Gebet für die Regierung
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00:00:00: Ja, danke, dass du uns Klaus heute zur Seite gestellt hast.
00:00:03: Danke, dass du ihn vorbereitet hast.
00:00:05: Ich danke dir für deinen Sägen und ich bitte einfach, dass du unsere Ohren und Herzen eröffnest, um das gesprochene aufzunehmen, dass der Samen den Klaus ausseht auf fruchtbaren Bodenfeld, dass in uns den Frucht aufgeht und dass wir spüren und merken können, wie wichtig Gebet ist und dass es uns auf dem Herzen liegen sollte, um für unsere Regierung zu beten.
00:00:24: Ich danke dir.
00:00:25: Amen.
00:00:26: Auch
00:00:30: die Zuschauer im Livestream.
00:00:31: Cool, dass du eingeschalten hast.
00:00:33: Cool, dass du zu Hause mit dabei bist.
00:00:35: Und wenn du das hier später siehst, dann herzliche Einladung zum nächsten Sonntag dabei zu sein.
00:00:42: Ja, vielen Dank noch einmal für die Einladung.
00:00:46: Die Initiative ging von dir aus.
00:00:48: Sie bildet, gell?
00:00:49: Und danke, danke Andreas.
00:00:52: Danke für die für die offene Tür, die ihr uns da gegeben hat und es ist schon lustig, ihr habt das gerade, das waren einfach ein paar Spots auch mit diesen Bildern.
00:01:05: und was jetzt auf eine Art auch lustig ist, dieses eine Foto von, was wir mit Nancy Faeser der Innenministerin haben, das ist bis zum heutigen Tag auf der Internetseite, auf der Webseite vom Bundesministerium des Inneren zu finden.
00:01:27: Wir wussten das gar nicht, dass das da so prominent angekommen ist, aber irgendwie ist lustig.
00:01:40: Ich habe, das wird spannend heute.
00:01:43: Auch für mich selber wird es spannend heute, weil die Zeit, in der wir jetzt gerade stehen, ja nun wirklich auch eine sehr herausfordernde Zeit ist, dass man hat den Eindruck, die politische Weltsituation, die ist rasant unterwegs und Stichworte wie dieser brutale Krieg in der Ukraine, dann fast am selben Tag wird in Amerika ein neuer Präsident gewählt.
00:02:18: Uns, unsere Koalition bricht am nächsten Tag auseinander, die Ampelkoalition.
00:02:25: Und wir sind konfrontiert, merken das fast täglich, dass wir auf eine neue Weltordnung nicht nur zugehen, sondern mitten da drin sind auch schon.
00:02:38: Und das irgendwie vertraute Dinge, an die wir uns immer gewöhnt haben, so die USA stehen für unsere Sicherheit ein, das ist klar, die NATO sehe ich auch mit Angst.
00:02:52: Und das hat ja auch, das durchaus auch einen bedrohlichen Faktor.
00:02:57: Auf jeden Fall, ob Angst oder nicht, es betrifft uns alle.
00:03:02: Und die Frage ist, wie gehen wir damit um?
00:03:05: Und wir haben vor einiger Zeit eine Gruppe in der Theologenausbildung, ein Seminar gehabt, wo wir genau über das Gebet für die Regierung gelehrt haben.
00:03:21: Und dort war, da haben wir ein junger Mann und wir haben am Anfang so eine Runde gemacht und haben gesagt, was bedeutet Gebet für die Regierung eigentlich für?
00:03:32: dich für euch.
00:03:34: Und da sagte dieser junge Mann, ich habe mit der Regierung abgeschlossen.
00:03:39: Das ist für mich egal, die machen sowieso was sie wollen.
00:03:45: Und für mich ist das kein Thema, das ist abgeschlossen.
00:03:48: Das hat mich sehr bewegt.
00:03:54: Und die Frage ist, wie gehen wir damit um?
00:03:58: Und vielleicht können wir uns gemeinsam in den nächsten Minuten einmal von Gott bewegen lassen.
00:04:07: Wie ist Gottes Sicht auf die Regierung und das Parlament?
