Pornografie

Transkript anzeigen

00:00:03: Ja, ich bin froh, mal wieder bei euch zu sein.

00:00:06: Wir hatten ja gerade Silvester.

00:00:08: Silvester, das ist die Sache mit den guten Vorsätzen.

00:00:13: Und ich hätte da einen Vorschlag.

00:00:17: Wir alle verzichten ein Jahr auf Pornografie.

00:00:21: Das soll das Thema sein für die Zeit, die wir jetzt miteinander betrachten, also für die Predigt.

00:00:32: Ich habe davor kurzen... Ein paar Vorträge vor Jugendlichen halten dürfen und das gibt auf meiner Internetseite.

00:00:39: Da gibt es einen Bereich.

00:00:42: Da findet ihr diese beiden Vorträge und noch ein bisschen mehr.

00:00:46: Das sind auch alte Sachen drauf.

00:00:48: Da lohnt es sich, wenn ihr sagt, mich interessiert das Thema, einfach ein bisschen tiefer einzusteigen.

00:00:54: So, jetzt fragt der ein oder andere sich, warum.

00:00:58: Warum eine predigt über dieses Thema?

00:01:01: Und ja, es ist mit den Ältesten abgesprochen.

00:01:03: Ich habe das nicht jetzt einfach so gemacht.

00:01:05: Also er ist schuld.

00:01:08: Das ist immer gut.

00:01:09: Man muss als Prediger vor allem als externer Prediger immer wissen, wer schuld ist.

00:01:14: Ja, warum das?

00:01:15: Naja, Ende letzten Jahres gab es eine neue Studie aus den Staaten zum Thema Christen und Pornografie.

00:01:21: Und das kann man sagen, ja, das sind ja die Amerikaner, stimmt.

00:01:24: Aber wir waren im Jahr zwei Tausend Fünfzehn Pornoguc-Weltmeister und deswegen gehe ich mal davon aus, dass die Zahlen sich gut auf uns übertragen lassen.

00:01:35: Ergebnis?

00:01:39: Fünfzig Prozent aller praktizierenden Christen schauen sich immer mal wieder Pornos an.

00:01:46: Das aktuelle Einstiegsalter liegt bei neun bis elf Jahren.

00:01:51: Und das Problem für Pornografie wird gerade bei Mädels immer größer.

00:01:57: Das sind ich mal die zusammengefassten Ergebnisse.

00:02:01: So, was meine ich mit Pornografie, dass wir nicht aneinander vorbeireden?

00:02:05: Hier eine Definition.

00:02:07: Pornografie ist jede Darstellung von Nacktheit und Sexualität, die darauf abzielt Lust zu wecken.

00:02:17: So möchte ich den Begriff heute füllen, okay?

00:02:21: Wenn du ihn anders füllst, stellts mal zurück.

00:02:24: Das ist jetzt die Definition, die für diese Predigt gilt.

00:02:28: Pornografie ist jede Darstellung von Nacktheit und Sexualität, die darauf abzielt Lust zu wecken.

00:02:36: Und um euch nicht auf die Folter zu spannen, will ich das auch am Anfang sagen, Pornografie ist falsch.

00:02:44: Pornografie ist Sünde.

00:02:46: Habt ihr euch wahrscheinlich gedacht?

00:02:48: Und trotzdem ... Gut, das am Anfang noch mal zu sagen.

00:02:52: Jetzt schauen wir uns diese Ergebnisse mal im Detail an.

00:02:57: Und ich möchte euch die Ergebnisse zeigen für praktizierende Christen.

00:03:03: Das sind also Leute, das sind keine Heiden, die zahlen hier, okay?

00:03:08: Das sind Leute, die du hier im Gottesdienst trist.

00:03:11: Schau dich um.

00:03:12: Das sind Leute, die mit dir im Hauskreis sind oder mit dir in der Jugendstunde.

00:03:18: Und hier ist klar, der praktizierenden Christen schauen sich täglich Pornos an, fünfzehn Prozent wöchentlich, zehn Prozent ein bis zweimal im Monat und zwanzig Prozent dann ein bisschen weniger.

00:03:34: Jetzt rechnen wir das mal durch, weil ich finde es ist so abstrakt mit Prozenten, okay?

00:03:39: Hier sitzen vielleicht hundertfünfzig Leute.

00:03:43: Das heißt, zwölf Personen, die hier sitzen, schauen sich jeden Tag Pornos an.

00:03:51: Weitere Ich habe mir diese Zahlen vor Augen gehalten und dann, weil es wird ja selten über dieses Thema gepredigt, dann habe ich mir gedacht, stellt euch mal vor, das wären die Zahlen für Diebstahl.

00:04:18: Okay?

00:04:19: Also eine andere Sünde.

00:04:20: Stell dir vor, du wüsstest, und dann nochmal einundzwanzig von uns klauen wenigstens einmal die Woche.

