

00:24:09: wie gut.

00:24:12: Nach diesen Schulungseinheiten hatten wir lange Gespräche, erst mal im Chatroom mit den Leuten und dann wir beide in unserer Ehe.

00:24:21: Wir haben Gott erlaubt in unser Leben zu leuchten, in unsere Beziehung zu leuchten.

00:24:25: Und dann ging es genau um diese Dinge.

00:24:28: Entdeckt doch das Gute.

00:24:29: Wir haben viel Gutes gefunden, unseren gemeinsamen Glauben, unsere Grundlage in Christus.

00:24:34: Aber wir haben viel Falsches entdeckt, Egoismus, Gleichgültigkeit, Respektlosigkeit, all solche Dinge.

00:24:42: Und wir haben angefangen, die rauszuschmeißen und rauszuwerfen.

00:24:47: Und Jürgen in den Vorträgen hat gesagt, es ist äußerst wichtig, nicht nur Vorsätze zu fassen, sondern Gewohnheiten zu etablieren.

00:24:56: Es braucht Monate, um eine regelmäßig widerkehrende Sache zu einer Gewohnheit zu machen, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke, das mache ich.

00:25:05: Und das Erste, was wir gemacht haben, wir haben regelmäßig vereinbart, jeden Tag eine Zeit zum Bibel lesen oder ein Anlachtsbuch lesen, jeden Tag eine Zeit des gemeinsamen Gebetens und des Austauschs über unsere Empfindungen, Gefühle.

00:25:20: Wie geht es uns?

00:25:20: Was machen wir?

00:25:22: Das tun wir jetzt seit zwei Jahren.

00:25:24: Und ich kann nur sagen, es ist Wahnsinn, was Gott macht.

00:25:26: Es ist Wahnsinn.

00:25:28: Und jetzt ist das so eine Gewohnheit, dass wir gar nicht mehr drüber nachdenken.

00:25:31: Irgendwie sitzen wir nachmittag weiter zur selben Zeit auf der Couch und denken, ach, es ist soweit.

00:25:35: Super.

00:25:37: Wir haben diese Entscheidung getroffen.

00:25:39: Gott hat uns geprüft, er hat Dinge ans Licht gebracht und wir sind der Regel recht überrascht von all dem Guten, was er tut.

00:25:47: Da ist so eine neue Liebe, eine neue Freude in unserer Beziehung zu kommen.

00:25:52: haben Freude miteinander Dinge zu tun.

00:25:55: Früher haben wir noch Dinge gemacht, die wir machen mussten, Freude Dinge zu tun, uns auszutauschen.

00:26:00: Wir spielen und lachen zusammen.

00:26:02: Das kannte ich nicht mehr.

00:26:04: Fröhlich sein.

00:26:05: Scherzen.

00:26:06: Super.

00:26:07: Ich will euch Mut machen.

00:26:08: Lasst euch von Gott prüfen.

00:26:10: Lasst mal eure Beziehung prüfen.

00:26:12: Aber es geht ja nicht nur um Ehe.

00:26:14: Wenn du singel bist, dann lass doch mal deine Beziehung zu Jesus prüfen.

00:26:18: Oder zu deinen Geschwistern.

00:26:21: in der Gemeinde zu deinen Eltern, zu deinen Nachbarn.

00:26:23: Lass doch mal deine Beziehung zu deinen Ältesten prüfen.

00:26:27: Der Text, in dem diese Jahreslustung steht, fängt an und dieser Sinnabschnitt fängt an.

00:26:32: Achtet und er hat eure Ältesten.

00:26:35: Überlegt euch, wie ihr mit ihnen umgeht.

00:26:38: Prüft das mal.

00:26:39: Prüf mal, wie du mit deinen Kindern umgehst.

00:26:41: Und eine große breite Palette.

00:26:44: Wir jedenfalls sind von Herzen glücklich.

00:26:47: Ich will das als Zeugnis sagen.

00:26:49: Ich will hier nicht dick auftragen.

00:26:50: Gott hat unser Leben reich, beschenkt und verändert, das strahlt aus in alle Lebensbereiche.

