Frucht bringen
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00:00:02: Genau, Phil kommt dann im zweiten Teil und wird uns mit hineinnehmen in etwas, was er erlebt hat im letzten Jahr.
00:00:12: Mein Name ist Andrea Sehnsch und ich freue mich mit euch zusammen, heute hier zu sein und zu erleben, dass Gott unsere Herzen berührt.
00:00:24: Ich hol noch eine kleine Tafel nach vorne, die brauchen wir heute.
00:00:29: Erntedank, wir sehen hier so viele tolle, schöne Sachen, so Äpfel.
00:00:38: Oh, richtig lecker.
00:00:41: Das ist ernte Dank.
00:00:44: Und das ist der eine Blick, den wir haben können und haben sollen, dankbar zu sein für das, was Gott hat wachsen lassen.
00:00:55: Und wir wollen jetzt mal einen anderen Blick einnehmen, nämlich überlegen, wenn Gott auf unser Leben, auf die Krone der Schöpfung schaut und sagt, was ist gewachsen im Leben meiner Kinder?
00:01:12: Was ist da gewachsen?
00:01:13: Was konnte ich bewirken?
00:01:17: Und deshalb wollen wir darüber nachdenken, dass Gott der ist, der immer wieder in unser Leben hineinschaut und etwas wachsen lassen möchte, etwas verändern will.
00:01:32: Dazu ein Pferd am Anfang.
00:01:35: Wie macht es Gott?
00:01:36: Wie geht Gott vor?
00:01:38: Was ist ihm wichtig, dass bei uns Veränderung im positiven zum Guten geschehen kann.
00:01:44: Ein Pferd aus dem Römerbrief, ich denke vielen bekannt, der es so auf den Punkt bringt, dieses Prinzip Gottes, wie er anfängt, uns zu verändern.
00:01:55: Paulus sagt hier, deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt.
00:02:01: Also ändert euren Fokus, da wo ihr euch orientiert.
00:02:06: Und jetzt kommt's, worauf sollen wir uns orientieren, sondern lasst euch von Gott.
00:02:15: Nicht von uns, nicht durch meine Fähigkeiten, nicht durch meine Erfahrung, nicht durch andere Menschen, sondern Veränderung geschieht nur von Gott.
00:02:29: Durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.
00:02:36: Wir sind oft dabei, dass wir uns richtig anstrengen und mühen und viel in Bewegung setzen und sind dann ermattet und schauen zurück und denken, Ich hätte mir gewünscht, dass mehr gewachsen wäre.
00:02:51: Aber Gott sagt, ich bin der, der es wachsen lässt.
00:02:55: Ich bin der, der in dir die Veränderung bringt, weil nur meine Kraft im Heiligen Geist diese Veränderung bewirken kann.
00:03:03: Dann heißt es weiter, dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will.
00:03:06: Das heißt, wenn der Heilige Geist in uns wirkt, dann merken wir auf einmal, was ist Gott denn wichtig?
00:03:15: Wo schlägt sein Herz?
00:03:17: dann merken wir, was gut ist, was Gott erfreut und was in seinem Willen ist.
00:03:24: Und jetzt nochmal ein paar Verse, die das gleich deutlich machen.
00:03:30: Es geht um drei Schlagworte, die wir uns ein bisschen genauer anschauen wollen, nämlich Vertrauen, Dankbarkeit und Früchte.
00:03:39: Das hat was mit Erntedank zu tun und ich habe das hier nochmal drauf geschrieben, dass wir nachher nochmal darauf eingehen können.
00:03:46: Gott will in uns Vertrauen wachsen lassen.
00:03:52: Er selber ist der, der uns vertraut.
00:03:54: Er fängt an und sagt, ich will dir Vertrauen schenken.
00:03:57: und für uns ist die Frage immer wieder, wenn wir uns selber reflektieren, wem vertrauen wir und was vertrauen wir, auf was vertrauen wir.
00:04:10: Dankbarkeit ist der nächste Punkt, den Gott in unserem Leben bewirken will.
00:04:16: und hier Ist der Punkt, spürt man diese Dankbarkeit?
00:04:21: Ist es für andere greifbar?
00:04:24: Haben wir eine Ausstrahlung, wo andere merken, aus allen Poren kommt Dankbarkeit?
00:04:31: Nicht das typische deutsche Gemäcker, sondern da ist was Gutes, was von Gott kommt.
00:04:37: Und der letzte Punkt, Früchte.
00:04:40: Gottes Ziel ist, in unserem Leben Früchte zu wachsen zu lassen.
