Impuls zum Abschluss der Begegnungs- und Gebetswoche 2025
Shownotes
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00:00:02: Genau, wir haben einen kleinen Wechsel mit Julius, aber ich starte bloß.
00:00:07: Und die erste Folie könnt ihr schon hinter uns sehen.
00:00:10: Genau, Julius hat es schon gesagt, wir haben eine Woche hinter uns, wo es darum ging, Jesus zu begegnen.
00:00:19: Das ist nämlich Gebet im Kern.
00:00:23: Gebet im Kern ist nicht, dass wir unsere Anliegen vor Gott bringen und das Gebetsmühlenartig oder checklistenmäßig abbeten, was wir uns vorgenommen haben.
00:00:36: Das ist nicht der Kern des Gebet.
00:00:40: Gebet ist zuallererst, Gott zu begegnen, Jesus zu begegnen, weil die Beziehung da sein muss.
00:00:51: Und dann können wir erst die Dinge so aussprechen, wie sie Gott wichtig sind.
00:00:56: In der Bibel steht, dass die Dinge, die Gott wichtig sind, wenn wir die vor ihm bringen, dann wird er die tun.
00:01:02: Und deshalb ist es so toll, immer wieder auch solche Zeiten zu haben, Gott persönlich zu begegnen.
00:01:12: Und wir hatten genau das im Blick, einmal, wie ihr das hier seht, das Kreuz von Jesus im Blick zu haben.
00:01:22: Das, was Jesus für uns getan hat, aber noch viel mehr die Auferstehung.
00:01:29: Diese Kraft, die Christus hat auferstehen lassen die Kraft Gottes in der wollen wir gern leben in der wollen wir Gott begegnen.
00:01:39: und wir hatten diese Themen die ihr hier seht und wollen euch jetzt gleich mit rein nehmen.
00:01:46: nochmal ganz kurz für zwei drei Minuten in jeden Abend so rein spoilern und nochmal so ein paar Impulse weitergeben und dann soll es in so eine Zeugniszeit übergehen, in so eine Möglichkeit, wo ihr Dinge teilen könnt, die euch vielleicht wichtig geworden sind.
00:02:06: In dieser Woche aber vielleicht auch schon Wochen oder Monate zuvor, da wo Gott euch begegnet ist.
00:02:12: Weil genau das, wenn man das teilt, diese Erlebnisse, diese Erfahrungen, die wir mit Jesus gemacht haben, dann wird der andere ermutigt.
00:02:23: Genau, ihr könnt die noch mal sehen und wir werden über die ersten vier Abende bis zum Freitag etwas erzählen und weitergeben.
00:02:32: und Philipp startet.
00:02:43: Hallo ihr Lieben.
00:02:45: Ja, wir sind gestartet.
00:02:48: Wer ist Jesus Christus für mich und für uns?
00:02:51: Und ich will euch noch mal noch mal so ein Stück mit reinnehmen, wie es überhaupt dazu kam auch, dass wir zu dieser Gebetswoche kam oder zu diesem Thema kam.
00:03:04: Wir selber als Älteste haben so die Herrlichkeit Gottes so ein Stück weit erlebt, als wir zusammen saßen, als wir über ein Bibeltext nachgedacht haben und wo wir gemerkt haben, dass uns da so warm ums Herz geworden ist.
00:03:20: Das war irgendwie so ganz erfüllt und beschenkt waren.
00:03:25: Und wir haben schon mal auch in anderen Gottesdiensten davon berichtet, dass wir die Begebenheit gemeinsam gelesen haben über das Volk Israel, was in einer Wüste durch die Wüste gezogen ist und plötzlich gab es kein Wasser mehr.
00:03:43: Die Menschen wollten Wasser haben, ist klar, muss eine furchtbare Situation gewesen sein.
00:03:51: Und die kamen zu Mose und zu Aaron, die eben die Führer waren und haben sie angeklagt oder haben nach Wasser gebettelt.