00:26:57: Und das will ich euch mitgeben.

00:26:58: Wenn Gott uns prüft und wir dem stillhalten, wenn wir vorbehaltlos und Ergebnis offen uns mal überprüfen lassen und die richtigen Schlüsse ziehen, dann ist das gut.

00:27:09: Sind wir jetzt fertig und das perfekte Paar?

00:27:12: Nein.

00:27:12: Wir sind auf einem Weg.

00:27:14: Es ist ein Prozess, der wird anhalten bis an unser Lebensende.

00:27:17: Das ist so.

00:27:18: Aber wir haben große Freude und große Kraft erleben wir und wir danken, dass wir hier in dieser Gemeinde sein dürfen, denn in diesem Kontext alles geschieht das.

00:27:28: Mit euch und mit uns allen zusammen.

00:27:30: Gott segne euch.

00:27:40: Ja, lieber Christian, vielen Dank für dein ehrliches Zeugnis.

00:27:44: Paulus, verlangst du nicht ein bisschen viel von uns,

00:27:47: alles

00:27:47: zu prüfen, alles auf den Prüfstand zu stellen?

00:27:52: Okay, so eine kurze kleine Stichprobekontrolle ist ja okay.

00:27:57: Aber alles,

00:27:59: wirklich alles, jedes noch so kleine Detail darf besehen und angeschaut werden, reflektiert, funktioniert noch alles oder hat sich etwas eingeschlichen in unseren Systemen, was hinterlich sein könnte oder das große Ganze sogar an Gefahr bringt.

00:28:23: Ich habe am Freitag mit Timon, meinem Sohn, ein bisschen über die Jahreslosung gesprochen und da sagte er, Mensch, Papa, das erinnert mich irgendwie ein bisschen an meinen Taufvers.

00:28:34: Und der steht, entsprüche, vier Vers, dreiundzwanzig.

00:28:37: Mehr als

00:28:38: alles,

00:28:39: was man sonst bewahrt und behütet, behütet dein Herz.

00:28:44: Denn aus ihm entspringt die Quelle des Lebens.

00:28:49: Und ich glaube, das ist der Schlüssel, um prüffähig zu sein, dass wir unser Herz bewahren.

00:28:58: Darf Gott, dein und mein Herz, Immer wieder prüfen, so wie Christian das eben gesagt hat, darf Gott da reinschauen, auch in die Räume, wo du sagst, hm, das sollte mal lieber keiner sehen, noch nicht mal Gott.

00:29:17: Ich stets um dein und mein geistlichen Zustand, dass wir den guten Nachjagen und Frieden untereinander halten, dass wir uns jederzeit freuen und dass wir ein beständiges Gebetsleben führen sollen, egal was kommt, eine dankbare Grundhaltung haben sollen.

00:29:41: Das sind übrigens nicht meine Worte, sondern das ist der Wille Gottes, der in den Fersen kurz vor der Jahreslosung steht.

00:29:50: Geben wir dem Geist Gottes wirklich Raum in unserem Leben, in unserem Herzen, dass er eine Herzensbeziehung zwischen dir und Gott und zwischen dir und deinen Mitmenschen wirklich von tiefen Herzen aus bewirken kann.

00:30:09: Wie stets um deine und meine alten Gewohnheiten, Traditionen und auch theologischen Festlegungen darf Gott daran und auch diese auf dem Prüfstand stellen, dass wir das an seinem Wort immer wieder neu ausrichten und erkennen, was ist der Wille Gottes für dich und für mich und für unsere Gemeinde.

00:30:32: Und ich glaube, das braucht Zeit.

00:30:34: Ich glaube, das braucht immer wieder Auszeit, die wir uns nehmen müssen und dann diesen Spiegel, diese Qualitätskontrolle am Wort Gottes unternehmen und dass wir mit einem aufrichtigen Herzen uns Jesus zur Verfügung stellen, sodass er uns durchleuchten kann und Dinge neu sortieren kann in unserem Leben.

00:30:59: Wir haben dieses Jahr mit unserem Auto schon einiges erlebt.

