Meet The King: Ein König in der Fremde
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00:00:00: Herr Abdank, dass du Andreas heute hier auf die Bühne gestellt hast.
00:00:03: Danke, dass du ihn ausgestattet hast für uns zu predigen.
00:00:07: Danke, dass du deine Worte in seinen Herz gelegt hast, sodass sie jetzt in unser Herz übergehen können.
00:00:13: Schenk uns einfach offene Ohren, offene Herzen und einen offenen Geist, jetzt zuzuhören, anzunehmen, was gesagt wird, was vielleicht uns persönlich gerade beschäftigt, dass wir es vor dich legen können, dass du jetzt ganz persönlich zu uns spricht, unser Gott Herr.
00:00:29: Amen.
00:00:31: Und damit begrüße ich auch die Zuschauer am Livestream oder auf YouTube, falls du später eingeschaltet hast.
00:00:37: Voll cool, dass du mit dabei bist.
00:00:38: Andreas hält uns heute eine Predigt.
00:00:40: Wir sind im vierten Teil unserer Meet the King Reihe.
00:00:44: Ein König in der Fremde.
00:00:46: Danke, Andi.
00:00:49: Herzlich willkommen auch von meiner Seite.
00:00:53: Wir sind am vierten Advent angekommen.
00:00:56: Kurz vorm Heiligabend.
00:00:59: Und das letzte Lied von der Band.
00:01:02: Das hat uns vielleicht sogar ein bisschen eingestimmt von diesem guten Hirten, der mit uns auch in die schwierigen Phasen unseres Lebens hineingeht.
00:01:14: Und ihr seht, es heute stehen wir im Thema ein König in der Fremde.
00:01:20: Und wir wollen zwei Gedanken nachgehen und diese ein bisschen beleuchten zusammen.
00:01:27: Der erste Gedanke ist, Jesus kannte es, ein Fremder zu sein.
00:01:34: Und deshalb ist er auch der gute Hürde, der sagen kann, ich weiß, wie sich es anfühlt, fremd zu sein, in schwierigen Situationen zu sein.
00:01:45: Und der zweite Gedanke ist, dass wir uns Jesus anschauen wollen, wie er Fremde im Blick hatte und vor allen Dingen im Herzen hatte.
00:01:56: Und wir wollen da einiges mitnehmen, indem wir von Jesus lernen.
00:02:05: Also, wir gehen im ersten Gedanken nach, Jesus kannte es ein Fremder zu sein und dabei wollen wir uns die ersten zwölf Lebensjahre von Jesus mal ein bisschen genauer anschauen.
00:02:16: Ich habe euch eine Karte mitgebracht, hier, damit wir einiges nachvollziehen können.
00:02:23: Das ist also die Karte des damaligen Israels zur Zeit, als Jesus geboren wurde und als Jesus lebte.
00:02:30: Und wenn man hier so weiter geht, kommt man dann nach Ägypten.
00:02:34: Da steht jetzt so dieses Kreuz davor.
00:02:37: Mal gucken, ob ich das ein bisschen weggeschoben kriege, dass man das ein bisschen sieht.
00:02:42: Genau.
00:02:45: Genau.
00:02:45: Das ist also so ein bisschen die Weiterführung bis nach Ägypten, der damaligen Zeit.
00:02:53: Und wir wollen einfach mal mit Jesus so Phasen seines Lebens durchlaufen.
00:03:01: Schauen, wo hat Jesus selber erlebt, dass er in der Fremde war oder Fremder war?
00:03:07: Also, wir starten mit dem ersten Gedanken und zwar in Nazareth.
00:03:11: Ich habe euch das da eingekreist.
00:03:13: Ihr könnt es genau sehen, wo es liegt.
00:03:16: Das war der größte Schritt für Jesus, als er nämlich vom Vater im Himmel, von seinem geliebten Vater, dem ewigen Schöpfer, oh Gott, weggegangen ist in die Fremde auf diese Erde.
00:03:34: Das war mit Sicherheit die allergrößte Veränderung für Jesus, dass er seine Göttlichkeit abgelegt hat und Mensch geworden ist und in den Bauch oder in die Gebärmutter seiner irdischen Mutter Maria gekommen ist.
00:03:53: Gravierend war das.
00:03:56: Wie wird sich Jesus gefühlt haben, dieses perfekte Sein, diese perfekte Beziehung, mit seinem Vater im Himmel loszulassen, es aus der Hand zu geben, das, was ihn so mit Sicherheit glücklich gemacht hat, es bewusst loszulassen.
00:04:23: Ein erster Punkt, wo wir festhalten können und gut nachvollziehen können, wie Jesus für uns alles aufgibt.
00:04:35: Ein zweiter Punkt und zwar Jesus ist jetzt schon im Bauch seiner Mutter und ihr wisst, dass alle, wenn ein Kind im Bauch seiner Mutter ist, dann nimmt es ganz viel mit von dem, was die Mutter erlebt.
00:04:50: Geht es der Mutter gut?
00:04:51: Geht es auch dem Kind gut?
00:04:53: Hat die Mutter Stress?
00:04:56: Merkt auch das Kind, dass es stressig ist.
00:04:59: Und so hat Jesus auch in dieser Phase seines Lebens schon miterlebt, dass diese junge Mutter Maria Am Anfang, da war Jesus noch nicht mal geboren, richtig viel Stress erlebt hat.
00:05:12: Es gab nämlich ein Erlass des damaligen Königs Herodes des Großen und alle Leute sollten sich einschreiben lassen in der Stadt, wo sie geboren waren.
00:05:23: Es ging darum um Steuereinnahmen.
00:05:26: Jeder musste sich dort melden.
00:05:28: Und so musste Josef, der nämlich in Bethlehem geboren war mit seiner hochschwangeren Frau Maria, diese Strecke hinter sich bringen, von Nazaret nach Bethlehem.