00:04:28: Wenn das so wäre, ich glaube, jede zweite Predigt würde sich drehen um das Thema Diebstahl.

00:04:34: Einfach, weil man sagt, hey Mann, wir haben da ein richtig fettes Problem.

00:04:39: Und das haben wir wirklich.

00:04:40: Das sind die Zahlen.

00:04:42: Und vielleicht seid ihr hier in Obergrämer Heiliger.

00:04:45: Das kann sein.

00:04:49: Ich glaube es nur nicht.

00:04:50: Also ich glaube es deshalb nicht, weil ich bin jemand, wenn ich darüber predige, dann kann ich darüber predigen, weil ich das Problem persönlich kenne.

00:05:00: Und ich weiß auch, wie man dieses Problem in den Griff bekommt.

00:05:04: Ich predige über dieses Thema, weil ein elfjähriger Junge heute an einem Tag mehr nackte Frauen sehen kann, als der König Salomo in seinem ganzen Leben.

00:05:21: Ich predige darüber, Weil ich erschrocken bin über unsere Gesellschaft, wie sie gnadenlos versagt, die Schwächsten vor diesem Dreck zu bewahren.

00:05:37: Also ich kenne das Problem, es ist riesig und die Gesellschaft tut eigentlich nichts.

00:05:43: Und deswegen müssen wir selber dagegen was tun.

00:05:48: Schauen wir uns den Ursprung des Problems an.

00:05:56: Ich denke, es ging etwa in der Reihenfolge Playboy, Penthouse, Hostler und das Internet.

00:06:06: So wer jetzt nicht weiß, wovon ich rede, ist nicht schlimm.

00:06:09: Aber in den Achtzigern, letztes Jahrhundert, habe ich studiert.

00:06:14: Und wenn man in den Neunzehnhundert Achtzigern ein Herrenmagazin erwerben wollte, dann musste man in einen Kiosk gehen und sagen, ich hätte gerne das da.

00:06:28: Du kannst dir vorstellen, du gehst in diesen Laden, hast schon rote Ohren nur, wenn du dran denkst.

00:06:34: Das war eine irre Schwelle an sowas ran zu kommen.

00:06:38: Heute reicht es, wenn ich meinen Rechner aufklappe und ich bin einen Klick von Sodom entfernt.

00:06:48: Ein Klick.

00:06:50: Das ist das Thema Zugang.

00:06:52: Zugang ist viel, viel einfacher geworden.

00:06:56: Aber nicht nur der Zugang hat sich verändert, sondern auch die Gesellschaft.

00:07:03: Mir fällt das immer auf sprachlicher Ebene auf.

00:07:06: Sprache finde ich total interessant.

00:07:09: Da werden Begriffe, die die Bibel für sexuelle Sünden gebraucht in unserer Gesellschaft nicht mehr verwendet, die verschwinden irgendwo.

00:07:19: Also wer von euch Wenn er seine Lieblingsserie schaut und sein Lieblingsheld mit der Freundin, mit der er natürlich nicht verheiratet ist, ins Bett geht, wer nennt das denn noch Unzucht und macht dann den Fernseher aus?

00:07:40: Gebrauchen wir noch Worte wie Lüsternheit, Zuchtlosigkeit, böse Begierde, Schamlosigkeit.

00:07:51: benutzen wir solche Begriffe noch, wenn wir im Gebet unsere eigenen Sünden bekennen.

00:07:58: Das sind die biblischen Begriffe.

00:08:03: Und ich gehe manchmal so davon aus, dass es nur noch wenige Christen gibt, die Dinge wie einen lüsternden Blick, wie Vorjurismus, sexuelle Gedanken, anzügliche Witze und solche Sachen überhaupt noch im Gebet als Sünde bekennen.

00:08:21: Die Frage an dich.

00:08:23: Begriffe wie Schamhaftigkeit oder Keuschheit, hast du dich mal hingesetzt und mal überlegt, was das für dich eigentlich bedeutet?

00:08:33: Können wir uns vorstellen, das ist noch nicht mal hundert Jahre her.

00:08:37: Im Jahre nineteenhundert sechsundvierzig wurde der erste Bikini präsentiert.

00:08:43: Es fand sich damals nicht ein einziges Modell, das bereit war, dieses Kleidungsstück vorzustellen.

00:08:51: Man musste eine Nackt-Tänzerin.

00:08:54: engagieren, um den Bikini zu präsentieren.

00:09:01: Und heute, heute habe ich den Eindruck, wir stecken als Christen so tief in der Gesellschaft drin, dass wir vor lauter Dreck, den wir Tag für Tag sehen und hören und mit dem wir hoffentlich unsere Seelen quälen, wie es im zweiten Petrus mal über Lot heißt.

00:09:24: Wir stecken so tief drin, dass wir womöglich unsere eigene Sünde gar nicht mehr wahrnehmen.

