Wie denkt Gott über Abtreibung?
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00:00:02: Ich möchte euch heute am Anfang meiner Predigt in ein Thema hineinnehmen, worüber ich eigentlich gar nicht predigen möchte.
00:00:12: Warum?
00:00:13: Weil ich das so ein bisschen brauche, um zu meinem eigentlichen Thema hinzuarbeiten.
00:00:19: Am Anfang meiner Predigt soll es also um Fasten geben.
00:00:23: Keine Ahnung, wie ihr zu dem Thema Fasten steht, also dem bewussten Verzicht auf zum Beispiel Lebensmittel für eine bestimmte Zeit lang.
00:00:33: um seinem Gebet so ein Extra-Boost zu geben.
00:00:37: Keine Ahnung, ob ihr das macht.
00:00:39: Ich habe das mal sehr intensiv gemacht, eine Zeit, da war ich noch mal ein junger Mann oder ein jüngerer Mann und da habe ich eine Predigt gehört auf der Autobiebelschule zum Thema Fasten und habe das vorher nicht gemacht, irgendwie keinen Bezug zu gehabt und als Klick gemacht.
00:00:53: und ich habe gesagt, ja, das will ich anfangen.
00:00:56: Ich will... einmal die Woche einen ganzen Tag lang auf Essen verzichten, um meinem Gebetsleben nochmal so eine extra Power zu geben.
00:01:05: Und in der rauf folgenden Zeit habe ich sehr regelmäßig, sehr intensiv gefastet.
00:01:12: Für Themen, die mir wichtig waren.
00:01:15: Und irgendwann habe ich gemerkt, okay, ich bin jetzt nicht mehr ganz so ein junger Mann wie damals, so ein Tag fasten, das nokt mich ganz schön aus, so körperlich.
00:01:24: Ja, und nicht nur nach einem Tag, sondern meistens auch den Tag drauf.
00:01:28: Und dann habe ich mit dieser Regelmäßigkeit aufgehört, aber trotzdem auch heutzutage, wenn mir ein Thema super wichtig ist, ja, wenn mir irgendjemand richtig kranken in der Gemeinde haben oder sowas, dann fasst ich auch nochmal einen Tag für den.
00:01:45: Und wie gesagt, heute geht es eigentlich nicht ums Thema Fassten.
00:01:49: Aber wenn ihr regelmäßig oder auch ab und zu fastet, dann dürft ihr euch gleich angesprochen fühlen.
00:01:57: Und wenn Fasten noch nicht ein Teil von eurem Glaubensleben ist, dann zwei Punkte.
00:02:02: Erstens probiert das doch mal aus und zweitens braucht ihr gleich ein bisschen Transferfähigkeit.
00:02:09: Wir schauen nämlich in einen Bibeltext hinein, bei dem es ums Fasten geht.
00:02:15: Und auch wenn ihr nicht fastet, müsst ihr nicht sagen, ah, hat nichts mit mir zu tun, dann setzt ihr einfach Euer Glaubensleben hinein.
00:02:24: Du liest wahrscheinlich in der Bibel, du betest ab und zu, du gehst offensichtlich zum Gottesdienst, sonst wärst du heute nicht hier.
00:02:31: Dann denkt einfach an diese Sachen, wenn es im Bibeltext ums Fasten geht.
00:02:39: Ich war also in einer Phase meines Lebens, in der ich relativ viel intensiv gefastet habe und dann stolper ich über diesen Bibeltext hier.
00:02:49: Und der ist relativ lang, deswegen ist es ein bisschen schwierig, den auf die Folie zu bekommen.
00:02:54: Deswegen, falls ihr eine Bibel dabei habt, lehst einfach direkt mit.
00:02:58: Ansonsten seht ihr ja dann auch den Text am Beamer.
00:03:06: Also, wir lesen aus.
00:03:07: Hier sah er, die Verse drei bis elf.
00:03:11: Warum fassten wir?
00:03:13: und du siehst es nicht?
00:03:16: Warum demütigen wir uns?
00:03:17: und du merkst es nicht einmal, dass das Volk Israel, was zu Gott spricht, Und jetzt kommt Gottes Antwort.
00:03:25: Seht doch, was ihr an euren Fastentagen tut.
00:03:29: Ihr geht euren Geschäften nach und beutet eure Arbeiter aus.
00:03:32: Ihr fasstet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr euch und schlagt gleich mit gottloser Faust zu.
00:03:41: So wie ihr jetzt fasstet, verstaft ihr eurer Stimme droben kein Gehör.
00:03:48: Soll das vielleicht ein Fasttag sein, der mir gefällt?
00:03:51: Ein Tag, an dem der Mensch sich beugt und seinen Kopf wie eine Binse hängen lässt, sich in den Trauer sackhöhlt und sich in Asche setzt.
00:03:59: Nennst du das ein Fasten?
00:04:01: Soll das ein Tag sein, der Javi gut gefällt?
00:04:05: Nein.
00:04:06: Ein Fasten, das mir gefällt, ist so.