00:31:03: Ich habe das letzte Woche erzählt und dieses Jahr steht auch noch eine Hauptuntersuchung an.

00:31:08: Alle zwei Jahre findet die Stadt.

00:31:12: Und ich habe durch Zufall mal geguckt, was bedeutet eigentlich so eine Hauptuntersuchung?

00:31:17: Und da steht, die Hauptuntersuchung ist eine hoheitliche Tätigkeit.

00:31:23: Sie dient allein dem Schutz der Allgemeinheit, sprich dem Schutz von Leib und Leben.

00:31:31: Wow.

00:31:32: Dein Auto, das ist verkehrsicher ist.

00:31:35: braucht alle zwei Jahre einen Check.

00:31:39: Und ich finde, das passt so gut auf unser Leben, auf unser Herz.

00:31:43: Vielleicht nicht alle zwei Jahre, aber vielleicht dieses Jahr ist so ein Check notwendig.

00:31:49: Wenn du die HU nicht durchführst, dann gibt es Konsequenzen.

00:31:55: Du musst ein Verwarnungsgeld zahlen, Bußgeld, im schlimmsten Fall gibt es Punkte.

00:32:02: Gott ist anders, Gott ist gnädig mit uns.

00:32:04: Er schaut liebevoll auf die Dinge, die uns oder die vielleicht nicht passen zu ihm.

00:32:10: Und dann berührt er uns und fordert dich auf, hey, geh daran, geh mit mir daran.

00:32:16: Gott ist gnädig.

00:32:18: Und trotzdem gilt für dich ganz persönlich, mach nicht einfach so weiter wie bisher.

00:32:23: Gönn dir die Stille, gönn dir eine Auszeit vor deinem Herrn, gönn dir diese HU, diese Herzensuntersuchung.

00:32:33: Es gilt, den Willen Gottes in Jesus für uns zu erkennen.

00:32:38: den Geist nicht auszulöschen und prophetisches Reden nicht zu verachten.

00:32:44: Ich komme aus einer Gemeinde,

00:32:48: die

00:32:49: recht konservativ war an vielen Stellen.

00:32:52: Und ich bin dankbar für meine Gemeinde.

00:32:55: Und trotzdem war manches Theologische sehr eng wie in so einer

00:33:00: Kugel.

00:33:02: Da war vieles sehr klar und manches durfte und konnte nicht sein.

00:33:08: Und ich bin dankbar, dass Gott mich im Laufe meines Lebens ein Stück über den Tellerrand, über den Kugelrand hinaus hat leben und sehen lassen, manche Dinge.

00:33:18: Und er so liebevoll manches auch bei mir neu sortiert hat, neu aufgeräumt hat und auch mein Herz theologisch an manchen Stellen erweitert hat.

00:33:29: Und ich bin dankbar über Geschwister und auch bei uns im ältesten Kreis diese unterschiedliche Gaben und Geistesgaben mitbringen.

00:33:37: die zur Bereicherung unserer Gemeinde und für uns ganz persönlich und zur Ehre Gottes sein können.

00:33:43: Dann sind wir als Älteste unterwegs zum Gebet und wir beten für Menschen.

00:33:50: Das ist so wertvoll und so gut.

00:33:52: Und ich möchte euch ermutigen, das auch in Anspruch zu nehmen.

00:33:55: Last für dich beten.

00:33:57: Und dann gibt's bei uns im ältesten Kreis jemand, der ist so prophetisch begabt.

00:34:03: Und dann kommen da Gedanken, die er ausspricht über denjenigen, und du denkst,

00:34:07: oh, wie kann er das

00:34:08: wissen?

00:34:09: Und Gott gibt ihm diese Gedanken und das ist zum Wohl, das ist gut für denjenigen, über den wir beten.

00:34:16: Und da passiert Heilung, da passiert Veränderung.

00:34:20: Wie dankbar können wir sein für Geistesgamen, unseren Reihen und in unser Gemeinde.

00:34:26: Prüft alles, das Gute behaltet.

00:34:30: Und das ist unser Job als Älteste, das ist euer Job als Gemeinde, die Dinge zu prüfen.