00:09:33: Wir haben uns so sehr an Schamlosigkeit gewöhnt, so sehr an Unreinheit gewöhnt und eben auch an die Darstellung von Nacktheit, dass bei uns überhaupt keine roten Lampen mehr angehen, wenn wir auf diese Dinge treffen.

00:09:52: So, ich habe gesagt, Pornografie, Punkt eins der Zugang ist viel leichter geworden.

00:09:59: Zweitens, die Gesellschaft, in der wir leben, sie desensibilisiert unser Gewissen.

00:10:05: Und dann, Punkt drei, die Hormone.

00:10:08: Die Bibel sagt, das Fleisch.

00:10:12: Zwei Dinge müssen uns klar sein.

00:10:14: Erstens, Hebräer Kapitel elf, Sünde macht Spaß.

00:10:21: Hebräer elf vers fünfundzwanzig heißt es über Mose.

00:10:25: Und er zog es vor, lieber zusammen mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben.

00:10:34: Der zeitliche Genuss der Sünde.

00:10:37: Sünde bringt auf lange Sicht den Tod.

00:10:39: Sie macht auf mittlere Sicht eine Beziehung kaputt, auch die zu Gott.

00:10:43: Aber für den Moment, für den Moment, wo du sie tust, ist sie einfach nur geil.

00:10:50: Sie macht einfach nur Spaß und das ist das Problem.

00:10:53: Und dazu kommt ein zweites Problem, Sprüche neun vers siebzehn.

00:10:59: Da heißt es, gestohlenes Wasser ist süß und heimliches Brot schmeckt lieblich.

00:11:07: Das verbotene gestohlenes Wasser in Verbindung mit Heimlichkeit, heimliches Brot, schmeckt lieblich.

00:11:19: Also diese beiden Dingen, etwas verbotenes, heimlich zu tun.

00:11:25: Das übt auf uns einen ganz besonderen Reiz aus.

00:11:30: Nackedeibildchen, heimlich betrachten.

00:11:33: Mann, da geht dein Dopamin förmlich durch die Decke.

00:11:40: Das ist das Problem.

00:11:44: Zugang easy, dein Gewissen desensibilisiert und deine Hormone gegen dich.

00:11:52: Jetzt schauen wir uns den biblischen Befund an.

00:11:55: Ich kann den so zusammenfassen, dass Anschauen des Schambereiches eines Menschen Mit dem ich nicht verheiratet bin, um ihn zu beschämen oder ihn als Lustobjekt zu gebrauchen, ist verboten.

00:12:06: So, das ist ein bisschen zu lang.

00:12:07: Ich muss es deshalb zweimal sagen.

00:12:09: Noch mal.

00:12:11: Das Anschauen des Schambereiches eines Menschen, mit dem ich nicht verheiratet bin, um ihn zu beschämen oder ihn als Lustobjekt zu gebrauchen, ist verboten.

00:12:22: Warum ist das wichtig?

00:12:23: Naja, manchmal müssen wir den Schambereich von Leuten sehen.

00:12:26: Wenn du als Eltern deine Kinder badest, dann geht das nicht anders.

00:12:29: Wenn du als Krankenschwester deine Patienten versorgst, auch nicht.

00:12:32: Und auch wenn du mal ins Hallenbad gehst und unter der Dusche dir irgendwas ins Auge sticht, was du eigentlich nicht sehen wolltest, nicht jeder Blick auf den Schambereich eines anderen Menschen ist gleich Sünde.

00:12:44: Trotzdem beginnt interessanterweise die Bibel damit, dass Gott selber ein Gott ist, der die Nacktheit, die Blöße von Menschen bedeckt.

00:12:56: Hier.

00:12:56: Erste Mose, Drei, Vers, einundzwanzig.

00:12:59: Und der Herr Gott machte Adam und seiner Frau Leibbröcke aus Fell und begleitete sie.

00:13:05: Spannend, oder?

00:13:06: Da ist noch kein anderer Mensch auf der Erde, als nur die beiden.

00:13:09: Und doch ist es wichtig, Gott ist es wichtig, hier ein Statement zu setzen und zu sagen, ihr lauft nicht nackig rum.

00:13:19: Der Schambereich gehört bedeckt.

00:13:22: Und dann zieht sich dieser Gedanke, er zieht sich einfach mal durch die ganze Bibel.

00:13:28: Schauen wir uns eine andere Geschichte an.

00:13:30: Noah, Noah nach der Sintflut.

00:13:34: Der liegt besoffen und nackt im Zelt.

00:13:37: Okay, das ist jetzt kein cooler Move gewesen, definitiv nicht.

00:13:42: Erste Mose, neun, fahrst, zwanzig.

00:13:46: Und Ham, der Vater Karnaans, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draußen.

00:13:55: Was machen die?

00:13:57: Der Namen Sem und Jaffet, das sind die beiden Brüder, der Namen Sem und Jaffet das Obergewand und legten es beide auf ihre Schultern und gingen damit rückwärts und bedeckten so die Blöße ihres Vaters.

