Sehnsucht nach Sicherheit
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, wir wollen euch herzlich willkommen heißen.
00:00:03: Unser Name habt ihr schon gehört, Andreas.
00:00:06: Und Matt Lehn.
00:00:07: Und wir wollen heute mit euch in das erste Thema eintauchen.
00:00:11: Aber am
00:00:11: Anfang
00:00:12: zeigen wir euch noch mal eine kurze Übersicht, diese Einladung, die habt ihr vielleicht bekommen und gesehen.
00:00:19: Da geht es um Sehnsucht bis zum vierten Januar.
00:00:23: An jedem Sonntag geht es um eine andere Sehnsucht.
00:00:26: Und heute geht es um Sehnsucht nach Sicherheit.
00:00:33: Sehnsucht nach Sicherheit.
00:00:35: und wir wollen genau diese drei Themenkreise miteinander bewegen und darüber nachdenken.
00:00:43: Als erstes gucken wir uns eine krasse Geschichte eines Teenagers an, der uns in der Bibel in diesem Geschichtsbuch an dieser Stelle, in diesem Buch der Wahrheit, wiedergegeben wird.
00:00:56: Und dann Wollen wir eintauchen und darüber nachdenken, gemeinsam nachdenken, was sind eigentlich unsere Ängste
00:01:05: und unsere Sicherheiten
00:01:06: in unserem Leben?
00:01:07: Also nicht nur damals bei Maria vor zweitausend Jahren, sondern wie sieht es bei mir heute aus?
00:01:13: Und dann gucken wir nochmal zusammen, wie sieht es eigentlich konkret aus?
00:01:18: Wie sehen unsere Entscheidungen aus?
00:01:20: Haben wir uns verzockt in unserem Leben oder haben wir aufs richtige Pferd gesetzt?
00:01:25: Das machen wir.
00:01:27: Aber jetzt steigen wir mal so ein bisschen ein und Sehnsucht nach Sicherheit.
00:01:38: Was versteht ihr unter Sehnsucht?
00:01:40: Ich versuche es mal zu formulieren.
00:01:44: Sehnsucht ist eine Sache, die ganz tief in unserem Herzen drin ist.
00:01:49: Ein Wunsch, ein inneres Verlangen.
00:01:53: Von Dingen, von Menschen, von Situationen, von Zeitpunkten.
00:02:00: Und dieser Wunsch, der ist da, weil das, was wir uns ersehnen, noch nicht da ist.
00:02:07: Entweder ist es noch nicht da oder es wird auch nie da sein, weil es irgendwie eine Sehnsucht ist, die wir immer haben, aber die vielleicht nie eintreffen wird.
00:02:18: Also Sehnsucht ist ein ganz starkes Gefühl.
00:02:23: Und was ist Sicherheit, Madeleine?
00:02:24: Genau, also bei Sicherheit denke ich eigentlich so als Frau zuerst so danach beschützt zu werden.
00:02:29: Also ein Beschützer zu haben, der da ist, wenn irgendwie auch Gefahr ist oder wenn irgendeine schwierige Situation ist, dass irgendjemand da ist, der auf mich aufpasst, der einfach eine Lösung weiß und ja, wie so ein Ritter oder Retter, der dann da ist und kommt, wenn die sich irgendwie in Gefahr bin.
00:02:47: Genau, und Sicherheit bedeutet auch irgendwo ein sicheres Umfeld zu haben, also irgendwie ein Schutzraum.
00:02:54: wo ich entspannen kann, wo ich mich entwickeln kann, entfalten kann, so wie Karen, das am Anfang gesagt hat mit einem Baby oder auch Kleinkind, die einfach einen sicheren Rahmen, Schutzraum brauchen, um Raum der Familie, um sich entwickeln, entfalten zu können und sicher zu sein.
00:03:13: Genau.
00:03:13: Mit diesen beiden Gedanken wollen wir uns heute auf dem Weg machen, so wie das Bild, was ihr da seht, so in unser Lebensauto einsteigen.
00:03:21: Vielleicht habt ihr auch ein Bulli irgendwann mal gehabt.
00:03:25: und uns auf die Sehnsuchtsreise begeben.
00:03:29: Und wir gucken als erstes mal rein, was ist denn diese krasse Erfahrung von diesem Teenager Maria?
00:03:38: Was hat die in ganz jungen Jahren erlebt?
00:03:40: Und wir schauen rein in den Bericht aus der Bibel und wollen uns den mal gemeinsam anschauen.
00:03:50: Als Elisabeth im sechsten Monat schwanger war, sannte Gott den Engel Gabriel nach Nazareth in eine Stadt in Galilea zu einem Mädchen, das noch Jungfrau war.