00:34:39: Die guten, geistlichen Dinge zu erkennen und zu befördern.

00:34:44: prüft alles, das Gute behaltet.

00:34:47: Lass dich untersuchen dieses Jahr und dann behalte das Gute.

00:34:53: Mein lieber Bruder Christian, du darfst jetzt weiter machen.

00:35:04: Danke.

00:35:05: Das ist mein alter Schal.

00:35:08: Ich bin auch ein bisschen älter geworden.

00:35:12: Also ich konnte mit der Jahreslosung auch zunächst nichts anfangen.

00:35:16: Ich fand die, ich fand die Losung blöd.

00:35:19: Und deshalb wollte ich mich auch wie Christian nicht daran beteiligen an dieser Rede.

00:35:27: Prüfet aber alles, das Gute haltet fest oder das Gute behaltet.

00:35:33: Wie ihr sagt, anfangs fand ich diese Jahreslosung wenig ermutigend.

00:35:39: Es gibt ja Jahreslosung,

00:35:41: man,

00:35:41: krass, da fahre ich voll darauf ab, das ist eine echte Ermutigung, aber das Ding, das war so.

00:35:46: Na ja, prüfet alles, das Gute behaltet.

00:35:50: Dann aber im Leitungskreis, letzten Donnerstag mit den anderen Ältesten zusammen.

00:36:00: Da haben wir erfahren, wie Jesus selbst durch sein Wort zu uns sprach.

00:36:05: Der Fers und diese toten Buchstaben in unserer Bibel, die wurden auf einmal lebendig.

00:36:11: Die Jahreslosung wurde quick lebendig.

00:36:17: Und der heilige Geist, der Sprach in unsere Herzen hinein.

00:36:22: Und er sprach auch in meinen Herzen hinein.

00:36:26: Mir wurde zugegeben ein sehr ungewöhnlicher, subjektiver Zugang zur Jahreslosung gewährt.

00:36:34: Ein Aspekt, eine Bedeutung erschloss ich mir, die ich so eigentlich in meinem Leben noch nie gehört habe.

00:36:43: Wie gesagt, sehr ungewöhnlich und auch subjektiv.

00:36:47: Die Erkenntnisse, die mir dabei geschenkt wurden, die möchte ich jetzt mit euch teilen.

00:36:53: Es wird prophetisch.

00:36:54: Bitte verachtet das nicht, siehe Vers.

00:36:58: zwanzig.

00:36:59: Trotzdem prüft bitte alle meine Worte und behaltet das Gute.

00:37:06: Mir ist klar geworden, indem ich prüfe, also wenn ich prüfe, dann will Gott mir etwas schenken oder ich soll durch dieses Prüfen entdecken, was mir Gott schenken will.

00:37:26: Und da Prüfung verstehe ich hier, dass ich wohlwollend, neugierig, erwartungsvoll das Gute aktiv suchen und entdecke.

00:37:42: Was mir neu wurde, ist, dass ich das Gute auch in notvollen Situationen oder im Leid, in Prüfungssituationen

00:37:53: suchen,

00:37:54: erwarten und finden darf.

00:37:58: Ja, oft finden wir aber auch gar keine Antwort.

00:38:00: Oft finden wir auch das Gute nicht.

00:38:04: Oder nur sehr schwer.

00:38:07: Aber wir finden trotzdem oft beim Überdenken oder Überprüfen unserer ganz persönlichen Leitkarriere doch das liebevolle, sanfte Wirken unseres guten Gottes und werden durch seinen guten Geist getröstet.

00:38:26: Ich weiß gar nicht mehr, wann das war.

00:38:27: Es war, glaube ich, vor vierzehn Tagen in der In der Zeit der Feiertage, in der Weihnachtszeit, da kamen wir, wir drei, also Petra, mein autistischer, dreiundzwanzigjähriger Sohn und ich und mein Sohn, der ist ziemlich kräftig jetzt, hat ordentliche Muskeln.

00:38:46: Wir kamen, glaube ich, von einer Autobahn Richtung Ortsschild, näherten uns dem Ortsschild.