00:14:11: Ihre Gesichter aber hielten sie so rückwärtsgewandt, dass sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.

00:14:19: Also der eine, Papa liegt im Zelt, total besoffen, total nackig.

00:14:25: Und die anderen schnappen sich was und gehen rückwärts in das Zelt und schauen sich die Blöße ihres Vaters nicht an.

00:14:32: Und für das, was Ham tut, wird dann sein Sohn verflucht.

00:14:37: Das heißt, wir haben bei diesem Anschauen und Weitererzählen, wir haben es dann nicht mit einer kleinen Sünde zu tun.

00:14:45: Man beschämt seinen Vater nicht.

00:14:49: Oder eine andere Stelle, und das ist die, die ich auswendig lernen würde, wenn ich denn jemand wäre, der Bibelferse auswendig lernt, zu bestimmten Themen.

00:14:57: Das ist der erste, den ich dazu auswendig gelernt habe.

00:15:00: Habber guck zwei, verse fünfzehn und sechzehn.

00:15:04: Da heißt es, wer dem der anderen zu trinken gibt und ihnen berauschendes Gift beimischt, der sie so betrunken macht, um sich ihre Blöße anzuschauen.

00:15:15: Du hast an Schande gesättigt.

00:15:18: dich.

00:15:19: Nicht an Ehre.

00:15:21: So.

00:15:23: Hier wird jemand durch Drogen und Alkohol Gefüge gemacht und dann wird er zum Objekt degradiert.

00:15:32: Und immer wenn ich das tue, wenn ich Menschen nicht beschütze, wenn ich sie nicht liebe, wenn ich sie endmenschliche, wenn ich sie zum Lustobjekt degradiere, immer dann sagt Gott, immer dann settigst du dich an Schande.

00:15:55: So ein Verhalten ist richtig, richtig falsch.

00:15:58: Wenn du das tust, dann solltest du dich schämen, du solltest Buse darüber tun und du musst wissen, dass Gottes wehe.

00:16:07: Und das ist Gottesfluch.

00:16:09: Wenn da steht wehe, dann ist es ein Fluch, dass Gottes wehe Gottesfluch auf dir liegt.

00:16:15: So gehen wir nicht miteinander um.

00:16:18: Merken wir uns das gut.

00:16:21: Im Gesetz Gottes ist das Anschauen des Schambereiches eines Menschen.

00:16:26: Es ist verboten.

00:16:27: Und Gott verflucht den, der es tut.

00:16:31: Merken wir uns das wirklich gut.

00:16:33: Im gesamten alten Testament ist das Aufdecken der Blöße immer eine Schande.

00:16:39: Es ist immer ein Zeichen für Unterdrückung.

00:16:41: Das hat man gemacht, wenn man Gefangene ... gemacht.

00:16:45: Ja, wenn man Gefangene hatte, den wollte man zeigen, wie schlecht die dran sind, wenn man nackig ausgezogen.

00:16:51: Sie beschämt.

00:16:54: Und wenn wir jetzt ins neue Testament gehen, Lukas Kapitel VIII, da treffen wir auch auf jemanden, der nackt war, Jesus, der über den See Genitzerrett fährt und dann auf einen Besessenen trifft.

00:17:09: Und da heißt es, Lukas VIII, Vers.

00:17:13: Als Jesus aus dem Boot stieg, rannte ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der von Dämonen besessen war, er trug schon lange keine Kleidung mehr und hauste Abseits von den Häusern in Grabhöhlen.

00:17:27: Dann wird dieser Besessene geheilt.

00:17:32: Und wir springen jetzt im Text in den Vers.

00:17:34: thirty-fünfund, und dann heißt es da, die Leute wollten das mit eigenen Augen und Augen sehen, dass der nicht mehr besessen ist und machten sich auf den Weg.

00:17:46: Als sie zu Jesus kamen, sahen sie den Mann, aus dem die bösen Geister ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig bei ihm sitzen.

00:17:58: Merkt ihr, der Teufel zieht aus und Gott zieht den Menschen wieder an.

00:18:06: Der Teufel entwürdigt den Menschen, stellt ihn auf eine Stufe mit dem Tier und Gott befreit den Menschen, gibt ihm seine Würde zurück und dazu gehört eben auch Kleidung, die Bedeckung des Schambereiches.

00:18:20: Und wenn ihr euch hier fragt, wie kann ich diese Gemeinde voranbringen, dann denkt bitte nicht zuerst an eine bessere Organisation, an ein besseres Programm, mehr Evangelisation oder was auch immer euch da einfällt.

00:18:39: Das, was Gemeinde zuerst einmal schwächt, das ist, wenn Christen Sünde tolerieren.

00:18:48: Und zwar aus einem ganz einfachen Grund.

00:18:50: Weil Gott gegen den Bösen ist.