00:05:45: Sind etwa hundertdreißig Kilometer zu Fuß.
00:05:49: Hochschwanger, wahrscheinlich waren sie so vier bis fünf Tage unterwegs.
00:05:58: Das ist auch so eine erste Veränderung, wo Jesus etwas mitgemacht hat, schon im Leib seiner Mutter.
00:06:06: was ihn mit Sicherheit etwas erfahren lassen hat, was es bedeutet, unter Stress in einer anderen Situation zu kommen, zumindest.
00:06:17: Es ist das gleiche Land gewesen, aber für Maria mit Sicherheit auch ein großer Einschnitt, Hochschwanger so eine Reise zu machen.
00:06:30: Dann geht es weiter.
00:06:32: Die dritte Situation Jesus wird nicht in einem Host, in einem Hotel oder einer Pension oder in irgendeinem richtig schön vorbereiteten Kinderbett geboren auf einer Geburtsstation.
00:06:52: ganz im Gegenteil.
00:06:54: Jesus wird in Bethlehem in einem Stall geboren.
00:07:01: Keiner hat ihn erwartet.
00:07:04: Niemand wollte ihn scheinbar.
00:07:07: Niemand hat gewartet, dass dieses Kind Jesus geboren wurde.
00:07:11: Und er lebt als neu geboren ist, die Situation wahrscheinlich damals noch nicht so bewusst, seine Eltern noch viel mehr, dass niemand kein Raum da war, wo dieses Jesuskind geboren wurde, geboren werden konnte.
00:07:31: Und das sind so Gedanken, die man dann empfindet, wenn man nicht gewollt ist.
00:07:36: Wenn man in Situationen trifft, wo man plötzlich das Gefühl hat, irgendwie hat mich niemand erwartet.
00:07:44: Irgendwie braucht mich niemand.
00:07:49: Den Eindruck musste Jesus damals bekommen und seine Eltern auf jeden Fall.
00:07:55: Es kam dann irgendwann Hirten und zwei Jahre später ungefähr, kamen dann die Sternendeuter.
00:08:05: Aber die Menschen drum herum, die hat es nicht interessiert, dass dieser Jesus geboren wurde, der angekündigt wurde.
00:08:15: Wir gehen einen Schritt weiter.
00:08:17: Jedes neu geborene jüdische Kind wurde der Tradition nach im Tempel gesegnet und geweilt.
00:08:26: Und auch das passierte mit Jesus, also sie haben dann mit dem klein geborenen Jesus Kind diese kleinere Strecke von Bethlehem nach Jerusalem, da wo der Tempel war.
00:08:38: Und sind dann dahin gegangen und sind im Tempel gewesen und begegnen dort zwei Personen, das schauen wir uns gleich noch näher an.
00:08:47: Wieder eine Veränderung für dieses kleine Kind.
00:08:51: Jesus hat gemerkt, was es bedeutet, unterwegs zu sein.
00:08:58: Dann kommt wieder eine sehr einsteidende Situation, wenn wir über diesen Gedanken nachdenken, Jesus ein König in der Fremde.
00:09:07: Jesus muss mit seinen Eltern etwa im Alter zwischen drei und vier nach Ägypten flehen, weil der damalige König Herodes der Große, diese Sternendeuter, die kamen, ihr habt das am letzten Sonntag vom Jürgen gehört, die wollte ja eigentlich ausfragen, wo dieser König geboren wurde, um rauszukriegen, wo der lebt, um ihn eigentlich umzubringen.
00:09:38: Und die Sternendeuter, die haben einen Impuls von Gott bekommen, nicht wieder zu Herodes zurückzugehen, sondern einen anderen Weg zu nehmen.
00:09:48: Und deshalb war der so sauer und hat dann befohlen, dass in Bethlehem alle zweijährigen und jüngeren Kinder männlichen Jungs getötet werden.
00:10:03: Eine ganz schlimme Tat.
00:10:06: Und Gott warnt Maria und Josef davor und sagt, nimm deine Familie und zieht nach Ägypten.
00:10:14: Und sie fliehen diese weite Strecke, sind da mehrere Tage unterwegs.
00:10:19: Und man weiß nicht so ganz genau, wo sie waren.
00:10:23: In einigen Schriften habe ich gelesen, dass sie nordöstlich von Cairo irgendwo gewohnt haben.
00:10:32: Und dort waren sie einige Jahre.
00:10:35: Bis Gott wieder einen Puls geschenkt hat im Josef und gesagt hat, Josef, du kannst wieder zurückkommen.
00:10:43: Derjenige, der Jesus nach dem Leben trachtete, ist gestorben.
00:10:51: Und so kehrten sie dann die Weite Strecke wieder aus dem fremden Land Ägypten nach Nazareth.
00:10:59: Nicht nach Bethlehem, wo sie ja die letzte Zeit gewohnt haben, weil sie Angst hatten, dass der Sohn von Herodes dem Großen eventuell genauso drauf ist wie sein Vater.
00:11:12: Und so sind sie nach Galilea gegangen, ganz konkret nach Nazareth.
00:11:17: Und so wurde erfüllt, was in den Schriften über das Jesuskind angekündigt war, dass er in Nazareth aufwachsen wird.
00:11:30: Also wieder eine sehr lange Strecke aus der Ferne in für Jesus wieder die Fremde, weil er kannte Nazareth nicht, seine Eltern schon, aber er nicht.
00:11:42: Für ihn war das auch wieder neu.
00:11:45: Er kehrte dahin zurück und da war er vielleicht so zwischen fünf und sieben Jahren in dem Alter, die genauen Angaben, wie lange sie wirklich in Ägypten waren, die schwanken so ein bisschen, manche sagen zwei Jahre, manche sagen dreieinhalb Jahre, von daher so zwischen fünf, sechs, sieben Jahren könnte Jesus ungefähr gewesen sein, als sie zurück sind nach Nazareth.