00:04:01: Sie hieß Maria und war mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachkommen von David.
00:04:08: Gabriel erschien ihr und sagte,
00:04:10: sei gegrüßt, du bist beschenkt mit großer Gnade, der Herr ist mit ihr.
00:04:17: Er schrocken, er überlegte Maria, was der Engel damit meinte.
00:04:22: Da erklärte er ihr...
00:04:24: Hab keine Angst, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
00:04:29: Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst.
00:04:36: Er wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden.
00:04:41: Gott, der Herr, wird ihn auf dem Thron seines Vaters David setzen.
00:04:46: Er wird für immer über Israel
00:04:47: herrschen
00:04:49: und sein Reich wird niemals untergehen.
00:04:53: Machia fragte den Engel, aber wie kann ich ein Kind bekommen?
00:04:57: Ich bin nach Jungfrau.
00:04:59: Der Engel antwortete.
00:05:01: Der heilige Geist wird über dich kommen und die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten.
00:05:10: Deshalb wird das Kind, das du gebären wirst, heilig.
00:05:15: und Sohn Gottes genannt werden.
00:05:18: Sie doch, deine verwandte Elisabeth ist in ihrem hohen Alter noch schwanger geworden.
00:05:25: Die Leute haben ihr gesagt, haben immer gesagt, sie sei unfruchtbar.
00:05:30: und nun ist sie bereits im sechsten Monat.
00:05:34: Denn bei Gott ist nichts unmöglich.
00:05:38: Maria antwortete, ich bin die Dienerin des Herrn und beuge mich seinem Willen.
00:05:45: Möge alles, was du gesagt hast, wahr werden und mir
00:05:48: geschehen.".
00:05:50: Darauf verließ der Engel sie.
00:05:55: Eine krasse Situation und Begebenheit, wenn wir uns das mal vor Augen führen, was da wirklich passiert ist.
00:06:03: Und dieser Text, den wir uns jetzt gelesen haben, der bricht das so rational runter.
00:06:14: Eigentlich war das eine hochemotionale Angelegenheit.
00:06:17: Und Madeleine, Nimm uns mal so ein bisschen rein, was glaubst du, was wird der Maria so durch den Kopf gegangen sein, als plötzlich dieses übernatürliche Wesen dieser Engel vor ihr stand?
00:06:32: Also ich glaube, das waren bestimmt verschiedene Emotionen, die sie da überkam, also zum einen so eine
00:06:37: Angst,
00:06:38: deswegen sagt der Engel auch, fürchte dich nicht, und dann Aufregung, was passiert mir jetzt hier?
00:06:43: Überraschung, Verwirrung, also was geschieht mir, was wird mir da gesagt?
00:06:49: Was soll ich dafür eine riesengroße Rolle bekommen für eine Aufgabe?
00:06:53: Also das muss schon erstmal nicht verständlich gewesen sein, was ihr da gesagt wurde.
00:07:01: Genau.
00:07:03: Und wenn wir an Marias Stelle gewesen wären, also ihr Frauen seid jetzt eigentlich hauptsächlich angesprochen, wir Männer können das sowieso nicht ganz nachvollziehen, was es heißt, schwanger zu werden.
00:07:15: dann war es wirklich eine krasse Situation, weil in der damaligen Zeit es unheimlich viel bedeutete, schwanger zu werden.
00:07:31: Und das bedeutete vielleicht ausgestoßen zu sein, so wie Madeleine schon gesagt hat, und getrennt zu sein von seiner Familie.
00:07:43: Aber was hat Maria bewogen, so wie wir in dem Text gelesen haben, dass sie zu diesem Entschluss kam und gesagt hat, ich glaube dir, Engel, ich glaube dir Gott, was ist in ihrem Herzen passiert von diesem Wahrnehmen von Ängsten bis hin zu dieser Sicherheit, die sie bekommen hat?
00:08:09: Und wir haben mal ein paar Punkte mitgebracht, ihr seht sie schon.
00:08:14: Das erste, dass Maria, die ja in einer israelitischen Familie groß geworden ist, die an diesen Gott Israels geglaubt hat, die hat zurückgeblickt auf das, was sie gehört hat von ihren Großeltern, von ihren Eltern, von dem, was überliefert wurde, von der Vergangenheit, von den Erfahrungen, wo berichtet wurde, dieser Gott ist treu und zuverlässig.
00:08:43: Dieser Gott ist an unserer Seite.
00:08:46: Diesem Gott können wir vertrauen.
00:08:49: Also sie hat in den Rückspiegel geschaut und hat überlegt, was?
00:08:55: Wie hat sich dieser Gott schon bewiesen in der Vergangenheit?