00:04:01: Also es muss schon eine spannende Situation gewesen sein und wir würden in so einer Situation wahrscheinlich irgendwie ein Krisenstab auf die Beine stellen und sofort irgendwie ins Handeln kommen.
00:04:18: und wir lesen aber von Mosend Aron, dass sie erst mal sich vom Volk abgewandt haben und zu Gott gegangen sind.
00:04:25: Wir lesen mal den Vers aus vierte Mose, zwanzig für sechs.
00:04:31: Und Mose und Aaron gingen von der Versammlung fort zum Eingang des Zeltes der Begegnung und fielen auf ihr Angesicht nieder.
00:04:40: und die Herrlichkeit des Herrn erschien ihnen.
00:04:46: Und der Herr redet zu Mose, genau.
00:04:47: Könnte er selber zu Hause weiterlesen, was da noch so Spannendes steht.
00:04:56: auf dieser Grundlage sind wir so in diese Gebetswoche gestartet.
00:04:59: Das war uns bewusst aus unserem Alltag, aus dem, was uns so beschäftigt, uns wegwenden und auf Jesus schauen und einfach kommen so wie wir sind.
00:05:15: Und so haben wir das eigentlich auch erlebt, dass wir so ein Stück in die Herrlichkeit geführt worden sind.
00:05:22: und ich finde, Heute dieser Tag macht es auch so ein Stück weit deutlich nach vielen trüben Tagen, wenn auf einmal so die Sonne aufgeht und alles so erleuchtet erhält.
00:05:36: Das hat mich heute morgen so ein Stück weit daran erinnert, wie das so ist, die Herrlichkeit des Herrn zu erleben.
00:05:44: Und wer ist Jesus für mich und für uns?
00:05:51: Das ist, glaube ich, eine sehr komplexe Frage.
00:05:54: und die jeder, denke ich, sehr vielfältig auch beantworten kann.
00:06:02: Wir haben es erlebt in dieser Zeit, wo wir gebetet haben, wo wir uns darüber ausgetauscht haben, dass Jesus der ist, der Ewige.
00:06:15: Wo es heißt, Jesus ist der, der war und der kommt.
00:06:21: Jesus der, der ist, der war und der kommt.
00:06:24: Die Stelle aus der Offenbarung.
00:06:27: haben wir angeschaut, Jesus ist der ewige oder Jesus ist der, der mich durchdringt.
00:06:38: Denn in ihm dessen Gegenwart alles durchdringt, leben wir, bestehen wir und sind wir aus der Postgeschichte, was die Christen erlebt haben.
00:06:50: Ja, und so steht für uns auch heute wieder neu die Ermutigung, mehr Jesus zu wagen.
00:07:03: Wir haben es auch so erlebt, wie wertvoll es ist, gemeinsam so vor Gott zu treten, wenn einfach unterschiedliche Gebete, unterschiedliche Impulse, Eindrücke, Bibelworte genannt werden, wie wertvoll es ist zu hören, was wir für einen tollen Gott haben.
00:07:22: Und von daher ist es so wichtig und so wertvoll, dass wir uns immer wieder treffen und auf Jesus schauen.
00:07:32: Denn würde ich gerne übergeben an den nächsten.
00:07:48: Der zweite Abend hatte das Thema, was ist Jesus wichtig?
00:07:53: Und da haben wir eine ganz bekannte Begebenheit genommen aus Markus VI, wo es um die Sturmstellung ging.
00:08:03: Der Jesus hatte seine Jünger übergeschickt nach dem Sege-Netzaret.
00:08:10: Er steht sogar da, er nötigte sie.
00:08:12: Also er hat sie in Bewegung gebracht und hat gesagt, fahrt mal schon vor.
00:08:17: Und wir wissen es ja, die Jünger zogen dann los und dann kamen mitten auf dem See Genetzerrett an der ungünstigsten Stelle ein Sturm.