00:04:48: und auch die dürfen sichtbar sein.
00:04:51: Also nicht virtuelle Früchte, sondern echte Früchte.
00:04:56: Jetzt noch ein paar Bibelferse, die deutlich machen, wie diese Herzensveränderung aussehen kann und wie wichtig das Gott ist und dass es von Gott kommt.
00:05:10: Der erste Pfers steht im Ezekiel, der heißt es Gott selber.
00:05:16: legt sich fest und sagt und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken.
00:05:23: Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben.
00:05:29: Ein Bild dafür, dass Gott uns Menschen neu macht.
00:05:34: Im neuen Testament wird zu diesem zu diesem Erlebnis Wiedergeburt gesagt.
00:05:39: Das heißt, der heilige Geist kommt in das Leben hinein und verändert die Ausrichtung des Menschen.
00:05:48: Ein nächster Vers aus dem Psalm und hier wird deutlich, dass das eine ist das Angebot, was Gott macht und das andere ist der Mensch, der sagt, ich will mich darauf einlassen.
00:05:59: Und David tut es hier.
00:06:01: Im Psalm fifty-fünfzig Vers zwölf betet er vor Gott und sagt, Herr, erschaffe mir ein reines Herz und gib mir einen neuen, aufrichtigen Geist.
00:06:12: Das eine ist der Geber, der sagt Gott, ich gebe dir Und wir dürfen uns entscheiden und sagen, ich nehme es an.
00:06:21: Ich streck mich danach aus.
00:06:23: Ich will gern wachsen.
00:06:26: Ich will, dass deine Früchte in mir entstehen.
00:06:30: Noch ein weiterer Vers, wo so eine Verheißung da ist, dass Gott sagt, wenn du dich darauf einlässt und so wie David dich ausstreckst nach diesem Herzen, nach diesem reinen Herzen, nach dem erneuerten Geist, dann verspreche ich dir, du wirst mich sehen.
00:06:50: Glücklich sind die, die ein reines Herz haben und wir selber wissen alle, dass wir von uns aus kein reines Herz haben, sondern damit ist gemeint, wer ein von Gott geschenktes neues Herz hat.
00:07:03: Der ist glücklich, denn er wird Gott sehen.
00:07:08: Gott legt sich fest und sagt, wenn du diese Entscheidung getroffen hast, mir zu vertrauen, diesen ersten Schritt zu gehen, dann wirst du mich sehen.
00:07:21: Und zwar hier auf dieser Erde und die Zeugnisse von euch, die Berichte, wo ihr selber in eurem Leben Früchte wachsen seht.
00:07:29: Die sind ein Beleg dafür, dass Gott wirkt.
00:07:35: Und dann noch einen letzten Vers, wo Gott nochmal fokussiert und sagt, unser Leben fordert uns auf allen Ebenen heraus und du kannst diesen Fokus verlieren.
00:07:50: wenn du dir andere Schätze suchst.
00:07:53: Wenn dir andere Dinge im Leben wichtiger werden als dieses Herz, was David schon so gesagt hat, dieses reine Herz immer wieder danach zu suchen.
00:08:04: Und deshalb, Matthäus VI, Vers.
00:08:06: XXI, denn wo euer Schatz ist, wird auch euer Herz sein.
00:08:11: Die vier Pferse sollen uns so ein bisschen einen Rahmen geben, indem wir uns bewegen wollen.
00:08:17: und wir wollen ganz kurz einsteigen, in eine Geschichte aus dem alten Testament, wo Gott eine Geschichte schreibt und es hätte auch deine und meine Geschichte sein können.
00:08:34: In dem Buch Ruth, hier ist eine schöne Übersicht vom Bibelprojekt, wer von euch, wir können heute nicht die ganzen vier Kapitel durchlesen, aber wer sich das mal anschauen will, kann man in YouTube eingeben, Bibelprojekt Ruth.
00:08:48: und dann kommt ihr auf dieses Video.
00:08:52: was sieben Minuten geht und da wird euch die das biblische Buch erzählt.
00:08:57: Und wir tauchen in so ein paar kleine Dinge ein.
00:09:01: Das Buch Ruth besteht nochmal zurück, besteht aus vier Kapiteln und es wird eine Geschichte erzählt von einer israelitischen Familie im ersten Kapitel, die eine echte Tragödie erlebt.
00:09:20: Die erlebende Hungersnot, das ist in der Zeit der Richter, das sieht man hier oben, und sie haben nichts zu essen und wandern aus ins feindes Land nach Moab.