00:38:54: Plötzlich packte Simon mich von hinten an diesem Schal und zog ihn zu.

00:39:02: Ich habe gerade noch das Auto ausbekommen.

00:39:04: Mitten auf der Straße war das.

00:39:06: Dann zog es mich aus dem Sitz nach oben und ich fing an zu röcheln.

00:39:14: Und meine Frau Petra, die saß neben mir, fing an zu schreien.

00:39:19: Jesus, hilf uns!

00:39:20: Jesus, hilf uns!

00:39:22: Und ich röchelte.

00:39:25: Und um es kurz zu machen, ich habe überlebt.

00:39:30: Denn der Simon, der ließ den Schaar los.

00:39:35: Ich selbst hatte keine Angst in diesem Moment.

00:39:40: Es durchflutete mich eine tiefe, tiefe Liebe zu meinem Sohn.

00:39:46: Und ich dachte bei mir, er weiß doch gar nicht, was er macht.

00:39:54: Er wusste doch gar nicht, was er tat.

00:39:58: Natürlich ist das kein schönes Erlebnis an sich, wenn man keine Luft mehr bekommt.

00:40:03: Aber Gott fing durch das Handeln meines Sohnes ganz doll prophetisch.

00:40:08: zu mir zu reden und ich werde das nie wieder vergessen.

00:40:12: Aus Liebe zu uns ließ ich Jesus kreuzigen.

00:40:14: Das sind alles alte Wahrheiten, aber die wohnen mir da so wertvoll, so neu.

00:40:21: Ja, ich kann das nicht mit meinen Worten sagen.

00:40:24: Aus Liebe zu uns ließ ich Jesus kreuzigen.

00:40:29: Sie spuckten ihn ins Gesicht, sie nagelten ihn ans Kreuz und hängen dort Range nach Luft und betelte und betete röschelnd,

00:40:39: Vater

00:40:40: vergib ihnen.

00:40:42: Denn Sie wissen doch gar nicht, was Sie da tun.

00:40:45: Vater, vergib Ihnen, denn Sie wissen doch gar nicht, was Sie damit mehr machen.

00:40:52: Was für eine Liebe.

00:40:54: Und so erstickte der uns bedingungslos liebende Jesus.

00:40:58: Es wurde Nacht, bloß

00:41:01: gut,

00:41:02: dass Jesus von den Toten auferstanden ist.

00:41:06: Nun haben wir einen guten, himmlischen Vater, der uns niemals mehr loslassen will.

00:41:12: Halten wir fest, behalten wir das Gute.

00:41:17: Es bleibt dabei.

00:41:19: Gott ist gut, auch wenn man es nicht versteht im Leid.

00:41:26: Alles, was er macht, ist

00:41:29: richtig.

00:41:30: Danke, lieber Herr, dass du meinen Sohn benutzt hast, um zu mir und zu unseren Herzen zu reden.

00:41:38: Zum Schluss möchte ich uns alle ermutigen, prüfend einen Blick auf unser Leben zu werfen und uns fragen, wo will der heilige Geist wirken?

00:41:49: Was will er bei dir?

00:41:51: Was will er mir Gutes tun?

00:41:53: Was will er mir schenken?

00:41:55: Und wo hat er es schon in der Rückschau getan?

00:42:00: Und lasst uns so dankbarer werden.

00:42:02: Halten wir nochmal fest, Gott ist gut.

00:42:06: Die Hand des guten Gottes ist über uns.

00:42:09: Er macht keine Fehler.

00:42:11: Und das Allerbeste ist, wie es gleich hinter unserer Jahreslosung steht, im Vers.

00:42:22: ist

00:42:23: treu.

00:42:25: Er wird es machen.

00:42:28: Er wird das Gute in uns hervorkommen lassen.

00:42:31: Er wird es

00:42:32: tun.

00:42:34: Ich habe hier noch ein Bild von meinem Sohn.

00:42:38: Das lege ich mal nachher hin.

00:42:40: Das war ein spontaner Einfall.

00:42:42: Es beten ja auch viele für ihn.

00:42:43: Hier ist er vor einem Graffiti.