00:04:09: Löst die Fesseln der Ungerechtigkeit.
00:04:12: Knotet die Jochstrecke auf.
00:04:14: Gebt Misshandelten die Freiheit.
00:04:16: Schafft jede Art von Unterdrückung ab.
00:04:18: ladet Hungernde an euren Tisch, nehmt Obdachlose bei euch auf.
00:04:22: Wenn du jemanden halb nackt und zerlummt herumlaufen siehst, dann gib ihm etwas anzuziehen.
00:04:28: Hilf dem in deinem Volk, der deine Hilfe braucht.
00:04:32: Dann strahlt dein Licht wie die Morgenrüte auf und deine Wunden heilen schnell.
00:04:37: Dann zieht die Gerechtigkeit vor dir her und die Herrlichkeit ja weßt, wird deine Nachhut sein.
00:04:41: Wenn du dann zu ja willst, wird dir Antwort geben.
00:04:45: Wenn du ihm um Hilfe schreist, wird er sagen, ja, hier bin ich.
00:04:48: Wenn du aufhörst, andere zu unterdrücken, nicht verächtlich mit dem Finger zeigst und niemanden mehr verläumt ist.
00:04:56: Wenn du Hungernden das gibst, wonach du selbst verlangen hast und so einen darbenden Satt machst, dann strahlt dein Licht in der Finsternis auf.
00:05:05: Die Nacht um dich herum wird wie der helle Tag.
00:05:08: Dann wird ja, wer dich immer führen, auch im dünnen Land macht er dich satt.
00:05:13: Gibt dir die nötige Kraft.
00:05:15: Dann wirst du wie ein Garten sein, der immer genug Wasser hat und wie eine Quelle.
00:05:19: die niemals versiegt.
00:05:23: Wer von euch feiert diesen poetischen Text?
00:05:28: Ich feiere ihn total.
00:05:29: Ich habe ihn damals auch schon gefeiert.
00:05:31: Einerseits, einerseits, weil er genau das ausdrückt, wonach ich mich so sehr sehne.
00:05:37: Ja?
00:05:38: Nach einem erfüllten geistlichen Leben nach Wunden, die schnell heilen.
00:05:42: Egal, ob körperlich oder psychisch.
00:05:45: Danach umringt von der Herrlichkeit Gottes zu sein.
00:05:50: Danach, wenn ich Gott um Hilfe bitte eher Antworten und auch nicht irgendwie wie Gott halt immer Antworten, sondern spürbar und erlebbar.
00:05:59: Danach, dass wenn ich in der geistlichen Nacht mich befinde, ein Licht aufleuchtet und meine Nacht so hell wird wie der Mittag, weil Gott mein Leben durchstreilt.
00:06:13: Nach einem Gott, der mich settigt, der jedes meiner Bedürfnisse stillt, der mir Kraft gibt, wenn ich mich ausgelaugt fühle.
00:06:21: und danach eine niemals versiegene Wasserquelle zu sein.
00:06:26: Ich glaube, das ist genau das, was Jesus meint, wenn ein Johannes zehn von zehn davon spricht, dass er gekommen ist, um uns Leben zu schenken, und zwar Leben im Überfluss.
00:06:38: Das ist doch Leben im Überfluss, oder?
00:06:43: Ich feier diesen Text, weil er das ausdrückt, wonach ich mich sehne.
00:06:49: Und andererseits erleben wir das doch ganz oft nicht, oder?
00:06:55: Also mein Leben fühlt sich nicht immer so an wie dort beschrieben.
00:07:00: Und die Israeliten, die hatten das gleiche Problem, die fasten, aber haben das Gefühl, dass Gott sie nicht hört.
00:07:09: Warum?
00:07:10: Weil sie Gott zwar Ehren mit religiösen Übungen, aber mit ihrem Leben das Durchstreichen, was Gott wirklich wichtig ist.
00:07:22: Sie beuten Arme aus, sie leben in Streit, ignorieren Armut und Leid um sie herum, lässt dann übereinander und so weiter.
00:07:29: Und deswegen leben sie nicht in dem Segen, den Gott ihnen schenken möchte.
00:07:35: Und das kann, muss aber nicht, das kann auch ein Grund sein für unseren gefühlten geistlichen Mangel, in dem wir oft stehen.
00:07:46: Und vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie dieser Text bei mir damals reingehauen hat.
00:07:53: Gerade hoch motiviert von so einer Outdoor-Bibelschule zurückgekommen, schon ein paar Wochen laufen lassen, so eine Fastenroutine eingebaut in mein Leben.
00:08:03: Und dann lese ich so einen Text.
00:08:05: Und ich denke mir, warum beginne ich somit sowas wie Fasten, wenn ich nichts gegen die Ungerechtigkeit in der Welt, wenn ich nichts gegen die Ungerechtigkeit in meiner Welt?
00:08:17: Und hoffentlich haut der Text bei euch auch ein wenig rein.