00:04:11: Und ich möchte dazu einen Text lesen aus ersten Timojus II, der uns da Orientierung geben kann, dass das erste und wichtigste, schreibt Paulus da, wozu ich die Gemeinde auffordere, ist das Gebet.
00:04:31: Es ist unsere Aufgabe mit Bitten, Flehen und Danken, für alle Menschen einzutreten, insbesondere für die Regierenden und alle, die eine hohe Stellung einnehmen, damit wir ungestört und in Frieden ein Leben führen können, durch das Gott in jeder Hinsicht geehrt wird und das in allen Belangen glaubwürdig ist.
00:04:54: In dieser Weise zu beten ist gut und gefällt Gott unserem Retter, denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und sie die Wahrheit erkennen.
00:05:10: Ich muss sagen, ich weiß nicht, wie es euch geht, mich verblüfft dieser Text, in dem was Paulusster schreibt.
00:05:19: Das erste und wichtigste sagt er, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet.
00:05:25: Können wir noch sagen, ja.
00:05:28: Aber lass uns mal kurz innehalten, was erwarten wir, was Paulusster jetzt sagt.
00:05:33: Wir beten für die Kranken, wir beten für Evangelisation, wir beten für unsere Gemeindeprobleme.
00:05:42: Das erste konkrete Gebetsanliegen, was Paulus da nennt, ist zu beten für die, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen.
00:05:51: Und das muss man sich jetzt einfach mal vor Augen führen.
00:05:54: Das, sagt Paulus, ist die erste Aufgabe, wenn die Gemeinde zusammenkommt, sein Auftrag an die Gemeinde.
00:06:04: stellt euch das einmal vor, was Paulus vor welchem Hintergrund Paulus das sagt.
00:06:09: Er sagt das nicht und hat damit einen Frommenkönig David vor Augen, sondern einen Kaiser Nero, der genau zu der Zeit, als Paulus diesen Brief schreibt, Kaiser in Rom ist.
00:06:22: Und wenn man auch nicht viel von der Geschichte weiß, wie weiß man schon, Kaiser Nero war jetzt nicht gerade ein Menschen oder ein Christenfreund.
00:06:30: Und Paulus sagt, wir sollen das machen, das ist die erste Priorität, das zu tun.
00:06:35: Und dann ist die Frage, ja, wie denn dann?
00:06:42: Und ich denke, manche Christen geben heute sehr schnell eine Antwort.
00:06:47: Ja, wir müssen geistlich Autorität nehmen und ihn absetzen.
00:06:52: Paulus zeigt einen anderen Weg, er sagt mit Dank, für bitte, gebet und flehen.
00:07:02: Wenn man sich das im Text genauer anguckt, was Paulus damit ausdrückt, ist das Nicht das machen wir noch nebenher, sondern das machen wir mit Herzblut.
00:07:12: Die Worte, die dahinterstehen, sind voller Empathie, voller Zugewandtheit.
00:07:20: Ich sag das vielleicht mal so, wenn dein Kind krank ist, schlimm krank ist, dann betest du auch nicht, herr machst doch wieder gesund, sondern dann bist du da dran.
00:07:32: Und dann lässt du da auch nicht locker, dass es dem Kind gut geht.
00:07:37: Und so sagt Paulus, sollen wir für die Beten, die in Regierungen Staat Verantwortung haben.
00:07:44: Und für mich ist das einmal ein ziemlicher Blickwechsel gewesen.
00:07:52: Vielleicht geht es dir ja auch so.
00:07:56: Ich bete nicht für die Regierung oder für irgendjemand oder für die Regierung, weil sie alles richtig macht, weil ich das so gut finde, was sie macht, weil ich einem zustimme, sondern ich bete mit dieser Sicht Gottes für sie, weil Gottes sagt.
00:08:15: Und vielleicht kurz zu mir, wie ich überhaupt zum Gebet für die Regierung gekommen bin.
00:08:23: Wir hatten einen Gebetsabend in der Gemeinde und der den Abend leistete, sagte an einer Stelle, jetzt lasst uns, lasst euch doch mal einfach von Gott jemanden zeigen, für den ihr jetzt beten sollt.