00:18:53: Wenn du sagst, Pornografie, das interessiert mich nicht, dann ist Gott gegen dich.

00:18:59: Wenn wir Gott gefallen wollen, wenn ihr als Gemeinde vorankommen wollt, dann müssen wir jeder einzelne den Dreck der Sünde los werden.

00:19:10: Und wenn du mich fragen würdest, was sind so die Probleme von Gemeinden in Deutschland, dann würde ich sagen, naja, ich sehe einen Mangel an Gebet, ich sehe nicht unbedingt den liebevollsten Umgang miteinander, aber irgendwo da kommt dann auch relativ schnell das Thema Pornografie.

00:19:27: Pornografie, Umgang mit sexueller Lust, sexueller Sünde.

00:19:34: Jakobus eins verset man zwanzig heißt es, ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser.

00:19:44: Weisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.

00:19:51: Merkt ihr, Nächstenliebe gegenüber den Schwächsten, aber auch diese klare Trennung von dieser Welt mit ihrem Dreck und Schmutz und ihrer Sünde, weil wir damit einfach nichts mehr zu tun haben wollen.

00:20:09: Weil wir begreifen, dass Gott uns davon befreien will.

00:20:15: Und genau das ist übrigens die Haltung der ersten Christen.

00:20:17: Ich mag das ja so ein bisschen zu schauen.

00:20:19: Was haben denn so die Christen in den ersten ein, zwei Jahrhunderten geschrieben?

00:20:24: Da habe ich euch aus der Didache etwas mitgebracht.

00:20:27: Didache, ein Werk Ende des ersten Jahrhunderts geschrieben.

00:20:31: Didache, Kapitel zwei, Vers zwei.

00:20:34: Das ist nicht Bibel, aber es zeigt, wie die frühesten Christen gedacht haben.

00:20:39: Die müssen nicht alles richtig gedacht haben.

00:20:42: Aber an der Stelle sind meine Sachen ziemlich dicht dran.

00:20:46: Mein Kind sei nicht Lüstern, denn die Lüsternheit führt zur Unzucht.

00:20:52: Meide die Zoten und frechen Blicke, denn all das führt zum Ehebruch.

00:20:58: So, was ist Lüsternheit?

00:21:00: Lüsternheit ist Lust auf Nacktheit.

00:21:04: Und Lüsternheit führt zur Ponäa, zur Unzucht.

00:21:09: Lüsternheit... findet sich natürlich zuerst einmal in deiner Sprache wieder.

00:21:14: Es ist ja häufig so, dass Sünde, wenn du sie suchst, sich zuerst in Worten manifestiert.

00:21:20: Und deswegen heißt es hier, meide die Zoten.

00:21:24: Zoten, das sind obszöne Bemerkungen.

00:21:26: Zoten, das sind vulgäre Witze, so zwei Deutigkeiten mit einem sexuellen Inhalt.

00:21:34: Verstehe dir, lange bevor ich auf irgendeine Porno-Seite gehe, fängt das Problem da an, wo ich so im Alltag diesen geilen Blick, dieses löstene Zulasse, das ist so der erste Schritt Richtung Ohnzucht.

00:21:51: Und jetzt werde ich sehr, sehr, vielleicht für den ein oder anderen gehe ich jetzt ein Stück zu weit, aber ich muss euch ein Stück warnen davor.

00:22:00: Sei beim Thema Ohnzucht echt vorsichtig.

00:22:06: Es heißt im Epheser Brief, Epheser Kapitel V, Vers.

00:22:09: III.

00:22:11: Von sexueller Unmoral und Pornografie gehört dahinein.

00:22:17: Von sexueller Unmoral jedoch von Schamlosigkeit jeder Art und von Habsucht soll bei euch nicht einmal geredet werden.

00:22:26: Und dann geht das weiter, denn ihr müsst wissen, dass keiner, der in sexueller Unmoral oder Ausschweifungen lebt oder von Habgier erfüllt, Also ein Götzendiener ist.

00:22:39: Einen Anteil am Erbe in dem ewigen Reich von Christus und Gott erhalten wird.

00:22:45: Lasst euch von niemandem einreden, dass das alles harmlos sei.

00:22:50: Denn gerade wegen dieser Dinge ziehen sich die ungehorsamen Menschen den Zorn Gottes zu.

00:22:58: Was steht hier?

00:23:00: Hier steht Das ist kein geistliches Leben.

00:23:03: Paulus nennt das Anteil am Reich von Christus und Gott.

00:23:07: Das ist kein geistliches Leben, für den gibt, der in sexueller Unmoral lebt.

00:23:13: Und damit wir uns jetzt nicht falsch verstehen.

00:23:18: Hier sind nicht die Christen gemeint, die gegen Sünde kämpfen.