00:08:28: Wo ist Jesus?
00:08:31: Der erste Gedanke, der mir so wichtig geworden ist, erinnern wir uns an Jesus, wo er ist.
00:08:38: Wir sitzen auch alle in einem Boot, in dem Gemeindeboot, der hat eine andere Position und sind auch auf dem Weg, den Jesus uns ... vorgezeigt hat.
00:08:49: Wir wissen nicht, welche Schwierigkeiten dieses Jahr kommen, wir wissen aber, wen wir vertrauen.
00:08:53: Und die gleiche Situation ist, Jesus ist nicht da.
00:08:57: Jesus ist, wo ist er auf dem Berg?
00:08:59: Sprichwörtlich im Himmel.
00:09:00: Ist ja auch ein Metapher.
00:09:02: Was tut er da?
00:09:04: Und wir haben uns daran erinnert, was Jesus auf dem Berg tut.
00:09:08: Es steht da, dass er betete.
00:09:12: Er betete, wenn man auf dem Berg ist und man betet, betet man mit Überblick, weil man von oben gut runter schauen kann.
00:09:19: Man sieht durch.
00:09:21: Jesus betete mit einer himmlischen Perspektive.
00:09:26: Er sieht weiter wie ich und du.
00:09:30: Daran möchten wir uns erinnern.
00:09:31: Jesus ist derjenige, der beim Vater ist.
00:09:35: und der Fürsprecher ist, der täglich da ist.
00:09:37: und warum?
00:09:38: in Offenbarung zwölf steht, dass es einen Verkleger der Geschwister gibt, der Tag und Nacht die Geschwister verklagt.
00:09:46: Da sind wir gut bedient, uns daran zu erinnern, dass Jesus täglich für uns da ist und für uns bittet.
00:09:54: Und er betet auch persönlich, denke an Lukas XX, an den Petrus.
00:10:01: Er hat Petrus gewarnt, dass er versucht wird von dem Teufel und hat gesagt, Petrus, ich bete für dich, dass dein Glaube nicht aufhört.
00:10:09: Also bevor die Gefahr kommt, die wir gar nicht kennen, betet Jesus für uns.
00:10:15: Ist das nicht wunderbar?
00:10:16: Also wir erinnern uns daran, dass Jesus betet.
00:10:21: Dann kommt der Sturm.
00:10:24: Und der Sturm fordert die Jünger sehr heraus.
00:10:28: Wir lesen da, dass also der Sturm sie wirklich förmlich durchschüttelte.
00:10:37: Große Wellen, Dunkelheit, Angst, Gegenwind weit weg vom Ufer.
00:10:44: Es gibt keinen zurück.
00:10:46: Das sind Situationen, wo man nicht mehr weiter weiß.
00:10:49: Und sie waren körperlich sozusagen auch erschöpft.
00:10:52: Also Jesus betet.
00:10:54: Jesus sieht die Not, der sieht meine Not und deine Not.
00:10:59: Und jetzt kommt das Entscheidende.
00:11:01: Wir kennen die Begebenheit.
00:11:02: Jesus macht sich auf den Weg und kommt zu den Jüngern.
00:11:10: In Johannes XVI steht eine Ich-Bin-Aussage von Jesus.
00:11:14: Er sagt, ich bin der Weg.
00:11:16: Er ist nämlich der lebendige Weg.
00:11:18: Mit denen sind wir nämlich unterwegs.
00:11:19: Und das ist gut so.
00:11:21: Und als Jesus sich seinen Jüngern nähert, er lief auf den aufgestürmten Wellen, nicht auf der glatten See.
00:11:29: Erkennen die Jünger Jesus nicht.
00:11:33: Die denken, es ist alles nur nicht Jesus.
00:11:37: Da steht sogar da, sie waren so erschreckt, dass sie glaubten, es eingespinzt.