00:08:38: Und ich hielt innen und dachte, wer wird kommen, irgendein Nachbar oder so.
00:08:42: Und wisst ihr, wer es war?
00:08:43: Es war der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder.
00:08:48: Und ich kann sagen, ich mochte den schon nicht als niedersächsischen Ministerpräsidenten.
00:08:53: Und noch weniger mochte ich ihn als Bundeskanzler.
00:08:57: Aber in dem Augenblick ist etwas passiert, weil Gott, so war mein Eindruck zu mir, sagte, du weißt ein bisschen was über ihn, über seine Biografie.
00:09:07: Und er sagt dann weiter, weißt du was ich, Gott, an Gerhard Schröder schätze, dass er ist, dass er bereit ist, für das Land oder ein Land, was mir am Herzen liegt, Deutschland Verantwortung zu nehmen.
00:09:25: Und dafür ähre ich ihn.
00:09:30: Ich kann sagen, in dem Moment ist für mich eine Welt zusammengebrochen.
00:09:33: Ich habe Horts und Wasser geheult, weil Gott meine Sicht verändert hat.
00:09:39: Und dann hat dich den Eindruck, dass Gott mich fragt, ob ich bereit bin, für ihn so etwas wie ein geistlicher Bodyguard zu werden, einfach für ihn zu beten.
00:09:48: Und das war mein Einstieg und das in das Gebet für die Regierung.
00:09:56: Und wenn es es geht, ja heute auch um das Gebet für die Regierung, wenn wir für die Regierung beten, hat das eine unglaubliche, nee doch eine glaubliche, aber eine entscheidende Voraussetzung für unseren Umgang mit ihm.
00:10:25: Stellt euch vor, wem begegnen Politiker, mit denen wir es zu tun haben, und sagt es einfach so, als überzeugte Christen, wen sehen Sie dann?
00:10:36: Sehen Sie frustrierte, sehen Sie Besserwisser, sehen Sie tolle Hechte, sehen Sie da solche, die sich für besser halten als Sie?
00:10:52: Für mich ist die Voraussetzung oder die Herausforderung, wenn ich Ihnen begegne, dass Sie nicht mich sehen, sondern dass Sie Jesus in mir sehen.
00:11:13: Und das hat viel einfach damit zu tun, dass ich dass ich Ihnen im Geist Jesu Christi begegnen möchte und begegne.
00:11:22: Das ist für mich eine Herausforderung jeden Tag.
00:11:25: Es ist eine Herausforderung schon allein zu Hause, in meiner Ehe, in meiner Familie, wo auch immer.
00:11:31: In welchem Geist bin ich unterwegs?
00:11:34: Bin ich, ich sag mal so, der Fromme Rechthaber?
00:11:39: Oder bin ich jemand, an dem Jesus sichtbar wird?
00:11:44: Ich erinnere an das, was Jesus sagt, an einen unserer Lieblingsferse.
00:11:48: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.
00:11:53: In der nächsten Verse heißt dann, Gott hat ihn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.
00:12:04: Das ist der Geist Jesu Christi.
00:12:13: Und damit in das Gebet, in dieser Haltung auch in das Gebet für die Regierung reinzugehen.
00:12:18: Das ist das Entscheidende.
00:12:20: Ich will eine kurze Episode erzählen, was wir erlebt haben.
00:12:25: Wir waren mit einer Gebetsgruppe im Kanzleramt und hatten uns als Gebet für die Regierung da angemeldet.
00:12:35: Und das ist dann immer so im Rahmen einer Führung.
00:12:38: Ist ganz cool, kommt man überall hin und kann an den verschiedenen Orten beten.
00:12:41: Und wir waren dort.
00:12:43: Und plötzlich, man hat dann immer eine Begleitung auch von einem Sicherheitsbeamten.
00:12:49: Plötzlich schießt der auf den Leiter der unsere Gruppe, da durchs Haus führte zu und sagte, wir dürfen dort nicht beten.
00:13:00: Und es hat uns echt schockiert.
00:13:03: Weil wir eigneten, dass es Gebet willkommen ist dort im Kanzleramt.
00:13:10: Aber wir waren wirklich von Kopf gestoßen.