00:23:24: jeden Tag ihre Sünde bekennen, wenn sie hinfallen, wieder aufstehen, mit anderen Leuten dafür beten, die sich regelmäßig ihre Sünde von Gott vergeben lassen und die sagen, hey, ich stehe in dem Kampf, ich weiß noch nicht genau, wie ich das machen soll, ich habe auch noch keine Ahnung, wie ich die Sünde unter die Füße kriege, aber ich bekenne die jeden Tag, ich lasse mich jeden Tag von Jesus, von der Schuld meiner Sünde neu reinigen.

00:23:50: Die sind hier nicht gemeint, okay?

00:23:54: Aber wenn du täglich oder wöchentlich Pornos schaust und nichts dagegen tust, weil es dir eigentlich egal ist, weil du vielleicht denkst, na ich bin halt so, dann bist du kein Christ.

00:24:10: Zumindest solltest du, wie es hier heißt, dir von niemandem einreden lassen, dass das irgendwie harmlos sei.

00:24:21: Pornografie gehört in den Bereich der sexuellen Unmoral.

00:24:25: Und wer sich darauf einlässt, wird zu einem Sklaven der Sünde.

00:24:28: Und du musst dich in deinem Leben als Christ entscheiden, was du werden möchtest.

00:24:34: Ein Sklave der Sünde oder ein Knecht Gottes.

00:24:37: Beides geht nicht.

00:24:40: Und das ist, denke ich, auch der Grund, warum ein Hierb einen Bund mit seinen Augen schließt.

00:24:46: Ich mag das.

00:24:47: Hierob, einunddreißig, die Verse eins bis drei.

00:24:49: Hat mich als junger Mann absolut fasziniert, dieser Vers.

00:24:54: Und ihr müsst euch vorstellen, hierob schreibt, da ist er ein alter Knacker.

00:24:58: Der alte Knacker, der den jungen Mann fasziniert.

00:25:01: Hier, ich hatte einen Bund mit meinen Augen geschlossen.

00:25:05: Wie sollte ich da Lüstern auf Jungfrauen blicken?

00:25:09: Was wäre sonst mein Teil von Gott dort oben?

00:25:13: Das Erbe vom Allmächtigen aus der Höhe wird den Ungerechten nicht verderben treffen, misgeschickt den Bösen.

00:25:22: Merkt ihr das?

00:25:23: Der lösterne Blick auf die junge Frau macht mich zu was?

00:25:29: Zu einem Ungerechten, zu einem Bösen.

00:25:32: Und hier weiß das.

00:25:35: Und deswegen schließt er mit seinen Augen einen Bund, eine Abmachung mit seinen Augen.

00:25:40: Ich mag das so.

00:25:41: Hören an Augen, hört mal her.

00:25:46: Das machen wir nicht mehr.

00:25:47: Das ist jetzt No-Go-Area.

00:25:50: So schauen wir Frauen nicht an.

00:25:52: Da schauen wir weg.

00:25:53: Merkt euch das gut.

00:25:55: Das ist ein Bund mit den Augen schließen.

00:25:58: Kein lüsternder Blick.

00:25:59: Warum?

00:26:00: Weil er ganz genau weiß, Gott wird ihn dafür bestrafen.

00:26:03: Verderben und Missgeschick heißt es hier im Text.

00:26:07: Und wisst ihr, was mich fasziniert bei dem Thema Pornografie?

00:26:12: Jeder weiß, dass es falsch ist.

00:26:16: Also, Pornografie gibt der schwächsten Seite an mir genau das, was sie will und macht mich als Mensch dadurch immer nur noch schwächer.

00:26:29: Ich kenne wirklich niemanden, der sich durch seinen Pornokonsum irgendwie gut fühlen würde.

00:26:34: So nach dem Motto, boah, dann habe ich mir drei Pornos gegeben, da gab es ja so richtig gut, ich bin so ganz zuversichtlich in den Tag gegangen, so mit Hoffnungen und neuer Kraft.

00:26:47: Ich kenne Leute, die das sagen, wenn sie ein Müsli gegessen haben.

00:26:52: Aber ehrlich gesagt, das hat noch nie jemand den Blick auf ein Porno gesagt.

00:26:56: Niemand fühlt sich gut, wenn er einen Porno schaut.

00:26:59: Nicht einmal die Heiden.

00:27:03: Irgendwie jeder Mensch merkt, Pornografie ist verrat am Geist der Sexualität.

00:27:11: Und ich denke sogar, es ist noch mehr.

00:27:13: Pornografie, das ist Sieg ohne Abenteuer.

00:27:17: Liebe ohne Romantik.

00:27:19: Wollust ohne Entgegenüber.

00:27:22: Das ist eigentlich gar nichts.

00:27:24: Und das fühlt sich für jeden Menschen.

00:27:27: Jetzt mal, wenn er kein Narzisst und kein Psychopath ist.

00:27:30: Aber dann fühlt es sich wirklich für jeden Menschen irgendwie falsch an.

00:27:37: Lass uns eine Sache nicht vergessen.