00:09:32: Und in Moab angekommen, und zwar die Ruth mit ihrer Familie, die Naomi mit ihrer Familie, mit ihrem Mann und zwei Söhnen, in dem Land angekommen, passiert eine Tragödie, der Mann stirbt.
00:09:49: Und die beiden Söhne nehmen sich Frauen aus dem Land Moab und später sterben auch die beiden Söhne.
00:09:59: Das heißt, plötzlich sind alle Männer weggestorben.
00:10:03: Alle, die eigentlich verantwortlich waren, für die Familie zu sorgen.
00:10:07: Weg.
00:10:09: Und drei Witwen.
00:10:12: Das ist ganz kurz der Einstieg in dieses Lebenszeugnis von Ruth.
00:10:18: Und man kann sich an so einer Situation fragen, Gott, Bist du überhaupt da?
00:10:23: Siehst du mich?
00:10:25: Ist dir das alles egal?
00:10:28: In dem Buch Ruth wird ganz wenig berichtet, dass Gott da irgendwie eingreift, aber man sieht im Hintergrund, wie Gott die Fäden spinnt, wie Gott nichts entgeht und wie Gott alles im Blick hat.
00:10:44: Und als die Männer gestorben sind, dann entscheidet sich, Noomi wieder zurück nach Israel zu gehen.
00:10:53: Und sie weiß genau, als Witwe ist es richtig schwierig.
00:10:56: Und deshalb sagt sie ihren beiden Schwiegertöchtern, ihr müsst nicht mitkommen.
00:11:01: Bleibt hier in eurem Land, ich will alleine zurückgehen.
00:11:07: Und das ist so eine Entscheidungssituation, wo die Punkte auch in unserem Leben zutreffen.
00:11:16: Und die eine Schwiegertochter, die entscheidet sich, im Land zu bleiben und die andere, die ist hartnäckig.
00:11:23: Und das ist rot.
00:11:25: Dies hartnäckig und sagt, ich habe durch meine Schwiegermutter diesen Gott Israels kennengelernt und ich will dranbleiben.
00:11:37: Und sie trifft eine Entscheidung.
00:11:40: und wir lesen in erster Route eins für sechzehn, aber Route antwortete der Noomi, Verlange nicht von mir, dass ich dich verlasse und umkehre.
00:11:52: Wo du hingehst, will auch ich hingehen.
00:11:54: Wo du lebst, möchte auch ich leben.
00:11:58: Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.
00:12:04: Wo du stirbst, da will auch ich sterben und begraben werden.
00:12:07: Der Herr soll mich bestrafen, wenn ich zulasse, dass irgendetwas anderes als der Tod uns trennt.
00:12:15: Als Noomi, die Schwiegermutter, sah, dass Ruth fest entschlossen war, mit ihr zu gehen, bedrängte sie sie nicht weiter im eigenen Land zu bleiben.
00:12:26: Was für eine starke Entscheidung.
00:12:29: Was für eine Entscheidung im Vertrauen auf das, was sie vielleicht nur kurze Zeit erlebt hat, diesen Gott, der durch Noomi gesprochen hat, die Art, wie sie mit Gott lebte.
00:12:42: Was hat Gott in das Herz dieser Ruth gelegt?
00:12:48: Welche Frucht war da schon da?
00:12:51: Und es geht weiter in der Geschichte.
00:12:55: Sie sind jetzt zurückgegangen nach Israel und kommen dort als Witwen an und es ist richtig schwierig.
00:13:03: Und sie überlegen sich, wie kommen wir jetzt durch?
00:13:06: Und die Noomi, schon ein bisschen älter, schickt ihre junge Schwiegertochter Ehrensammeln auf ein Feld.
00:13:15: Also das wird abgeerntet und sie läuft hinterher und liest einfach die Sachen auf die noch am Boden liegen.
00:13:22: Keine Walnüsse, sondern Gerstenkörner waren das damals.
00:13:28: Und der Feldherr, der Boas, ein ferner Verwandter von Naomi, der beobachtet das.
00:13:38: Der guckt sich das eine Zeit lang an und denkt, die ist aber treu.
00:13:42: Wie die da alles so aufliest.
00:13:44: und dann kriegt er mit, erkundigt sich, die macht es eigentlich für ihre Schwiegermutter, um die zu versorgen.
00:13:52: Und da fängt was an, in Boas zu wachsen.
00:13:55: und dann erzählt Ruth, der Noomi zu Hause, ich habe Boas getroffen, dort auf dem Feld und er hat mir geholfen, er hat mir Vorteile gegeben, er hat mir es erlaubt, Körner zu sammeln und ich wurde gut versorgt.