00:08:22: Ein Fasten, was Gott gefällt, ist so, löst die Fesseln der Ungerechtigkeit, knotet die Jochstrecke auf, gebt Misshandelten die Freiheit, schafft jede Art von Unterdrückung ab, ladet Hunger an euren Tisch, nehmt Obdachlose bei euch auf.
00:08:39: Und wenn du jemanden halbnackt und zerlummt herumlaufen siehst, dann gib ihm etwas anzuziehen.
00:08:44: hilft dem in Deinen Volk, der Deine Hilfe braucht.
00:08:51: Und dann werden wir diesen göttlichen Überfluss erleben, nachdem wir uns sehen.
00:08:57: Und wie gesagt, Fasten ist nicht jedermanns Sache.
00:09:01: Manche können es vielleicht körperlich nicht, manche haben das noch nie ausprobiert und haben deswegen keinen Bezug.
00:09:06: Aber das gilt natürlich für alles andere, für jeden anderen Aspekt unseres Glaubenslebens auch.
00:09:14: Für's Beten, fürs Bibelesen.
00:09:16: für Gottesdienstbesuche.
00:09:18: Und man könnte diesen Text auch umformulieren ab Versex sozusagen.
00:09:22: Nein, ein Bibel lesen, das mir gefällt ist so.
00:09:26: Löst die Fesseln der Ungerechtigkeit.
00:09:28: Knotet die Jochstrecke auf.
00:09:30: Nein, ein Beten, das mir gefällt ist so.
00:09:34: Gebt, misshandelten die Freiheit.
00:09:36: Nein, ein Gottesdienst, der mir gefällt ist so.
00:09:39: Schafft jede Art von Unterdrückung ab.
00:09:43: Wenn wir Glaubensleben leben.
00:09:46: Aber das Schicksal anderer Menschen ist uns egal, dann ist Gott unser Glaubensleben egal.
00:09:54: Das sagt der Text aus.
00:09:57: Das heißt natürlich nicht, dass wir von der anderen Seite vom Boot herunterfallen sollen und sagen, ja, beten und fasten und Bibelese und Gottesdienst, das ist egal.
00:10:07: Ich werde jetzt zu einem Social Justice Warrior, ja, also einem Krieger für soziale Gerechtigkeit.
00:10:13: Das darf natürlich nicht passieren, dass wir vor lauter Engagement in der Welt, dass worum es eigentlich geht und unsere Beziehung zu Jesus ignorieren.
00:10:25: Aber nur weil wir nicht von der eine Seite runterfallen sollen, heißt das ja nicht, dass dieser Text uns nicht animieren möchte, etwas zu ändern.
00:10:35: Wir können nicht weitermachen wie bisher.
00:10:37: Zumindest ist mir das damals bewusst geworden, dass ich etwas ändern muss.
00:10:43: Ich kann nicht einmal die Woche fasten und beten, und gleichzeitig nichts für Gerechtigkeit tun.
00:10:51: Ich habe damals zum Beispiel angefangen, eine Organisation zu unterstützen, die sich gegen Sklaverei engagiert und Menschen, die in Sklaverei gefangen sind, befreit und ihre Sklava vor Gericht bringt und dafür sorgt, dass sie verurteilt werden.
00:11:05: Ja, das war meine Reaktion auf diesen Text.
00:11:08: Vielleicht kannst du ja etwas Ähnliches machen.
00:11:12: Du kannst aber natürlich den hungrigen Teilen Brot geben und wirklich den obdachlosen Obdach geben.
00:11:19: Ja, ich habe nur anderen Leuten Geld gegeben, dass sie das für mich machen, hatte als Student natürlich auch nicht die große Gelegenheit dazu, in einer zwölf Quadratmeter Bude irgendwelche Menschen groß aufzunehmen.
00:11:30: Aber warum?
00:11:32: Warum sind unsere Frommen-Übungen nichts wert, wenn wir nichts gegen die Ungerechtigkeit in der Welt tun?
00:11:44: Weil Gott die Liebe ihm gegenüber mit der Liebe zu anderen Menschen verknüpft.
00:11:51: Auf die Frage, was das höchste Gebot ist, antwortet Jesus Folgendes.
00:11:57: Und wahrscheinlich kann die Hälfte von euch diesen Text auswendig mitsprechen, ohne ihn je auswendig gelernt zu haben.
00:12:04: Ich will ihn trotzdem noch mal vorlesen.
00:12:06: Also das höchste Gebot ist, du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele.
00:12:13: und mit deinem ganzen Verstand.
00:12:15: Dies ist das große und erste Gebot.
00:12:19: Das zweite aber ist ihm gleich.
00:12:20: Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.
00:12:24: Die meisten von euch kennen den Text.
00:12:26: Und ein Wort ist mir heute morgen besonders wichtig.
00:12:30: Das zweite aber ist ihm gleich.
00:12:33: Das zweite ist ihm nicht Ähnlich, das zweite ist auch nicht gleich wichtig, was manche Bibelübersetzungen daraus machen, sondern das zweite ist ihm gleich.