00:08:59: Das war ein Punkt, der für sie ein Stück Sicherheit bedeutet hat.
00:09:05: Und der Angst gegen Überstand, was?
00:09:09: Ich werde schwanger.
00:09:12: Und dann... kam mehr und mehr in ihr etwas hoch, indem sie sich vielleicht erinnert an das, was in den alten Schriften stand, dass nämlich dieser König Israels, dieser Messias angekündigt wurde.
00:09:27: Und sie hat sich überlegt, bin ich damit gemeint?
00:09:30: Ich, Maria?
00:09:33: Und Dankbarkeit und vielleicht auch ein Stück Stolz sind in ihr gewachsen, darüber, dass Gott sieht, diese unscheinbare Teenager, unscheinbare Teenager-Mädchen aus Nazareth ausgesucht hat und gesagt hat, Maria, mit dir will ich Geschichte schreiben.
00:09:55: Du bist mir so wichtig, dass ich den Sohn Gottes in deine Hand lege, in deinen Körper lege.
00:10:09: und all diese Punkte, die haben bei Maria irgendwo dazu beigetragen, dass bei Maria Sicherheit entstanden ist.
00:10:21: Wir haben euch mal ein Bild mitgebracht, was so ein bisschen deutlich macht, wie es in unserer Seele zugeht, wenn wir über Ängste und Sicherheit nachdenken.
00:10:36: Auf der von euch aus linken Seite sieht man, dass es in unserem Inneren dunkel ist, nicht schön, nicht angenehm, Angst, vielleicht sind auch Verletzungen da und alles fühlt sich vor dort und nicht gut an.
00:10:56: Nicht so, dass ich sage, da fühle ich mich wohl.
00:11:00: Das ist eine gute Beschreibung, ein gutes Visualisieren von dem, was in unserer Seele passiert, wenn uns Ängste bedrohen, wenn wir in Verletzungen sind und Verletzungen leben.
00:11:15: Und auf der rechten Seite seht ihr, was passiert, wenn diese Ängste verändert werden und Sicherheit dazukommt.
00:11:25: Plötzlich wird alles grün.
00:11:28: Plötzlich haben wir eine Perspektive.
00:11:32: Plötzlich scheint es lebenswert zu sein.
00:11:36: Plötzlich ist es angenehm, wir wollen in diesem Zustand bleiben.
00:11:44: Und genau das hat Maria durchlebt, diese Veränderung von einem Empfinden, von Ängsten hin, zu dem ich entscheide, mich auf die Sicherheit zu setzen.
00:12:01: Und genau das war die entscheidende Frage von Maria und ist auch heute unsere entscheidende Frage, bin ich sicher?
00:12:12: In meinem Leben bin ich sicher unterwegs.
00:12:16: Und wir wollen jetzt gern mit euch zusammen eine Gepunkte heraus suchen, wo wir überlegen, was sind unsere Sicherheiten und unsere Ängste?
00:12:31: Und dazu holen wir uns die Flippschart noch mal ein bisschen näher ran.
00:12:39: Und ihr könnt einfach mal mit uns gemeinsam überlegen.
00:12:43: Und Madeleine schreibt es mit, was sind sozusagen Ängste in unserem Leben?
00:12:54: Seid mutig.
00:12:56: Wir schreiben das hier einfach mal auf Ängste oder auch Verletzungen, die bei uns bewirken, dass wir uns so fühlen, wie dieses Bild vielleicht auf der linken Seite ausstrahlt.
00:13:15: Krankheit, okay?
00:13:17: Ruft ruhig einfach rein.
00:13:20: Was fällt euch noch ein?
00:13:21: Was sind Ängste, die in unserem Leben uns begegnen?
00:13:25: Einsamkeit.
00:13:27: Gibt es noch was, was euch einfällt?
00:13:35: Nicht zu genügen, also ein hoher Anspruch.
00:13:41: Nicht zu genügen oder hoher Anspruch.
00:13:45: Habt ihr noch was?
00:13:50: Glatteis auf den Straßen kann auch echt Angst erzeugen.
00:13:56: Genau, vielen Dank, Adolf.
00:13:58: Adolf hat uns nämlich noch ein bisschen in unseren Lebensalltag gebracht.
00:14:02: Im übrigen begegnen wir jeden Tag jeder von uns Ängsten, auch wenn ihr jetzt so still seid und scheinbar irgendwie euch nichts einfällt, es ist ganz normal Ängste zu haben.
00:14:12: Also was gibt es noch so an Ängsten?
00:14:17: Geldsorgen.
00:14:22: Was gibt es noch Sascha?
00:14:26: Okay, auf Unverständnis zu stoßen.