00:14:19: Und Noomi merkt und empfindet, Gott handelt.
00:14:25: Gott versorgt uns und er sagt, der Boas, das ist unser Verwandter und er wird unser Löser sein.
00:14:34: Dahinter steckt eine Tradition in Israel, die eine Verantwortung füreinander bedeutet.
00:14:41: Wenn die Männer in Israel damals gestorben waren, es all ihr Besitz und die zurückgelassenen Frauen wurden von einem nahen Verwandten gekauft oder übernommen.
00:14:57: in Verantwortung.
00:14:58: Und im Normalfall heiratete einer der Verwandten, der noch nicht verheiratet war, diese Witwe und sorgte dafür, dass sie am Leben bleibt, weil die ansonsten nichts zu essen hätten.
00:15:12: Das war ein Prinzip, was in Israel so gelebt wurde, was in der Tora beschrieben war, diese Fürsorge füreinander.
00:15:22: Und die Ruth erkennt schon hier Gottes Handeln.
00:15:29: Und dann überlegen Sie ja, wie kriegt der Boas jetzt mit, dass wir bereit sind für diesen Schritt.
00:15:37: Und die Ruth macht sich auf, sie legt ihre Trauergewänder ab.
00:15:41: Ein äußeres Zeichen dafür, dass sie als Witwe bereit ist, jetzt wieder neu zu heiraten.
00:15:48: Und sie geht eines Abends der Boas, so steht es in der Bibel, schläft in der Scheune.
00:15:54: Sie geht dahin und legt sich... Demuts voll zu seinen Füßen.
00:16:01: Das sieht man hier in dem Bild.
00:16:02: Dann wacht er plötzlich auf und denkt, was ist denn jetzt?
00:16:09: Wer liegt denn hier zu meinen Füßen?
00:16:12: Und dann erzählt die Ruth ihr Anliegen und ist ganz mutig und offen.
00:16:19: und und sagt Boas, willst du mich heiraten?
00:16:27: Ich mach jetzt mal richtig Blatt und damit mich und Naomi versorgen.
00:16:33: Überlegt dir das.
00:16:33: und jetzt sagt der Boas darauf, der Herr segne dich meine Tochter, rief Boas aus.
00:16:41: Jetzt zeigst du noch größere Liebe als bisher.
00:16:45: Die Liebe, die sie bisher gezeigt hat, war die Liebe zu ihrer Schwiegermutter Noomi, weil du nicht jüngeren Männern nachläufst, egal ob reich oder armen.
00:16:56: Macht dir keine Sorgen, meine Tochter, ich werde alles für dich tun, worum du dich mich bittest.
00:17:03: Denn jeder in der Stadt weiß, dass du eine anständige Frau bist.
00:17:08: Der Boas, um einiges älter als die junge Ruth, lässt sich darauf ein und prüft es.
00:17:16: Und dann kommt es genau zu dieser Situation.
00:17:20: Es wird noch ein Verwandter, ein näher Verwandter gefunden, der eigentlich das Vorkaufsrecht hätte in Anführungsstrichen, wenn man das so sagen darf.
00:17:32: Er wäre der, der zuerst Verantwortung übernehmen muss.
00:17:35: So muss man es besser formulieren.
00:17:38: Und er merkt dann aber, an dem ganzen Paket hängt eine Frau dran, nämlich Ruth.
00:17:44: Ich muss die dann heiraten.
00:17:45: Und dann tritt er zurück und sagt, das ist mir doch zu viel.
00:17:51: Und es kommt dazu, dass der Boas die Ruth heiratet.
00:17:59: Und jetzt merken wir, wie Gott durch diese Lebensgeschichte von dieser Familie wirkt und handelt.
00:18:06: Weil nämlich jetzt folgendes gesagt wird, woops, es ist ausgegangen, kannst du noch mal an?
00:18:18: Irgendwie fehlt jetzt, genau.
00:18:25: Da wird folgendes gesagt in Route vier, so heiratete Boas Ruth und sie wurde seine Frau und sie gebar ihm einen Sohn.
00:18:37: Und die Frauen der Stadt sagten zu Noomi, gelobt sei der Herr, der dir heute einen Loskäufer geschenkt hat.
00:18:45: Sein Name soll in Israel gefeiert werden.
00:18:48: Durch dieses Kind sollst du innerlich wieder gesund werden und dem Alter soll er für dich sorgen.
00:18:55: Denn es ist der Sohn deiner Schwiegertochter, die dich so sehr liebt und die dir mehr bedeutet als sieben Söhne.