00:12:15: Und dann gab es jedes Jahr für ein Fromm-Juden eine Situation, die auch Jesus jedes Jahr miterlebt hat, nämlich, dass sie zum Passafest nach Jerusalem gezogen sind.
00:12:25: Und auch das war wieder etwa die Strecke in Richtung Bethlehem, also hundertzehn Kilometer, die sie wieder meist zu Fuß, vielleicht mit einem Esel oder einem Reittier, gezogen sind.
00:12:40: Und dort passiert dann, wird uns in Lukas II beschrieben, Jesus als zwölfjähriger im Tempel im Hause Gottes.
00:12:51: Und das ist eine ganz spannende Situation, wo wir auch ein bisschen was mitkriegen, wie Jesus sich gefühlt hat, nachdem er in seiner Kindheit nur rumgereist ist oder oft rumgereist ist.
00:13:01: Oft in Situationen kamen, wo er sich fremd gefühlt hat und ganz am Anfang aus dem Himmel von Gott seinem Vater in diese Welt gekommen ist.
00:13:13: Es war also wieder ein Passerfest und seine Eltern sind mit ihm losgezogen und die ganze Familie, das war so ein großer Tross.
00:13:22: und dann haben sie das Passer gefeiert und sind wieder zurückgegangen und sind schon eine Tagesreise unterwegs gewesen und dann fiel den Eltern auf, Jesus ist gar nicht da.
00:13:33: Ist euch sowas schon mal passiert?
00:13:35: Kind vergessen?
00:13:40: Einen Tag unterwegs gewesen und dann fiel ihn auf, Jesus ist gar nicht da.
00:13:45: Sowas passiert.
00:13:46: in der Großfamilie, die sind da mit vielen Leuten gereist und wahrscheinlich haben sie gedacht, er wird irgendwo bei Verwandten mit dabei sein.
00:13:57: Und dann gehen sie zurück nach Jerusalem und suchen Jesus und irgendwann landen sie im Tempel und da finden sie ihn.
00:14:05: Sie finden Jesus und Maria schimpft ein bisschen mit ihm und sagt, Jesus, du hast uns ganz schön Angst gemacht.
00:14:15: Wir haben uns richtig Sorgen gemacht.
00:14:19: Wo du bist, du kannst ja nicht einfach hier bleiben.
00:14:22: Du musst doch mit uns mitgehen und uns Bescheid sagen.
00:14:25: Und die Antwort Jesus ist bemerkenswert.
00:14:30: Er sagt, wusstet ihr nicht, dass ich da sein muss, wo mein Vater ist.
00:14:37: Und hier wird das erste Mal wieder deutlich, dass Jesus wahre Mensch geworden ist und es wirklich erlebt hat, was es heißt, in der Fremde zu sein.
00:14:49: und er immer wieder angedockt hat an sein Zuhause.
00:14:55: Und hier im Tempel war das wieder so eine Begegnung, wo er gesagt hat, ich muss da sein, wo mein Vater ist.
00:15:05: Also Jesus war einer, der richtig gut nachvollziehen kann, was es bedeutet, wenn wir unterwegs sind und vielleicht Angst haben, Sorgen haben, wenn wir uns fremd fühlen oder wenn wir fremd sind.
00:15:23: Wenn wir den Eindruck haben, da wo wir jetzt sind, nie angekommen zu sein, Jesus kann es richtig gut nachvollziehen.
00:15:33: Wir wollen jetzt uns ein bisschen dem zweiten Gedanken nähern, nämlich wie ist Jesus in dieser Mission von dem Himmel auf diese Erde zu kommen, wie ist er damit umgegangen und wie ist er mit Fremden umgegangen, wo er doch selber Fremder war.
00:15:53: Und wir steigen da ein, In diese Segnungssituation, als Neugeborener, hatte ich gesagt, wird man also im Tempel gesegnet.
00:16:06: Und ich habe einen Text mitgebracht aus Lukas II, wo so diese Profizeilung über dieses kleine geborene Jesuskind ausgesprochen wird, über den König der Fremde, welcher seine Mission als Retter der Fremd gewonnenen Menschen ankündigt.
00:16:26: Und zwar geht Maria und Josef, ihr könnt es hier hinter mir lesen, in den Tempel und wollen ihn segnen und weilen lassen.
00:16:34: und da begegnen sie einem alten Mann, Simeon, einem gottesfürchtigen Mann, einem Mann, der sich gut auskannte in dem, was in den alten Schriften stand und er wusste, dass ein Retter angekündigt war, ein König.
00:16:57: ein König, der kommen wird.
00:16:59: Und er hat wahrscheinlich viele Jahre gewartet und war auch immer wieder im Tempel.
00:17:04: Und dann begegnet er diesem jungen Paar mit diesem Jesuskind im Arm und auf einmal merkt er, das ist dieses Kind.
00:17:16: Und er sagt, als Maria und Josef kamen, um das Kind dem Herrn zu weinen, wie es im Gesetz vorgeschrieben war, war Simon dort.
00:17:27: Er nahm das Kind, er sah das Kind auf seinen Arm und lobte Gott und sagte, Herr, nun kann ich in Frieden sterben, wie du es mir versprochen hast.
00:17:38: Ich habe den Retter gesehen, den du allen Menschen geschenkt hast.
00:17:44: Er ist ein Licht, das den Völkern Gott offenbarern wird und er ist die Herrlichkeit deines Volkes Israel.
00:17:55: Hier spricht dieser Simeon, dieser alteweise Mann eine Prophezei über dieses Jesuskind aus, was ihn in seiner Zeit als Mensch begleiten wird, was seine Mission ist.