00:13:13: Und wisst ihr, was passiert ist?
00:13:16: Ein paar Tage später hat das Kanzleramt bei uns angerufen und hat sich entschuldigt gesagt, da hat sich etwas verselbstständig.
00:13:24: Wir bitten um Entschuldigung, ihr Gebet ist bei uns willkommen.
00:13:28: Ich sage das, dass wir für tolle Hechte sind, sondern ich sage das einfach, Gott macht da Türen auf.
00:13:36: Gott ist derjenige, der uns da ein Mandat gibt.
00:13:41: Und das ist nichts irgendwie Abgehobenes, sondern das wird gewonnen.
00:13:48: Das wird empfangen.
00:13:54: Vielleicht das noch einmal.
00:13:58: Worum geht es beim Gebet für die Regierung?
00:14:02: Mich hat es auf eine Art entlastet und ich glaube, wir müssen da auch unterscheiden.
00:14:08: Es gibt berechtigte Gebete und Anliegen für Themen, aber unser für bestimmte Sachgebiete auch zu beten.
00:14:21: Aber der biblische Auftrag, das meine ich nicht, dass das falsch sei, was ich gerade gesagt habe.
00:14:27: Das sollen wir tun und sollen uns da auch engagieren, als schon allein, als in unserem bürgerschaftlichen Engagement.
00:14:34: Wir sind Staatsbürger.
00:14:36: Aber unser Gebet für die Regierenden heißt eigentlich von Gottes nicht, wir sollen für die Menschen.
00:14:43: Gott geht es um die Menschen.
00:14:48: Und das ist eine andere, eine andere Ebene, eine andere Situation.
00:14:55: Wen nehmen wir in den Blick einen.
00:15:05: Jetzt sind es einfach die da oben, oder sind es ganz konkrete, die verantwortlich sind, Verantwortung zu nehmen, dafür auch bereit sind.
00:15:21: Und Gott hat Gabriele vor einigen Jahren, sie sagte das so wie Martin Luther King, I Have a Dream.
00:15:29: Und das würde ich gerne kurz mit euch, was sie da empfangen hat.
00:15:35: I Have a Dream, nämlich stellt euch einmal den Plenarsaal des Bundestags vor.
00:15:41: Es sind so viele Stühle, wie es Abgeordnete gibt, werden da immer aufgebaut.
00:15:46: Und sie sagt, sie hat das Deutschlandes aufgeteilt in Akkurat- twohundertneinneunzig-Bundestagswahlkreise.
00:15:56: Und in jedem dieser Wahlkreise sind Gemeinden, sind Christen.
00:16:04: Und diese ... Vom vollgewählten Abgeordneten dieses Wahlkreises sitzen hier in Berlin in den Ausschüssen, sitzen in dem Bundestag und setzen sich ein für unser Land.
00:16:23: Ob sie die Ziele haben, die ich habe, kann doch mal was anderes sein, aber sie sind bereit dafür Verantwortung zu nehmen.
00:16:32: Und dieses I Have a Dream stellt euch das mal vor.
00:16:37: alle Abgeordneten aus diesen Wahlkreisen werden von den Gemeinden der Auftrag des Gebetes geht an die Gemeinden im Gebet begleitet.
00:16:48: Es wird für sie gebetet.
00:16:50: Ich habe rausgefunden, ich glaube es hat sich sogar verändert jetzt hier mit dieser Wahl.
00:16:56: Die Gemeinde ist im Wahlkreis Achtundfünfzig und und der neu gewählte Abgeordnete dieses Wahlkreises ist Uwe Pfeiler von der CDU.
00:17:15: Aber das wird ja dann so bei der Konstituierung des Bundestags sein.
00:17:20: Stellt euch einfach mal vor, alle Abgeordneten werden so von der Gemeinde von den Christen im Gebet begleitet und unterstützt.
00:17:36: Und dann kommen sie zusammen im Bundestag.
00:17:41: und sie sind umbetet.
00:17:43: Könnt ihr euch das vorstellen, was die auf der anderen Seite an Helme, an Fluch, an Ärger zu ertragen haben?