00:42:47: Das Kreuz sieht man auch.

00:42:50: Ich lege es dann nachher vorne hin und dann könnt ihr das euch mal angucken.

00:42:53: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:43:01: Danke, Christian.

00:43:04: Wir gehen in den Endspurt.

00:43:09: Wir haben die Jahreslosung jetzt von fast allen Seiten betrachtet.

00:43:13: Von vorne, von oben, von unten.

00:43:16: Mit persönlichen Berichten.

00:43:18: Vielen, vielen Dank dafür.

00:43:21: Jetzt wollen wir sie uns nochmal von hinten angucken.

00:43:24: Wir riskieren mal ein kleines Experiment.

00:43:31: Wir wenden die Jahreslosung mal praktisch an und ihr dürft dann prüfen und das Gute davon behalten.

00:43:39: Wir lesen die Verse, Erste Thessalonicher, fünfsechzehn bis zwonzwanzig, jetzt einfach mal eine umgekehrter Reihenfolge.

00:43:44: Ich fange also bei Vers, einundzwanzig und zweiundzwanzig an.

00:43:49: Da steht, prüfert alles, behaltet das Gute, meidet das Böse in jeder Gestalt.

00:43:56: Wir sind zur Prüfung aufgerufen und nicht zur blinden Unterordnung.

00:44:06: Das ist ganz wichtig.

00:44:08: Was uns als Reden Gottes weitergegeben wird, das sollen wir prüfen.

00:44:15: Das sollen wir nicht ungeprüft hinnehmen, sondern anhand dessen, was wir kennen von Gott, an seinem Wort, an der Bibel, sollen wir das prüfen.

00:44:28: Und das, was dann gut ist, was sich bewährt, was wir geprüft haben anhand der Bibel und wo wir sagen, ja, das stimmt mit dem überein, was da steht, das sollen wir dann beachten.

00:44:42: Wir sollen es behalten.

00:44:44: Ich habe schon häufig erlebt, dass Worte kamen, reden Gottes, vorgetragen wurde bei einer Veranstaltung.

00:44:51: Und dann hieß es vielen Dank.

00:44:53: Danke für den Beitrag.

00:44:54: Und jetzt machen wir weiter in unserem schönen Programm, was wir uns so toll vorbereitet haben.

00:44:58: Und wir stehen immer in der Gefahr, Gott zu hören, uns darüber zu freuen und dann machen wir trotzdem einfach unser Programm weiter.

00:45:04: Aber darum geht es gerade nicht.

00:45:06: Es geht gerade darum, das Gute zu behalten.

00:45:11: Aber auch

00:45:14: das Böse zu verwerfen.

00:45:17: Was ist das Böse?

00:45:19: Das Böse, das steht hier für Aussagen, die eben nicht von Gott sind, die nicht von seinem Geist kommen, sondern von uns, menschliche Dinge.

00:45:28: Man könnte auch sagen Manipulation, wenn etwas für Gottes Reden ausgegeben wird, was es gar nicht ist.

00:45:35: Das kann durchaus gut gemeint sein, aber am Ende ist es so, dass der, der es sagt, versucht den anderen, seine Meinung als Gottes Meinung aufzudrücken.

00:45:45: Und das sollen wir auf jeden Fall vermeiden.

00:45:53: Wir sollen da gar nicht mehr darüber nachdenken.

00:45:55: Wir sollen uns überhaupt nicht damit beschäftigen.

00:45:56: Wir sollen es verwerfen, ab in den Müll und das Gute behalten.

00:46:02: Fast zwanzig.

00:46:03: Prophetische Rede verachtet nicht.

00:46:06: Bei Prophetie denken wir schnell so an Zukunftsvision, an die alten Propheten.

00:46:12: Und dann ist es sowas Großes, sowas Unerreichbares.

00:46:19: Aber prophetische Rede bedeutet einfach, dass Gott in den Alltag, in unsere Situation hineinspricht.

00:46:24: Prophetische Rede hat erstmal gar nichts mit Zukunft zu tun.

00:46:28: Es ist eine Zustandsbeschreibung.