00:11:42: So erschreckt und erschöpft können wir sein, dass wir Jesus nicht wahrnehmen.
00:11:47: Aber das andere ist, was mich sehr glücklich macht, Als Jesus sagt, fürchtet euch nicht, ich bin's, erkannten sie ihn.
00:11:57: Und warum haben sie ihn erkannt?
00:11:58: Weil sie seine Stimme kennen oder erkannt haben.
00:12:03: Sie kannten ihren Herrn.
00:12:05: Und das ist für uns wichtig, dass wir die Stimme unseres Herrn erkennen, wenn es dunkel ist, wenn Sorgen da sind, wenn wir nicht mehr aus- und einwissen, dass wir die Stimme unseres Herrn erkennen, durch sein Wort, durch sein Geist, durch den gemeinsamen Ausdursch mit unseren Glaubensgeschwistern.
00:12:25: Und was sagt Jesus?
00:12:26: Fand ich es richtig interessant.
00:12:27: Er sagt, ich bin es.
00:12:28: Wir wissen ja, dass er sieben, ich bin Aussagen gibt.
00:12:31: Ich möchte nur mal kurz Viren nennen.
00:12:33: Er sagt, ich bin der gute Hürte.
00:12:35: Es spricht von Fürsorge.
00:12:37: Er sagt, ich brinn das Brot des Lebens.
00:12:39: Es spricht davon, dass er uns ernähren will, geistlich ernähren will, dass er nicht auf der Strecke bleiben.
00:12:45: Er sagt, ich bin das Licht der Welt.
00:12:47: Ich will euch Orientierung geben und will euch entzünden, dass ihr die Menschen, die Jesus noch nicht kann, den Weg zu Jesus zeigt.
00:12:57: Oder er sagt, ich bin der Weg, was wir gerade gesagt haben.
00:13:00: Geh mit mir, ich bin der lebendige Weg, ich zeig dir den Weg.
00:13:05: Das zweite ist, was uns wichtig geworden ist, dass wir Ausschau halten in einer schwierigen Situation nach Jesus.
00:13:12: Dass er sich vielleicht zeigt, ganz ungewöhnlich.
00:13:16: Und es passt auch nicht in den Vorstellungshorizont der Jünger, dass er über die Wellen kommt.
00:13:23: Und das Dritte ist, dass wir ihn immer hören, seine Stimme hören.
00:13:30: Zusammenfassend möchte ich sagen, dass das, was wir manchmal fürchten, den Sturm, den Lebenssturm, dass er über diesen Lebenssturm, genau über diesen Lebenssturm zu unserer Situation reinkommt, zu meiner vielleicht und zu deiner.
00:13:48: Und wir dürfen uns daran erinnern, dass der Herr uns erreicht und wir ihn erkennen können.
00:14:08: Ich bin ein bisschen klein.
00:14:10: Könnt ihr noch mal zurückmachen, was vorher dran war?
00:14:15: Was ist Jesus Christus wichtig?
00:14:18: Du bist Jesus Christus wichtig.
00:14:21: Ich bin Jesus Christus wichtig.
00:14:24: Das wurde mir wichtig.
00:14:26: Und ganz doll wichtig wurde mir,
00:14:29: dass
00:14:30: Gott nicht ein ferner Gottes irgendwo da oben, sondern er kam uns nah, er kam runter.
00:14:37: Er kletterte runter, er kletterte nicht, aber er kam runter.
00:14:43: Und dann ging er zu den Menschen, er ging dann zu dich und war mitten unter uns.
00:14:50: Bertram steht doch mal bitte auf.
00:14:54: Und er kennt deine Sehnsüchte, Bertram er kennt deine Ängste, er kennt deine Not.
00:15:00: Und Gott umarmt dich und in seiner Umarmung ist die Lösung eingeschlossen.
00:15:25: So, Christian darf noch den Stuhl mitnehmen.