00:18:13: Und wir können uns das nochmal lesen.
00:18:17: Ich habe ihn den Retter gesehen, den Retter, der aus der Fremde kam und selbst Fremder war.
00:18:24: Er wird zum Retter und zwar für alle Menschen.
00:18:28: nicht für Ausgewählte, nicht für irgendjemand Privilegiertes, sondern für jeden.
00:18:34: Und im Besonderen wird er ein Licht sein, was Gott deutlich macht, was Gott sichtbar macht, was Gott den Menschen, die Gott noch nicht kennen oder die Gott fremd geworden sind, wieder nahebringt.
00:18:50: Ein Licht, was den Weg zu Gott hell macht, was den Menschen, was uns einlädt, Gott wieder neu zu begegnen.
00:19:02: Und er wird im Besonderen wichtig sein für sein Volk Israel, für dieses ausgewählte Volk.
00:19:10: Er wird die Herrlichkeit dieses Volkes sein.
00:19:13: Das ist also so ein bisschen der Staat dieses Jesuskind-Lions, was da gesegnet wurde im Tempel und wo eine Mission über ihm ausgesprochen wurde, Und kurze Zeit später kommt noch die Prophetin Hannah, die auch im Tempel war und genauso auf dieses Jesuskind gewartet hat und sie sieht Jesus und segnet seine Eltern und ihn.
00:19:39: Also zwei Personen, die Jesus erwartet haben und ganz viele haben ihn nicht erwartet.
00:19:51: Jetzt ist die Frage, was hat Jesus mitgenommen, von dieser Botschaft ein Licht zu sein für die Nationen, ein Licht zu sein für dich und mich.
00:20:01: Und wir wollen in eine Begebenheit hineinschauen, in dem Johannes-Evangelium, im vierten Kapitel.
00:20:09: Und auch hier habe ich euch wieder die Karte mitgebracht, dass wir nachvollziehen können, wo dieser Bericht einzuordnen ist.
00:20:16: Und in diesem Bericht, den wir im Johannes Kapitel vier sehen, werden wir merken, wie Jesus mit fremden Menschen umgeht.
00:20:27: Wie Jesus mit Menschen umgeht, die Gott nicht kennen.
00:20:31: in einer Gottesfremde leben, aber auch mit Menschen, die ganz physisch in der Fremde sind.
00:20:40: Und zwar war Jesus hier in diesem Gebiet, da wo wir einsteigen in Judea, war er am Wirken und unterwegs und er wollte, weil er damals noch nicht so am Anfang seines Dienstes noch nicht so viel Aufsehen erregen wollte, wollte er dann ganz in den Norden ziehen und zwar von der unten aus Galilea nach von Judah nach Galilea.
00:21:10: Er wollte also hier in diesem Bereich ziehen, wo er also in Nazareth dann auch als Kind groß geworden ist, aufgewachsen ist.
00:21:18: In die Gegend wollte Jesus ziehen und dabei musste er aber eine Region durchlaufen, durch die die Juden eigentlich nie gegangen sind.
00:21:30: Das war nämlich Samaya.
00:21:33: Dieser grüne Bereich, den ihr hier seht, das war ein Bereich, wo ein Frommerjude einen großen Bogen um diesen Bereich gemacht hat.
00:21:42: Ein Frommerjude, wenn er nach Jerusalem in den Tempel gegangen ist und aus Kalilea aus dem Norden kam, ist vorbei gegangen.
00:21:51: Er ist hier außen rum am Jordan, hier vorbei gegangen und dann hier außen nach Jerusalem.
00:22:00: Jesus hat das nicht gemacht.
00:22:02: Jesus ist ganz bewusst mitten durchgegangen.
00:22:07: Und zwar ganz konkret durch diese Stadt sicher.
00:22:12: Und genau an dieser Stelle spielt jetzt die Situation, in die wir einsteigen, wo wir merken, wie Jesus mit Menschen umgeht.
00:22:20: Und wir können daraus lernen und für uns festhalten, dass Jesus auch mit uns genauso umgeht.
00:22:27: Er begegnet dort nämlich in der Mittagshitze einer Frau, die an einem Brunnen außerhalb dieses Ortes sicher Wasser holte in der Mittagshitze.
00:22:41: Vollkommen ungewöhnlich.
00:22:44: Jeder ist also in dieser sengenden Hitze am Abend Wasserholen gegangen.
00:22:51: Alle Frauen, die in dem Ort waren, damals war es oft Frauenarbeit, Wasser zu holen.
00:22:59: Sie sind also am Abend gegangen.
00:23:00: Und diese Frau Die hatte wahrscheinlich keine guten Freundinnen.
00:23:05: Die war nicht so beliebt in diesem Ort und ist alleine gegangen.
00:23:10: Und landet mitten in der Mittagsitze an Dienstenbrunnen und will Wasser schöpfen.
00:23:15: Und da kommt dieser Jude.
00:23:18: Wahrscheinlich wird sie sich schon gewundert haben.
00:23:20: Komisch, total komisch, dass der hier in Samaya in diesem Land ist, wo die Juden sonst einen riesengroßen Bogen drum herum machen.
00:23:30: Und dann passiert etwas, womit sie nie gerechnet hätte.
00:23:34: Und wir steigen einen in den Text, da heißt es, Jesus sagte zu ihr, zu dieser Frau, bitte, gib mir zu trinken.
00:23:43: Er, Jesus, war zu diesem Zeitpunkt allein, denn seine Jünger waren ins Dorf gegangen, um etwas zu essen, zu kaufen.
00:23:51: Die Frau war überrascht, denn sonst wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben.
00:23:57: Sie erwiderte, Du bist ein Jude und ich bin eine Samaritarin.