00:12:44: Und gleich heißt gleich.
00:12:49: Wir offenbaren unsere Liebe Gott gegenüber auf die Art und Weise, wie wir mit anderen Menschen umgehen.
00:12:57: Deswegen ist es Gott so wichtig, dass wir uns gegen Ungerechtigkeit in der Welt aussprechen und engagieren.
00:13:06: Unser Umgang mit anderen Menschen ist seine Liebessprache.
00:13:10: Ja, vielleicht kennen diese Love Languages, diese fünf Sprachen der Liebe.
00:13:14: Wenn du zum Beispiel mir zeigen möchtest, dass du mich liebst, dann sagst du mir was Nettes oder machst mir ein kleines Geschenk.
00:13:21: Andere sprechen mehr so auf praktische Hilfe, Austausch von Zärtlichkeiten oder zusammen verbrachte Zeit an.
00:13:29: Und Gott, seine Liebessprache ist es, wenn wir andere Menschen lieben.
00:13:38: Ich möchte aber heute eigentlich nicht über ein theoretisches Konzept von Nächstenliebe predigen.
00:13:45: Ich möchte auch nicht über Fasten predigen, das habe ich schon geklärt.
00:13:47: Und ich möchte auch nicht über die Wichtigkeit der Bekämpfung von Sklaverei predigen, auch wenn das wichtig ist.
00:13:54: Ich möchte mich heute Morgen für eine andere Menschengruppe einsetzen, die ähnlich wenig Rechte hat wie Sklaven, wenn nicht sogar weniger.
00:14:03: Und diese Einführung hat nur gedient, um euch zu verwirklichen, dass das verdeutlichen, dass dieser Gottesdienst heute morgen nur dann Sinn ergibt, wenn wir uns mit unserem Leben für Gerechtigkeit einsetzen.
00:14:20: Meiner Meinung nach ist die Menschengruppe in Deutschland mit den wenigsten Rechten, die der ungeborenen Kinder.
00:14:28: Ich möchte heute, morgen tatsächlich, über Abtreibung predigen.
00:14:32: Zuallererst ein paar harte Facts.
00:14:35: Letztes Jahr gab es in Deutschland einhundert sechstausend vierhundertfünfundfünfzig Abtreibungen.
00:14:42: Weltweit waren es dreiundseipzig Millionen.
00:14:45: Viele davon unfreiwillig.
00:14:48: Von den hunderttausend in Deutschland waren ungefähr viertausend aufgrund einer medizinischen Indikation.
00:14:55: Sprich die Schwangerschaft hat ein medizinisches Risiko für die Frau oder für das Kind gehabt bzw.
00:15:03: das Kind hatte eine vermutete Behinderung.
00:15:06: Da wird nicht differenziert.
00:15:08: Vierzig Abtreibungen gab es aufgrund einer kriminologischen Indikation, sprich nach einer Vergewaltigung.
00:15:14: Und diese Zahlen heißen aber auch, bedeuten, dass über neunzig Prozent aller in Deutschland abgetriebenen Kinder ohne medizinischer oder kriminologischer Indikation abgetrieben worden sind.
00:15:28: Mit der sogenannten Fristenregelung, ja, wahrscheinlich kennt ihr das, bis zur zwölften Woche und dann muss man zum Beratungstermin wahrnehmen und drei Tage später kann man sein Kind dann abtreiben.
00:15:39: Und eine Sache ist mir ganz, ganz wichtig zu betonen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass heute oder irgendwann später eine Frau zuhört, die Fleisch schon abgetrieben hat.
00:15:51: Ich verurteile keine Frau, die eine Abtreibung durchgeführt hat.
00:15:56: Ich kann es mir nicht vorstellen, als Frau in einer Situation zu sein, die sich so verzweifelt anfühlt, dass der einzige Ausweg erscheint, das eigene Kindstöten zu müssen.
00:16:08: Ich kann es mir nicht vorstellen, warum, weil ich einerseits natürlich keine Frau bin und andererseits einen super privilegierten Hintergrund habe und eine Familie, die mich unterstützt und eine Gemeinde, die in jeder Situation hinter mir stehen würde.
00:16:20: Und ich kann es mir nicht vorstellen, in so einer verzweifelten Situation alleine.
00:16:26: sein zu müssen und alleine durchgehen zu müssen.
00:16:29: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der allergrößte Anteil der Frauen, der diese Entscheidung trifft, diese nicht leichtfertig trifft.
00:16:41: Ich verurteile keine Frau, die sich für eine Abtreibung entscheidet.
00:16:46: Aber Ich verurteile zu einhundert Prozent die Gesellschaft, die Frauen einredet, dass eine Abtreibung das Ermorden ihres eigenen Kindes eine Alternative sei.
00:16:57: Ja, dass das irgendwie irgendwas besser macht, wenn das Kind nicht mehr da ist.
00:17:06: Ich verurteile eine Gesellschaft, die es Frauen einredet, dass das sogar für das Kind das Beste sei, wenn es nicht in eine ungünstige Lebenssituation, nicht in Armut oder nicht mit einer Krankheit geboren wird und stattdessen lieber gar nicht geboren werden soll.