00:27:39: Wir sind als Menschen nicht dazu gemacht, maximalen Spaß zu haben.

00:27:44: Ich weiß, das klingt blöd, wenn ich das von hier vorne sage.

00:27:47: Wir sind nicht dazu gemacht, maximalen Spaß zu haben.

00:27:51: Wir sind dazu gemacht, maximales Abenteuer zu erleben.

00:27:55: Und Gott richtet uns aus und seinen Fokus und sagt, ich habe da zwei Bereiche.

00:28:01: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes.

00:28:03: Häng dich rein, dass diese Welt eine bessere Welt wird.

00:28:06: Da hast du richtig viel Arbeit.

00:28:07: Und trachtet zuerst nach meiner Gerechtigkeit.

00:28:10: schmeißt die Sünde aus deinem Leben raus und sorgt dafür, dass Menschen zum Glauben kommen.

00:28:14: Halleluja!

00:28:15: Da kannst du dich reinhängen.

00:28:16: Da kannst du richtig was reißen.

00:28:19: Dafür bist du gemacht.

00:28:22: Und nicht für den Dreck.

00:28:25: Wie gesagt, Heiden wissen, dass irgendwas nicht stimmt, wenn das eigene Leben von Selbstbefriedigung und von Pornografie versklavt wird.

00:28:35: Man sieht das ganz gut daran, wenn man den Bereich Pornografie bei Google abfragt, die toppe Anfragen, die reinkommen zum Thema Pornografie bei Google, ganz weit oben steht die Frage, wie werde ich meine Sucht nach pornografischen Bildern wieder los?

00:28:51: Also ganz viele Leute fragen Google, wie komme ich von den Pornos wieder weg?

00:28:57: Und wenn das eine Frage ist, die für Heiden wichtig ist, wie viel mehr sollte es für uns wichtig sein?

00:29:04: Wenn Heiden checken, dass Pornografie ihnen nicht gut tut, dass da ihr Denken verändert wird und eben nicht zum Besseren.

00:29:14: Du wirst dann kein besserer Ehepartner, wenn du dir das anschaust.

00:29:18: Du wirst nicht beziehungsfähiger.

00:29:20: So ein Ego-Trip wird einfach nur deine Toleranz gegenüber sexueller Gewalt immer weiter nach unten drücken.

00:29:27: Frauen werden immer mehr zu einem reinen Lustobjekt.

00:29:32: Mal abgesehen davon, dass du zu einem Handlanger wirst für Verbrecher, die wirklich jede Bosheit bereit sind, zu tun, damit du ihre Bildchen bekommst.

00:29:42: Bei jungen Leuten ist es so, dass Pornografie dramatisch Selbstwertgefühl und Selbstbeherrschung untergräbt.

00:29:50: Und dann kommt hinzu, dass die jungen Leute, weil das ja auch mit Scham und mit Hilflosigkeit und mit Einsamkeit verbunden ist, dieses Tun, dass all das übergreift, auf andere Beziehungen einschließlich der Beziehung zu Gott.

00:30:04: Pornografie macht kaputt.

00:30:06: Und wenn du in einer Beziehung drin stecken solltest, und das gilt jetzt vor allem für Männer, dann kann ich dir sagen, dass die Statistik sagt, wenn du das tust und deine eigene Freundin oder deine eigene Frau kriegt das mit, dann wird sie sich minderwertig, unsicher und betrogen fühlen.

00:30:27: Das ist das, wie eine normale Frau darauf reagiert.

00:30:30: wenn sie mitbekommt, dass ihr Partner an der Stelle sich solche Schmuddelbilder anschaut.

00:30:35: Und ich kann nur sagen, ganz großartig, willkommen in Pornoland.

00:30:41: Und deswegen zwei abschließende Gedanken.

00:30:43: Erster Gedanke, wenn dich das Thema berührt, dann halte dir vor Augen, was Jesus zum Thema Sünde sagt.

00:30:52: Wir sollen sie bekennen und wir sollen sie lassen.

00:30:56: Und du darfst beim Thema Sünde gerne ein bisschen radikal sein.

00:31:01: Hier eine Stelle mit einem radikalen Bild, das Jesus verwendet.

00:31:06: Matthäus Kapitel V, Vers.

00:31:07: neunundzwanzig.

00:31:08: Wenn aber dein rechtes Auge dir Anstoß zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir.

00:31:17: Denn es ist dir besser, dass eines deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.

00:31:24: Achtung, das ist ein Bild.

00:31:30: Ein drastisches Bild.

00:31:32: Nicht wirklich gemeint, weil nämlich das Ausreißen der Augen auch gar nichts bringt.

00:31:37: Das Problem sitzt ja tiefer im Herzen.

00:31:39: Versteht ihr, da kannst du in deine Augen ausreißen, die immer noch alles Mögliche vorstellen.