00:24:04: Warum bittest du mich, dir zu trinken zu geben?
00:24:11: Erst mal bisher her.
00:24:16: Jesus durchbricht Traditionen.
00:24:22: Jesus durchbricht Normen.
00:24:25: Ganz bewusst, weil es ihm nicht darum geht, eine Regel, eine Norm etwas zu erfüllen, was Menschen vielleicht in guter oder auch weniger guter Absicht geschaffen haben, weil es ihm um diese Menschen geht, zu denen er geschickt wurde.
00:24:46: Er soll ein Licht sein für die Nationen.
00:24:50: Und das hat Jesus so verinnerlicht, dass er sagt, mir kommt es überhaupt nicht drauf an, was die anderen über mich denken.
00:24:58: Ich habe einen Auftrag und der brennt in meinem Herzen.
00:25:02: Es ist mir so wichtig, die Menschen, die weit weg von Gott sind, den zu begegnen und ihn die Liebe, die Gott für sie hat, zu zeigen und auszusprechen und ganz praktisch anfassbar zu machen.
00:25:17: Und deshalb bittet er sie und sagt, gib du mir zu trinken.
00:25:22: Ich brauche etwas von dir, du kannst mir helfen.
00:25:26: Ich, der Jude, bitte dich, die Ausländerin, die Samariterin, dass du mir hilfst, weil ich deine Hilfe brauche.
00:25:38: Jesus begibt sich, Schon als Mann dieser Frau gegenüber, schon das ist eine Hierarchie in der damaligen Zeit gewesen, wo er sagt, das interessiert mich alles nicht.
00:25:50: Er geht ihr entgegen, er baut ihr eine Brücke, eine Brücke des Vertrauens, eine Brücke, wo sie darüber hin abgehen kann.
00:26:01: Und dann, als sie merkt, dieser Mann meint es gut mit mir, dass es keiner, der irgendwas Böses im Sinn hat.
00:26:13: dann antwortet Jesus und gibt dir eine Frage oder eine Antwort, über die sie noch länger nachdenkt und im Folge des Gesprächs werden sie tiefer einsteigen in diese Antwort, die Jesus hier gibt.
00:26:26: Er sagt nämlich, wenn du wüsstest, liebe Frau, welche Gabe Gott für dich bereithält, schon erster toller Punkt.
00:26:34: Jesus begegnet Menschen in der Fremde und sagt, Gott hat etwas vorbereitet für dich.
00:26:42: Gott hält ein Geschenk für dich bereit.
00:26:45: Gott hat was Gutes für dich.
00:26:47: Was für eine gute Botschaft, dass wir Menschen das weitergeben können.
00:26:56: Gott hat etwas Gutes für dich bereit.
00:26:59: Wenn du wüsstest, welche Gabe Gott für dich bereit hält und jetzt kommt er auf seine Person zu sprechen und wer es ist, der das zu dir sagt, der der Überbringer dieser Gabe ist, dann würdest du ihn bitten, gibt mir das lebendige Wasser.
00:27:18: Das ist so ein bisschen eine Metapher und Jesus nimmt also etwas Praktisches auf.
00:27:23: Der fängt nicht an, theologisch zu argumentieren, sondern er fängt auf der Ebene an, wo sie sich begegnet sind, in einem Alltag, bei dem Bedürfnis etwas zu trinken, bei dem Bedürfnis, was jeder gut kannte in dieser heißen Gegend, Ich brauche Wasser, um zu überleben.
00:27:47: Jeden Tag brauche ich Wasser, frisches Wasser.
00:27:51: Und dieses Bild nimmt Jesus und begegnet dieser Frau in ihrem Alltag.
00:27:58: In dem, was sie nachvollziehen konnte.
00:28:02: Und sagt ihr, ich kann dir etwas anbieten, was viel mehr wirkt als dieses Wasser, was du jetzt holen wolltest.
00:28:14: Ein lebendiges Wasser, was ewig wirkt.
00:28:17: Sicher wird sich zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig verstanden haben, was das wirklich bedeutet, was Jesus damit gemeint hat, ob das dieses Geschenk war, diese Gabe.
00:28:27: Und es ist spannend, wenn man den Text weiter liest, wie sie sich weiter im Gespräch vertiefen.
00:28:34: Sie suchen Gemeinsamkeiten und zwar Jesus sucht Gemeinsamkeiten mit dieser Frau, um das Gespräch am Laufen zu halten.
00:28:42: Sie unterhalten sich über Religion.
00:28:45: Sie unterhalten sich zum Beispiel, wie die Juden Gott anbeten und wie die Samariter Gott anbeten.
00:28:52: Sie finden Gemeinsamkeiten und sie finden Unterschiede.
00:28:58: Wie viel Wertschätzung steckt darin, wenn ich mich wirklich mit einem Menschen auseinandersetze und ihn aufrichtig frage, was glaubst du?
00:29:08: Wo kommst du her?
00:29:09: Was ist deine Tradition?
00:29:11: Was hatte ich bisher geprägt?
00:29:14: was bewegt dein Leben?
00:29:19: und teilt im Gegenzug das, was Jesus geprägt hat.
00:29:27: Das bedeutet Wertschätzung auf Augenhöhe begegnen, nicht mit Vorurteilen, nicht abwürdigend, nicht ausweichend, sondern offen, neutral, mit guten Absichten.
00:29:48: In Erwartung, dass etwas Gutes daraus geschehen kann.
00:29:54: Und diese Brücke des Vertrauens wird in diesem Gespräch weiter ausgerollt von Jesus.
00:30:03: Und die Frau geht weiter im Vertrauen.
00:30:06: Und das Gespräch wird immer persönlicher.