00:17:24: Und wenn diese Predakteur, die jemand hört, der ein Kind abgetrieben hat, dann bekommst du nicht meine Verdammnis, sondern mein Mitgefühl.
00:17:33: Es tut mir unendlich leid.
00:17:36: dass du auf eine Lüge reingefallen bist, die dich davon überzeugt hat, dass das Entfernen deines Kindes aus deinem Leben irgendwie irgendwas besser gemacht hat.
00:17:48: Und mir fehlen auch ehrlicherweise die Worte, die ich in so einer Situation angemessen sagen könnte.
00:17:56: Ich glaube, wenn Jesus einen aus der Finsternis der Lüge ins Licht führt, Und man verstanden hat, wie sehr diese Lüge nicht nur das Leben des Kindes, sondern auch das eigene Leben zerstört hat.
00:18:09: Dann gibt es keine Worte, die trösten können.
00:18:13: Dann gibt es nur noch den Tröster, der trösten kann.
00:18:18: Dann gibt es nur noch den Schöpfer höchstpersönlich, den Einzigen, der seine Schöpfung wieder reparieren kann.
00:18:25: Der deine Schuld reparieren kann, indem er am Kreuz völlig gestorben ist, um sie zu tragen und ihr zu vergeben.
00:18:32: der dein Herz reparieren kann, in dem er dir begegnet und du Vergebung und Heilung erleben kannst.
00:18:38: und der dein durch einen Absaugschlauch zerstörtes Kind reparieren kann, in dem es auf seinen Armen in die Ewigkeit trägt.
00:18:49: Ich lehne keine Frau persönlich ab, die in einer gefühlten, ausweglosen Situation die verzweifelte Entscheidung trifft, ein Kind abzutreiben.
00:18:59: Ich lehne aber zutiefst eine Gesellschaft ab, die Frauen einredet, dass das völlig legitim, total in Ordnung und sogar als Zeichen der Selbstbestimmung gut sei.
00:19:11: Was meine ich damit?
00:19:13: Unsere Gesellschaft prägt ethische Normen.
00:19:18: Es ist zum Beispiel zu Recht völlig verpönt, Kinder nach der Geburt zu töten.
00:19:27: Oder Kinder, die nicht gewollt sind, einfach auszusetzen.
00:19:30: Und es ist so sehr verpölt in unserer Gesellschaft, dass keine oder dass da ganz, ganz, ganz wenige Frauen tatsächlich praktisch auf die Idee kommen, das zu tun.
00:19:40: Und wenn es dann doch mal ganz selten passiert, dann gibt es einen riesigen medialen Aufschrei.
00:19:46: Ja, und vielleicht könnt ihr euch an Geschichten erinnern, wo dann auf irgendeiner Autobahn-Raststätte im Mülleilmann Baby gefunden worden ist.
00:19:54: Ein riesigen Aufschrei.
00:19:56: Wie kann das sein?
00:19:58: Und weil unsere Gesellschaft das so sehr echtet, haben wir Angebote geschaffen, anonyme Geburten, Babyklappen, Adoptionen und so weiter, die Mütter in so einer verzweifelten Situation helfen, dass sie ihr Kind nicht töten, sondern dafür eine andere Lösung finden.
00:20:19: Und trotzdem ist das, was ich gerade beschrieben habe, dass Aussätzen von neugeborenen Kindern in anderen Kulturen ganz normal Und für die Frauen, die in diesen Kulturen leben, ist das auch normal.
00:20:34: Die gehen dann, wenn sie schwanger sind und das Kind nicht behalten wollen, aus dem Dorf raus, ja, außerhalb der Hörreichweite, bekommen das Kind, kommen ins Dorf zurück und sagen, sie hätten eine Todgeburt.
00:20:46: Während das Kind schreit, bis es stirbt.
00:20:50: Und es war sogar in Europa völlig legitim, ja, das zu tun.
00:20:55: Bis wir Christen angefangen haben, die Kultur zu ändern.
00:21:01: Kinder nach der Geburt umzubringen, ist in unserer Kultur mittlerweile verpönt.
00:21:07: Aber Kinder vor der Geburt umzubringen, ist bei uns in Ordnung.
00:21:12: Und wie kann ich einer Frau einen Vorwurf machen, wenn die Kultur, die sie umringt, ihren moralischen Kompass derart verloren hat?
00:21:21: Wenn alle sagen, dass das in Ordnung sei, außer ein paar Christen, die das auch oft in einer Art und Weise tun, die nicht in Ordnung ist.
00:21:32: Unsere Kultur ist krank.
00:21:35: Unsere Kultur wird geprägt von einer Bewegung, die Eier besser schützen möchte als ungeborene Babys.
00:21:42: Es gibt Menschen, die wollen die rechtlichen Hürden für eine Abtreibung so sehr aushöhlen, dass es leichter sein würde, ein Kind zu töten, als einen Baum zu fällen.