00:14:30: Was gibt Angst vor Krieg?
00:14:37: Krieg?
00:14:37: Okay, habt ihr noch was?
00:14:41: Arbeitslosigkeit?
00:14:44: Was gibt es noch für Verletzungen und Ängste?
00:14:51: Ablehnungen?
00:14:52: Ist mir als Menschen abgelehnt werden?
00:14:59: Vor was?
00:15:02: Angst vor Strafe.
00:15:07: Und Mobbing.
00:15:08: Gut, das war jetzt, jetzt sind wir unten angekommen.
00:15:11: Jetzt gehen wir auf die andere Seite über und überlegen mal, was sind für uns Sicherheiten?
00:15:23: Freunde und Familie?
00:15:25: Das andere habe ich akustisch nicht gehört.
00:15:33: Ein starker Bruder?
00:15:36: Ein starker Bruder oder Freund.
00:15:39: Wie auch immer.
00:15:42: Was gibt es noch?
00:15:42: Was bringt uns Sicherheit?
00:15:47: Wärme.
00:15:52: Gemeinschaft.
00:15:56: Noch mal.
00:15:56: Ich habe es akustisch... Gott, okay.
00:16:01: Ich habe es akustisch leider nicht verstanden.
00:16:03: Sascha?
00:16:07: Dann schreibt mal lieber Rückzugsort Katrin zu Hause.
00:16:16: Licht und Sonne.
00:16:19: Was gibt es noch, was uns Sicherheit bringt?
00:16:26: Gott.
00:16:27: vertrauen ein bisschen luft.
00:16:29: haben wir noch ein bisschen platz?
00:16:31: hat jemand noch was?
00:16:36: was allrad antrieb richtig das gibt nicht nur sicherheit sondern macht auch spaß.
00:16:49: was gibt es noch?
00:16:52: jesus kann uns sicherheit geben.
00:16:55: gott und jesus habt ihr noch was was euch einfällt geld kann.
00:17:04: also was gibt es noch?
00:17:09: gute bereifung das gegen gegen glatteis Versicherung.
00:17:19: Okay, das war jetzt das letzte.
00:17:21: Vielen Dank.
00:17:27: Genau.
00:17:29: Wenn wir uns das jetzt angucken, dann merken
00:17:38: wir
00:17:40: jetzt, wenn wir hier das in unserem Alltag erleben, dann stellen wir uns immer wieder die Frage automatisch, was kann ich tun, damit ich von diesen Verletzungen, von diesen Ängsten, von dem was wir notmacht, weg.
00:17:56: komme und sicher bin, mich so wie in dem Bild einhaken kann beim Klettern an einem Klettersteig in so ein Halteseil und dieses Halteseil mir so viel Sicherheit gibt, dass ich wirklich fest bin, gehalten bin.
00:18:19: Und wir wollen jetzt gemeinsam mit einem kleinen Beispiel uns anschauen, wie es Wie genau dieser Prozess in unserem Inneren, in unserer Seele abgeht.
00:18:35: Wenn wir von unseren Ängsten, ängste uns begegnen und wir dann merken, dass diese Ängste uns manchmal ganz schön zu schaffen machen.
00:18:47: Da haben wir also so schwarze Steine, Flecken und die sind in unserem Leben da und drücken scheinbar alles nieder.
00:19:00: Und wir fühlen uns dann auch genauso in der Situation, so wie in dem Bild hier auf der linken Seite.
00:19:09: Es ist dunkel in uns, so wie auch diese Steine, diese Lasten dunkel sind.
00:19:15: Und unsere innere Waage, unsere Seele kippt ab.
00:19:21: Wir fühlen uns nicht gut dabei und wir unternehmen sofort was mit eigenen Kräften.
00:19:26: Wir halten die ganze Zeit, versuchen das irgendwie in Waage zu halten.
00:19:31: indem wir uns selber anstrengen, indem wir überlegen, was kann ich tun gegen diese Angst, gegen diese Sicherheit.
00:19:40: Und ganz oft sind wir wirklich mit unseren eigenen Ideen und Kräften und Sicherheiten dabei.
00:19:46: Das bedeutet aber, ich muss immer dranbleiben.
00:19:52: Sonst geht meine Seele wieder in Schieflage.
00:19:56: Ich bin also permanent gefordert, Ein Gegengewicht darzustellen, um das irgendwie auszugleichen.
00:20:05: Und wenn wir jetzt zum Beispiel mal Einsamkeit nehmen, muss ich immer wieder was dagegen unternehmen, dass ich mich vielleicht mit Leuten treffe, dass ich Leute kontaktiere, dass ich aktiv werde.
00:20:24: Und wenn ich das nicht mache, kommt meine Einsamkeit zurück.