00:30:10: Jetzt geht es nämlich plötzlich darum, dass Jesus mit der Frau ins Gespräch kommt, über die persönlichen Dinge.
00:30:17: Und ich stelle mir das so vor, dass sie vielleicht darüber gesprochen haben, Warum bist du alleine hier in der Mittagszeit?
00:30:26: Ist doch vollkommen ungewöhnlich.
00:30:30: Und so langsam kommen sie an den wunden Punkt dieser Frau und sie kommen auf die Männer zu sprechen, mit denen die Frau zu tun hatte.
00:30:38: Und es wird deutlich, dass diese Frau mit vielen Männern begegnet hatte und Verkehr hatte und dass sie eine Frau war, die in dem Ort nicht angesehen war, verachtet.
00:30:51: Eine prostituierte eine Frau, die eigentlich ausgestoßen war, die nicht in die Norm passte.
00:31:01: Und Jesus geht mit ihr in Wahrheit um und lässt diese schwierige, diesen schwierigen Teil ihres Lebens nicht aus.
00:31:11: Er umschiff das nicht und denkt, jetzt wird es peinlich.
00:31:15: Sondern er weiß genau, an welchen Stellen wir in unserem Leben belastet sind.
00:31:22: Da, wo wir unsere Packung mit uns tragen.
00:31:27: die uns immer wieder zu schaffen macht.
00:31:31: Und wenn er sagt, ich will dir lebendiges Wasser geben, dann sollte dieses lebendige Wasser, diese Stellen des Lebens durchspülen, wo bisher immer nur bitteres Wasser rauskam.
00:31:48: Und Jesus begegnet dieser Frau wertschätzend in Liebe, Wahrheit und Bahn.
00:31:55: so ein Weg zu dem Herzen dieser Frau.
00:31:58: Was hatten wir uns am Anfang gesagt?
00:32:01: Jesus hat Fremde im Blick und im Herz.
00:32:07: Das bedeutet das.
00:32:10: Menschen wirklich auf dem Herz zu tragen.
00:32:14: Wenn Gott uns Menschen wichtig macht und sagt, bete für die, dann heißt es, bleib dran.
00:32:20: Bleib im Gebet dran an der Person.
00:32:23: Sucher Gelegenheiten, wo Gott Brücken des Vertrauens baut und wo ihr ins Gespräch kommt.
00:32:28: Wo du den ersten Schritt gehen kannst, so wie Jesus, der gesagt hat, gib mir zu trinken.
00:32:37: Komm mit Menschen ins Gespräch, die in der Ferne von Gott leben.
00:32:41: Und es passiert was.
00:32:44: Das Herz dieser Frau verändert sich, weil Jesus ihr wertschätzend in Liebe und Wahrheit begegnet ist.
00:32:52: Kein Schaumschläger, keiner von denen, die sie nur benutzen wollte, sondern einer, der sie wirklich wertgeschätzt hat.
00:33:02: Und jetzt merken wir, dass sich was verändert.
00:33:07: Im Pferds-Achtundzwanzig wird folgendes gesagt, nach diesem Gespräch, die Frau ließ ihren Krug neben dem Brunnen stehen, lief ins Dorf zurück und erzählte allen.
00:33:21: Der Grund, warum sie in dieser Mittagshitze da hingegangen war, war Wasser zu holen.
00:33:25: Diesen schweren Grub bis dahin geschleppt.
00:33:29: Jetzt ist die so verändert, dass sie sagt, dies ist ... Wasser, dieses alltägliche Wasser, von dem ich immer wieder Durst bekommen habe, ist nicht mehr wichtig.
00:33:40: Ich lasse es einfach zurück, weil ich etwas gefunden habe, was mein Herz so verändert und mich von einer fremden Person zu einem Menschenmacht, der Gott nahen kann.
00:33:58: Und sie will diese Veränderung, die sie in ihrem Herzen erlebt hat, die sie im Gespräch mit diesem Jesus gemerkt hat in sich selbst.
00:34:08: hier verändert sich gerade was in mir.
00:34:12: das will sie jedem weiter erzählen und dann heißt es sie erzählt es allen weiter und sagt kommt mit mir und lernt einen mann kennen der mir alles ins gesicht gesagt hat.
00:34:25: das bedeutet nicht dass er unhöflich war sondern das ist der ausdruck von liebe und wahrheit.
00:34:33: er hat in Sensibilität und Wertschätzung die Dinge angesprochen, die die Frau wirklich beschäftigt haben.
00:34:41: Das Problem ihres Lebens.
00:34:43: Und er hat ihr eine Lösung gegeben.
00:34:47: Er hat ihr gezeigt, wie sich dieses Leben, was sich für die Frau richtig dramatisch und belastend angefühlt hat, wie sich dieses Leben verändern kann.
00:34:59: Und das hat er ihr persönlich von Angesicht zu Angesicht wertschätzend vermittelt.
00:35:06: und deshalb sagt sie, er hat mir alles ins Gesicht gesagt, was ich jemals getan habe und das war ihr nicht peinlich.
00:35:16: Sie hat sie nicht erwischt gefühlt, sondern sie hat sich geliebt gefühlt.
00:35:26: Könnte es vielleicht der Christus sein?
00:35:29: Sie haben sich auch über Glauben unterhalten und sie wusste auch aus ihrer religiösen Tradition der Samarita, da gibt es eine Ankündigung eines Retters, eines Messias.
00:35:43: Und sie stellt diese Frage in diesem Dorf den Leuten, könnte das vielleicht der Christus sein?
00:35:49: Der Messias, dieser König, der den Juden angekündigt war.
00:35:56: Und es ist mega krass, was jetzt passiert.
00:36:01: Überlegt euch das mal, da strömten die Leute aus dem Dorf herbei, um ihn zu sehen.
00:36:07: Die Frau konnte vorher niemand leiden.