00:21:53: Und die Schuld dafür trägt diese Kultur.
00:21:56: Und deswegen müssen wir unsere Kultur ändern.
00:22:01: Wie?
00:22:02: Naja, erstens indem wir Menschen zu Jüngern machen, in Paulinaue und in Oberkrämer und wo auch immer ihr wohnt, indem wir Menschen zu Jüngern machen und diese Menschen Jesus nachfolgen und anfangen so zu denken wie er.
00:22:16: Und zweitens, indem wir innerhalb unserer Kultur unsere Stimme erheben für das Lebensrecht von ungeborenen Leben.
00:22:24: Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Abtreibungen, ich bin für das Leben.
00:22:30: Und natürlich, weil ich für das Leben bin, lehne ich alles ab, was Leben vorzeitig beendet.
00:22:37: Demzufolge auch Abtreibungen.
00:22:40: Aber ich bin nicht gegen Abtreibungen, weil ich gegen irgendetwas sein möchte oder gegen Frauen bin oder weiß weiß ich was.
00:22:48: Im Gegenteil, über fünfzig Prozent aller abgetriebenen Kinder sind weiblich.
00:22:53: Und weil ich für Frauen bin, bin ich gegen Abtreibung.
00:22:58: Und falls es für dich wirklich eine Frage ist, ob menschliches Leben denn schon wirklich vor der Geburt beginnt und wir deswegen als Christens auch für ungeborenes Leben einsetzen sollen, ja, das kann so sein.
00:23:13: Das Internet voller schrecklicher Theologie ist, die genau das impliziert.
00:23:17: Das menschliche Würde erst mit dem ersten Artenzug beginnt.
00:23:21: Ja, und falls du da irgendwie reingeraten bist und so eine schlechte Theologie, dann kommt gerne nach der Predigt auf mich zu oder beschäftigt euch mit folgenden Bibelstellen.
00:23:31: Jeremia I vers Fünf, Psalm hundertneununddreißig, Zweiter Mose einundzwanzig oder mit der Tatsache, dass Jesus schon im Mutterleib der Christus, also vollkommen ein Mensch und Vollkommener Gott war.
00:23:47: Wir Christen sind oft viel zu schnell dabei, gegen irgendetwas zu sein.
00:23:55: Und ganz oft nimmt uns unsere Kultur auch so wahr.
00:23:58: Christen sind gegen dies, Christen sind gegen das und heute in dieser Predigt sind Christen halt auch gegen Abtreppung.
00:24:04: Wir müssen uns selbst und auch unsere Kultur aber immer wieder bewusst machen und daran erinnern, dass wir nicht primär gegen etwas sind, sondern für etwas.
00:24:17: Woher kommt diese Perspektive immer gegen etwas zu sein?
00:24:21: Ich glaube unter anderem durch die Formulierung der zehn Gebote.
00:24:26: Ja, du sollst nicht ehebrechen, deswegen sind wir gegen Urjebruch.
00:24:29: Du sollst nicht lügen, deswegen sind wir gegen Lüge.
00:24:32: Du sollst nicht morden, deswegen sind wir gegen Morden.
00:24:36: Und natürlich dann halt auch gegen alles, was Mord beinhaltet.
00:24:39: Also auch das vorzeitige Benen eines menschlichen Lebens im Mutterbauch.
00:24:43: Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die zehn Gebote keine goldenen Regeln sind, an die wir uns halten sollen, sondern im Kontext eines Gesetzestextes für ein bestimmtes Volk zu einer bestimmten Zeit stehen.
00:24:58: Die zehn Gebote sollen die schlimmsten Auswüchse der Sünde verbieten und da wo ein Menschenleben mit Vorsatz beendet wird, also das ist mort, dann gehört das auf einer gesellschaftlichen Ebene verboten und geahndet, sonst versingt diese Gesellschaft in Chaos.
00:25:16: Die Zehngerbote haben rein rechtlich für uns keine Gültigkeit mehr, wie wir in erster Timotius I bis VIII bis IX lesen.
00:25:24: Wir sind eben nicht mehr Teil des Volkes Israel zu der Zeit Mose.
00:25:30: Aber trotzdem, auch wenn die Zehngerbote rechtlich keine Gültigkeit mehr für uns haben, trotzdem haben die einen Zweck.
00:25:40: Sie sind ja nicht irgendwie... zufällig gewählt.
00:25:43: Gott denkt sich ja einfach nicht, paar Regeln aus, um uns zu ärgern, dass wir Montags auf einem Bein hüpfen sollen, Dienstags nur Rückwärts sprechen sollen oder was weiß ich was.
00:25:53: Die zehn Gebote sind deswegen so wichtig, weil sie dem Charakter Gottes entsprechen.
00:26:00: Warum sollen wir nicht lügen?
00:26:02: Naja, weil Jesus sagt, ich bin die Wahrheit.
00:26:06: Und deswegen soll unser Leben wahrhaftig sein.