00:17:53: Aber wir als Christen, als Gemeinde haben das Mandat und den Auftrag, sie einfach in die Gegenwart Gottes im Gebet hineinzuziehen.
00:18:03: Dann stellt euch das einfach vor, Sie arbeiten dort im Bundestag für uns dass Gott am Herzen liegt, eine Atmosphäre schaffen, dass sie in einer himmelsoffenen Situation Entscheidungen tragen zur Ehre Gottes und Wohl des Volkes.
00:18:31: Einfach diese Vision, ich glaube, Gott hat sie gegeben.
00:18:38: Und so geht das auch durchs Land.
00:18:41: Ich möchte ein Zeugnis sagen, Wir sind in Verbindung mit einer Gruppe, größeren Gruppe von Beten, die das seit Jahren macht.
00:18:52: Und einmal im Jahr laden Sie, gehen Sie dann auf Ihren Kunden zu, der kennt Sie auch und sagt, wir würden gerne Sie mal wieder besuchen.
00:19:04: Und dann sagt er, ja, in der Vergangenheit gesagt, ja, machen wir einen Termin im Reichstag, im Andachtsraum dort.
00:19:14: Dort heißen wir sie willkommen.
00:19:19: Und sie haben dann das immer wieder gemacht und haben uns mit dazu eingeladen.
00:19:24: Und dann wechselte das, wie bei einer Wahl ist, kam ein Neuerabgeordneter, sogar von der anderen Partei.
00:19:30: Und diese Betagruppe hat nicht aufgehört, sondern hat weiter einfach jetzt auch für den Neuen gebetet.
00:19:39: Und dann kam es dazu, dass bei einem... Straßenfest, wie auch immer, neuer und alter und Beta irgendwie kam.
00:19:47: Und dann erzählte der alte Abgeordnete dem Neuen, dass das hier Beta sind und dass sie diese Tradition haben.
00:19:54: und er sagt, ja, können wir ja auch machen.
00:19:56: Machen war mit ihnen aus.
00:19:58: Und siehe da, es gab diesen Termin und wir haben uns auch wieder mit eingeladen, mit dazuzukommen.
00:20:05: Und dann waren wir eine Stunde im Andersraum und der Abgeordnete war mit dabei.
00:20:09: Der war kein Christ, der.
00:20:13: Wir haben ihn gefragt, ob er beim Gebet mitmachen möchte.
00:20:17: War ihm nicht so vertraut, wollte er lieben, hielt sich also dann zurück.
00:20:21: Es war ja auch okay.
00:20:22: Aber dann gegen Ende hat der Leiter dieser Gebetensgruppe dann gefragt, ob er da noch einen Anliegen hat, für das wir beten können.
00:20:31: Dann überlegte und sagte auch was.
00:20:33: Und dann ging dieser Gebetensgruppenleiter, ging noch einen Schritt weiter und fragte, dürfen wir einfach mal für sie beten und sie segnen.
00:20:44: Der hat das von außen alles mitgekriegt, was da geschehen war.
00:20:49: Und dann fragte der Leiter mich, ob ich das machen würde, sage ich ja klar.
00:20:53: Und dann kam dieser Abgeordnete nach vorne, stand ungefähr ein Mädchen von mir entfernt und ich sagte ihm, was ich tun wollte.
00:21:02: Ich wollte den aronitischen Segen über ihm aussprechen.
00:21:04: Ich habe gesagt, es ist sehr persönlich.
00:21:07: Ist es okay für sie, wenn ich das tue?
00:21:11: Und dann stand dieser Mann, der kein Christ war, hielt seine Hände so, empfangt so vor sich, schaute mich mit großen Augen an und ich habe es ihm dann zugesprochen.
00:21:25: Der Herr segne dich und behüte dich.
00:21:30: Er lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
00:21:35: Er erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
00:21:39: Und es war wie die Gegenwart Gottes auf diesen Mann fiel.
00:21:47: Wie er berührt war, nicht von meinen schlauen Worten, sondern von Jesus, von Gott, den segnet.
00:21:55: Es passierte etwas, die sind immer alle sehr zeitlich, sehr eng getaktet und dass er sich überhaupt die Zeit genommen hatte, da war schon was.