00:20:30: Das ist einfach ein Mechanismus, der so funktioniert.
00:20:34: Und die Frage ist, wie bekomme ich wirklich so eine Sicherheit, von der Maria gesprochen hat, die am Ende gesagt hat, Gott, hier bin ich.
00:20:52: Ich will dir treu sein, ich will dir gehorchen.
00:20:55: Das passiert, in dem Sicherheiten von außen kommen.
00:21:01: nicht von mir gemachte Sicherheiten.
00:21:03: Diese Sicherheiten, die ich selber machen kann, die überbrücken nur bestimmte Dinge und es können noch ganz andere Lasten da sein.
00:21:11: Aber wenn Gott da ist und mit seinen goldenen Edelsteinen, ich habe die mal so ein bisschen golden gemacht, anfängt in mein Leben zu wirken, dann kommt plötzlich meine Angst, mein Gefühl, vielleicht nicht zu genügen oder einsam zu sein.
00:21:42: Das kommt zum Ausgleich.
00:21:44: Weil Gott sagt, ich in Person bin derjenige, der dein Defizit ausgleicht, der dafür sorgt, dass deine Seele zur Ruhe kommt, dass du Frieden empfindest.
00:22:03: Wenn wir uns jetzt mal Krankheit anschauen, dann ist das Manchmal eine richtig tolle Last und ich leg dir mal fünf Steine rein, weil Krankheit ein Punkt ist, der uns in unserem Leben immer wieder begegnet und der richtig schwierig ist.
00:22:24: Wo keiner davon gefeit ist, keiner sagen kann, ich habe damit nichts zu tun und Krankheit uns richtig zusetzt.
00:22:36: Und hier ist es genauso wieder, dass wir natürlich Dinge tun können, mit Krankenversicherungen abzuschließen ist einfach gut und das ist ein Baustein, den Gott nutzen kann.
00:22:51: Und ich habe das jetzt diesen Stein mal dieses Gegengewicht rot angemalt als Symbol dafür, dass Gott durch andere in Liebe in unser Leben hinein wirkt.
00:23:02: Dass wir hier in diesem Land leben dürfen, dass es eine Krankenversicherung gibt, ist etwas Gutes, was Gott uns schenkt.
00:23:12: Also Ihr merkt, Versicherung ist nicht bloß negativ und wir sichern uns ab, sondern Gott nutzt diese Dinge, die in unserem Alltag da sind.
00:23:26: Vielleicht sind wir krank und wenden unseren Menschen und da sind Leute in unserem Umfeld, die trösten uns, die sind da, die gehen mit uns, die beten für uns und sie sind an unserer Seite.
00:23:43: und wir merken, Die Krankheit ist noch nicht ausgeglichen, aber es geht vielleicht schon in die richtige Richtung.
00:23:53: Und so gibt es noch viele andere Punkte, wo Gott durch andere Menschen uns begegnen kann.
00:24:00: Durch unser Gesundheitssystem, dass Gott die Ärzte nutzt, dass da eine Operation gemacht werden kann, die uns hilft, gesund zu werden.
00:24:10: Oder, dass Menschen uns pflegen, uns betreuen.
00:24:18: Und all das, das Ding ist, siehst du, ist sogar noch ein bisschen kräftiger.
00:24:27: Der zweite Punkt ist also, den wir lernen können.
00:24:31: Gott nutzt andere Menschen, um uns zu segnen.
00:24:36: Gott nutzt unser Umfeld.
00:24:38: Gott nutzt das, wo wir hineingeboren sind.
00:24:43: Und wichtig ist, so wie Maria, dass uns das bewusst wird.
00:24:47: Und wir sagen nicht, das bin ich.
00:24:51: der die Versicherung abgeschlossen hat, ich habe ja die Freunde gepflegt, ich habe ja immer in die Krankenversicherung eingezahlt, deshalb habe ich jetzt einen Anrecht, dass der Arzt mich gut versorgt, sondern dass in uns eine Dankbarkeit entsteht, zu sagen, obwohl ich vielleicht durch Krankheit geplagt werde,
00:25:12: Gott,
00:25:14: ich will Dir vertrauen und Du bist gut.
00:25:17: Und dann entsteht dieser Friede und diese Sicherheit.
00:25:21: in unserem Herzen.
00:25:22: Und wir merken, dass die Last, die am Anfang da war, verändert wird.
00:25:29: Eine andere Gewichtung bekommt.
00:25:35: Machen wir noch ein drittes Beispiel.
00:25:39: Wieder mit schweren Lasten.
00:25:42: Ganz schön große Lasten.
00:25:44: Versuchen wir uns mal raus.