00:19:06: Noomi nahm das Kind und legt es auf ihren Schoß und sie nannten das Kind Obed.
00:19:14: Und jetzt wird es spannend.
00:19:16: Und Obed war der Vater von Isai und der Großvater von David.
00:19:23: Gott nimmt diese Familie, die fast am Sterben war und er führt sie ins Feindesland und er zieht seinen roten Faden durch ein Schicksal und lässt einen jungen zur Welt kommen, der der Großvater von David ist.
00:19:47: Und wer ist David?
00:19:49: Er ist der Vorfahre von Jesus.
00:19:52: Der Stammbaum Jesus von Jesus, unserem Retter, wurde in dieser kleinen Geschichte, die so untergehen kann, so wie auch unser Leben untergehen kann, scheinbar untergehen kann, so zu Ehren gebracht.
00:20:12: Und Gott sagt, es lohnt sich, mir zu vertrauen, Es lohnt sich, auch in Schwierigkeiten dankbar zu sein.
00:20:20: Und du wirst erleben, dass in deinem Leben Früchte wachsen.
00:20:24: Naomi hat es erlebt, weil sie sich auf Gott eingelassen hat.
00:20:29: Ruth hat es erlebt.
00:20:32: Und auch wir dürfen das erleben, wie Gott, wie so ein Faden in unserem Leben spinnt.
00:20:46: Und deshalb ist es so wichtig, dass wir unser Herz öffnen, und Gott anfängt zu vertrauen.
00:20:54: Bevor jetzt Phil uns gleich mit hinein nimmt und uns erzählt, was er im letzten Jahr erlebt hat, mit diesem Vertrauen auf Gott, will ich noch eine kleine Begebenheit erzählen, die wir erst letzte Woche erlebt haben.
00:21:08: Wo wir merken, Gott ist dran an unserem Leben.
00:21:12: Gott sieht uns.
00:21:15: Wir haben eine Nachbarn, als wir eingezogen sind bei uns im Haus, Die auf einer Seite von uns wohnen, mit denen ging es von Anfang an schon ein bisschen holprig los.
00:21:28: Es war schwierig, irgendwie kamen wir nicht so richtig zueinander und es gab immer irgendwie Stress.
00:21:33: und wir haben uns bemüht, freundlich zu sein und Kontakt zu pflegen, aber das hat irgendwie nicht funktioniert.
00:21:41: Und es gab über viele Jahre, achtzehn Jahre eigentlich immer wieder Komplikationen, dass die Kinder angemotzt wurden, dass wir mal Voss-Schiedsgericht geholt wurden.
00:21:53: Alles Mögliche.
00:21:56: Und wir haben gesagt, es ist ganz schön anstrengend.
00:22:00: Warum muss es passieren?
00:22:01: Warum so schwierige Nachbarn?
00:22:06: Dann passiert es, dass der Mann sich von der Frau getrennt hat vor fünf Jahren ungefähr.
00:22:12: Und wir merken, die Situation verändert sich etwas, aber es war immer noch nicht irgendwie wirklich total anders.
00:22:19: Und in den letzten zwei Wochen waren wir wieder mal dran, unsere Hecke zu schneiden.
00:22:25: Und ich habe ihr eine Nachricht geschrieben und habe gesagt, es tut mir leid, dass wir so spät dran sind.
00:22:33: Und ich schaff das terminlich nicht.
00:22:34: Wir haben uns jetzt noch jemanden besorgt, der uns mithilft.
00:22:38: Kannst du uns bitte das Tor auflassen, dass wir auf deine Seite rein können.
00:22:42: Und habe mich nochmal entschuldigt, dass es halt jetzt erst passiert.
00:22:46: Und dann hat sie ganz lieb zurückgeschrieben, meinte, kein Problem, funktioniert alles.
00:22:52: Und in der letzten Woche stand sie am Zaun und Madeleine hat sie gesehen und hatte diese Impulse.
00:22:58: Ich gehe jetzt mal hin.
00:23:00: Und dann standen sie am Zaun, was noch nie passiert war und haben über dreißig Minuten miteinander gesprochen.
00:23:06: Und sie hat auf einmal ihr Leben angefangen zu öffnen.
00:23:11: Gott geht mit uns manchmal Wege, die ganz anders sind als wir denken.
00:23:17: Aber Gott ist dabei.
00:23:19: und sagt uns, vertraue mir, ich will in deinem Leben Früchte wachsen lassen.
00:23:25: Es lohnt sich, mir zu vertrauen.
00:23:27: Phil, komm zu uns, erzähl uns, was du so erlebt hast.
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