00:22:04: Der konnte uns nicht gehen lassen.
00:22:06: Wir sind mit ihm noch eine Weile durchs Haus.
00:22:09: Er hat die Gegenwart Gottes aufgesogen.
00:22:21: Jetzt noch einmal ganz konkret, wie können wir reden?
00:22:29: Und ich möchte uns das einfach so als Herzensempfehlung geben, dass wir wirklich auf unser Herz schauen.
00:22:43: Es geht nicht um die da oben, die sowieso machen, was sie wollen.
00:22:47: Es sind Männer und Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu nehmen.
00:22:52: Ich muss nicht alles teufeln, aber ich möchte uns einfach Ich weiß nicht, ob es eine Herausforderung oder eine Empfehlung ist.
00:23:01: Ich habe schon mal die Frage gestellt, wer hat sich schon mal über die Regierung geärgert?
00:23:06: Oder die habe ich in so eine Gruppe gefragt.
00:23:12: Einige waren so ehrlich, dass sie sich gemeldet haben.
00:23:15: Nicht alle.
00:23:17: Und dann habe ich weitergekauft.
00:23:18: Und betest du, das denke ich, ist die Herausforderung.
00:23:27: Und ich sage mal so, ganz leicht, ganz runter.
00:23:31: Bevor wir anfangen, über die Oben zu schimpfen, sind wir zwei Schritte gegangen.
00:23:40: Das eine ist, haben wir für sie gebetet.
00:23:44: Und das andere sind wir mit unseren Sorgen und Nöten vielleicht einfach mal zu ihnen hingegangen und haben mit ihnen, haben ihnen die mitgeteilt.
00:23:56: Dann können sie sagen, hey, ist dicht oder sonst noch was.
00:24:01: Aber ich glaube nicht, dass das passieren wird.
00:24:04: Es ist unsere Haltung.
00:24:06: die entscheidend ist, wie wir beten und wie wir mit denen da oben umgehen.
00:24:13: Das ist unsere geistliche und unsere bürgerliche Verantwortung.
00:24:17: und ich will es einmal so sagen, als Christen und als Gemeinde haben wir ein Privileg, was sonst niemand so hat.
00:24:32: Wir haben nämlich ein doppeltes Mandat.
00:24:34: Das eine ist unser Mandat als Staatsbürger.
00:24:39: Und wir können uns einbringen, wir können mitmachen.
00:24:42: Wir können uns mit unseren besten Ideen einbringen.
00:24:47: Aber das andere und dieses Mandat hat niemand, außer dem Leib Christi.
00:24:53: Wir können beten und können sich einfach Gott hinhalten und ihn um Antworten, um Lösungen, um Segen zu bitten.
00:25:03: Wir sind in einer Situation vor der Regierungsbildung.
00:25:08: Ich habe es vorhin... skizziert, in welche herausfordernden Situation jetzt hier eine neue deutsche Regierung mitten in Europa in einer riesen Verantwortung mit riesen Spannungen, mit riesen Herausforderungen zu bilden ist.
00:25:25: Ich habe neugierbar zu jemandem gesagt, ich finde es den Hammer, dass sich dafür überhaupt jemand bereit findet diesen Job machen zu wollen.
00:25:37: Aber hier sind wir gefragt.
00:25:39: Hier sind wir als Gemeinde gefragt.
00:25:41: sind wir bereit, vielleicht auszutreten aus dem Club, ich weiß nicht, vielleicht betrifft es dich, vielleicht auch nicht, rauszutreten aus dem Club der Frustrierten und der Nörgler und der, die abgeschlossen haben und einzutreten in das, wozu Gott uns ruft, in diese Verantwortung.
00:26:13: Ich lese noch mal kurz Fersi hier aus dem Timotius Brief, wiederhole ich noch mal.
00:26:21: Wir sollen für Sie beten, damit wir ungestört und in Frieden ein Leben führen können, durch das Gott in jeder Hinsicht geehrt wird und das in allen Belangen glaubwürdig ist.
00:26:34: In dieser Weise zu beten ist gut und gefällt Gott unserem Retter.