00:25:52: Vielleicht Arbeitslosigkeit oder Geld sorgen.
00:25:59: Und wir merken auch, das sind Punkte, die können uns richtig zusetzen.
00:26:04: Können uns Last machen.
00:26:06: Und da ist es so, dass Gott, das ist eine dritte Sache, die ich euch gern weitergeben will, deshalb lebe ich jetzt mit einmal gleich drei Punkte raus, dass Gott manchmal übernatürlich wirkt.
00:26:22: Und zwar nicht so, dass ich das erklären kann, sondern, dass Gott in einer Art zu mir redet, wie es in unseren menschlichen Dimensionen nicht so richtig fassbar ist.
00:26:35: Vielleicht bist du arbeitslos geworden.
00:26:39: Und ohne dass du irgendetwas dazu tust, spricht dich jemand an und du kriegst einen neuen Job.
00:26:48: Oder du hast Geld sorgen und schaust in deinen Briefkasten und da ist ein Umschlag mit fünfhundert Euro drin.
00:26:56: Kein Absender und nichts.
00:26:58: Ist mir alles schon passiert.
00:27:02: Das ist übernatürliches Wirken Gottes.
00:27:05: Dass Gott etwas tut, natürlich auch Menschen bewegt.
00:27:10: Aber Gott eingreift, sodass ich es nicht erklären kann.
00:27:14: Gott Wunder tut.
00:27:17: Und auch das sind Dinge, auf die hat Maria geschaut.
00:27:20: Sie hat zurückgeblickt und hat gesagt, ich habe in meinem Leben so viele Dinge selber mit diesem Gott erlebt.
00:27:27: Beziehungsweise.
00:27:28: sie konnte sagen, meine Eltern, meine Urgroßeltern, unser Volk hat mit diesem Gott so viel erlebt.
00:27:36: Und dieser Rückblick hat in ihr bewirkt auf diesen Gott zu schauen und zu sagen, du bist meine Sicherheit.
00:27:50: Madeleine, nimmst du uns noch mal in ein Beispiel mit hinein, wo du selber mal erlebt hast, wie Gott etwas verändert.
00:28:03: Genau, also ich habe mich versucht mal in Maria ein Stück rein zu versetzen und wie gesagt, von Maria wird das nicht genau beschrieben, wie alt sie war, aber dadurch, dass sie als Mädchen angesprochen wurde, geht man davon aus, dass sie so zwischen vierzehn und zwanzig vielleicht war.
00:28:20: Und das hat mich schon noch mal ganz schön angesprochen, wo ich dachte, ja, wenn man so manchmal Bilder sieht von Maria, da ist das so eine erwachsene Frau mit so einem Baby im
00:28:28: Arm.
00:28:29: Aber wenn ich mir überlege, es könnte jetzt meine Tochter sein, die gerade sechzehn ist und der wird so eine Botschaft vermittelt, das war schon irgendwie krass.
00:28:37: Und ich habe so überlegt, was war so in dem Alter ungefähr, was mich da vielleicht ... auch bewegt hat.
00:28:43: und ich war so einundzwanzig und hatte fünf Jahre Ausbildung.
00:28:47: hinter mir war am Ende vom Abschluss in Stuttgart damals und dann war die Frage wie zweiter.
00:28:55: also es war alles offen.
00:28:57: ich habe gesagt ich könnte zum Beispiel noch eine andere Ausbildung machen weil jetzt hauswirtschaftlich Betriebsleiterin war.
00:29:02: jetzt nicht so mein Traumjob aber es war so kurz nach der Wende das wo man gesagt hat das vernünftig ich hätte eigentlich auch wieder zurück nach Hause ziehen können nach Sachsen, wo ich herkomme.
00:29:14: Aber irgendwie war die Zeit dann auch schon so vorbei.
00:29:17: Dann war die Überlegung natürlich, einen Arbeitsplatz zu finden, irgendwie einen Job zu suchen.
00:29:22: Aber da wusste ich auch nicht so genau, was suche ich denn da jetzt oder auch wo.
00:29:27: Also ziehe ich jetzt noch mal um von Stuttgart irgendwo anders hin.
00:29:31: Also es waren so ganz viele Fragen und ich habe dann bewusst gesagt, also Gott, ich vertraue dir, ich bin mit dir unterwegs, ich habe dir mein Leben anvertraut, dass du mich führst und ich will dir vertrauen, dass du mir das zeigst, was einfach für mich passt, weil ich irgendwie da echt lost bin.
00:29:48: Ich weiß gerade nicht so, was wie es weitergehen soll.