00:15:29: Genau, nachdem wir am Dienstag und Mittwoch also ganz bewusst Jesus in den Fokus genommen haben, sind wir am Donnerstag dann in den Bereich gegangen, wo wir stärker betroffen sind, nämlich wir haben uns die Frage gestellt, wie sieht es mit meinen Verletzungen aus, wie sieht es in meinem Leben mit dem Thema Vergebung aus und wie steht es bei mir um das Thema Heilung?
00:16:01: Wir haben uns eine Geschichte angeschaut, die ihr hier so ein bisschen im Bild seht, nämlich die Geschichte vom verlorenen Sohn aus dem Lukas Evangelium und haben uns drei Stationen oder drei Blicklichter angeschaut, die der verlorene Sohn, die in dieser Gleichnisgeschichte erlebt hat, die uns geholfen haben, zu verstehen, wie Gott uns sieht und wer wir eigentlich sind.
00:16:26: Der erste wichtige Punkt war der, Und ich glaube, da finden wir uns alle wieder, dass dieser Junge oder dieser Sohn gesagt hat, ich will mein eigenes Leben leben.
00:16:40: Er hat nämlich in diesem ersten Punkt eine Entscheidung für sich getroffen, und zwar ohne Jesus, und hat gesagt, ich will das Erbteil haben, gib es mir, ich will jetzt machen, was ich will.
00:16:54: Ich glaube, das kennen wir zutiefst, weil das ist, steckt in uns drin.
00:16:59: Das ist genau unsere DNA, meine DNA, dass wir so im Leben unterwegs sind.
00:17:06: Und manchmal ist es gut, dass man auch weiß, was man will, ohne Frage.
00:17:10: Aber im Bezug auf das ewige Leben, im Bezug auf die Beziehung mit Jesus war das für den verlorenen Sohn der Anfang vom Ende.
00:17:21: Also das war der erste Punkt, wo wir uns bewusst gemacht haben, wir leben in solchen Situationen, dass wir selber ohne Jesus unterwegs sind.
00:17:33: Und das zu erkennen und zu akzeptieren, ist der Anfang, dass wir uns helfen lassen,
00:17:38: dass
00:17:39: Verletzungen, die dann entstehen, durch Jesus wieder geheilt werden.
00:17:43: Der zweite Punkt ist der Wendepunkt.
00:17:46: Das war dann die Zeit, als dieser verlorene Sohn alles Geld verbrasst hatte und plötzlich die Freunde weniger wurden, niemand mehr da war und er nichts mehr hatte.
00:17:56: Und in der Geschichte musste er dann als Schweinebauer oder Schweinehört arbeiten.
00:18:03: Und er hatte so viel Hunger, dass er am liebsten von den Schoten essen wollte, die die Schweine gefressen haben.
00:18:12: Tiefpunkt angekommen.
00:18:16: So geht es uns, wenn wir verletzt sind und keine Heilung erfahren haben.
00:18:22: Wenn wir merken, wir haben Dinge in unserem Leben getan, die uns nicht gut getan haben, die auch andere nicht gut getan haben.
00:18:31: Und wir sind noch nicht versöhnt mit diesen Dingen, mit Gott noch nicht versöhnt, mit den Menschen noch nicht versöhnt, die damit zu tun haben.
00:18:40: Und dieser Wendepunkt ist so entscheidend, dass man in dieser Not, in diesem Druck, in dem man auch ist, in dieser Trauer, in diesem Schmerz, dass man da nicht alleine bleibt.
00:18:54: Dieser junge Mann, der Sohn hat gesagt, hat sich erinnert, Wie gut hatte ich es beim Vater?
00:19:03: Und dieser Punkt ist der Umkehrpunkt.
00:19:05: Das ist der Punkt, wo die Bibel manchmal Bekehrung dazu sagt, wo ich mich als Mensch entscheide und sage, ich will loslassen von meinem eigenen Weg und ich will mich zurückbesinnen auf den, der mich gemacht hat, der mich liebt, mein Gott, Jesus Christus.