00:26:40: Ich weiß nicht, wie es dir geht, mir geht es so, ja, dem kann ich zustimmen.
00:26:44: Und am liebsten bete ich eigentlich auch ein Gebet, was Gott gefällt.
00:26:48: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber das wirklich auch so zu tun.
00:27:03: Ich denke, vielleicht reicht das soweit.
00:27:07: Aber uns das vor Augen zu führen, auch dieses, ich lese noch mal weiter, denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen.
00:27:16: Es gibt nämlich nur einen Gott und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen, den, der selbst ein Mensch geworden ist, Jesus Christus.
00:27:27: Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit dem Beweis erbracht, dass Gott alle retten will.
00:27:40: Das ist der Kontext.
00:27:43: Das gilt für Olaf Scholz genauso wie für Friedrich Merz.
00:27:48: Das gilt für eine neue Regierung für jede einzelne Person.
00:27:54: Lassen wir uns das von Gott einfach in unser Herz schreiben.
00:28:06: Ich möchte zum Schluss hier kommen, dass wir gleich auch noch Möglichkeit haben zu beten.
00:28:13: Es geht beim Gebet für die Regierung eigentlich um das Gebet für die Regierenden.
00:28:19: Und das ist der erste konkrete Gebetauftrag, den Paulus der Gemeinde gibt.
00:28:26: Gott ruft uns.
00:28:27: Und die Frage ist, wo ordnen wir uns allen persönlich und auch als Gemeinde?
00:28:35: als Opfer oder Besserwisser, ich habe es gesagt, oder als Bedauernswerte, oder empfangen wir das, was Gott uns in die Hand legt.
00:28:45: Dieses einzigartige Mandat, dass wir den Geist Jesu Christi im Gebet über unseren Regierenden ausleben und ausbeten können.
00:28:59: Vielleicht ganz konkret, als Einzelner, vielleicht kannst du ja von Gott jemandem aus der Jetzigen und vielleicht auch, wir sind ja gerade in der Zeit, dass eine zukünftige Regierung sich bilden soll, eine Person davon dir von Gott zeigen zu lassen, für die du ganz schlicht vielleicht ein bis drei Minuten am Tag betest und einfach sie in die Gegenwart Gottes hineinstellst.
00:29:31: Ich erinnere, ich komme nochmal auf den jungen Mann zurück aus diesem theologischen Seminar, der gesagt hat, ich habe damit abgeschlossen, Es hat mich berührt, dass am Ende wir noch mal eine Runde gemacht haben und er dann sagte, ich mach's jetzt so, ich schau Nachrichten an und wenn ich Nachrichten sehe, nehme ich das auf und bete für die Politiker, dachte ich, yes, vielleicht ist das auch was Nachrichten einmal so aufzunehmen, nicht oh, schon wieder, sondern zu sagen, ja, wir stehen für die einen, die hier wirklich Menschen sind und begrenzte Menschen.
00:30:09: Mir ist das... selten so deutlich geworden, da sind Männer und Frauen, die bereits in Verantwortung zu nehmen, die aber Stärken haben, aber die auch Schwächen haben.
00:30:26: Und die zu schützen, diese Schwächen.
00:30:30: Das ist auch Teil des Gebetes.
00:30:33: Und dann einfach der Auftrag an die Gemeinde, das aufzunehmen.
00:30:41: Wir beten für die, die konkret hier für uns ein Mandat haben.
00:30:48: Es wird Uwe Pfeiler, ich habe es glaube ich vorhin schon mal gesagt, es wird Uwe Pfeiler sein hier ab jetzt, einfach für ihn zu beten und vielleicht kann man dann auch mal Kontakt aufnehmen, wenn man merkt, da ist etwas und wir können ihm unterstützen.
00:31:07: Für den Abgeordneten ist sein Wahlkreis so quasi der Kirchsprängel und wir als königliche Priester gehen da mit ihm zusammen und sagen, ja, Gott, wir möchten, dass du in diesem Wahlkreis dich bewegst.
00:31:28: Okay, Gott ruft und Gott gebraucht uns als Gemeinde.
00:31:36: Und ich frage mich, wenn ich jetzt wandern, amen.
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