00:29:51: Und ja, dann hat mich eine Lehrerin in der Klasse angesprochen, ich weiß gar nicht mehr ganz genau, welches Fach, die hatte irgendein kreatives Fach, die ist Frau Merkel.
00:30:03: war schon ein bisschen eine ältere Frau und hat dann so gesagt, Madeleine, ich kenne da jemand, die ist Hauswirtschaftsleiterin von einer großen Behinderteneinrichtung von einer Diakonie dort in der Nähe und die suchen noch jemand.
00:30:17: Da gibt es irgendwie, ich glaube, acht oder neun Standorte gab es da und für drei Standorte suchen die einen Hauswirtschaftsleiterin.
00:30:23: Ich kann mir gut vorstellen, dass du da passt, weil ich so, okay, das klingt ja ganz schön.
00:30:29: nach einer großen Aufgabe.
00:30:32: Ja, okay, dann hat sie mir die Adresse gegeben, hat irgendwie, glaube ich, sogar noch einen Termin gemacht.
00:30:36: Ich bin dann da so hingefahren, dachte nochmal, gucken, hab dann mit der Frau gesprochen, die hat gefragt, haben sie ihre Bewerbungsunterlagen mit?
00:30:44: und ich so, ach so, ja stimmt, ist ja eigentlich ein Bewerbungsgespräch, ich müsste ja eigentlich da ja was noch mitnehmen.
00:30:49: Also ich bin da wirklich so ganz unvorbereitet hingefahren und meine sie, ja, sie können das ja noch nachreichen und ich so, okay.
00:30:58: Dann hat es eine Weile gedauert.
00:30:59: Ich habe noch mal den Bewerbungsbogen zugeschickt gekriegt, habe mit der Lehre noch mal gesprochen und die hat mich noch mal total ermutigt.
00:31:05: Ich habe gesagt, Matlin, du bist so gut, du passt dahin, mach das.
00:31:09: Und ich so, okay, also ich bin ja noch so jung, ich habe irgendwie gar keine Erfahrung.
00:31:13: Ich habe den Bewerbungsbogen ausgefüllt, meine Bewerbungsunterlagen geschrieben und hingeschickt.
00:31:20: Dann kam noch eine ganze Zeit der Anruf, also wir haben uns für sie entschieden.
00:31:25: Und ich so, okay.
00:31:28: Da stiegen mir in mir wirklich viele Fragen auf und auch Ängste oder so.
00:31:32: Ich habe gedacht, das ist ja ein Job, wo ich verantwortlich bin, auch für Leute, die ich dann anleiten muss.
00:31:39: Ich bin für drei Bereiche verantwortlich, ich habe ja noch gar nicht so viel Erfahrung und bin ja erst einundzwanzig.
00:31:46: Also nehmen die mich denn da als Vorgesetzte auch wahr oder an, kann ich das überhaupt nicht dem gewachsen, was da an Anforderungen an mich gestellt wird oder so?
00:31:55: Also das war, wo ich dachte, also ich bin mir gar nicht so genau sicher und dann, ich brauche irgendwie auch eine Wohnung, muss ja da irgendwie umziehen.
00:32:05: Und dann war es auch so, dass ich gerade frisch befreundet war, mit dem Mann, der hier neben mir steht, wo ich dachte, naja, der weiß auch noch nicht ganz genau, wie es jetzt bei ihm beruflich weitergeht.
00:32:16: Wenn ich mich da jetzt so festlege, also passt das denn überhaupt?
00:32:19: Also es waren so richtig viele Fragen und Ängste und Sorgen, die ich mir dann gemacht habe, die habe ich mir wirklich auch aufgeschrieben, deswegen weiß ich die auch noch so ein bisschen.
00:32:27: Und ich habe dann bewusst wieder neu gesagt, also Gott, ich vertraue dir da einfach.
00:32:32: Ich legte das hin, ich habe dir mein Leben an vertraut, ich habe dir das Steuer meines Bullys in die Hand gedrückt und habe gesagt, du solltest jetzt fahren.
00:32:40: Und es hat sich irgendwie alles tatsächlich auch so ergeben, dass ich wirklich dann die Stelle angenommen habe.
00:32:45: Es war jetzt auch kein anderes Angebot oder kein andere... Ausbildung, irgendwas, was mich jetzt gereizt hätte, was mich irgendwie anders nochmal herausgefordert hätte.
00:32:54: Also ich habe das dann gemacht.
00:32:56: Und das war letztendlich auch eine richtig gute Zeit.
00:32:59: Also ich habe gemerkt, dass Gott mir wirklich so viel auch beigestanden hat und geschenkt hat, dass es halt funktioniert hat für mich, dass die Leute mich akzeptiert haben, dass ich da reingewachsen bin, dass mir auch Freude gemacht hat, dass ich also wirklich nur sagen kann.