00:19:24: So war es auch in der Geschichte.
00:19:26: Der Wendepunkt, er hat gesagt, ich muss zum Vater zurückgehen.
00:19:29: Ich will zum Vater zurückgehen.
00:19:32: Und ich will... Und das ist ganz stark.
00:19:35: Er hat gesagt, ich habe keinen Anrecht mehr, So und zu sein.
00:19:38: Ich will nur noch Tagelöhner sein.
00:19:41: Er war sich bewusst, dass das, was er getan hat, Auswirkungen hat.
00:19:45: Und so ist das oft auch mit Verletzungen in unserem Leben.
00:19:49: Die sind niemals ganz weg, ganz selten.
00:19:53: Es gibt meistens Auswirkungen davon.
00:19:56: Aber Jesus ist der, der sie auffängt.
00:19:57: Und da kommen wir zum dritten Punkt, der Vater.
00:20:01: und das ist das Bild, was ihr hier seht.
00:20:03: Der Vater hat die ganze Zeit schon gewartet, dass der Sohn zu diesem Punkt kommt, zu diesem inneren Entschluss.
00:20:11: Ich will umkehren.
00:20:13: Ich will zu Jesus zurück.
00:20:16: Und das ist die ganze Zeit so, dass er auf dich und mich wartet.
00:20:20: Mit offenen Armen.
00:20:22: Egal wie schmutzig und dreckig wir sind, wie zerlummt, Wie verletzt, Jesus wartet genau an dieser Stelle auf uns.
00:20:32: Und so war es in der Geschichte.
00:20:34: Und der Sohn wurde wieder aufgenommen, wieder hergestellt.
00:20:38: Der Vater hat gesagt, holt das beste Gleit.
00:20:41: Lass uns ein Fest feiern.
00:20:42: Hier ist ein Ring für dich.
00:20:45: Er wurde wieder eingesetzt als Sohn, als Kind.
00:20:50: Und das ist eigentlich das Ziel, das, was Jesus tut, dass er unsere Verletzung, die wir uns oft selber zufügen, dass er die nimmt, am Kreuz sowieso dafür gestorben ist und sagt, ich mache was Gutes draus.
00:21:05: Ich will dich heilen.
00:21:07: Und diesen Aufruf, den wollen wir auch heute und jetzt und hier an dich und mich weitergeben, dass du überlegst, wo bin ich noch in dieser Phase des verlorenen Sohnes?
00:21:19: Und welchen Punkt muss ich durchschreiten, um am Ende Heilung zu erfahren, was ist für mich dran.
00:21:27: Dazu viel Mut und Segen betet, bringt es einfach vor Jesus.
00:21:35: Gunther, du machst weiter.
00:21:44: Am Freitag haben wir darüber nachgedacht, was Jesus Christus in mir eigentlich bedeutet.
00:21:50: Wenn ihr in mir lebt, durch mich wirkt.
00:21:54: Sie haben dazu verschiedene Bibelstellen uns angeschaut.
00:21:56: Eine möchte ich euch gerne zeigen.
00:21:58: In Johannes siebzen bittet Jesus seinen himmlischen Vater für seine Jünger.
00:22:02: Und wir wollen mal schauen, worum er genau bittet.
00:22:04: Johannes siebzen fährt, auch steht schon dran.
00:22:08: Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche du, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins sein, wie du Vater in mir und ich in dir.
00:22:20: Dass sie in uns eins sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
00:22:25: Hast du verstanden, was dort steht?
00:22:28: Jesus bittet explizit nicht nur für seine Jünger, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an ihn zum Glauben kommen.
00:22:36: Also, hier bittet Jesus direkt für dich und für mich.
00:22:39: Und worauf hier bittet er?