00:36:10: Männer haben sie nur benutzt.
00:36:13: Und jetzt ist die so verändert, die hat so eine Ausstrahlung, die ist so im Namen Jesus unterwegs, dass die Leute sofort gemerkt haben, hier ist was anders.
00:36:26: Das passiert, wenn wir Menschen, die in der Ferne von Gott unterwegs sind, mit Gott in Berührung kommen, mit diesem lebendigen Wasser, dann verändert sich innerlich und äußerlich so viel.
00:36:42: dass andere Menschen angesteckt werden.
00:36:46: Anders ist es nicht zu erklären, dass die Menschen auf einmal dieser Frau folgen und sie gehen also Jesus entgegen, sie ziehen da wahrscheinlich eine größere Gruppe von Menschen vor das Dorf und sie begegnen Jesus, sehen ihn, erleben ihn.
00:37:04: und jetzt gucken wir noch rein, was passiert, was aus Fremden wird.
00:37:11: wenn Jesus ihn begegnet.
00:37:13: Es werden geheilte und verbundene.
00:37:16: Menschen, die plötzlich verbunden sind untereinander.
00:37:19: Menschen, die verbunden sind mit dem lebendigen Gott.
00:37:24: Menschen, die geheilt sind.
00:37:27: Und es ist, finde ich, immer wieder faszinierend, diese Veränderung mitzuerleben.
00:37:34: Johannes IV, Vers.
00:37:35: neun und dreißig bis zweiundvierzig wird uns weiter berichtet, dass in dem Gespräch Was Jesus jetzt mit dieser Gruppe von Menschen aus dem Dorf hatte, wird folgendes gesagt, viele Samariter aus dem Dorf glaubten nun an Jesus, weil die Frau ihnen erzählt hat, er hat mir alles ins Gesicht gesagt, was ich jemals getan habe.
00:37:57: Also schon viele glaubten auf das Zeugnis hin und auf die Veränderung dieser Frau.
00:38:03: Jetzt geht es aber weiter.
00:38:05: Als sie dann mit Jesus zusammentrafen, baden sie ihn bei ihm zu bleiben.
00:38:11: Deshalb blieb er noch zwei Tage bei ihnen.
00:38:19: Ein nächster Punkt, den wir von Jesus lernen dürfen.
00:38:23: Da ist Jesus als Jude in der Fremde bei den Samaritern, die eigentlich nicht wertgeschätzt werden.
00:38:31: Und sie laden ihn ein und bitten ihn seine Zeit hier zu verbringen.
00:38:36: Und Jesus sagt, ihr seid es mir wert.
00:38:41: Du bist es mir wert.
00:38:44: dass ich zwei Tage meiner kostbaren Zeit hier auf dieser Erde bei dir verbringe, stelle das mal vor, was für eine Wertschätzung.
00:38:54: Und so geht Jesus mit dir um, mit mir um, dass er sagt, ich nehme mir für dich Zeit, ganz explizit für dich.
00:39:06: Und es heißt weiter, dass diese Begegnung eine richtige Veränderung in diesem ganzen Dorf, in dieser ganzen Region bedeutet hat.
00:39:15: Noch viel mehr Menschen hörten jetzt seine Botschaft und glaubten an ihn.
00:39:21: Und dann kommen diese Leute zu der Frau und sagen und reflektieren ihr so sinngemäß, wie gut, dass du uns das erzählt hast.
00:39:32: Weil mit uns ist was passiert, was unbeschreiblich ist.
00:39:36: Und sie sagen, nun glauben wir, weil wir ihn selbst gehört haben.
00:39:43: Und nicht nur aufgrund deiner Worte.
00:39:45: Wir wissen, jetzt wissen wir, dass er wirklich der Retter der Welt ist.
00:39:53: Hier wird deutlich, dass es bei Jesus nicht um Religion geht.
00:39:59: Es geht nicht darum, etwas zu lernen im Rallyunterricht oder im Bibelunterricht oder wie du das auch immer nennen willst oder Wissen über Gott anzureichern.
00:40:14: Fromme Informationen zu sammeln, darum geht es Jesus nicht.
00:40:19: Jesus ist gekommen als Mensch, damit wir Gott anfassen können.
00:40:28: Damit in unserem Leben deutlich wird, welche Veränderung passiert, wenn wirklich dieser lebendige Jesus Christus in unser Leben kommt.
00:40:38: Und wir merken dann, dass wir plötzlich in die Nähe Gottes kommen, ganz nah an sein Herz.
00:40:47: Denn wir haben ihn gesehen, ihn persönlich.
00:40:52: Er hat in unser Leben hineingesprochen, das war die Botschaft.
00:40:56: Und deshalb will ich uns jetzt, nachdem wir so ein bisschen reflektiert haben, wie Jesus mit Menschen umgegangen sind, die in der Fremde waren, die Fremd waren, dass wir selber nochmal ein bisschen unser Leben hinein reflektieren und diese drei Fragen auf uns wirken lassen, und da wird gleich im Hintergrund ein bisschen Musik, gespielt werden, lasst uns mal zwei, drei Minuten Zeit nehmen, wo wir diese drei unterschiedlichen Facetten für uns hinterfragen und überlegen, wenn Jesus ein König in der Fremde ist, was hat es für mich heute zu sagen, bin ich vielleicht ein Fremder oder fühle ich mich fremd, bin ich selber in so einer Situation?
00:41:49: oder die Frage, Wie kann das, was ich jetzt von Jesus gehört habe, mein Denken und mein Handeln verändern in meinem Alltag?
00:42:01: Wie kann ich das, was Jesus so wichtig ist, in meinem Leben entfalten und umsetzen?
00:42:09: Oder noch konkreter, bete jetzt, wo stellt Gott ihr Menschen in den Weg, die sich vielleicht als Fremde fühlen?