00:46:31: Es geht um die Gegenwart, wie Gott den Moment, die Gegenwart unsere Situation jetzt sieht.

00:46:37: Und dann folgt in der Regel auch eine Handlungsanweisung von Gott.

00:46:42: Und dann manchmal, so wie wir es zum Beispiel im Alten Testament bei den Propheten lesen, auch ein, wenn du das tust, dann passiert das, dann wird Gott segnen und ich versorgen und so weiter, oder dann passiert das und dann kündigt der Prophet Unheil an.

00:46:57: Das muss aber gar nicht sein.

00:46:59: Also prophetische Rede ist einfach Gottesreden in unsere aktuelle Situation hinein.

00:47:06: Und das sollen wir behalten.

00:47:08: Daran sollen wir uns festhalten.

00:47:09: Das sollen wir befolgen und eben nicht

00:47:12: verachten.

00:47:19: Also wir sollen aufpassen, dass wir das Richtige wegwerfen, das Menschenwort und das Richtige behalten.

00:47:26: das, was von Gott kommt, wo er in unsere Situation hineinspricht.

00:47:31: Wir sollen auf keinen Fall das Kind mit dem Bade ausschütten und sagen, uuh, prophetische Rede, da besteht die Gefahr der Manipulation, also wollen wir die nicht haben.

00:47:39: Weil dann passiert das, was in Vers Neuzinn beschrieben ist, den Geist dämpft nicht, dann dämpfen wir den Geist.

00:47:48: Der Geist Gottes ist ein Feuer und Feuer gegenüber verhalten wir uns oft so, wie die Feuerwehr.

00:47:54: Wir wollen es löschen.

00:47:57: Oder wir wollen das wenigstens kontrollieren.

00:47:58: So ein kleines Feuerchen im Ofen hinter Glas, das ist okay, das kann man angucken, das wärmt ein bisschen, das tut aber nichts.

00:48:04: Aber von Gott wird gesagt, er ist ein verzehrendes Feuer.

00:48:08: Das ist schon auch ein bisschen gefährlich, sagen wir mal so.

00:48:16: Also wir sollen den Geist nicht eindämmen, sondern ihm Brennstoff geben, ihm die Möglichkeit geben zu wirken.

00:48:23: Sagt in jeder Lage Dank, denn so will es Gott von euch in Jesus Christus.

00:48:29: Und dann haben wir viele Gründe zum danken.

00:48:31: Wenn Gott zu uns redet und wir tun, was er will, dann wirkt er unter uns.

00:48:36: Und dann haben wir so viele Gründe zu danken, dass wir eine ganze Gewichtswoche damit füllen können.

00:48:42: Betet ohne Unterlass.

00:48:45: Im Gespräch mit Gott im Alltag üben wir das ein, weil Gespräch bedeutet Monikation.

00:48:50: Und so sollen wir es auch mit Gott machen, auf Gottes Stimme hören und dadurch lernen, wie er klingt.

00:48:58: wie wir seine Stimme von allen anderen Stimmen unterscheiden.

00:49:04: Und wenn wir das lernen und Gott redet, haben wir viel Grund, uns zu freuen.

00:49:08: Und dann steht der Vers.

00:49:09: Sechzehn seit alle Zeit fröhlich.

00:49:11: Nicht mehr so als Aufforderung da, wo ich mir denke, wie soll ich das denn machen?

00:49:16: Immer fröhlich sein.

00:49:18: Also, was soll denn das?

00:49:19: Soll ich jetzt hier immer irgendwie lachen durch die Gegend gehen?

00:49:22: Nein, es geht darum, dass ich mich freue über das, was Gott tut.

00:49:28: Und dass ich, wenn ich Gott Raum gebe, etwas zu tun, dann habe ich auch viel Grund, mich über das zu freuen, was er redet und was er wirkt.

00:49:43: Soweit dazu.

00:49:44: Andreas, hast du noch einen Schlusswort für uns?

00:49:47: Nein.

00:49:49: Dann danke ich euch fürs Zuhören für diese vielen verschiedenen Einblicke in die Jahreslosung und übergebe an HILSE.

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