00:22:42: Er bittet darum, dass du und ich diese unbeschreiblich tiefe und erfüllende Beziehung zwischen Gott dem Vater und seinem Sohn, Jesus Christus, dass wir da mit hineingenommen werden.
00:22:54: Christus in mir ist wie eine Anzahlung auf einen unbeschreiblichen Reichtum der Herrlichkeit Gottes, die auf dich an mich wartet.
00:23:02: Das tiefste und beglückendste Was für dir in den schönsten Tagen deines Lebens gerade noch so ausmalen kannst, wird von dem, was dich bei Gott erwartet, um Lichtjahr übertroffen.
00:23:12: Und wenn du jetzt denkst, oh, das ist so schön, das will ich unbedingt auch haben, dann bitte Gott darum, denn es gibt allen gern.
00:23:19: Übrigens, falls du das noch nie gemacht haben solltest, bitte Jesus darum, in dein Leben zu kommen, das wäre wirklich wichtig, damit auch diese Zusagen auch für dich gelten.
00:23:28: Und falls du schon mit Jesus unterwegs bist, bitte ihn, dass er dich immer mehr in sein Bild verwandelt.
00:23:34: Bitte Ihnen darum, dass Dein Glaube wächst, Deine Liebe, bete auch wieder Deine Geschwister.
00:23:42: Schließlich Vertraue auf Jesus.
00:23:45: Vertraue auf seine Zusagen, auf seine Hilfe, seine Gnade, seine Liebe, sein Abarmen, seine Vergebung, auf seine Nähe.
00:23:54: Er ist, na ja, die Kerze in dir.
00:23:58: Du bist die Laterne, er ist die Kerze.
00:24:01: Man sagt, die Laterne leuchtet, doch stimmt gar nicht, die Kerze in der Laterne leuchtet, die Laterne ist einfach nur da.
00:24:06: Sie lässt einfach nur zu, dass die Kerze da reingestellt wird.
00:24:09: Und so musst du einfach nur bitten, dass Jesus in dich kommt.
00:24:13: Jesus leuchtet.
00:24:13: Du musst einfach nur durchsichtig werden, denn leuchtet er durch dich hindurch.
00:24:18: Vertrauer auf sein Wort.
00:24:19: Sei ein Täter des Wortes, nicht nur ein Hörer.
00:24:23: Vertraube sind das dann auf Gottes Wort, wenn es deinem Gefühl und deine Intuition widerspricht.
00:24:29: Ich glaube, dass ein ganz großer Segen darauf liegt, wenn ich Gott mehr vertraue als mir selbst.
00:24:35: Gerade wenn es mir schwerfällt zu tun, was Gott will.
00:24:38: kann ich gerade damit mein Vertrauen auf ihn prüfen und ihm zeigen, dass sie mir ernst ist.
00:24:42: Und Gott wird das sicher nicht übersehen.
00:24:45: Wenn ich so lebe, dann lebe nicht mehr ich, sondern Christus in mir.
00:24:50: Dann wirkt Gott mit seiner Kraft in mir und nicht mehr ich mit der Meinung.
00:24:54: Ich möchte dich ermutigen, Gott zu bitten, dich auf dem Weg zu begleiten, dir zu helfen, dich zu tragen, wenn du es nicht schaffst.
00:25:02: Und wenn dir irgendwas auf dem Weg mit Gott dich überfordert, dann zögere nicht davon, Nicht danach Gott zu bitten, die zu helfen, dich einfach zu beschenken, dich durchzutragen, denn er gibt allen gern.
00:25:15: Er kennt dich, er liebt dich, er lebt in dir und er wirkt durch dich.
00:25:22: An dieser Stelle wollen wir den Livestream verabschieden und die Zuschauer verabschieden.
00:25:27: Schön, dass ihr dabei wart.
00:25:28: Ihr seid wieder herzlich willkommen.
00:25:30: Nächsten Sonntag hat es wieder ums euch reinzuschalten und wir wünschen euch einen gesiegenen Sonntag.
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