00:42:20: Wo du schon immer vielleicht den Eindruck hattest, irgendwie sind die nie richtig angekommen.
00:42:24: Vielleicht auch hier in der Gemeinde.
00:42:27: Vielleicht bei dir auf Arbeit, Arbeitskollegen oder Arbeitskollege, wo du den Eindruck hast, irgendwie keiner mag den, keiner unterhält sich mit dem.
00:42:41: Vielleicht auch in deiner Nachbarschaft.
00:42:44: Leute, die neu dazugezogen sind, wo du denkst, irgendwie haben die noch nicht den Anschluss gekriegt.
00:42:52: und vielleicht auch Menschen, die in deinem Freundeskreis sind, wo du genau weißt, die Leben noch in dieser Ferne.
00:42:59: von Gott bete dafür, dass du vielleicht der Unterstützer wirst, der diese Brücke der Hoffnung baut, so wie Jesus dieser Frau begegnet ist und sich das Leben total verändert hat.
00:43:14: Lass uns jetzt ein paar Minuten darüber nachdenken, im Gebet sein, Jesus begegnen, keine Frommen.
00:43:24: Gebete sprechen, sondern Jesus begegnen.
00:43:28: Und fragen Jesus, was ist dir jetzt wichtig?
00:43:49: Und Jesus, ich danke dir, dass du uns begegnest, ganz persönlich, so wie du dieser Frau dort an diesem Brunnen vor der Stadt begegnet bist.
00:44:03: Wie du diesen Menschen begegnet bist, die Fremde waren und die so überrascht waren, als sie dich gefunden haben, das Licht.
00:44:13: der Retter für diese Menschen.
00:44:16: Und sie erleben durften, wie sich ihr Leben radikal verändert, wie ihre Sicht auf das Leben verändert wurde, ihre Perspektive auf das Leben.
00:44:27: Weil sie gemerkt haben, dass Liebe, Barmherzigkeit, Vergebung und Ewigkeit in dieses Leben eingezogen ist, Einzug gehalten hat in einer Person, in der Person Jesus Christus.
00:44:49: Danke, dass du das auch heute tust.
00:44:52: dass du mir und uns begegnest, dass du uns berühren wirst, ganz tief in unserem Innersten und dort die Veränderung bewirken möchtest.
00:45:04: Jesus, wir danken dir, dass du so unterwegs bist und dass wir als deine Nachfolger, die dich im Herzen tragen, so von dir lernt dürfen, in diesem gleichen Gedanken, in diesem gleichen Wesen unterwegs zu sein und unsere Menschen, unsere Mitmenschen, um uns herum zu segnen.
00:45:25: ihnen Liebe und Wahrheit zu bringen, ihnen letztlich dich zu bringen.
00:45:31: Und ich bete für alles, was Menschen jetzt auch hier festgemacht haben, was sie ausgesprochen haben vor dir, dass du heiliger Geistes nimmst und in ihrem Herzen bewahrst und zur Umsetzung bringst.
00:45:46: Danke dafür, dass du das tun wirst, weil du gekommen bist als der Retter dieser Welt.
00:45:56: Wir ehren dich, Jesus Christus.
00:45:59: Amen.
00:46:03: Ein letzter Gedanken für uns, die Botschaft Jesu ist immer auch ein Gratmesser für unser Handeln.
00:46:13: Und zuallererst, bevor wir irgendwie handeln, kommt das Sein.
00:46:17: Das ist uns jetzt hoffentlich deutlich geworden.
00:46:20: Zuallererst ist immer die Begegnung, dieses Ausgefüllt von Jesus.
00:46:25: Aber wenn wir das sind und wenn wir in ihm leben dürfen und der heilige Geist das Ruder übernommen hat und in uns das Steuer in der Hand hält, Dann heißt es auch zu überlegen, was ist dir wichtig, Jesus?
00:46:41: Und dann ist unser Handeln oder sind Jesu Botschaft auch Gratmesser.
00:46:49: Und ich habe uns noch einen abschließenden Vers, der uns vielleicht so für die nächste Woche mitgehen kann aus dem Matthäus-Evangelium.
00:46:59: Das ist in einem ganz anderen Zusammenhang geschrieben, nämlich dort wird gesagt, dass jeder Mensch mal vor Gott stehen wird.
00:47:08: und dass Gott das sieht, was wir getan haben und das sieht, wer wir sind, ob wir Fremde von ihm sind oder nahe Menschen.
00:47:22: Und hier wird gesagt und der König wird ihnen entgegnen, nämlich Jesus ist hier gemeint, der König Jesus.
00:47:29: Ich versichere euch, ich versichere dir, was ihr für einen der geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.
00:47:40: Jesus macht deutlich, Selbst die kleinste Sache, die ich dir aufs Herz lege und die du dann tust, selbst die kleinste Sache ist wertvoll.
00:47:53: Wertvoll und wichtig, wenn sie von mir kommt, wenn du dir das nicht selber ausgedacht hast.
00:48:02: Selbst die geringste Sache, die du tust, in meinem Namen die, hast du für mich getan.
00:48:09: Du drückst durch das, was dir auf dem Herzen liegt und was du in meinem Sinne anderen Gutes tust, tust du für mich selbst.
00:48:17: Du erst mich, mich Jesus, den König.
00:48:22: Und dieser Gedanke kann uns vielleicht nicht unter Druck setzen oder soll uns nicht unter Druck setzen, sondern soll uns motivieren, in dieser richtigen Gesinnung unterwegs zu sein.
00:48:32: Und ich wünsche uns, dass wir in diesem vierten Advent diese Gedanken mitnehmen, die Gott uns heute vielleicht weitergegeben hat.
00:48:43: Amen.
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