00:26:09: Warum sollen wir nicht ehebrechen?
00:26:12: Na ja, weil Gott die Treue doch persönlich ist.
00:26:15: Und deswegen soll sich das auch in unserem Leben zeigen.
00:26:18: Und wieso sollen wir nicht morden, weil Gott selbst das Leben ist.
00:26:25: Als Christ im neuen Bund reicht es nicht aus, gegen Sünde zu sein.
00:26:31: Du musst für Gottes Charakter sein.
00:26:34: Als Christ im neuen Bund reicht es nicht aus, gegen Mord zu sein.
00:26:39: Du musst für das Leben sein.
00:26:43: Das heißt aber auch, dass du nicht nur gegen Abtreibung sein darfst, sondern dass du auch für das Leben sein musst.
00:26:51: Wir sollten bereits sein, Frauen, die tatsächlich in eine für sie ausweglose Situation gekommen sind, zu unterstützen.
00:26:59: Entweder direkt, wenn wir diesen Frauen begegnen oder indirekt zum Beispiel finanziell durch die Entstützung von entsprechenden Beratungsstellen wie Profemina.
00:27:09: Wisst ihr, was die ersten Christen gemacht haben in einer Zeit, in der es vollkommen in Ordnung war, ungeborene Kinder im Wald auszusetzen, bis diese verdursten, erfrieren oder von wilden Tieren gerissen werden?
00:27:22: Die ersten Christen haben nicht versucht, Gesetze zu ändern.
00:27:26: Die ersten Christen haben auch nicht online irgendwelche Petitionen unterschrieben.
00:27:31: Und die ersten Christen haben auch nicht Frauen beschimpft, die das gemacht haben.
00:27:35: Die ersten Christen sind in den Wald gegangen, haben diese Babys eingesammelt und sich als ihre eigenen großgezogen.
00:27:41: Das heißt es für das Leben zu sein.
00:27:47: Jason und ich haben zum Beispiel mal gesagt, dass wenn wir je von niemanden mitbekommen sollten, der über eine Abtreibung nachdenkt, wir ohne es mit dem anderen abzusprechen, diese Person anbieten, wenn sie das Kind nicht haben möchte, dass wir es selbst nehmen.
00:28:03: Warum?
00:28:04: in der Hoffnung, dass dieses Angebot die Wahrscheinlichkeit für das Leben des Kindes irgendwie erhöht.
00:28:11: Ja und alle logistischen und organisatorischen Konsequenzen, wenn plötzlich da irgendein Kind ins Haus kommen sollte, erst mal hinten angestellt.
00:28:19: Wir wollen für das Leben sein, wie die ersten Christen und all das andere Petitionen unterschreiben und so.
00:28:29: Das ist auch nicht schlecht.
00:28:30: Das könnt ihr gerne machen, wenn ihr möchtet.
00:28:33: Meine Predigt soll heute bewusst und politisch sein.
00:28:36: Warum?
00:28:37: Weil Jesus sagt, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist.
00:28:41: Das Reich Gottes ist nicht die Herrschaft der Gläubigen über die Ungläubigen, sondern Reich Gottes ist wie ein Sauerteig, der den Teig durchsäuert, bis der ganze Teig durchsäuert ist.
00:28:56: Versteht ihr das Bild?
00:28:58: Die Bäcker unter euch wahrscheinlich schon, ja?
00:28:59: Für alle anderen das Reich Gottes ist wie eine Duftkerze.
00:29:04: Und irgendwo in diesem riesigen Raum steht eine Kerze, die vor sich hinduftet.
00:29:10: Und irgendwann riecht man sie im ganzen Raum.
00:29:15: Irgendwann setzen Frauen ihre ungewollten Kinder nicht mehr im Wald aus.
00:29:20: Irgendwann waren sogar die allermeisten Nichtchristen in Europa an dem Punkt, dass sie gesagt haben, dass Töten von geborenem Leben Ist etwas schlechtes.
00:29:29: Und ich bin davon überzeugt, irgendwann, und vielleicht dauert es noch ein paar hundert Jahre, aber irgendwann, wenn wir als Christen diese Kultur noch eine Weile durchsäuern und durch duften, irgendwann haben wir diese Kultur so weit geprägt, dass unser Feind Satan, der das Leben hasst, es nicht mehr schafft, einer ganzen Generation an Frauen einzureden, es sei völlig normal und in Ordnung, ihre Kinder zu töten.
00:29:56: Das ist das Reich Gottes.
00:29:59: Reich Gottes ist aber auch Gerechtigkeit, wie es in Römer, Vierzehn, Vers siebzehn heißt.
00:30:06: Wenn das Reich Gottes ist da, steht da, wenn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
00:30:15: Reich Gottes ist Gerechtigkeit.
00:30:17: Noch vor Frieden, noch vor der Freude des Heiligen Geistes.
00:30:21: Reich Gottes ist Gerechtigkeit.
00:30:23: Und Gerechtigkeit ist nichts anderes, als für das Leben zu sein.