00:33:15: Es hat sich gelohnt auf Gott zu vertrauen.
00:33:18: Genau.
00:33:18: Geschichte ist noch ein bisschen umfangreicher, aber das reicht für heute.
00:33:22: Vielen Dank.
00:33:24: Wir gucken jetzt zum Abschluss noch rein, wie hat sich das bei Maria in ihrem Herzen ausgedrückt?
00:33:30: Madeleine hat jetzt so ein bisschen eine Geschichte von ihren Geschichten erzählt, wo sie gemerkt hat, aus Ängsten kann Gott etwas Gutes machen.
00:33:40: Er kann etwas verändern, er gibt mir Sicherheit und es lohnt sich, auf diesen Gott zu vertrauen.
00:33:46: Und wir nehmen euch mit rein in In ein paar Fersen später in dem Lukas-Evangelium, wo beschrieben wird, was Maria in ihrem Herzen gefühlt hat.
00:33:59: Sie hat also miterlebt, wie
00:34:00: Angst
00:34:01: zur Sicherheit wurde.
00:34:03: Und dann drückt sie das Gott gegenüber aus.
00:34:19: Darum werden mich die Menschen in alle Ewigkeit glücklich preisen.
00:34:24: Denn er, der Mächtige, ist heilig und er hat Großes für mich getan.
00:34:29: Seine Barmherzigkeit gilt von Generation zu Generation allen, die ihn ehren.
00:34:36: Sein mächtiger Arm vollbringt Wunder, wie er die stolzen und hochmütigen zerstreut.
00:34:42: Er hat Fürsten vom Drohen gestürzt und niedrig stehende erhöht.
00:34:47: Die Hungrigen hat er mit Gutem gesättigt und die Reichen mit leeren Händen fortgeschickt.
00:34:54: Und nun hat er seinen Diener Israel geholfen.
00:34:57: Er hat seine Verheisung nicht vergessen, beim Herzen zu sein, wie er es unseren Vorfahren verheisen hat, Abraham und seinen Kindern für immer.
00:35:09: Hier wird deutlich, Marias Herz war wirklich durch großen Frieden Gott gegenüber ausgefüllt, durch Dankbarkeit.
00:35:19: Und genau das ist der Punkt, wo wir uns, wo wir auch heute herausgefordert sind, in dem,
00:35:28: was
00:35:30: Gott uns anbietet.
00:35:31: Und vielleicht geht es dir so, dass du das erste Mal von diesem Gott gehört hast, der da ist, der dich gemacht hat.
00:35:39: Und du hast heute die Gelegenheit, dich einzulassen und diesen Gott kennenzulernen.
00:35:47: ihn einzuladen, in dein Lebensauto einzusteigen und mitzufahren.
00:35:55: Und du kannst beginnen dein Leben mit ihm zu teilen.
00:36:00: Die Dinge, die dir notmachen, die Dinge, die schön sind.
00:36:04: Vielleicht geht es ja aber auch so, dass du schon lange mit Jesus unterwegs bist und er schon lange in deinem Auto mitfährt.
00:36:12: Aber immer wieder die Herausforderung ist, wer sitzt am Steuer?
00:36:17: Wer ist eigentlich der, der entscheidet, wo es lang geht?
00:36:22: Und du selber immer wieder die Hand an deine innere Waage legst und Jesus nicht dieses Vertrauen schenken kannst.
00:36:35: Jesus will dich heute ermutigen und herausfordern und sagen, vertraue mir.
00:36:42: In dem fährst du in jeder See aus Psalm beschrieben, der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Retter, mein Gott ist meine Zuflucht, bei dem ich Schutz suche.
00:37:00: Diese Entscheidung können wir in unserem Herzen treffen und es festmachen, so wie Maria gesagt hat, ich will, ich bin bereit, deine Dienerin, all das zu tun, was du vor hast Gott.
00:37:13: Ist das so ein Gebet, was du sprechen kannst?
00:37:16: und wir werden jetzt noch ein Lied hören, die Ben kann schon mal nach vorn kommen.
00:37:20: Wir verabschieden an der Stelle den Livestream.
00:37:24: Wir wünschen euch einen gesegneten schönen Sonntag, dass ihr gute Dinge mitnehmen konntet und mitnehmen könnt und weiter auch darüber nachdenken könnt.
00:37:34: Macht's gut.
00:37:35: Tschüss.
00:37:38: Und wir können jeder für sich einfach nochmal weiter überlegen, wo bin ich heute vielleicht von Gott angefragt worden, meine Ängste loszulassen und die Ängste zur Seite zu rollen.
Neuer Kommentar