00:31:42: Und trotzdem wird hier klar, nimm Sünde in deinem Leben, und vielleicht ist es nicht Pornografie, sondern was anderes, nimm Sünde in deinem Leben bitte ernst, weil Sünde legt es immer darauf an, dein Leben zu zerstören.

00:31:58: Das ist das eine.

00:31:59: Und ich weiß nicht... was ihr an der Stelle in eurer Gemeinde schon habt und wie es da weitergeht.

00:32:07: Wir sind gerade dabei bei uns, so eine kleine Selbsthilfegruppe zu gründen, also Ansprechpartner zu benennen, wo man sich hinwenden kann, wenn man sagt, ich brauche jemanden, der mich aus der Pornografie begleitet, rauszukommen oder aber ich brauche jemanden, dem ich in Stück Rechenschaft pflichtig werde, weil ich sauber bleiben will.

00:32:29: Und vielleicht wird euch das überraschen.

00:32:33: Ich habe einen Rechenschaftspartner.

00:32:37: Ich bekenne einmal in der Woche.

00:32:40: Immer am Montagmorgen, immer in Form einer SMS.

00:32:45: Wie viele nackte Brüste von Frauen ich im Internet wo gesehen habe.

00:32:54: Jeden Montagmorgen.

00:32:58: Und ich sage euch etwas.

00:33:00: Ich genieße diesen Moment.

00:33:04: Und ich hasse ihn, aber er ist gut.

00:33:08: Er ist richtig gut, weil ich kenne mein Herz.

00:33:12: Und wenn einer hier sitzt und sagt, brauche ich... Das ist nur so meine Meinung, okay?

00:33:17: Ich kann mich erirren.

00:33:18: Aber wir sind dabei, das ein bisschen breiter aufzusetzen in der Gemeinde, weil uns das wichtig geworden ist.

00:33:25: Es ist uns wichtig geworden, um eine Unterstützung zu sein füreinander, weil Sünde so lange ein echtes Problem ist, solange sie im Geheimen stattfindet.

00:33:33: Und das ist eine Sünde, die so Scham besetzt, dass es ein Riesenproblem schon ist, auch nur mit dem vertrautesten Partner in der Gemeinde mal drüber zu reden.

00:33:44: Und deswegen muss das ans Licht damit es anders werden kann, damit wir heil werden können.

00:33:50: Das heißt im Jakobusbrief mal bekennt nun einander die Vergehungen, damit ihr geheilt werden könnt.

00:33:55: Wir brauchen das, wir brauchen Rettung.

00:33:57: Und Gemeinde ist Gemeinschaft, um uns Rettung zu bringen.

00:34:01: Allerletzter Gedanke, noch eine Warnung zum Schluss.

00:34:05: Ich habe an meinem Ruhetag ein christliches Traktat gelesen, Titel Die Spektakulis über die Schauspiele.

00:34:15: Autor Tertullian, der hat das Ende des zweiten Jahrhunderts nach Christus geschrieben.

00:34:21: Und es geht eigentlich darum, warum es für Christen Falsches ins Theater zu gehen.

00:34:25: Und ich dachte mir, ich bringe euch einen Ausschnitt aus diesem uralten Traktat, wie gesagt, fast zweitausend Jahre alt mit, um euch noch einen Punkt zu zeigen zum Schluss.

00:34:36: Da heißt es, Despektakulis XXVI.

00:34:41: Warum sollten solche Besucher der Schauspiele nicht auch eine Beute der Dämonen werden können?

00:34:48: Es gibt ein Beispiel, der Herr ist Zeuge, das sich tatsächlich ereignet hat.

00:34:53: Eine Frau besuchte das Theater und kehrte von einem Dämon besessen nach Hause zurück.

00:34:59: Als beim Exorzismus der unreine Geist gefragt wurde, wie er es wagen könne, sich an einer Gläubigen zu vergreifen, antwortete er hartnäckig.

00:35:09: Ich hatte jedes Recht dazu, ich fand sie auf meinem Gebiet.

00:35:15: Machen wir uns das bitte klar.

00:35:18: Pornografie ist kein harmloser Spaß.

00:35:20: Wir betreten als Kinder Gottes, wenn wir uns diese Bilder anschauen, wir betreten feindes Land.

00:35:26: Und wir brauchen dann uns auch nicht zu wundern, wenn wir da auf das Böse treffen, auf Dämonen treffen, die unser Denken prägen wollen und vielleicht Schlimmeres anrichten.

00:35:37: Mindestens werden Sie es probieren.

00:35:39: Wir werden nicht gleich besessen werden.

00:35:41: Auch Tertullian ist ja völlig überrascht.

00:35:43: Das scheint also auch damals völlig die Ausnahme gewesen zu sein.

00:35:46: Und trotzdem muss uns eines klar sein.

00:35:51: In dem Moment, wo wir Pornografie schauen, befinden wir uns im Machtbereich des Teufels.

00:35:59: Und genau an der Stelle haben wir nichts verloren.

00:36:04: Amen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.