00:30:29: Gerechtigkeit ist alles, was für das Leben ist.
00:30:33: Alles, was Leben unterstützt.
00:30:35: Alles, was das Leben von anderen lebenswert macht.
00:30:39: Alles, was dem entspricht, wie Gott, der das Leben ist, entspricht.
00:30:45: Gerechtigkeit ist für das Leben der Hungernen zu sein, indem man sie settigt.
00:30:52: Gerechtigkeit ist für das Leben der Obdachlosen zu sein, indem man ihnen ein Dach über den Kopf gibt.
00:30:58: Gerechtigkeit ist für das Leben der Arbeiter zu sein, die unsere Konsumgüter produzieren, indem man bewusster oder fair konsumiert.
00:31:06: Gerechtigkeit ist für das Leben der Sklaven zu sein, indem man sich gegen Sklaverei engagiert.
00:31:12: Gerechtigkeit ist aber auch für das Leben der Ungeborene zu sein, indem man für sie kämpft.
00:31:21: Das ist Gerechtigkeit.
00:31:23: Das ist Reich Gottes.
00:31:25: Und die Bibel verheißt uns, dass Jesus eines Tages wiederkommen wird und dass er dann sein Reich vollenden wird.
00:31:33: Und so heißt es im Zweiter Petrus III.V.XIII.
00:31:35: Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.
00:31:43: Dann herrscht absolute Gerechtigkeit für immer, für alle Ewigkeit.
00:31:49: Und wir können dabei sein, wenn wir den König des Reiches Gottes zu dem König unseres Herzens machen.
00:31:58: Wenn wir unsere Schuld bekennen und anfangen ihm nachzufolgen.
00:32:03: Und ich möchte dich einladen, falls du das noch nicht tust.
00:32:07: Ich möchte dich einladen, Teil dieses gerechten Reiches Gottes zu werden.
00:32:13: Ich möchte dich einladen, den König der Gerechtigkeit zu Deinem König zu machen.
00:32:18: Kommt nach dem Gottesdienst auf jemanden zu aus dem Gebetsteam, die stehen meistens hier vorne und lade Jesus in Dein Leben ein und empfange das gerechte Reich Gottes.
00:32:28: Und alle anderen möchte ich auch einladen.
00:32:32: Ich möchte Euch einladen, Euch von dem unbequemen Text aus die Saarier.
00:32:40: wie er mich damals herausgefordert hat.
00:32:42: Ich möchte euch einladen, unsere schöne gemütliche christliche Bubble zu verlassen und sich mit der Ungerechtigkeit im eigenen Leben auseinanderzusetzen.
00:32:52: Und ich möchte euch ganz konkret einladen, für die Gerechtigkeit und für das Leben und speziell für ungeborenes Leben eure Stimme zu erheben und auf die Straße zu gehen.
00:33:05: Am kommenden Samstag um dreizehn Uhr vor dem Berliner Hauptbahnhof findet der Marsch für das Leben statt, wo wir einmal im Jahr als Christen die Möglichkeit haben, für das Leben uns zu positionieren.
00:33:19: Und ich weiß von ein paar Leuten, die da hinfahren und ich plane auch hinzufahren und wenn ihr nicht wisst, oh, wie soll ich da hinten kommen, ja, kommen gerne auf mich zu und wir finden eine Möglichkeit.
00:33:27: Ich möchte euch einladen für das Leben euch zu positionieren.
00:33:32: Ich möchte noch beten, ihr dürft dazu ausstehen.
00:33:41: Jesus, ich danke dir, dass du der König der Gerechtigkeit bist.
00:33:44: Und du kennst die Ungerechtigkeit, die wir vielleicht selbst erlebt haben.
00:33:48: Du kennst die Ungerechtigkeit, die wir selbst verursacht haben.
00:33:53: Und du weinst mit uns über unser Schuld und über unseren Schmerz.
00:33:59: Und du lädest uns ein, das, was uns angetan wurde und das, was wir angetan haben, zu dir zu bringen.
00:34:06: Dass wir am Kreuz Freiheit und Vergeben empfangen.
00:34:11: Und Jesus, ich möchte dich bitten, dass du uns ansprichst und zeigst, was aus dieser Predigt für uns dran ist.
00:34:17: Sei es irgendwie beim Marsch fürs Leben mitzumachen oder irgendwelche Sachen zu unterstützen oder irgendwas im Leben zu ändern oder vielleicht auch Frieden mit dir zu schaffen, um deine Gerechtigkeit zu empfangen.
00:34:32: Und Jesus, ich danke dir, dass wir in einem freien Land leben, in dem wir ja auf die Straße gehen dürfen für gute Sachen.
00:34:38: Und ich möchte dich bitten, dass du den Marsch fürs Leben am nächsten Wochenende segnest.
00:34:43: dass wir da entfrieden und ohne großgegenen Demonstrationen und Leute, die sich uns in den Weg stellen, unsere Stimme erheben dürfen für Menschen, die du liebst, für ungeborene Kinder.
00:34:55: Amen.
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